CH169256A - Verfahren zur Darstellung von 1-p-Oxyphenyl-2-N-methyl-amino-äthanol-1. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung von 1-p-Oxyphenyl-2-N-methyl-amino-äthanol-1.Info
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Description
Verfahren zur Darstellung von 1-p-Ogyphenyl-2-N-methyl-amino-äthanol-l. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung des im Hauptpatent beschriebenen 1-p-Ogyphenyl <B>-2-N</B> - methylamino - äthanol -1 vom F.
P. 155-156), einer Verbindung, die durch wertvolle therapeutische Eigenschaften; insbesondere durch adrenalinartige, vorzugs weise analeptische und vasokonstriktorische Wirkungen auch bei peroraler Darreichung, bei geringerer Giftigkeit wie das Adrenalin, ausgezeichnet ist und auch bei wiederholtem Kochen ihrer wässerigen Lösung zwecks Sterilisierung ihre Wirksamkeit nicht verliert.
Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeich net, dass man auf ein Salz aus (o - Methyl- amino-p-oxy-acetopherron von der Formel
EMI0001.0015
und einer Säure Wasserstoff bei Gegenwart von Wasserstoff übertragenden Stoffen, z. B. Palladium oder andern Metallen der Platin gruppe, Platinoxyd, Nickel usw., einwirken lässt und aus der Reaktionslösung den ent- standenen Aminoalkohol durch Zusatz eines säurebindenden Mittels ,in Freiheit setzt.
Die Wasserstoff übertragenden Stoffe sind vorteilhaft im Zustande feiner, vorzugsweise kolloidaler Verteilung anzuwenden, gegebenen falls in Verbindung mit geeigneten Trägern, wie Kohle, Baritrmsulfat, Kieselgur usw., z. B. in Form von auf Kohle oder Bariumsulfat niedergeschlagenem, fein verteilten Palladium. Als Wasserstoff übertragender Stoff kann auch eine nur kleine Menge eines Katalysators Verwendung finden.
Die Salze des co-Methyl- arnino-p-oxy - acetophenons werden zweck mässig in einem geeigneten wässerigen oder nicht wässerigen Lösungsmittel, wie Wasser, Alkohol, Methylalkohol usw., .in neutraler oder durch Zugabe von Säure saurer Lösung der Hydrierung unterworfen.
Die Einwirkung des Wasserstoffes kann je nach der Art des Wasserstoff übertragen den Stoffes oder der sonstigen Arbeitsbedin gungen, der Art des Lösungsmittels, der Temperatur usw., sowohl bei gewöhnlichem, als auch bei erhöhtem Druck erfolgen. Die bei dem Verfahren erzielbaren Aus beuten sind zum Beispiel abhängig von der Natur des Lösungsmittels, von der Reaktion der Lösung, der Art und Menge des verwen deten Katalysators usw.
Die erfindungsgemäss als Ausgangsstoffe zu verwendenden Salze des co-Methylamiiio- p-oxy-acetophenons können sowohl als solche der Reaktionslösung zugeführt, als auch in der Lösung erst dadurch erzeugt werden, dass man das m-Methylamino-p-oxy-acetophenon mit der betreffenden Säure zur Umsetzung bringt. Zwecks Arbeitens in saurer Lösung kann hierbei oder bei Zuführung des Salzes zur Lösung in fertiger Form auch ein Über schuss von Säure zugesetzt werden.
Dass das 1-p-Oxyphenyl-2-N-methylamino- äthanol-1 die oben erwähnten therapeutisch wertvollen Eigenschaften zeigt, musste über raschen, weil man bisher annahm, dass solche Eigenschaften nur den Brenzkatechinderivaten zukommen könnten, während es anderseits bekannt ist, dass ähnlich konstituierte, aber eine Hydroxylgruppe nicht enthaltende Ver bindungen selbst in starker Konzentration Anämie kaum erzeugen.
<I>Beispiel:</I> 10 gr oo-Methylamino-p-oxy-acetophenon- chlorhydrat werden in 100 cms Wasser ge- löst und nach Zugabe von 5 gr 2 %igem Palladium-Bariumsulfat-gatalysätor oder von 5 gr 10%igem Nickel-gieselgur-Katalysator finit Wasserstoff geschüttelt.
Nach beendeter Hydrierung wird vom Katalysator abgesaugt, das Filtrat ammoniakalisch gemacht, das auskristallisierende 1-p-Oxyphenyl-2-N-me- thylamino - äthanol -1 abgesaugt, gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 7,5 gr Base . 91,6% der Theorie.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 1-p-Oxy- phenyl-2-N-methylamino-äthanol-1, einer ins besondere durch adrenalinartige, vorzugsweise analeptische und vasokonstriktorische Wir kungen auch bei peroraler Darreichung bei geringerer Giftigkeit wie das Adrenalin, aus- gezeichneten, haltbaren und auch bei wieder holtem Kochen ihrer wässerigen Lösung ihre Wirksamkeit nicht verlierenden Verbindung vom F.P.155-156 0, dadurch gekennzeichnet, dass man Wasserstoff bei Gegenwart von Wasserstoff übertragenden Stoffen auf ein Salz des Ketons von der Formel: EMI0002.0043 mit einer Säure einwirken lässt und aus der Reaktionslösung den entstandenen Amino- alkohol durch Zusatz eines säurebindenden Mittels in Freiheit setzt. UNTERANSPRVCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkung des Wasserstoffes in neutraler Lösung erfolgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwirkung des Wasserstoffes in saurer Lösung erfolgt. 3.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Ausgangsstoff das Ohlorhydrat des a)-Methylamino - p - oxy- acetophenons verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem wässerigen Lösungsmittel gearbeitet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Gegenwart eines nicht wässerigen Lösungsmittels gearbeitet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei erhöhtem Druck gearbeitet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Wasserstoff über tragender Stoff mindestens ein Metall der Platingruppe verwendet wird. B.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Wasserstoff über tragender Stoff Palladium verwendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Wasserstoff über tragender Stoff ein Oxyd eines Metalles der Platingruppe verwendet wird. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Wasserstoff über tragender Stoff Platinoxyd verwendet wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Wasserstoff über tragender Stoff Nickel verwendet wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserstoff über tragende Stoff in fein verteiltem Zustand angewendet wird. 13.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserstoff über tragende Stoff in Verbindung mit einer Trägersubstanz angewendet wird. 14. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Wasserstoff über tragender Stoff nur eine geringe Menge eines Katalysators angewendet wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH163397T | 1930-04-23 | ||
| CH169256T | 1930-04-23 |
Publications (1)
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|---|---|
| CH169256A true CH169256A (de) | 1934-05-15 |
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ID=25717750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH169256D CH169256A (de) | 1930-04-23 | 1930-04-23 | Verfahren zur Darstellung von 1-p-Oxyphenyl-2-N-methyl-amino-äthanol-1. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH169256A (de) |
-
1930
- 1930-04-23 CH CH169256D patent/CH169256A/de unknown
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