CH168959A - Stahlrost-Strassendecke. - Google Patents
Stahlrost-Strassendecke.Info
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Description
Stahlrost-Strassendecke. Die Erfindung bezieht sich auf eine Stahlrost-Strassendecke, deren Eigenart darin besteht, dass Roststücke, die von einer Ge raden abweichende, miteinander fest verbun dene :Stahlstäbe aufweisen, derart zu einer zusammenhängenden Rostdecke verbunden sind, dass diese, auf einer ebenen Unterlage ruhend, an allen Punkten druckverteilend wirkt. 'Die .Stahlstäbe der einzelnen Rost stücke sind vorteilhaft zickzack- oder wellen förmig gebogen.
Diese Stäbe können durch Eisen- oder Stahlunterzüge in beliebiger Weise, zum Beispiel durch Einpressen in ausgestanzte Einschnitte, durch Nietung, Schweissung oder aber auch unmittelbar fest miteinander verbunden sein.
Die Enden der Roststücke können zick- zackförmig oder wellig gestaltet werden, so dass die Verbindungsstellen derselben nicht in eine Gerade zu liegen kommen, sondern versetzt angeordnet sind. Durch diese ver setzte Anordnung der Verbindungsstellen wird aber eine grössere Festigkeit für die Verbindung der Roststücke untereinander gegenüber Durchbiegungsbeanspruchungen er reicht.
Die .Stahlstäbe können ein Profil erhalten, bei dem durch eine flanschenförmig verbrei terte Grundfläche eine bessere Druckvertei lung auf die Unterlage erzielt wird. Es kann auch zur Verminderung der Abnützung das Profil dieser Stahlstäbe an der Oberkante verstärkt ausgeführt sein, so dass eine dem normalen Schienenprofil ähnliche Form ent steht, welche auch den Vorteil aufweist, dass eine eventuell zu verwendende Füllmasse da bei einen besseren Halt zwischen den Stahl stäben erhält.
Im Falle der Verwendung von Unterzügen können diese selbst auch ein sol ches Profil erhalten, dass sie die Tragfähig keit wesentlich vergrössern und zu diesem Zweck beispielsweise in<B>L-, U-, V-</B> oder T-ähn- licher Form ausgeführt werden.
Bei einer den jeweiligen Verkehrsverhält nissen augepassten Konstruktionsstärke dieser Rostdecke wird eine gute Planierung des Erdbodens allein, ohne besonderen Unterbau im bisherigen strassentechnischen .Sinne als Unterlage, auch für stärker verkehrsbelastete Strassen, genügen.
Es kann normalerweise jede Verankerung der Rostdecke entfallen. Nur bei sehr schwa- ehen Ausbauarten wird es eventuell erforder lich sein, an den Rändern der Rostdecke eine leichte Verankerung anzubringen. Anderseits kann auch in solchen Fällen eine Veranke rung wegfallen, wenn die Randzonen etwas verstärkt werden.
Die Zwischenräume zwischen den Stahl stäben dieser Rostdecke können mit Beton, Bitumenmischung oder sonstigem geeignetem Füllmaterial ausgefüllt werden. Normaler weise genügt auch für schwach verkehrs beanspruchte Strassen eine Ausfüllung mit Kies, Splitt, Rieselschotter oder ähnlichen billigen Materialien, eventuell mit einer Oberfläehentränkung als Wasserabschluss und zur Staubbindung.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausfüh rungsformen und Detailvarianten beispiels weise dargestellt.
Die Fig. 1, 2, 3 und 4 zeigen je eine Perspektivdarstellung von Ausschnitten aus einer solchen Rostdecke; Fig. 5 zeigt die Verbindung zweier Roststücke der ersten Ausführungsform in Draufsicht; die Fig. 6 und 7 zeigen verschiedene Profile von Stahl stäben, während die Fig. 8 und 9 verschie dene Profile von Unterzügen veranschau lichen.
Fig. 1 zeigt ein Stück einer solchen Rost decke mit zickzackförmigen Stahlstäben 1, die auf flachen, mit ihnen zu Roststücken vereinigten Unterzügen 2 vorzugsweise durch Schweissung befestigt sind. Fig. 2 zeigt in ähnlicher Anordnung einen Ausschnitt aus einer andern Rostdecke, bei der die Stahl stäbe 3 wellenförmig gebogen und auf den Unterzügen 2 ebenfalls durch Schweissung befestigt sind.
