CH169613A - Stahlrost-Strassendecke. - Google Patents

Stahlrost-Strassendecke.

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CH169613A
CH169613A CH169613DA CH169613A CH 169613 A CH169613 A CH 169613A CH 169613D A CH169613D A CH 169613DA CH 169613 A CH169613 A CH 169613A
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CH
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road surface
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grate
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steel
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Gesellschaft Der Lu Eisenwerke
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Von Roll Ag
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      Stahlrost-Strassendecke.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Stahl  rost-Strassendecke, welche gemäss der Erfin  dung in     -der    Weise ausgebildet ist, dass Stahl  stäbe aufweisende Rostelemente auf einer  ebenen Unterlage derart zu einer zusammen  hängenden Rostdecke fest verbunden sind,  dass letztere auf die Unterlage an allen Punk  ten belastungsausgleichend wirkt.  



  Die     .Stahlstäbe    können     zickzaekförmig     oder wellenförmig sein, wobei die Enden der  Rostelemente     ziekzackförmig    oder wellig ge  staltet sein können, so dass die Verbindungs  stellen derselben nicht in eine Gerade zu  liegen kommen, sondern zueinander versetzt  angeordnet sind. Durch diese versetzte An  ordnung der Verbindungsstellen wird eine  grössere Festigkeit für die Verbindung der  Rostelemente untereinander gegenüber Durch  biegungsbeanspruchungen erreicht.  



  Die Stahlstäbe können ein Profil mit       flanschenförmig    verbreitertem Fuss aufwei  sen, um eine bessere Druckverteilung auf die    Unterlage zu erzielen. Es kann auch zur Ver  minderung der Abnützung das Profil der  Stahlstäbe an der Oberkante verstärkt aus  geführt sein, so     dass    eine dem normalen  Schienenprofil ähnliche Form entsteht, wel  che auch den Vorteil aufweist, dass eine all  fällige Füllmasse     einen    besseren Halt zwi  schen den Roststäben erhält.

   Es können  Unterzüge vorgesehen     sein,    die ein solches  Profil erhalten, dass sie die Tragfähigkeit  vergrössern und zu diesem Zweck beispiels  weise in<B>L-, U-,</B>     T    oder     T-ähnlicher    Form  ausgeführt werden.  



  Bei einer den jeweiligen Verkehrsverhält  nissen angepassten Konstruktionsstärke dieser  Rostdecke wird eine gute Planierung allein,  ohne besonderen Unterbau im bisherigen  strassentechnischen :Sinne als Unterlage, auch  für stärker verkehrsbelastete Strassen ge  nügen.  



  Zufolge des grossen     Haftvermögens    der  Rostdecke auf der Unterlage, das eben in      erster Linie durch die Kontinuität der Rost  decke gewährleistet Erscheint,     kann    normaler  weise auch jede Verankerung der Rostdecke  entfallen. Nur bei sehr schwachen Ausbau  arten kann es erforderlich sein, an den  Rändern der Rostdecke, das heisst an den  jenigen Punkten, wo     deren    Kontinuität  wenigstens nach einer Seite hin unterbrochen  werden muss, eine leichte Verankerung an  zubringen. Anderseits kann auch in solchen  Fällen eine Verankerung wegfallen, wenn  die Randzonen etwas verstärkt werden.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand in mehreren Ausfüh  rungsformen und Detailvarianten beispiels  weise dargestellt.  



  Die     Fig.    1, 2, 3 und 4 zeigen Perspektiv  darstellungen von Ausschnitten verschiedener  Beispiele;       Fig.    5 zeigt die Verbindung zweier Rost  elemente . des ersten Beispiels in Drauf  sicht; die       Fig.    6 und 7 zeigen verschiedene Profile  von Stahlstäben, während die       Fig.8    und 9 verschiedene Profile von  Unterzügen veranschaulichen.  



       Fig.    1 zeigt eine solche     Rostkonstruktion     mit     flacheisenförmigen,    hochkant gestellten  und     zickzaekförmig    verlaufenden Stahl  stäben 1, die auf flachen, mit     ihnen    zu Rost  elementen vereinigten Unterzügen 2     vorzugs-          ,weise    durch     Schweissung    befestigt sind.

         Fig.    2 zeigt in ähnlicher Anordnung einen       Ausschnitt    aus einer solchen Rostdecke, bei  der die Stahlstäbe wellenförmig gebogen  sind und ebenfalls auf den Unterzügen       mittelst        @Schweissung    befestigt sind.  



  Die     Fig.    3 veranschaulicht einen Aus  schnitt aus einer solchen Rostdecke, bei der  die wellenförmig gebogenen Stahlstäbe 4  durch     Nietung    5 zu einem     gitterartigen    Rost  element miteinander verbunden sind.     Fig.    4  zeigt einen Ausschnitt aus einer     gitterartigen     Rostdecke, bei der     zickzackförmig    ver  laufende Stahlstäbe 6 durch Nieten 5 mit  einander     vereinigt    sind. Auch bei solchen  gitterartigen Rostkonstruktionen kann die       Nietung    durch andere feste Verbindungs-    arten,     wie        .Schweissung    usw., ersetzt sein.

