CH169039A - Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von gereifter Alkalizellulose für die Viskosefabrikation. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von gereifter Alkalizellulose für die Viskosefabrikation.

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CH169039A
CH169039A CH169039DA CH169039A CH 169039 A CH169039 A CH 169039A CH 169039D A CH169039D A CH 169039DA CH 169039 A CH169039 A CH 169039A
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  Verfahren und Vorrichtung zur     konthinierlichen    Herstellung von gereifter       Alkalizellutose    für die     Viskosefabrikation.       Die     Hersie11,11110.        der    für die     Viskose-          n          ",ewijiiiiiii,),    notwendigen     Alkalizellulose    wird  bisher     fol--endermass(#n    bewirkt:

         Sulfit-    oder     Baumwollezellulose    in Form  von Blättern oder Tafeln bestimmter     Aui#-          masse    wird,     nötio-enfalls    nach     varhero-ehender     <B>Z,</B>     el          Nachtrochnung,    in eisernen Behältern, Tauch  en       bottiche    genannt,     währendetwa   <B>1</B> bis<B>3</B> Stun  den Ader Einwirkung von zirka 18%iger     Na-          Z,          tronlauge    ausgesetzt.

   Nach Ablaufen der       Übersehüssicen        Laugge    hebt man die     i#tark     gequollenen     Zelluloseblätter    heraus und       presst    sie mittelst einer     hydraulisehen    Presse       flerart        ib,

          dass    das Gewicht der im Zellstoff  verbleibenden Lauge sieh zum Eigengewicht  des Zellstoffes selbst etwa wie 2     -.   <B>1</B>     ver-          fillt.    Schon im Tauchbottich wird     gewöhn-          ]ich        mit    Hilfe geeigneter Vorrichtungen eine       Vorpressuno,    vorgenommen, um das Volumen       (les        Pressoutes    vor dem     Einsetz-en.    in die  Presse zu verringern.  



  Neuerdings hat man Tauchbottich und    hydraulische Presse zu einem Apparat     ver-          einict        (DRP.        Nr.    440017), jedoch auch so  bleibt das Verfahren umständlich, zeit  raubend und für die Bedienung verhältnis  mässig gefährlich.  



  Die als kompakte Masse aus diesem     Ar-          beitsprozess    herauskommende     Alkalizellulo#se          muss    nun energisch und weitgehend zerklei  nert werden, was gewöhnlich in     sogenannten     Zerfasern geschieht. Hierbei auftretende       Temperatursteigerung.en    sind     sorgfäftigst     durch     Kühluno-    zu beseitigen, um vorzeitige  Veränderungen des Fasermaterials zu vermei  den.     Info-Iae    der schlechten     Wär#meleitfähi-          keit    der Masse ist diesem Vorgang besondere  Fürsorge und Aufmerksamkeit zu widmen.  



  Für die aus<B>100</B>     ko-        Mlulose    gewonnene       Alkalizellulose    -dauert dieser     Zerkleinerunos-          prozess    etwa<B>3</B> bis 4 Stunden<B>je</B> nach     Üer          gewüns,chten    Feinheit bei einem dauernden  Kraftbedarf von durchschnittlich<B>15</B> bis  <B><U>90</U> PS.</B>      Die zerkleinerte     Alka:lizellulase    wird  nunmehr     aus:

  dem        Zerfaserer    heraus in mehr  oder weniger grosse     Blochgefässe    gefüllt und  zum     Zwecke,der        Reifuno-    während zwei     bis     vier Tagen in einem Raum untergebracht,  der gewöhnlich bei einer konstanten Tem  peratur zwischen 20 und 924' gehalten wer  den     muss.    Der sich hierbei an der     Alkali-          zellulose    vollziehende, mit Abbau, Alterung  oder Reifung bezeichnete     Prozess        muss    sehr  sorgfältig kontrolliert werden,

   da von seinem  ordnungsmässigen     Ve#Iauf    die Gleichmässig  keit der zu erzeugenden     Vishose    und damit  auch der aus dieser zu     oewinnen#den    Kunst  faser in hohem Grade abhängig ist. Um das  Ziel zu erreichen, benötigt man     jed#och    eine  sehr exakt arbeitende, raumbeanspruchende  Vorrichtung und eine besonders aufmerksame  Bedienung,<B>da</B> schon in einer Fabrik mitt  lerer Kapazität -die zu bewältigende Quanti  tät dieser lockeren Masse     volumenmässio,    be  trächtliche Dimensionen aufweist.  



