CH169732A - Vorrichtung zur Herstellung vergrösserter photographischer Kopien von photographischen Negativen. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung vergrösserter photographischer Kopien von photographischen Negativen.

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CH169732A
CH169732A CH169732DA CH169732A CH 169732 A CH169732 A CH 169732A CH 169732D A CH169732D A CH 169732DA CH 169732 A CH169732 A CH 169732A
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Serge Pirmov Paul
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Serge Pirmov Paul
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  Vorrichtung zur Herstellung vergrösserter photographischer Kopien von       photographisehen    Negativen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Vorrichtung zur Herstellung ver  grösserter photographischer Kopien von  photographischen Negativen.  



  Die Vorrichtung nach der Erfindung  kann so ausgebildet werden, dass sie mit Vor  teil zusammen mit     Bandfilmen,    wie sie in  tragbaren Kameras verwendet werden, be  nutzt werden. kann, und dass das Vergrössern  mit einem     geringen        Mass    von Anstrengung  durchgeführt werden kann.  



  Die vorliegende Vorrichtung besitzt einen  mit Beleuchtungsmitteln zusammenwirken  den flachen Träger für die Negative und eine  mit einer Linse versehene Haube, die derart  angeordnet ist, dass sie auf den Träger auf  gesetzt werden kann, um dadurch das durch  denselben hindurchtretende Licht zu begren  zen und zu verstärken.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    dar=  gestellt.         Fig.    1 ist zum Teil ein senkrechter  Schnitt und zum Teil eine Vorderansicht  dieses     Ausführungsbeispiels;          Fig.    2 zeigt eine ähnliche Darstellung,  bei der sich die Haube in der Einstellage  befindet;       Fig.    3 veranschaulicht einen Schnitt nach  der Linie 3-3 in     Fig.    2, wobei sich die  Haube in der Einstellage befindet;       Fig.    4 zeigt ein perspektivisches Bild der  Haube, von dem ein Teil ausgebrochen ist;       Fig.    5 ist eine schaubildliche Darstellung  des Filmträgers.  



  Die gezeichnete Vorrichtung ist in einer  Dunkelkammer zu verwenden, in der sich  beispielsweise rotes Licht befindet. Im übri  gen soll aber die Kammer ausreichend licht  dicht abgeschlossen sein, damit die photogra  phische Arbeit durchgeführt werden kann.  Das Gestell der     Vorrichtung    besteht aus vier       Eckpfosten    10, die auf dem Boden stehen  und an denen ein.     wagrechter    Arbeitstisch      oder Filmträger 11 befestigt ist. Der Tisch  oder Träger 11 befindet sich in einem sol  chen Abstand vom Boden, dass der Photo  graph, wenn er vor der Vorrichtung sitzt, be  quem auf den     Tisch    herabsehen kann. Der  Tisch weist eine Öffnung 12 auf, an die sich  ein gasten 13 anschliesst. Dieser gasten ist  an der Unterseite des Tisches 11 befestigt.

    Das obere Ende dieses Kastens ist mit Flan  schen 130 versehen, .die mittelst Schrauben  <B>131</B> bündig an dem Boden des Tisches an  liegen. Der gasten 13 dient als Gehäuse für  eine Lichtquelle, als welche beim dargestell  ten     Ausführungsbeispiel    eine elektrische  Lampe 14     verwendet    wird.     Über    der Öff  nung 12     befindet    sich ein Fenster 15, das  einen lichtdurchlässigen Körper aufweist.  der,     wie    .dargestellt, aus einer rechteckigen  Glasscheibe bestehen kann. Diese Glasscheibe  ist in einem Rahmen 1,6 ,gehalten, der     mit-          telst    Schrauben 17 auf der Oberseite des Ti  sches     befestigt    ist.  



  Der negative     entwickelte    Film, der, wie  mit gestrichelten Linien in     Fig.    5 dargestellt,  aus einem mehrere     Photographien    tragenden  Streifen 18 besteht, liegt auf dem Fenster  15, das durch     Schwarzpapier    oder einen an  dern lichtundurchlässigen Stoff 19 teilweise  verkleidet werden kann, um eine     Lichtdurch-          lassöffnung    20 zu bilden, deren Grösse einem  jeden zu vergrössernden     Negativ    entspricht.  Das als Filmträger dienende Fenster ist aus  diesem Grunde zweckmässig überdimensio  niert, so dass es verschieden bemessenen Ne  gativen     angepasst    werden kann.

