CH169868A - Fernsprechübertragungssystem mit Fernvermittlungsleitungen und Teilnehmerleitungen. - Google Patents

Fernsprechübertragungssystem mit Fernvermittlungsleitungen und Teilnehmerleitungen.

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CH169868A
CH169868A CH169868DA CH169868A CH 169868 A CH169868 A CH 169868A CH 169868D A CH169868D A CH 169868DA CH 169868 A CH169868 A CH 169868A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
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Description


      Fernsprechübertragungssystem    mit     Fernvermittlungsleitungen    und       Teilnehmerleitungen.       Durch die Erfindung soll die Wirtschaft  lichkeit von Fernsprechnetzen erhöht werden.  Ein Fernsprechnetz besteht im allgemeinen  Falle aus dem Fernleitungsnetz, das die Fern  ämter miteinander verbindet, und den Orts  leitungsnetzen, die die Teilnehmer mit dem  zugehörigen Fernamt verbinden. Die Gesamt  kosten einer solchen Anlage hängen im star  ken Masse davon ab, in welcher Weise die  Gesamtdämpfung zwischen zwei Teilnehmern  auf die Ortsleitungen und die Fernleitung  verteilt wird.

   Die bisherige     Beschaffenheit     der     Ortsleitungen    gestattet es nicht, die  Restdämpfung in den Fernleitungen beliebig  weit herabzusetzen. Um eine ausreichende       Stabilität    zu erhalten, ist man gezwungen,  die Fernleitungen mit einer Restdämpfung  von etwa 1     Neper    zu betreiben. Gemäss der  Erfindung sollen die Verhältnisse durch ent  sprechende Ausbildung der Ortsleitungen  gebessert werden.     Zweckmässigerweise    wird         .dabei    an .der     Beschaffenheit    der Fernleitun  gen und der Verstärker nichts     geändert.     



       Bevor    auf den Erfindungsgedanken näher  eingegangen wird, seien die     Gesichtspunkte,     die bei der Verteilung der Gesamtdämpfung  zwischen zwei Teilnehmern auf die einzelnen  Leitungsstrecken massgebend sind, anhand  der     Fig.    1 erläutert. Es sind drei Fernämter       M,        F2,        F3    und die Verbindungen zu Teil  nehmern     T"        T',,        T:;,        T3    über Ortsämter<I>A,</I>       ss,    C dargestellt. Die an ein Fernamt ange  schlossenen Teilnehmergruppen werden als  Netzgruppen bezeichnet.

   Die Fernämter sind  die Mittelpunkte der Netzgruppen. Vorteil  hafterweise kann jedes Fernamt jedes andere  Fernamt über eine Fernleitung erreichen. Die  Teilnehmer sind über Ortsämter (in vielen  Fällen mehrere) mit .dem zugehörigen Fern  amt verbunden. Die Leitungen zwischen  Fernamt und den Ortsämtern, die     soge-          nannten        Fernvermittlungsleitungen    werden      zweckmässig als ausschliesslich pupinisierte       Leitungen    verlegt,     während:    die Leitung vom  letzten Ortsamt bis     zum    Teilnehmer eine     un-          pupinisierte    Leitung sein kann.

   Der Durch  messer einer Netzgruppe richtet sich darnach,  bis zu welcher     Entfernung    man wirtschaft  lich Leitungen ohne Verstärker verwenden  kann. Die gebräuchlichen     Maximallängen     für die     Fernvermittlungsleitungen    sind  30 km und für die Teilnehmerleitungen  5 km, so     dass'    sich der Durchmesser einer       Netzgruppe    zu     etwa    70 km ergibt.  