  Auf alle Fälle geht aus der     vorstehen-          .den        Schilderun--        unzweideutio,    hervor,     -dass     die Herstellung der     Alkalizellulose    und ihre       #Torbereitung    zur     Viskosegewinnung    in der  bisherigen Form eine beträchtliche Summe  von zeitraubenden Einzelmassnahmen     um-          fasst,    einen hohen Kraftbedarf beansprucht  und an die Sorgfalt der Bedienung schwer       erfüllbare    Anforderungen stellt.

   Auch auf  ,die Gefährdung -des Bedienungspersonals,  namentlich bei dem     Mereerisierprozess,        muss     mit besonderem Nachdruck hingewiesen wer  den.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun  dasselbe Ziel mit Hilfe einer einfacheren  Apparatur, auf     erhebilich    kleinerem Raum,  mit beträchtlich weniger Kraftaufwendung,  in wesentlich     kürzer-er    Zeit, unter     Aussehal-          tun-    jeglicher Gefahr für die Bedienung und       ZD        ZD     vor allem in kontinuierlicher Weise zu er  reichen.  



  Nach dem     erfindungs   <B>'</B> gemässen Verfahren  wird dies -so erreicht,     dass    die Zellulose in  Form eines dünnen Bandes     forflaufend,durch          Mercerisierungslaugge    geführt, mittelst rotie  render-     Quet#schvorriphtun,-"en    vom Laugen-         überselluss    befreit und unmittelbar daran an  schliessend durch einen Reiferaum geleitet  wird.  



  Zur beispielsweisen Durchführung dieses  Verfahrens bedient man sich eines durch ein       Mercerisierungsbad    führenden, endlosen För  derbandes und eines in einen Reiferaum ein  gebauten, endlosen     Förderbandes,    zwischen       D     welche beiden Förderbänder eine rotierende       Quetschvorrichtung    die gleichzeitig als För  derübergang für eine     Alkälizelluloseleahn     von einem Förderband zum andern dienend,  eingeschaltet ist.  



  Zum besseren Verständnis der Erfindung  ist in der beiliegenden Zeichnung     beispiels-          weiseeine        AusführungAform    der Vorrichtung  zur Durchführung     Ües        erfin#dungsgemässssn     Verfahrens schematisch dargestellt.  



  Eine zu einer Rolle<B>1</B>     aufgewiekelte        Zel-          lulose,bahn    2 wird über Führungsrollen<B>3</B>  und 4 in einen Tauchbehälter<B>5;,</B> -der mit  Natronlauge gefüllt ist, eingeführt. Um eine,       0.Ute    Führung der     Zellulosebahn    2 zu     er-          C     reichen, ist ein endloses Förderband<B>6</B>     vor-          gesellen,        das    über -die erwähnten     Füllrungs-          rollen   <B>3,</B> 4     und    weitere     Führungsrollen   <B>7,

  </B>  <B>9, 10,</B> -sowie durch     Quetschwalzen   <B>11,</B> 12  geführt ist und hierauf wieder in den Tauch  behälter<B>5</B> zurückkehrt, um abermals den  Weg über die genannten Führungsrollen<B>3,</B>  4     ete.    zu beginnen. Hinter den     Quetssch-          walzen   <B>1.1,</B> 12 schliesst sieh ein zweites end  loses Förderband<B>13</B> dem ersten an, welches  den Transport der     Zellülosebahn    2 nach einem  Reifeschrank 14 vermittelt.

   Im     Reifesthrank     selbst -sind eine Reihe,     wagrecht    geführter,  endloser     Transportbänder    15a,<B>15b,</B>     15c        ete.     übereinander     ano-eurdnet.    Mit<B>16</B> ist die Aus  trittsöffnung des Reifeschrankes 14 bezeich  net. Die Transportbänder<B>6, 13</B> und 15a,<B>15b,</B>       15e        etc   <B>' .</B> laufen mit gleicher Geschwindigkeit.

