CH169659A - Durch den Fuss beeinflusster Motoranlasser. - Google Patents
Durch den Fuss beeinflusster Motoranlasser.Info
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B69/00—Driving-gear; Control devices
- D05B69/14—Devices for changing speed or for reversing direction of rotation
- D05B69/18—Devices for changing speed or for reversing direction of rotation electric, e.g. foot pedals
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Description
Durch den Fuss beein$usster BIotoranlasser. Die Erfindung bezieht sich auf einen solchen durch den Fuss beeinflussten Motor anlasser, in der Hauptsache für elektrische Nähmaschinen, der ein auf dem Fussboden ruhendes Gehäuse und eine in letzterem un tergebrachte veränderbare Widerstandsein heit aufweist.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer vereinfachten Form eines Anlassers von gedrungener Bauart, der nicht den Fehler aufweist, auf dem Boden zu rutschen, auf dem er während des Gebrauches aufruht.
Gemäss der Erfindung ist der Fusstril.t zur Betätigung der veränderbaren Wider standseinheit in dem Gehäuse so gelagert, dass er in einer Schräglage zur Senkrechten nach unten gleitet.
In der Zeichnung ist eine Ausführungs form der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist; Fig. 1 ein senkrechter Längsschnitt durch das Anlassergehäuse und veranschaulicht die Anlasserantriebsvorrichtung in der An sicht; Fig. 2, ist eine Draufsicht auf den An lasser; Fig. 3 und 4 sind Querschnitte nach den Linien 3--3 und 4-4 der Fig. 1;
Fig. 5, 6 und 7 sind schaubildliche An sichten von Teilen der Anlasserantriebsvor- ri chtung.
Das Gehäuse des dargestellten Anlassers weist eine Grundplatte 1 und einen entfern baren Deckel 2. auf. Der Deckel 2 hat einen hintern, flachen, wagrechten Teil 2' und einen vordern, schräg nach unten verlaufen den Teil 2"; der Ausdruck "vorn" bezeich net die Richtung auf den Fuss des Arbeiters zu oder mit Bezug auf Fig. 1 nach rechts. Auf der Unterseite der Grundplatte 1 sind Gummifüsse 3 befestigt, welche auf dem Fussboden aufruhen. Der Deckel 2 ist an dem hintern Ende mit Haken 4 versehen, die durch Ausnehmungen 5 der Grundplatte 1 hindurchgehen und mit deren Unterseite in Eingriff treten.
Eine einzelne Befestigungs schraube 6 geht durch eine Zunge 7 hin durch, die von dem Deckel 2 nach vorn her vorragt, und ist in die Grundplatte 1 ein geschraubt, um den Deckel auf letzterer fest zulegen.
Auf der Grundplatte 1 ist mittelst Schrauben 8 .der eigentliche Anlass'wider- stand 9 befestigt, der in bekannter Weise aneinander drückbare Kohlenscheiben auf weist. Der dargestellte Anlasswiderstand weist einen Porzellankörper auf, der mit in einem gewissen Abstand voneinander liegen den Vertiefungen oder Kammern 11 für die Stapel der Kohlen-Widerstandsscheiben 12 versehen ist, welche im wesentlichen die Kammern 11 ausfüllen und elektrisch mit den Klemmen 13 verbunden sind.
Die S ta pel 12 weisen ferner Druckköpfe 14 auf, welche von .dem aus einer Bogenfeder be stehenden Kontaktglied 1:5 überbrückt wer den, auf dessen Rückseite ein steiferes Feder glied 16 angeordnet ist.
Von den Mitten der Federn 15 und 16 ragt eine Zugstange 17 hervor, welche ein mit Schraubengewinde versehenes Ende aufweist, .das eine einstell bare Mutter 1.8 trägt, deren Schaft 19 durch eine Bohrung 20 des Kopfes 21. hindurch geht. DieserZugkopf 21 weist eine rechteckige, rahmenartige Gestalt auf, wie dies durch die gestrichelten Linien in Fig. 2 angedeutet ist, und besitzt ein Paar einwärts ragender Arme 22, die durch einen Bolzen 2$ mit den Kniestücken 24 der n.ebeneinanderliegenden Teile 25 eines Winkelhebels drehbar ver bunden sind,
welcher mit den untern Enden seiner aufrechtstehenden Schenkel bei 2'6 an den in einem gewissen - Abstand vonein ander stehenden Lappen 27 schwingbar ge lagert ist, welche von der Grundplatte L nach unten ragen. Die nach vorn ragenden Arme 25' der Teile 25 des Winkelhebels sind in entgegengesetzten Richtungen nach aussen abgebogen und an ihren äussern En den mit umgefalteten Lappen 28 versehen, welche obere abgerundete Lagerflächen für den Eingriff des Fusstrittes darstellen.
Ein Paar Federn 29 ist zwischen den ortsfesten Pfosten 30, die von der Grundplatte 1 em porragen, und den Armen 22 des Zugstangen kopfes eingeschaltet. An den Pfosten 30 und den Armen 2,2 sind Einstellbolzen für die Federn vorgesehen. Ein an .dem Zug kopf 2,1 vorgesehener Zapfen 32 tritt mit einer Nut 33 in dem Flansch der Einstell mutter 18 in Eingriff, um letztere in der eingestellten Lage auf der Zugstange 17 züz halten.