  Die Gesamtdämpfung zwischen zwei  Teilnehmern,     beispielsweise    zwischen den  Teilnehmern     T,    und     TZ    setzt sich zusammen  aus den Dämpfungen der Teilnehmerleitun  gen der     Fernvermittlungsleitungen    und der  Restdämpfung der Fernleitung. Die Gesamt  dämpfung darf mit Rücksicht auf ausrei  chende Verständlichkeit einen bestimmten  Erfahrungswert, etwa 3     Neper,    nicht über  schreiten. Diese Dämpfung verteilt sich bei  den heute üblichen Anlagen etwa zu je  1     Neper    auf die beiden Leitungen zwischen  je einem Teilnehmer und dem zugehörigen  Fernamt und die Fernleitung.

   Beim Ver  kehr zweier Teilnehmer derselben Netz  gruppe treten geringere Dämpfungen als 3       Neper    auf. So beträgt zum Beispiel die  Dämpfung zwischen dem Teilnehmer     T,    und       T,'        maximal    nur 2     Neper.    Zwischen Teil  nehmern desselben Ortsamtes können zu  weilen noch     geringere    Dämpfungen vorhan  den     sein.    Man könnte also für den Verkehr  innerhalb derselben Netzgruppe die Dämp  fung der Ortsleitungen auf 1,5     Neper    er  höhen, ohne den     zulässigen        Höchstwert    von  3     Nepern    zu überschreiten.

   Eine derartige       Dämpfungserhöhung    wäre jedoch mit Rück  sicht auf den     Fernverkehr    nur zulässig, wenn  durch entsprechende Herabsetzung der Rest  dämpfung der Fernleitung .dafür :gesorgt  wird, dass auch in einem solchen Falle die  Gesamtdämpfung den Wert von 3     Nepern     nicht überschreitet. Im Idealfalle wäre die  Restdämpfung der     Fernleitung    auf den  Wert Null zu verringern. Eine solche Ver  minderung der     Restdämpfung    würde also die    durch die Erhöhung der Dämpfungen in den  Ortsleitungen bedingte Verbilligung dieser  Leitungen ermöglichen.

   Die Erhöhung der  Dämpfung in den Ortsleitungen könnte ent  weder durch Benutzung geringerer Kupfer  querschnitte oder durch die Verlängerung  der     Leitungen,    das heisst durch entspre  chende Ausdehnung einer Netzgruppe erfol  gen. In beiden Fällen würde sich eine we  sentliche Erhöhung der Wirtschaftlichkeit  erzielen lassen. Die Herabsetzung der Rest  dämpfung in der Fernleitung könnte ander  seits auch dazu benutzt werden, die Gesamt  dämpfung zwischen zwei Teilnehmern. zu  verkleinern und -dadurch .die Verständigung  zu verbessern. Eine weitere Verbesserung  der Übertragungsanlage durch eine Restver  stärkung in der Fernleitung zu versuchen,  wäre unzweckmässig.

   Würde man in einem       salchen    Fall beispielsweise die Dämpfung in  den     Ortsleitungen    auf 2     Neper    und die Rest  verstärkung der Fernleitung auf -1     Neper     festlegen, so wäre bei einer     Verbindung    zwi  schen den Teilnehmern     T,    und     TZ    über die  Fernleitung     I'1-.±'2    die Gesamtdämpfung  <B>8</B>     Neper,    während sie innerhalb .desselben  Netzes, beispielsweise zwischen     T1    und     Tt'     4     Neper    betragen würde.  



  Bei den bekannten     Fernübertragungsan-          lagen    liess sich bisher, abgesehen von Fern  leitungen mit Rückkopplungssperren, eine  Verkleinerung der     Restdämpfung-    auf unge  fähr den Wert Null für die     Fernleitungen     deshalb nicht erreichen, weil solche Leitun  gen dann nicht mehr die notwendige Stabili  tät aufweisen würden. Von erheblichem Ein  fluss auf die Stabilität einer Fernleitung sind  die Widerstandsverhältnisse an der Stoss  stelle, die bei der Zusammenschaltung der  Fernleitung mit -der Ortsleitung auf dem  Fernamt entsteht.

