CH169163A - Resonanzrelais. - Google Patents

Resonanzrelais.

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Publication number
CH169163A
CH169163A CH169163DA CH169163A CH 169163 A CH169163 A CH 169163A CH 169163D A CH169163D A CH 169163DA CH 169163 A CH169163 A CH 169163A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
hammer
tongue
relay
spring
rest position
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH169163A publication Critical patent/CH169163A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/30Electromagnetic relays specially adapted for actuation by AC
    • H01H51/32Frequency relays; Mechanically-tuned relays

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description


      Resonanzrelals.       Die Erfindung bezieht sich auf     soge-          na.nnte        Hammerresonanzrelais    mit einer     elek-          tromagnetisch    erregten Zunge und einer die  Schwingungen der Zunge überwachenden,  beim Ansprechen des Relais fortgeschleuder  ten Hammer, der irgend eine     Selialtvorrich-          tung    antreibt.

   Solche Relais arbeiten beim  Ansprechen etwa     folgendermassen.;    Ist die  Frequenz des den Elektromagneten erregen  den Wechselstromes gleich der     Eigenfrequenz     der Zunge, und ist der Hammer in einem       bestimmten    Abstand von der Ruhelage der  Zunge angeordnet, so schaukelt sich die  Zunge allmählich auf, bis sie den Hammer  trifft.

   Der Hammer wird dann zunächst nur  ein kleines Stück weit weggestossen und  durch eine auf ihn einwirkende Richtkraft  wieder in seine Ausgangslage     zurückga-          drängt.    Inzwischen. hat sich die Zunge weiter  aufgeschaukelt, so dass der zurückkehrende  Hammer früher oder später in den von der  Zunge     bestrichenen        Schwingungsraum    ein-    taucht, bis er wieder durch einen weiteren  Impuls von der Zunge fortgeschleudert     -wird.          Dio    Grösse des Impulses kann sehr verschie  den sein; sie hängt im allgemeinen davon ab,  in welchem     Schwingungspunkt    der     Hammei     mit der Zunge zusammenprallt.

   Erfolgt der  Zusammenprall in der Nähe der Umkehr  stellung der     Zungenschwingung,    so ist der  Impuls klein, da die Zunge in dieser Stel  lung fast keine kinetische Energie hat. Am  grössten wird der Impuls, wenn die Zunge  etwa beim Durchgang durch die Mittellage  den Hammer trifft, weil hier die     kinetische     Energie der Zunge ihr     Maximum    hat.  



  Nach den Gesetzen der Wahrscheinlich  keitsrechnung sollte man erwarten, dass sich  bei genügend langer     Ansprechdauer    im  Durchschnitt genügend grosse Hammeraus  schläge ergeben. Es hat sich aber gezeigt,  dass besonders bei Relais für höhere Fre  quenzen,     etwa    600 Hertz, grosse Hammer  schläge mitunter ausbleiben.     und    der Ham-           mer        gewissermassen    nur lose auf der Zunge  schwebt. Ein sicheres Ansprechen der Re  lais ist dadurch in Frage gestellt.  



  Die Erfindung beseitigt diesen     Mangel.     Sie geht von der neuen Erkenntnis aus, dass  die Zunge mit um so grösserer Wahrschein  lichkeit in der Nähe ihrer Durchgangsstel  lung den Hammer trifft, je grösser die auf  den Hammer wirkende Richtkraft ist, die  ihn in die Zungennähe drängt. Nun ist aber  im allgemeinen eine grosse Richtkraft für  den Hammer     unerwünscht,    weil sonst die  auf den Hammer durch Impuls übertragene  kinetische Energie der Zunge nutzlos zur     über-          windungderRichtkraft    aufgebraucht     wird    und  die Hammerausschläge verhältnismässig klein  ausfallen.

   Die auf den Hammer übertragene  kinetische Energie kann     dann    nur in geringem  Masse für die Schaltarbeit ausgenutzt werden.  Zur Beseitigung dieser Schwierigkeit wird  erfindungsgemäss die Richtkraft in solcher  Weise auf den Hammerweg verteilt, dass sie  bei Annäherung des Hammers an die Zunge  stark zunimmt.  



