CH169017A - Stehumlegekragen. - Google Patents

Stehumlegekragen.

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CH169017A
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Frankfurther Paul
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    • A41—WEARING APPAREL
    • A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B3/00—Collars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description


      Stehumlegekragen.            Bei    gestärkten     Stehumlegekragen    ist es  sehr schwer zu erreichen, dass nach dem  Waschen die Form richtig von der Plätterin  gezogen wird. Jede Abweichung von der  Form hat aber zur Folge., dass beim Falten  des Kragens der Ober- und Unterkragen so.  stark     aufeinanderklemmen,    dass die     Kravatte     sich nicht ziehen lässt und     unter    Umständen  zerreisst. Man hat daher schon versucht, die  sem     Übelstand    durch verschiedene Mittel ab  zuhelfen.  



  So hat man z. B. den Unterkragen des       Stehumlegekragens    in der üblichen Weise  zugeschnitten, während man den Oberkragen  nicht fadengerade in der     Kettenfadenrich-          tung,    sondern diagonal zur Fadenkreuzung  von     Kette    und Schuss zuschnitt. Man rech  nete bei dieser Herstellung damit, dass der  Oberkragen sich dann beim Waschen nicht  mehr verziehen könnte und ein Hohlraum  nach dem Plätten zwischen Ober- und Unter  kragen unbedingt gewährleistet wäre. Diese  Herstellung des Kragens hat sich jedoch    praktisch nicht bewährt, da erstens der dia  gonal geschnittene Oberkragen nicht schön  aussieht und zweitens der Stoffverbrauch  durch den schrägen Schnitt sehr viel grösser  ist als nach der üblichen Herstellungsart.

   Da  zu kommt noch eine schwierigere Hand  habung für den Zuschneider, und     schliesslich     ergab sich nach dem Plätten ein so grosser  Spielraum zwischen Ober- und     Unterkragen,          dass    die Krawatte herausfiel.  



  Um diese verschiedenen     Nachteile    zu be  seitigen, ist der Unterkragen des     erfinJungs-          gemäBen        Stehumlegekragens    nach wie vor  fadengerade in der     Kettenfadenrichtung,    der  Oberkragen jedoch fadengerade in der     Schuss-          riehtung    geschnitten. Zweckmässig wird man  beim Schneiden zwei Kragenschablonen in  ,der Breite des Stückes nebeneinander legen.

         Bei    dieser     Herstellung    wird vermieden, dass  das     hässliche    Bild des diagonal     geschnittenen     Gewebes zustande kommt, ferner     ist    der  Stoffverbrauch geringer als bei dem diago  nalen     Schnitt,    und endlich schliessen Ober-      und Unterkragen im geplätteten Zustande  weder zu dicht aneinander an noch stehen sie  zu weit voneinander ab.  



  Die Wirkung wird noch erheblich ver  bessert, wenn das Gewebe, aus dem der Ober  kragen     hergestellt    wird, vor der Verarbei  tung     gekrumpt    wird.  



  Diese Herstellung des     Stehumlegekragens     hat zur Folge, dass beim Waschen der Ober  kragen in seiner Länge fast gar nicht, und  wenn sein Gewebe     gekrumpt    ist, überhaupt  nicht einläuft, mithin die Form,     in    der er ge  schnitten ist, beibehält, während der Unter  kragen, der fadengerade in der     Kettenfa:den-          richtung    geschnitten und nicht     gekrumpt    ist,  einläuft, so dass sich hierdurch     zwangläufig     ein Hohlraum ergibt.

   Es ist dann ohne wei  teres     möglieh,durch    die Form und     Schwei-          fung    der Schablonen dem fertigen Kragen  eine Form zu geben, dass der Abstand zwi  schen Ober- und Unterkragen auch dann rich  tig, das heisst weder zu gross noch zu klein  ist, selbst wenn eine ungeübte Plätterin den  Kragen fertigstellt.  



  Auf der Zeichnung ist die bekannte Her  stellung von Kragen und die Herstellung des  Kragens gemäss der Erfindung beispiels  weise dargestellt.  



  In der Zeichnung veranschaulichen a und  b zwei Gewebestücke, aus denen die Ober  kragen c und Unterkragen d geschnitten wer  den sollen. Die Gewebestücke sind so gezeich  net, dass die     wagrechte    Richtung x den Ver  lauf der     Schussfäden,    die     senkrechte    Rich  tung y den Verlauf der Kettenfäden angibt.    Nach     Fig.    1 sind in bekannter Weise  Oberkragen c, sowie Unterkragen d beide in  -der     Kettenfadenrichtung    geschnitten;       Fig.    2 zeigt den praktisch nicht verwend  baren Zuschnitt, bei dem     aus    dem Gewebe  stück a die Oberkragen c' diagonal zur Rich  tung der Schuss- und Kettenfäden ausge  schnitten werden.

   In der Zeichnung ist zu  erkennen, mit welchen Stoffverlusten hierbei  gerechnet werden muss. Die     Unterkragen    d'  werden aus dem Gewebestreifen b in gleicher  Weise wie in     Fig.    1 in Richtung der Ketten  fäden ausgeschnitten;       Fig.    3 erläutert die Herstellung des Steh  umlegekragens gemäss Erfindung.     Hiernach     werden aus dem Gewebestrick a die Ober  kragen c' in Richtung der     Schussfäden,    aus  .dem Gewebestück b die Unterkragen d" da  gegen in Richtung der Kettenfäden ausge  schnitten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stehumlegekragen, dadurch gekennzeich- net,,dass sein Unterkragen fadengerade in der Kettenfadenrichtung, sein Oberkragen dage gen fadengerade in der Schussriohtung ge- schnitten ist. UNTERANSPRUCH: Stehumlegekragen nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe des Oberkragens gekrumpt ist.
CH169017D 1933-04-25 1933-04-25 Stehumlegekragen. CH169017A (de)

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