   Wird beispielsweise ent  sprechend     Fig.    2 ein Teilnehmer T über die  Teilnehmerleitung<I>TL</I> und die     Fernvermitt-          lungsleitung        FV    im Fernamt     FA    mit einer  als     Vierdrahtleitung    ausgebildeten Fernlei  tung     FL    verbunden, dann hängt die Stabili  tät hauptsächlich von der Nachbildungs  fähigkeit der angeschlossenen Ortsleitung           FA-OA-T    ab.

   Die meistens     pupinisier-          ten        Fernvermittlungsleitungen        FZ'    sind im  allgemeinen verschieden lang und besitzen  verschiedene Dämpfung. Ausserdem sind sie  mit den     unpupinisierten    Teilnehmerleitungen  <I>TL</I> abgeschlossen, so     dass    der Scheinwider  stand. der Ortsleitungen, vom Fernamt aus  gesehen, stark     frequenzabhängig    wird. Hin  zu kommt noch, dass jede Ortsleitung prak  tisch einen andern Scheinwiderstand hat.

   Die  Ortsleitungen können daher in der Gabel  der     Vierdrahtleitung    nur sehr unvollkom  men nachgebildet werden, da man nicht für  jede Ortsleitung eine besondere für diese  bemessene Nachbildung bereithalten kann.  Man begnügt sich praktisch mit einem mitt  leren     ohmschen    Widerstand als Nachbildung.  Dieser kann selbstverständlich nur für eine  ganz     bestimmte    Ortsleitung eine genaue  Nachbildung :darstellen. Man muss daher  immer damit rechnen, dass an den Gabel  stellen Reflexionen auftreten, und muss die  Restdämpfung der Fernleitung so wählen,  dass eine Rückkopplung trotz dieser Verhält  nisse vermieden wird.

   Die bisherige Beschaf  fenheit der Ortsleitungen verhinderte also die       @'erstärkungsmögliohkeit,    die die Fernleitun  gen an sich bieten, voll auszunutzen.  



  Um diese     Nachteile    zu vermeiden, werden  gemäss der Erfindung mindestens zu einem  Teil der zwischen einem Fernamt und den  an dieses angeschlossenen Ortsämtern verlau  fenden     Fernvermittlungsleitungen        elektrische          Widerstände    zugeschaltet, zum Zwecke, sämt  liche     Fernvermittlungaleitungen    auf ange  nähert gleiche Dämpfung und     angenähert     gleichen Scheinwiderstand zu bringen. Es  kann dann die Restdämpfung der Fern  leitung etwa. um die konstante Dämpfung  der     Fernvermittlungaleitungen    erniedrigt  werden, wobei man dieselbe Stabilität erhält  wie vorher mit der grösseren Restdämpfung.

    Auf diese Weise wird erreicht,     dass    die       Dämpfung    zwischen     Ortsamt-Fernleitung-          Ortsamt        dieselbe    geworden ist wie vorher  zwischen Fernamt- Fernamt, das heisst man  hat die Fernleitung elektrisch bis zu den  Ortsämtern vorgeschoben. Man sieht leicht    ein, dass die Dämpfung der     Fernvermitt-          lungsleitungen    jetzt grösser gemacht werden  kann als vorher, da diese Erhöhung durch  eine     Erhöhung,der    Verstärkung in der Fern  leitung leicht kompensiert werden kann.

    Wichtig ist, dass bei Anwendung der Er  findung die     Fernleitungen    selbst vollkommen  unverändert bleiben können und trotzdem  eine viel bessere     Ausnützung    dieser     Leitun-          gen    möglich ist. Auch an dem Aufbau und  der Schaltung der Verstärker braucht nichts  geändert zu werden, man kann einfach die  Verstärkung durch Aufdrehen des Verstär  kungsreglers so erhöhen,     dass    sich die ge  wünschte Restdämpfung !der Fernleitung er  gibt.  