   Für jede  Negativgrösse ist eine besondere Verkleidung  zu verwenden. Beim     praktischen    Betrieb  werden in bekannter Weise zweckmässig zu  sammen mit der Lampe 14 noch entspre  chende, nicht dargestellte     gondensatorlinsen     verwendet,     uni    dadurch bei der Erzeugung  der gewünschten Lichtintensität die Benut  zung von Lampen mit verhältnismässig nied  riger Intensität, beispielsweise Lampen von  ungefähr 500     Watt    Verbrauch, zu ermög  lichen.

   Dies bedeutet, dass die notwendige  Belichtungszeit für das     empfindliche    Papier  verkürzt wird; denn je intensiver das Licht    durch den Film geworfen wird, um so kürzer       ist    bekanntlich .die Zeit, die für die Belich  tung des Negativs erforderlich ist.  



  Als Auflage für das empfindliche Papier  dient ein     wagrechter    Tisch 21, der oberhalb  des Tisches 11 in einer solchen Höhe an  geordnet ist, dass er von dem Photographen  in der Sitzlage bequem erreicht werden kann.  Die Pfosten 10 sind .durch Ansätze oder       Bundringe    22 hindurchgeführt, die an den  Ecken des Tisches 21 angeordnet und mit       Schrauben    23 an den Pfosten 10 befestigt  sind. Die     Bundringe    22, die mit dem Tisch  '21 aus einem Stück bestehen, sind an den  Pfosten senkrecht verschiebbar, nachdem die  Schrauben 23 gelockert worden sind. Da  durch kann der Tisch 21 beliebig nach unten  oder nach oben in bezug auf den Tisch 11  verstellt werden.

   Durch diese Verstellung  kann die Vergrösserung des von dem Nega  tiv auf das     lichtempfindliche    Papier gewor  fenen Bildes verändert werden. Der Tisch 21  besitzt ebenfalls eine Öffnung 24, über der  ein Fenster 25 liegt. Dieses Fenster besitzt  einen Rahmen 26, der auf der Oberseite des  Tisches befestigt ist. Das Fenster 25 dient  'als Träger für das lichtempfindliche Papier  und kann     wie    das     Fenster    15 verkleidet wer  den,     um    die Fläche, auf welche das Papier  'von dem Photographen gelegt werden soll.  auf ein bestimmtes Mass zu begrenzen.  



  Die Projektionsvorrichtung besteht aus  einer Haube 27, die, wie insbesondere aus       Fig.    4 hervorgeht, die Form einer vierseiti  gen Pyramide aufweist. Diese Pyramide ist  'an ihrem untern Rand mit einem äussern  Flansch 28 versehen.     iSie    trägt in ihrer  Spitze eine Vergrösserungslinse 29. Die  Haube könnte kegelförmig oder auch anders  ausgebildet sein und aus einem lichtundurch  lässigen Stoff bestehen. Die Haube     könnte     mit ihrem     hintern    Rand -30 an den rückwär  tigen Rand des     Rahmens    1,6     angelenkt    sein.  Die untere Fläche des Flansches 28 ist ge  glättet, um eine dichte Anlage des Flansches  an der obern Fläche des Rahmens 16 zu si  chern.

   Dadurch ist erreicht, dass das Licht      nur durch das Fenster 15 und das auf dem  Fenster liegende Negativ und durch die Ver  grösserungslinse 29     hindurchtreten    kann, um  dann von hier durch das Fenster 25 auf das  über diesem Fenster liegende, lichtempfind  liche Papier 31 geworfen zu werden. Das  lichtempfindliche Papier liegt natürlich in  der Bahn des von dem Negativ aus projizier  ten vollständigen vergrösserten Bildes. Um  das Papier 31 in dichter Anlage an dem Fen  ster     \?5    zu     halten    und so eine Verwindung  oder Verzerrung des aufgenommenen Bildes  zu vermeiden, ist eine ebene Platte 32 vor  gesehen, deren hinterer Rand 33 an den rück  wärtigen Rand des Rahmens 26     angelenkt     ist.