In schräg verlaufenden Führungen 3:4, 35 der Grundplatte 1 und des Deckels 2 sind die Schenkel 36 .des Fusstrittes 37 gelagert: Die Schenkel 3,6 (Fig. 1 und 5) sind mit Steuerschultern 38 versehen, welche mit den obern, abgerundeten Flächen der Lappen 28 des Winkelhebels 25 in Eingriff treten. Ein auf den Fusstritt 3,7 ausgeübter Fussdruck hat zur Folge, dass' die Schenkel 36 in den Füh rungen 34, 35 nach unten gleiten und dem zufolge verursachen, dass die Steuerschultern 38 die Enden 28 der Winkelhebelteile 25 niederdrücken und letztere um ihren gemein samen Lagerzapfen 26 ausschwingen, wo durch ein Zug auf den Kopf 21 und die Zugstange 17 ausgeübt wird.
Ein auf die Zugstange 17 ausgeübter Zug schliesst zu nächst den elektrischen Stromkreis durch Vermittlung der Stapel 12 der Widerstands scheiben und übt alsdann einen schrittweise zunehmenden Federdruck auf diese Scheiben aus, wodurch deren elektrischer Widersta.@d schrittweise verringert wird.
Der Fusstritt 3.7 ist in Führungen, die zur Senkrechten schräg verlaufen, gelagert. Die Richtung und der Betrag dieser Schräg lage ist derart, dass die Bewegungslinie des Fusstrittes im wesentlichen tangential zu einem Kreis verläuft, dessen Mittelpunkt mit der Stelle zusammenfällt, an der der Ab satz des Arbeiters gewöhnlich auf dem Fuss boden aufruht, wenn sein Fussballen auf dem Fusstritt liegt. Hierdurch wird ein Kriechen des Anlassers. über dem Fussboden bei wie derholter Betätigung des Anlassers ver mieden.
Infolge der äusserst gedrungenen Bauart des Anlassers ist letzterer besonders für trag- bare Nähmaschinen von kleiner Grösse ge eignet; der Anlasser kann bequem in dem beschränkten Raum zwischen der Grund- i)la.tte und dem überhängenden Maschinen urm der Nähmaschine untergebracht wer- den, wenn die Ausrüstung nicht im Gebrauch ist.
Die Bohrung 20 mündet in die Bodenseite öder -kante 20' des Zugkopfes 27.. Dieses Merkmal ist von Wichtigkeit, da es ermög licht, .dass dieser Kopf bequem von der Ein stellmutter 1.8 und der Zugstange<B>1.7</B> gelöst werden kann, .indem man ihn um seine Ge lenkverbindung 23 mit den Winkelhebel teilen 25 nach oben ausschwingt. Eine solche Trennung ist oft erwünscht, um eine Ein stellung der Mutter 18 auf der Zugstange 17 zu ermöglichen oder um ein bequemes Ent fernen und Wiederanbringen des Anlasswider- standes 9 zu gestatten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Durch den Fuss beeinflusster elektrischer Motoranlasser mit einem auf dem Fussboden aufruhenden Gehäuse und mit einer in letz terem untergebrachten veränderbaren Wider standseinheit, dadurch gekennzeichnet, dass der Fusstritt zur Betätigung der veränder baren Widerstandseinheit in dem Gehäuse so gelagert ist, dass er in einer Schräglage zur Senkrechten nach unten gleitet. UNTERAN SPRüCHE 1. Elektrischer Motoranlasser nach Patent anspruch, mit einer Zugstange für die Widerstandseinheit und einem Winkel hebel, der mit der Zugstange verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Fusstritt eine Steuerschulter aufweist, die mit dem Winkelhebel in Eingriff tritt. 2.Elektrischer Motoranlasser nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zugkopf, der an dem Knie des Winkelhebels schwingbar gelagert ist, einstellbar mit der Zugstange verbunden ist. 3. Elektrischer Motoranlasser nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse an dem einen Ende in einem gewissen Abstand voneinander liegende parallele Führungen aufweist, welche die nach unten ragen den und im Abstand voneinander stehen den Schenkel eines Fusstrittes aufnehmen, und dass diese Schenkel die Steuerschultern aufweisen, die mit dem Winkelhebel in Eingriff treten. 4.Elektrischer Motoranlasser nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die antrei bende Zugstange eine Einstellmutter aufweist, die von dem Zugkopf erfasst wird, welcher für die Zugstange eine einen Spielraum darstellende Bohrung auf weist, welche in die eine Seite des Zug kopfes mündet, so dass letzterer um seinen Lagerzapfen ausgeschwungen werden kann, um den Kopf von der Zugstange zu trennen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH169659T | 1933-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH169659A true CH169659A (de) | 1934-06-15 |
Family
ID=4421720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH169659D CH169659A (de) | 1933-06-23 | 1933-06-23 | Durch den Fuss beeinflusster Motoranlasser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH169659A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2592401A1 (fr) * | 1985-12-30 | 1987-07-03 | Hernecq Jacqueline | Machine a filer electrique portable. |
-
1933
- 1933-06-23 CH CH169659D patent/CH169659A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2592401A1 (fr) * | 1985-12-30 | 1987-07-03 | Hernecq Jacqueline | Machine a filer electrique portable. |
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