    Bei -der Führungsrolle 4 wird die     Zellulose-          bahn    2 auf der Unterlage<B>6</B> in die Natron  lauge eingeführt, worauf die     Zellulosebahn     ,durch den ganzen Behälter wandert und 'bei  <B>10</B> das     Laugenbad    wieder     verlässt,    um zwi  schen die Quetschwalzen<B>11,</B> 12 einzutreten.       Durclidas    Transportband<B>13</B> wird die Bahn      in den Reifeschrank 14 eingeführt, in wel  chem sie in     schlangenförmiger    Bewegungs  bahn von den     Transpertbändern    15a,<B>15b,</B>     15c          ete.    nacheinander aufgenommen wird und.

    den     Reifesehrank    bei<B>16</B> wieder     verlässt-,    um  in eine Kühlzone einzutreten. Die     Kühlzone     kann aber auch     no-cli    innerhalb des Reife  schrankes am Austrittsteil vorgesehen     bein.     Der Übersicht halber ist die     7tellul-osebahn     strichpunktiert und die Transportbänder ge  strichelt     eingezeiahnet.     



  Unter Benützung der dargestellten     Vor-          riehtung    gestaltet sich die Herstellung und  Reifung von     Alkalizellulose    in     kontinuier-          ]ichem    Arbeitsgange wie folgt<B>:</B>  Man verwendet das     Zellulosepapier    oder  die     Zellulosepappe    nicht in der Form von  Blättern oder Tafeln,     6ondern    in Rollenform.

    Die Bahn einer solchen Rolle führt man  nach eventuell vorhergehender     Naclitrock-          nun-    mittelst einer entsprechenden Trans  portunterlage<B>6,</B> beispielsweise eines Draht  gewebes, zweckmässig aus nicht rostendem  Material bestehend, durch ein     Laugenbad     üblicher Konzentration von zirka<B>18,70</B>     NaOR     hindurch.

   Dieses     Laugenbad    befindet sich       el     in einem flachen eisernen Kasten<B>5,</B> und es  ist durch entsprechende     FührungsrolJen        da-für     <B>zu</B>     s01r(yen,        dass    sowohl Drahtgewebe, wie       -nich        ellulo:-tobahn        unter        dem        Spiegel        der     Flüssigkeit gehalten werden.  



       -Mit    dem Eintritt der     Zellulose>bahn    in  die     Laugenflüssigkeit    beginnt die     Mereeri-          sieruii"swirkuno-,    welche, da die Zellulose in       ZD        zn     dünner Schicht vorliegt, in verhältnismässig  kurzer Zeit beendet ist.

   Exakte     Zalilen-          am,-aben    über die notwendige Zeitdauer der  Einwirkung zu machen, erübrigt sich, da  diese insbesondere von der Dicke und Dichte       der        vorlie-enden        Zelluloseschicht        abhängi(r     ist.<B>Es</B> nur darauf hingewiesen werden.,       dass    die Geschwindigkeit des     Durchführens     der     Zellulosebahn    und die     Längeder    Tauch  wanne unter Berücksichtigung der Schicht  dicke der     Zelln-losein    einem bestimmten Ver  hältnis zueinander stehen müssen.

   Praktisch  dürfte, man beispielsweise mit einer Wannen  länge von<B>10</B> bis 12 Metern und einer     Durch-          ZD            führungs'geschwindigkeit    von einem     Mojier     in der Minute auskommen können. Es sei  aber ausdrücklich betont,     dass    durch     Üiese          Ancabe    der praktischen Ausbildung von Ver  fahren und Apparatur in keiner Weise vor  gegriffen werden soll.  



  Es ist auch möglich, unter Umständen  sogar zweckmässig, die     Zel-lulosebahn    statt  auf einem, zwischen zwei     Trausportgeweben     unterzubringen. In diesem Falle kann man  in einer hohen     Tauchwan:ue    eine oder meh  rere     Umkehruncren    der Wegrichtung des zu  behandelnden Materials bewirken. Dies  hätte den Vorteil, die     Tauabwanne        entspre-          ühend    kürzer gestalten zu können. Auch  könnte man zwei oder mehrere     Zullu#losebah-          neu    übereinander durch den Apparat führen.  



  Die Abpressung der überschüssigen  Lauge geschieht nun in der Weise,     dass    -die  mit Lauge getränkte      & lluloseba.hn,    auf der       Transportunterdage    befindlich, zwischen zwei  oder mehrere übereinander angeordnete  Quetschwalzen geführt wird, die am     Aus-          tritt-sende    der Tauchwanne angeordnet sind.

    Der Abstand der     Quetstliwalzen    zueinander,       bezw.    der Druck, den sie Kauf das durchzu  führende Material ausüben, soll entsprechend  reguliert werden können, um die Menge des  in der Zellulose     verbleilbenden    Alkalis derart  zu beeinflussen,     dass    das allgemein übliche  Verhältnis von<B>1 :</B> 2 erzielt wird.  