   Diese Platte 32 wird auf das Papier auf  gelegt, nachdem es auf dem Fenster 25 in  die richtige' Lage gebracht worden ist. So  wohl die Platte 3-2, als auch die Haube 27  sind jedoch in der     Regel    nach oben gekippt  und ausser Eingriff mit dem Papier     bezw.     dem Filmträger 18 gebracht. Sie können aber       gleichzeitig    nach unten     verschwenkt    und auf  Papier     bezw.    Film aufgesetzt werden. Zu  diesem Zweck sind die Platte 32 und die  Haube 27 je an einer Stange 34 drehbar be  festigt, die ihrerseits mit dem einen Ende je  eines Winkelhebels<B>35</B> drehbar verbunden ist.  Die Winkelhebel 35 sind an den Tischen 11  und 21 schwenkbar befestigt.

   Sowohl der  obere, als auch der untere Winkelhebel 35  wird von einer senkrechten Stange 36 ge  steuert, die an der Hinterseite der Vorrich  tung angeordnet ist. Der     untere    Winkelhebel  ist an     der        .Stange    36 drehbar, während der  obere Winkelhebel mit einem .gabelförmigen  Endteil lose zwischen zwei Bunde 37 an der  Stange 36 greift. Die Bunde 37 sind an der  Stange 36 in senkrechter     Richtung    verstell  bar, so dass der Tisch 2-1 gehoben und ge  senkt werden kann.

   Wird die Stange 36 an  gehoben, so werden sowohl die Platte 32, als  auch die Haube 27 in Eingriff mit dem Pa  pier und dem Film gebracht     (Fig.    2), wohin  gegen bei einem Senken der Stange 36 die       'beiden    Teile wieder in die in     Fig.    1 dar  gestellte     Aussereingriffslage    gebracht wer  den. In dieser letzteren Stellung werden die    beiden Teile in der Regel gehalten, um die  Vorarbeiten bequem durchführen zu können.  Zu diesem Zweck ragt die Stange 36 nach  unten über den Tisch 11 hinaus, und ist an  ihrem untern Ende mit einem Pedal 38 dreh  bar verbunden, das an einem Zwischenpunkt  39 an einem Ansatz 40 eines der beiden Pfo  sten 10 drehbar befestigt ist.

   Das vordere  Ende des Pedals 38 reicht bis in die Nähe  der Vorderseite der Vorrichtung, so dass der  Photograph einen bequemen     Zugang    zu dem  Pedal hat. An dem hintern Teil des Pedals  38 ist das obere Ende einer Zugfeder 41 be  festigt, deren unteres Ende an der     Fussplatte     des einen Pfostens festgemacht ist. Dadurch  wird die Stange 36 für gewöhnlich in einer  untern Lage gehalten, so dass die     Platte    32  und die Haube 27 die in     Fig.    1 dargestellte  Lage einnehmen. Durch Herunterdrücken  des vordern Endes des Pedals 38 werden       gleichzeitig    die Haube 27 auf den Filmträger  und der Deckel 32 auf den Papierträger in  der aus     Fig.    2 ersichtlichen Weise aufgesetzt.

    In diesem Augenblick muss die Lichtstärke  der Lampe     1'4    so gross sein, dass die ge  wünschte Wirkung auf das lichtempfindliche  Papier     eintritt,    wohingegen für     gewöhnlich     das Licht der Lampe 14 so matt ist, dass das  lichtempfindliche Papier nicht beeinflusst  wird.  



  Befindet sich das Pedal .38 in seiner in       Fig.    1 dargestellten Normallage, dann fliesst  der elektrische Strom von einer Stromquelle  42 aus in der durch die Pfeile     a    angezeigten  Weise über einen Widerstand 43, einen an  dem     Ansatz    40 vorgesehenen Kontakt 44,  einen an der Oberseite des Pedals vorgese  henen Kontakt 45 und einen Draht 46 der  Lampe 14 zu.

   Ist jedoch das Pedal -38 in der  in     Fig.    2 angedeuteten Weise herunter  gedrückt, dann ist die Verbindung zwischen  den     Kontakten        44    und 45 unterbrochen, wäh  rend die Verbindung zwischen einem eben  falls an dem Ansatz 40 befestigten Kontakt  47 und einem andern an der Unterseite des  Pedals befestigten     Kontakt    48 hergestellt ist.

    Bei dem letzteren     Stromkreis    ist das Wider  standselement 43 in den     Nebenschluss        gelegt,         so dass der Strom im Sinne der Pfeile b durch  die Leitung 49, die Schalterelemente 47 und  48 und von hier über die Leitung 46 zur  Lampe     fliesst.    Da der Widerstand abgeschal  tet ist, wird die Lichtstärke der Lampe 14  so weit erhöht, dass die     gewünschte    Wirkung  des durch die Haube 27 hindurchtretenden  Lichtes auf das lichtempfindliche Papier er  reicht     wird.     



