CH169849A - Einrichtung zur Behandlung von Lebewesen mit elektrischen Strömen. - Google Patents
Einrichtung zur Behandlung von Lebewesen mit elektrischen Strömen.Info
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Description
Einrichtung zur Behandlung von Lebewesen mit elektrischen Strömen. Es sind verschiedene Anordnungen be kannt geworden zum Zwecke, mittelst elek trischen Stromes bestimmte Zustände in menschlichen oder tierischen Organismen zu ermitteln durch Messung des elektrischen Widerstandes.
In einer bekannten Anordnung zur Feststellung von psychologischen Eigen schaften und Erkrankungen von Lebewesen wird beispielsweise in den Sekundärstromkreis eines Induktionsapparates ein Niederfrequenz transformator und ein Regulierwiderstand oder Potentiometer geschaltet, wobei die Sekundär seite des Niederfrequenztransformators den Prüfstrom über zwei Elektroden in den zu untersuchenden Körperteil bezw. Prüfstrom kreis liefert.
Um sowohl die akustische, als die optische Prüfungsmethode oder auch eine graphische Registrierung zu ermöglichen, können neben den Elektroden zum Beispiel ein Telephonhörer, eine Leuchtröhre oder auch ein registrierendes Instrument, wie zum Beispiel ein registrierenderSpannungsanzeiger, geschaltet werden. Es ist ferner bekannt, als Wechselstrom quelle an Stelle eines Induktionsapparates einen Röhren - Oszillator zu verwenden.
Die Verwendung eines solchen Oszillators hat aber neben der Eigenschaft, einen gleichför migen, in der Frequenz in weiten Grenzen einstellbaren Strom zu liefern, den wesent lichen Nachteil, dass die Verwendung eines Telephons zur Abhörung der Geräusche unter Umständen unmöglich wird. Dies bedeutet eine Erschwerung der Untersuchung, weil der Blick des Untersuchenden nicht nur die optischen Messinstrumente, sondern auch die räumlich sehr begrenzten Reizstellen am Prüfungsobjekt kontrollieren muss.
Die beschriebenen Anordnungen haben den wesentlichen Nachteil, dass die mit den selben erzielten Reaktionen beschränkt sind. Entscheidend für die Leistungsfähigkeit solcher Apparaturen ist nämlich die Kurvenform des dem zu prüfenden Objekt zugeleiteten Stromes. Je nach der Kurvenform dieses Stromes kön nen stärkere, schwächere oder überhaupt keine Reizstellen - Reaktionen festgestellt werden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ein richtung zur Behandlung von Lebewesen mit elektrischen Strömen, welche durch einen Induktor in Verbindung mit mindestens einer Gleichstromquelle erzeugt werden. Die Pri märwicklung und die Sekundärwicklung des Induktors und mindestens eine Gleichstrom quelle bilden mit dem zu behandelnden Ob jekt einen geschlossenen Stromkreis.
Praktische Versuche haben ergeben, dass ein mit einer derartigen Einrichtung gebil deter Strom die Erzielung eines grossen Be reiches von Reaktionen ermöglicht.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
An die Stromquelle 1 sind über den Schal ter 2 der magnetische Unterbrecher 3 und die Primärgpule 4 eines Induktors angeschlossen. 1VIit Hilfe des Unterbrechungskontaktes 6 wird die Ankerfeder 7 in an sich bekannter Weise in Schwingungen versetzt. Die als doppelt wirkender Unterbrecher wirkenden Kontakte 8" und 8b unterbrechen periodisch den Pri märkreis des Induktors. Die Kondensatoren 9 und 10 sind parallel zu den Unterbrechungs kontakten geschaltet. Im Primärkreis liegen ferner der Widerstand 11, welcher durch den Schalter 14 kurzgeschlossen werden kann, und der Regulierwiderstand 12.
Mit dem Widerstand 13 oder einem Potentiometer in entsprechender Schaltung kann die Spannung der Stromquelle 1, welche durch das Volt meter V angezeigt wird, reguliert werden. Die Sekundärwicklung 5 des Induktors ist einerseits mit der Primärwicklung und ander seits mit der Ausgangsklemme 1'5 verbunden. Die zweite Ausgangsklemme 16 ist mit dem negativen Pol der Batterie 1 verbunden. Die Ausgangsklemmen 15 und 16 sind über eine Gleichstrombatterie 18, welche unter Umstän den auch wegfallen kann, über den Schalter 20 und über einen Stromanzeiger 27 mit den an das Prüfobjekt zu legenden Elektroden verbunden.
Die Gleichstromquelle 1 und der Regulierwiderstand 18, welcher zu der Strom quelle 1 zu rechnen ist, die Primärwicklung 4 und die Sekundärwicklung 5 des Induktors, die Batterie 18 und das über die Elektroden 17 angeschlossene Prüfobjekt bilden einen geschlossenen Stromkreis. Zur besseren An passung des Widerstandes des zu prüfenden Objektes an die den Prüfstrom erzeugende Einrichtung kann in an sich bekannter Weise unmittelbar vor den Abgangsklemmen 15 und 16 ein Anpassungstransformator eingefügt sein.
Aa Stelle des magnetischen Unterbrechers 3 kann mit Vorteil ein Für die Erzeugung des pulsierenden Gleichstromes besonders geeig neter, rotierender Unterbrecher Anwendung finden.
Durch die Schalter 21, 22, 23 können im Bedarfsfalle ein Telephon 24, eine Leucht röhre 25 oder ein registrierender Spannungs anzeiger 26 (Schreibapparat) parallel zu den Elektroden geschaltet werden, so dass nach Belieben die eine oder die andere Art der Feststellung des Untersuchungsergebnisses gewählt werden kann.
Je nach Bedürfnis können Geräte zur Be seitigung von Störungen (Fremdgeräuschen), Lautsprecher oder sonstige akustische Apparate oder Messinstrumente eingeschaltet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Behandlung von Lebe wesen mit elektrischen Strömen, welche durch einen Induktor in Verbindung mit wenigstens einer Gleichstromquelle erzeugt werden, da durch gekennzeichnet, dass die Primärwick lung und die Sekundärwicklung des Induk- tors und mindestens eine Gleichstromquelle mit dem zu behandelnden Objekt einen ge schlossenen Stromkreis bilden. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichstromquelle im Primärkreis des Induktors liegt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar vor dem zu behandelnden Ob jekt eine zweite Gleichstromquelle einge schaltet ist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine abschaltbare Apparatur zur akustischen Kontrolle der Reaktionen. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollapparatur ein Telephon ein schliesst. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollapparatur einen Lautsprecher einschliesst.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH169849T | 1933-03-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH169849A true CH169849A (de) | 1934-06-15 |
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| CH169849D CH169849A (de) | 1933-03-08 | 1933-03-08 | Einrichtung zur Behandlung von Lebewesen mit elektrischen Strömen. |
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- 1933-03-08 CH CH169849D patent/CH169849A/de unknown
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