  Beim Austritt der mit     #d-er    nunmehr     ab-          gepressten        Alkalizellulosesehieht    bedeckten  Transportunterlage aus :der     Prüfl,vorrichtung          Jöst    man diese von der Unterlage ab und  führt sie mit Hilfe eines zweiten     Transport-          bau-des    der weiteren Vorbereitung, dein       Reifeprozess    zu,

   während die     zuan    Transport  bisher     oebranehte    Gewebebahn wieder zum  Ausgangspunkt     zurückkehrt    und mit neuer  Zellulose beladen den     Arbeitsprozess    kon  tinuierlich fortsetzt.  



  Für den Fall,     dass    die     Alkalizellulose-          schi,cht    beim     Au-stritt    aus der     Pressvorrich-          tung    an der     Quetschwalze    hängen bleiben  sollte,     müsste    die     Ano-r-dnung    eines     Scha-bers     vorgesehen werden.

   Auch kann die Möglich  keit ins Auge     gefasst    werden, ein e oder meh-           rere    Walzen des     Quetsellwerhes    mit Gummi  oder einem andern geeigneten Material zu  bekleiden, sofern sieh dies für die erfolg  reiche Durchführung des     VÜfahrens    als  notwendig erweist. Aus demselben Grunde  kann auch unter Umständen die Anordnung  zweier oder mehrerer derartiger     Presswerhe     hintereinander geboten sein.  



  Wenn man, -wie es in neuerer Zeit     ge-          t>          schiellt,        Wert,darauf    legt, die,     durell,die    Be  handlung der Zellulose mit Lauge zu be  wirkende Entfernung gier     Heinizellulosen          möglicäst    restlos zu gestalten, so     lässt    sich  ,dies nach dem     vorliegen-den    Verfahren be  sonders     zweckentspreohend        verwirklichen.-          Man    braucht die     Zellulosebalin    nur,<B>-</B> mit  oder ohne     zwiselienzeitiger    Entfernung,

   des  jeweiligen     Laugenüberschusses,   <B>-</B> durch  zwei oder mehrere     Laugenbäder,    gegebenen  falls verschiedener Konzentration, zu führen,  wobei man die Dauer :der Passage in den  einzelnen     Bä & rn    entsprechend abkürzen  kann. Ebenso kann man :dem     Lau"-:,eü#bacl     oder den     Laugenbädern    solche Substanzen  zusetzen, die, wie zum Beispiel     Hydrochinon     oder     Nelasse,    geeignet sind, deren     mereerisie-          rende    Wirkung zu     bee#iniflussen        und    zu  regeln.

   Für den Ersatz verbrauchter Tauch  lauge ist naturgemäss in     zweekentsprechen-          der    Weise zu sorgen.  



  Nach dem Austritt der     Alkalizellulose     aus dem     Laugenbad    und dem Abpressen der  überschüssigen Lauge wird die     Zellulosebahn     auf eine zweite Transportunterlage, die bei  spielsweise aus einem dazu geeigneten Baum  wollstoff bestehen kann, gebracht.  



  Mit Hilfe dieser wird die Bahn in den  Schlitz eines Wärmeschrankes geleitet, in  dem der Reifevorgang     durcligeführt    werden  soll. Dabei ist der Grundgedanke dieses  Teils der vorliegenden Erfindung darin zu  erblicken,     dass    die in dünner Schicht befind  liche     Alkalizellulose    infolge dieses Zustandes  bei Anwendung einer entsprechenden Tem  peratur den erforderlichen Reifezustand in  erheblich kürzerer Zeit erreicht, als bei der  bisher üblichen Handhabung.

   Bei dieser    nämlich wird, wie eingangs geschildert, die       Alkalizellulose    in äusserst unvorteilhafter  Form einer Lagerung     zugefülirt,    bei der ein  entsprechender     Teinperaturausgleiell    äusserst  erschwert, wenn nicht unmöglich ist. In  folgedessen     -muss    man bei der alten Methode  von der Anwendung höherer Reifetempera  tur     absellen,    weil es nicht möglich ist, die  Masse im gegebenen Augenblick entspre  chend abzukühlen und die Reifung zu unter  brechen.  



       Nia,e,'h    dem vorliegenden Verfahren hin  gegen, gemäss welchem die     Alkalizelluloz;e     in     Üünner    Schicht vorliegt, ist es ohne -wei  teres möglich, eine höhere     Reifeteinperatur     zur Anwendung     züi    bringen,<B>da</B> man jeder  zeit in der Lage     ist"die        dünnschichtigeNasse     durch Überführung in eine Kühlzone ent  sprechend schnell abzukühlen und damit ein  Fortschreiten der     Reibung    zu verhindern.