  Man könnte eine solche Zunahme der  Richtkraft bei drehbar gelagertem Hammer  dadurch     ereichen,    dass man auf den Ham  mer eine Schwerkraft, insbesondere das       Hammergewicht    selbst einwirken     lässt    und den  Hammer so lagert, dass in der Ruhestellung  sein Schwerpunkt einen grösseren horizon  talen Abstand von der Drehachse hat als  in der     Ausschlagstellung.    Ein solches Relais       würde    aber an dem Mangel leiden,     dass'    es  gegen Erschütterungen, Stösse oder     dergl.     empfindlich ist und unnötig oft anspricht.

    Um dies zu verhüten, wird nach einem be  kannten Vorschlag die Hammermasse in Be  zug auf die Drehachse des Hammers statisch  ausgeglichen. Damit scheidet die Anwendung  von     ,Schwerkräften    aus.  



  Die     Erfindung    soll anhand der Zeichnung  näher erläutert werden.  



  In     Fig.    1 ist ein     Hammerfrequenzrelais     dargestellt;       Fig.    2 ist ein Diagramm für den     Richt-          kraftverlauf    des Hammers des in     Fig.    1 dar  gestellten Relais; die         Fig.    3 und 4     dienen    zur Erläuterung des       Zusammenwirkens    von Hammer und Zunge.  



  In     Fig.    1 ist 1 die Zunge, 2 der Erreger  magnet, 3 ein     Dauermagnet    zum Polarisieren  der Zunge 1. 4. ist der um die Achse 5 dreh  bare Hammer, der durch den Anschlag 6 in  einem     bestimmten    Abstand von der Ruhelage  der Zunge 1 gehalten wird. Der Schwin  gungsraum der Zunge, in den .der Hammer 4  eintaucht, ist     strichliert    angedeutet. Der  Hammer ist bezüglich der Achse 5 statisch  ausgeglichen, würde also für sich allein be  trachtet im indifferenten     Gleichgewicht    be  züglich der Achse 5 sein.  



  In die gezeichnete Stellung wird der  Hammer durch die Feder 7 gedrängt; der       Einhängepunkt    71 und der Angriffspunkt 72  der Feder sind bezüglich der Achse 5 so  angeordnet, dass in der gezeichneten Ruhe  stellung des Hammers der wirksame Hebel  arm A für die Feder 7     grösser    ist als der  Hebelarm     a    in der     strichliert    angedeuteten       Ausschlagstellung.    Dadurch ergibt sich für  den Hammer ein     Richtkraftverlauf,    der etwa  durch die Kurve 73 in dem Diagramm der       Fig.    2 wiedergegeben ist.  



  In diesem Diagramm ist in Abhängig  keit von dem Hammerausschlag s das durch  die Feder 7 hervorgerufene Drehmoment<B>11</B>  aufgetragen. Der Hammer ist ferner mit  einem Anker 8 eines     Dauermagetes    9 ver  bunden, in der Weise, dass der Anker in  der Ruhestellung des Hammers 4 den ge  ringsten Polabstand hat. Der Ring 9 be  steht aus     Kobaltstahl    oder einem andern  Stahl hoher     Koerzitivkraft.    Dadurch ergibt  sich für den Hammer eine     Richtkraft,    deren  Verlauf durch die Kurve 83 in     Fig.    2 wieder  gegeben ist. Sowohl die Feder, wie die       Magnetrichtkraft    nimmt sehr stark bei An  näherung des Hammers 4 an die Zunge 1 zu.

    Unter Umständen kann die eine oder andere       Richtkraft    weggelassen werden.  



  Die Wirkungsweise der Erfindung soll  anhand der     Fig.    3 und 4 erläutert werden.       Fig.    3 zeigt das Zusammenwirken von  Hammer und Zunge bei schwacher     Hammer-          riehtkraft;    durch die     Sinuslinie    14 ist in      Abhängigkeit von der Zeit     t    der Weg     s     der Zunge 1 und des Hammers 4 aufgetragen.  Im Zeitpunkt B möge der Hammer 4 die  Zunge gerade in der Umkehrstellung be  rühren. Der Hammer erhält also keinen Im  puls. Die Zunge schwingt nach unten durch  und kehrt wieder zum Hammer zurück.