Fig. 5 veranschaulicht die Verbindung zweier Roststücke<I>A, B,</I> wie sie in Fig. 1 dargestellt sind. Wie ersichtlich, liegen die Verbindungsstellen 8, 9, 10, 11 und 1:), der Unterzüge 2 und damit der Roststücke nicht in einer Geraden, sondern sind gegeneinander versetzt, wodurch die Steifheit der Verbin dung -wesentlich erhöht wird. Die Verbin dung der Roststücke nach Fig. 2 erfolgt in gleicher Weise wie in Fig. 5.
Die Fig. 3 veranschaulicht einen Aus schnitt aus einer weiteren Rostdecke, bei der rundgebogene Stahlstäbe 4 durch Nietung 5 zu einem gitterartigen Roststück miteinander verbunden sind. Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt aus einer gitterartigen Rostdecke bei der zickzackförmig gebogene Stahlstäbe 6 durch Nietung 5 angewendet sind. Auch bei sol chen gitterartigen Rostkonstruktionen kann die Nietung durch andere feste Verbindungs arten, wie Schweissung usw., ersetzt werden.
Die Beispiele gemäss Fig.3 und 4 weisen keine Unterzüge auf, da auch ohne dieselben eine tatsächlich feste Verbindung aller Rost stücke untereinander, zum Beispiel durch Nietung oder Schweissung ihrer aneinander stossenden Stäbe, möglich ist.
In Fig. 6 ist bei a das normale T-Profil in umgekehrter Lage dargestellt, welches die Grundform für weitere Stahlstabprofile b, c, a'., <I>e,</I> j', g, h bildet. In Fig. 7 sind Stahlstab profile gezeichnet, welche sovcrohl an der Grundfläche verbreitert, als auch an der Oberkante verstärkt sind. Bei a ist das, nor male Schienenprofil dargestellt, aus dem die weiteren Profile b bis h abgeleitet sind.
In Fig.8 ist bei a das normale Flach eisenprofil als Unterzug dargestellt, aus dem die weiteren verstärkten U-Profile b bis e abgeleitet sind. Fig. 9 zeigt das normale T-Profil als Unterzug mit einigen daraus ab geleiteten Profilen b bis e.
Die beschriebenen Stahlrost-Strassendecken wirken, auf einer ebenen Unterlage ruhend, in allen Punkten druckverteilend. Die flachen Stäbe 1, 3, 4 und 6 der dargestellten Bei spiele sind hochkant gestellt.
Ist zwischen den Stahlstäben eine Füll masse vorhanden, so werden keine besonderen Ansprüche an diese gestellt, da die Verkehrs lasten selbst vorwiegend von den Stahl- Stäben 1 bezw. 3, 1, 6 getragen werden, deren Oberkanten nach kurzer Verkehrsbenützung an der Strassenoberfläche um ein kleines be grenztes Mass von 3 bis 4 mm hervortreten, da sich die Füllmasse im Verkehr stärker abnützt. Es entsteht dadurch eine leicht riffelige Oberflächenstruktur, die ständig in diesem Zustande erhalten bleibt.
Dieser Stabilisierungszustand hinsichtlich der Ab nützung der Füllmasse ist durch die etwas hervortretenden Oberkanten der Stahlstäbe bedingt, die die Füllmasse vor weiterer Ab- r_ützung schützen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stahlrost-Strassendecke, dadurch gekenn zeichnet, dass Roststücke, die von einer Ge raden abweichende, miteinander fest verbun dene Stahlstäbe aufweisen, derart zu einer zusammenhängenden Rostdecke verbunden sind, dass diese auf einer ebenen Unterlage ruhend an allen Punkten druckverteilend wirkt. UNTERANSPRirCHE 1. Strassendecke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahlstäbe zickzackförmig gebogen sind. ?. Strassendecke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahlstäbe wellenförmig gebogen sind. 3.Strassendecke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Enden der Roststücke von einer Geraden abweichend gestaltet sind, so dass die Verbindungs- stellen der Roststücke nicht in einer Ge raden liegen, sondern versetzt zueinander angeordnet sind. 4. Strassendecke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die :Stahlstäbe ein Profil mit verbreiterter Grundfläche aufweisen. . Strassendecke nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Stahlstäbe ein an der Ober kante verstärktes Profil aufweisen. 6. Strassendecke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahlstäbe sowohl an der Grundfläche, als auch an der Oberkante verstärkt sind. 7.Strassendecke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahlstäbe durch Unterzüge von U-förmigem Profil miteinander verbunden sind. 8. Strassendecke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahlstäbe durch Unterzüge von V-förmigem Profil miteinander verbunden sind. 9. Strassendecke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahlstäbe durch Unterzüge von L-förmigem Profil miteinander verbunden sind. 10. Strassendecke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahlstäbe durch Unterzüge von T-förmigem Profil miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
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