   Die  Beispiele gemäss     Fig.3    und 4 weisen keine  Unterzüge auf, da auch ohne solche eine  tatsächlich feste Verbindung der     Stahlstäbe     der aneinander stossenden Rostelemente unter  einander durch     Nietung    oder     Schweissuni,;     möglich ist.  



       Fig.    5 veranschaulicht die Verbindung  zweier Rostelemente A, B, wie sie in     Fig.    1  dargestellt sind. Wie ersichtlich, liegen die  Verbindungsstellen 8, 9, 10, 11 und 12 der  Unterzüge 2 nicht in einer Geraden quer zur       Längsrichtung    der Strasse, sondern sind  gegeneinander versetzt, wodurch .die Steif  heit der Verbindung wesentlich erhöht wird.  



  In     Fig.    6 ist bei a das normale     T-Profil     in umgekehrter Lage dargestellt, welches die       Grundform    für weitere     Stahlstabprofile    b, c,  <I>d, e, f, g,</I> h bildet. In     Fig.    7 sind Stahlstab-  Profile gezeichnet, welche sowohl an der  Grundfläche verbreitert, als auch an der  Oberkante verstärkt sind. Bei a ist das nor  male .Schienenprofil dargestellt, aus dem die       -weiteren    Profile<I>b</I> bis<I>h</I> abgeleitet sind.  



  In     Fig.    8 ist bei a das normale Flacheisen  profil als Unterzug dargestellt, aus dem die  weiteren verstärkten     U-Profile    b bis e ab  geleitet sind.     Fig.    9 zeigt das normale     T-Pro-          fil    als Unterzug mit einigen daraus ab  geleiteten Profilen b bis e.  



  Die Zwischenräume zwischen den Stahl  stäben der beschriebenen Rostdecken können  entweder ohne Ausfüllung bleiben oder mit  Beton,     Bitumenmischung    oder mit Kies,  Splitt,     Rieselschotter    oder ähnlichen billigen  Materialien ausgefüllt und das Ganze even  tuell mit einer     Oberflächentränkung    als       Wasserabschluss    und zur Staubbindung ver  sehen sein. An die Füllmasse werden keine  besonderen Ansprüche gestellt, da die Ver  kehrslasten selbst vorwiegend von den Stahl  stäben getragen werden, deren Oberkanten  nach kurzer Verkehrsbenützung an der  Strassenoberfläche um ein kleines begrenztes  Mass von etwa 3 bis 4 mm hervortreten,  indem sich die Füllmasse im Verkehr stärker  abnützt.

   Es entsteht dadurch eine leicht       riffelige    Oberflächenstruktur, .die ständig in      diesem Zustande erhalten bleibt. Dieser  Stabilisierungszustand hinsichtlich der Ab  nützung der Füllmasse ist durch die     etwas     hervortretenden Oberkanten der Stahlstäbe  bedingt, .die die Füllmasse vor weiterer Ab  nützung schützen. Bei allen Ausführungs  formen wirkt die     Stahlrost-Strassendecke    an  allen Punkten belastungsausgleichend auf  die Unterlage.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stahlrost-Strassendecke, dadurch gekenn zeichnet, dass Stahlstäbe aufweisende Rost elemente auf einer ebenen Unterlage derart zu einer zusammenhängenden Rostdecke fest verbunden sind, dass letztere auf die Unter lage an allen Punkten belastungsausgleichend wirkt. UNTERANSPRVCHE: 1. Strassendecke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rost elemente zickzack- oder wellenförmig ge- bogene,Stahlstäbe besitzen. 2.
    Strassendecke nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .die Enden der Rostelemente derart gestaltet sind, dass die Verbindungsstellen der Rostelemente in der Querrichtung nicht in einer Geraden liegen, sondern ver setzt zueinander angeordnet sind. 3. Strassendecke nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stahlstäbe aus Pro filstäben mit verbreiterter Grundfläche bestehen. Strassendecke nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stahlstäbe ein auch am obern Teil verbreitertes Profil auf weisen. 5. Strassendecke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stahl stäbe sowohl an der Grundfläche, als auch an der Oberkante ein verbreitertes Profil aufweisen. G.
    Strassendecke nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlstäbe durch Unterzüge miteinander verbunden sind. 7. Strassendecke nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 3, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Unter züge U-förmiges Profil aufweisen. B. Strassendecke nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2, 3, 4, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Unter züge T-förmiges Profil aufweisen.
CH169613D 1931-10-14 1932-10-13 Stahlrost-Strassendecke. CH169613A (de)

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DE221031X 1931-10-22

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CH169613D CH169613A (de) 1931-10-14 1932-10-13 Stahlrost-Strassendecke.

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2952905A (en) * 1955-08-03 1960-09-20 United States Steel Corp Method of making open floor gratings
US3083620A (en) * 1958-02-27 1963-04-02 United States Steel Corp Open floor grating
DE1534424B1 (de) * 1966-04-25 1970-05-14 Zimmer Zellebet Leichtbetonwer Kunstformstein
DE2819252A1 (de) * 1978-05-02 1979-11-08 Schmidt Bernhard L Decke fuer sport- und spielanlagen und wege
DE3839353A1 (de) * 1988-11-22 1990-05-23 Alois Dold Befestigung fuer reitanlagen und dergleichen

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