  Bei .der Bedienung     der-Vorrichtung    kann  der Photograph so vor .der Vorrichtung sit  zen,     d'ass    er das Pedal 38     mit    dem Fuss her  abdrücken kann. Er legt den Film oder das       entwickelte        Negativ    auf das den Filmträger  bildende Fenster 15     (Fig.    5), wobei er dar  auf achtet, dass die Photographie genau mit  der Öffnung 20 übereinstimmt, durch welche  das Licht hindurchgeworfen     wird.    Obgleich  das Licht 14 in .diesem     Zeitpunkt    schwach  ist, so kann der Photograph dennoch die  Schärfe .des Bildes unterscheiden und so be  urteilen, welches besondere Papier verwendet  werden muss.

   Ebenso kann er die notwen  dige Belichtungszeit bestimmen, damit der  beste Abzug des Bildes auf dem lichtemp  findlichen Papier erreicht werden kann. Nach  der Prüfung des Filmes legt der Photograph  das lichtempfindliche Papier 3-1 auf das den  Papierträger bildende Fenster 25, worauf das  Pedal 38 so heruntergedrückt     wird,    dass die  Haube 27 in die Einstellage und .der Deckel  32 in die Eingriffslage     mit    .dem lichtemp  findlichen Papier ,gebracht werden.

   Das Pe  dal 38     wird    in ihrer Tieflage     gehalten,    so  dass das lichtempfindliche Papier genügend  lange belichtet wird, worauf der Fuss vom  Pedal 38 abgehoben     wird,    so dass das Matt  licht wieder hergestellt und .die Vorrichtung  in ihre Normallage zurückgebracht wird.  Das lichtempfindliche Papier 31 kann dann  entfernt werden, worauf die oben geschilder  ten     Vorgänge    auch unter Verwendung von  andern Filmen und anderem lichtempfind  lichen Papier wiederholt werden können. Das  belichtete Papier wird .dann in einer Dunkel  kammer in .der üblichen Weise     entwickelt     und     fertiggestellt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung vergrösserter photographischer Kopien von photographi schen Negativen, gekennzeichnet durch einen mit Beleuchtungsmitteln zusammenwirken den, flachen Träger für die Negative und eine mit einer Linse versehene Haube, die derart angeordnet ist, dass sie auf den Träger aufgesetzt werden kann, um dadurch das durch denselben hindurchtretende Licht zit begrenzen und zu verstärken. ÜNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen lichtdurchlässi gen, flachen Träger für das Kopiermate rial, der in bezug auf den 'zur Linsen haube gehörenden Träger einstellbar und in der Bahn des durch die Haube hin durchtretenden Lichtes angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch ein bewegliches Klemmorgan, das derart angeordnet ist, dass es mit dem einstell baren Träger zusammenzuwirken vermag und in gleicher Weise und gleichzeitig mit der Linsenhaube betätigt werden kann. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zum gleichzeitigen An trieb des Klemmorganes und der Linsen haube eine ;Stange vorgesehen ist, mit der sowohl das Klemmorgan, als auch die Un- senhaube kippbar verbunden sind, und dass diese Stange unter dem Einfluss einer Federkraft steht, welche die Haube und das Klemmorgan gleichzeitig in ihrer nor malen unwirksamen Lage hält, wobei diese Stange entgegen dem Druck der Fe derkraft von Hand verschiebbar ist, so dass gleichzeitig der Haube und dem Klemmorgan eine Kippbewegung erteilt werden kann.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass die gemeinsame An triebsstange für die Linsenhaube und das Klemmorgan mit einem unterhalb der bei den Träger angeordneten Pedal verbunden ist, derart, dass von diesem Pedal aus die Linsenhaube und das Klemmorgan. ge meinsam gekippt werden können.
CH169732D 1932-11-03 1933-03-11 Vorrichtung zur Herstellung vergrösserter photographischer Kopien von photographischen Negativen. CH169732A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749461C (de) * 1942-10-20 1944-11-23 Photographisches Vergroesserungsgeraet mit einem Motor zum Weiterbewegen des zu vergroessernden Schichttraegers

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