    Naturgemäss     muss    die Zeitdauer der     Pa-ssa,-,e     des Materials durch den     Reifeschrank    und die  zur Anwendung gelangende Temperatur dem  gewünschten Reifegrad entsprechend gegenein  ander abgestimmt werden.

   Durch einige     Tast-          versuche    ist dies unschwer zu erreichen.     Uin,     eine unerwünschte     Austrücknung    der     Alkali-          zellulose    zu verhindern, ist es geboten, in  dem     ReifeschTank    eine entsprechende     Yas-          serdampf-Tension    aufrecht zu erhalten, und  zwar so,     dass    weder Wasserdampf konden  sieren, nach aus der     Alkalizellulase        Ueraus     verdunsten kann,

   was beispielsweise durch  Einblasen von     KesselMampf    in bestimmtem  Masse erreicht werden kann.  



  Während des ganzen     Herstellungsvor-          Olanges    kann nötigenfalls ;die     Alkalizellulose     gegen die Einwirkung der in der Luft     be-          findliellen    Kohlensäure geschützt werden.  indem man die     Olesamte    Apparatur entspre  chend eingekapselt und den     Arbeitsraum     .dauernd mit kohlensäurefreier Luft beschickt  und verbrauchte Luft entfernt.  



  Zusammenfassend sei gesagt,     dass    das       vorbesehriebene    Verfahren zur Herstellung       und    Reifung von     Alkalizellulose    ausser den  schon erwähnten Vorteilen der Kontinuität,  .der     orüsseren.        Ökonoinie,    der     #,eringeren     t3     eD         Raumbeanspruchung und der fast     gänzliehen          Gefahiflo,sigkeit;

          aueli    insbesondere den be  sitzt,     dass    es infolge     mannigfacher        Variations-          möglip,hkeiteu    gestattet, sich ohne     Sehwierio1--          keit    den     Sehwankunggen    in der Beschaffen  heit der zu verwendenden Rohmaterialien  anzupassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren zur Herstellung von gereift-er Alkalizellulose für die Viskosefabrika- tion, dadurch gekennzeichnet,dass Zellu lose in Form eines dünnen Bandes fort- ,laufend durch Mezoexisierungslauge ge- t' <B>n</B> el führt,
    mittelst rotierender Quetschvor richtungen vom Laugenüberschuss befreit und unmittelbar datran anschliessend .durch einen Reiferaum geleitet wird. II. Vorriehtuna- zur Ausführun- des Verfah rens na-eh Patentanspruch<B>1,</B> gekennzeieh- net durch ein durch ein Mereerisie-rungs- bad führen-des endloses Förderband und ,ein,
    in einen Reiferaum eingebautes end- lo,ses Förderband mit dazwischen einge schalteten, rotierenden Quelschvorrich- tungen, die gleichzeitig als Förderüber gang von einem Förderband zu dem an- #dern für eine Allkalizellulosebahn dienen. UNTERANSPRüCIIE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruah I, da durch gekennzeichnet, dass die Tempera,- tur im Reiferaum über 30i' gehalten wird. 2.
    Verfahren nach PatentanspiuGh I und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass das Band nach Passieren des Reiferaumes durch eine Kühlzone ge führt wird. <B>3.</B> Verfahren nach Patentansprucli <B>1</B> und Unteransprüchen<B>1.</B> und<B>9-,</B> dadurch t#,5,e- kennzeichnet, dass die, Lufffenehtigkeit im Iteiferaum so geregelt wird, dass in :dem Reiferaum weder Wasser konden.#k- ren, noch aus der All#.a11i7elluloiso heraus verdunsten kann. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch<B>1</B> und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass das Band im letzten Teil des Reiferaumes durch eine Kühlzone ge führt wird. <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch <B>1</B> und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Alkalizellulose während ihres Transportes durch die Einrichtung geggen die Einwirkung von Kohlensäure im Arbeitsraum geschützt ist.
    <B>6.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeiehnet, dassdie ganze Al)- paratur von einem geschlossenen, mit kohl-ensäurefreier Luft beschickbaren Ge häuse umgeben ist.
CH169039D 1932-03-07 1933-03-06 Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von gereifter Alkalizellulose für die Viskosefabrikation. CH169039A (de)

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