   Der  Hammer ist inzwischen wegen der schwachen  Richtkraft nur ein kleines Stück vorgerückt,  also praktisch nicht in den Schwingungsweg  der Zunge eingetaucht. Der nächste, bei denn  Punkt C     stattfindende    Zusammenprall er  gibt abermals keinen starken Impuls, weil  er die Zunge schon fast in der Umkehrstel  lung     erreicht    hat. Der Hammer wird nur  leicht angehoben. Zeitpunkt D, und kehrt       jiur    langsam wieder zum Schwingungsraum  der Zunge zurück, mit der Folge, dass auch  der nächste und alle weiteren Zusammenstösse  zwischen Hammer und Zunge immer nur in  der Nähe der Umkehrstellung der Zunge er  folgen. Der Hammer schwebt also nur auf  der Zunge und erhält keinen für die Schalt  arbeit erforderlichen Impuls.  



  Wird nun erfindungsgemäss die     Richt-          kraft    in .der Nähe der Hammerruhestellung  gesteigert, so ergeben sich Verhältnisse, die  in     Fig.    4 dargestellt sind. Auch hier möge  im Punkt     B    der Hammer die Zunge gerade  in der Umkehrstellung berühren. Die Zunge  schwingt nun nach     unten    durch. In der  Zwischenzeit ist der Hammer 4 wegen der  starken Richtkraft verhältnismässig tief in  den Schwingungsraum der Zunge einge  taucht, so dass ihn die Zunge schon bei Punkt  E, also in unmittelbarer Nähe ihrer Mittel  stellung, in der sie die grösste     kinetische     Energie hat, trifft. Der Hammer wird mit.

    grosser Geschwindigkeit, Pfeil P, fortge  schleudert, die Amplitude der Zunge nimmt    fast bis auf Null ab, es wird also fast die  ganze in der Zunge aufgespeicherte kineti  sche     Energie    ausgenutzt.  



  Durch den Elektromagneten wird hier  auf .die Zunge wieder aufgeschaukelt, bis  sie der Hammer von neuem     wieder    trifft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Resonanzrelais mit. elektromagnetisch an geregter Zunge und einem von der Zunge angetriebenen, einer Richtkraft unterworfe nen, statisch bezüglich seiner Drehachse aus geglichenen Hammer, dadurch gekennzeich net, dass die Richtkraft zunimmt; wenn sich der Hammer der Zunge nähert. . UNTERANSPRÜCHE: 1. Hammerrelais nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hammer mit einem Anker eines Dauermagnetes verbunden ist, der in der Ruhelage des Hammers den kleinsten Abstand vom Mag netpol hat. 2.
    Hammerrelais nach dem Patentanspruch, bei dem der Hammer durch eine Feder in die Ruhestellung gedrängt wird, ge kennzeichnet durch eine solche Anordnung des Federeinspann- und Angriffspunktes gegenüber dem Hammerlager, dass der für die Federwirkung massgebende Hebelarm bei Annäherung des Hammers an die Zunge sich vergrössert. B. Hammerrelais nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass als Magnetkörper ein ge schlitzter Ring aus einem Stahl hoher Koerzitivkraft verwendet ist.
CH169163D 1932-05-23 1933-05-15 Resonanzrelais. CH169163A (de)

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DE169163X 1932-05-23

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CH169163D CH169163A (de) 1932-05-23 1933-05-15 Resonanzrelais.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958434C (de) * 1953-08-20 1957-02-21 Siemens Ag UEberwachungseinrichtung fuer zeitweise bzw. mit verschiedener Staerke auftretende mechanische Schwingungen an Maschinen, deren Teilen oder Geraeten
DE1020090B (de) * 1954-12-09 1957-11-28 Licentia Gmbh Verfahren zur Zentralfernsteuerung nach dem Netzueberlagerungsprinzip

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958434C (de) * 1953-08-20 1957-02-21 Siemens Ag UEberwachungseinrichtung fuer zeitweise bzw. mit verschiedener Staerke auftretende mechanische Schwingungen an Maschinen, deren Teilen oder Geraeten
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