  Zur weiteren Vervollkommnung werden  gegebenenfalls die Widerstandsverhältnisse  an den Stossstellen zwischen den     Fernver-          xnittlungsleitungen    und den Teilnehmer  leitungen durch in den     Ortsämtern    vorge  sehene Anpassungsnetzwerke zwischen die  sen     Leitungen    verbessert. Hierdurch wird  .die Nachbildung in den Fernämtern weiter  hin verbessert. Diese     Anpassungsnetzwerke     können mit den Widerständen zur Anpas  sung der Dämpfung der     Fernvermittlungs-          leitungen    im Ortsamt vereinigt werden.

   Für  die     Leitungsführung    innerhalb einer Netz  gruppe. ergeben sich grundsätzlich zwei       Möglichkeiten.    Entweder ist jedes Ortsamt  der Netzgruppe durch eine     direkte    Leitung  mit dem Fernamt verbunden, oder aber es  sind nur die dem Fernamt     benachbarten     Ämter durch eine direkte     I-keitung    mit die  sem verbunden. Die beiden Fälle sind in den       Fig.    6 und 7 dargestellt.

   In     Fig.    6 sind  .die     Ortsämter        0A1,        0A2    und<I>0A3</I> je durch  eine besondere     Fernvermittlungsleitung        FV,,     FV, und FV, mit dem Fernamt     FA    verbun  den. Die Ortsleitungen setzen sich also in  jedem Fall aus einer     Fernvermittlungsleitung     und der Teilnehmerleitung zusammen.  



  Bei der     zweiten    Schaltungsart, die in       Fig.    7 dargestellt ist,     besteht    nur von dem  Ortsamt 0.4, eine direkte Verbindung     Li.     zum Fernamt. Die beiden übrigen     Ortsämter     sind     durch.    die Leitung     L3        untereinander    und      das Ortsamt     0A"    über die Leitung     L2    mit  dem Ortsamt     0A,    verbunden.

   Für den An  schluss des Teilnehmers     TZ    an das Fernamt  sind die beiden Ortsämter     0A,    und     OAZ    in  Reihe geschaltet, und die     Ortsleitung    setzt  sich aus beiden Leitungen     L1    und     L;    und  der Teilnehmerleitung zusammen. Für die  Teilnehmer des Amtes<I>0A3</I> ist sogar die       Hintereinanderschaltung    von ,drei Orts  ämtern erforderlich.  



  Bei der in     Fig.    6 dargestellten Verbin  dungsart ist .zwar die Leitungsführung für  die     Herstellung    einer     Verbindung    zum Fern  amt sehr viel einfacher als bei der Ausfüh  rung nach     Fig.    7, jedoch sind die Anlage  kosten wesentlich höher, da ein grösserer Auf  wand an     Leitungen    erforderlich ist. Man  wird daher diese Leitungsführung nur bei  grosser Verkehrsdichte wählen und sich in  allen übrigen Fällen mit der     in.        Fig.    7 dar  gestellten Schaltung     begnügen.     



  Bei dem in     Fig.    6     dargestellten    Fall  lassen sich die an die Dämpfung einer Ver  bindung gestellten Anforderungen -durch ent  sprechende     Bemessung    der     Fernvermittlungs-          leitungen,    :die meist als pupinisierte Leitun  gen verlegt werden, verhältnismässig leicht  erfüllen. Bei dem zweiten Fall hat man  jedoch damit zu rechnen,     .dass    die Verbin  dungsleitungen zwischen den Ämtern die  verschiedensten     Eigenschaften    besitzen und  .daher die     Dämpfungen    zwischen dem Fern  amt und den Teilnehmern der verschiedenen  Ortsämter voneinander abweichen.

   Oft wird  es erforderlich sein, die Verbindungen zwi  schen den Ortsämtern mit verhältnismässig  alten und unmodernen Leitungen auszu  führen.  



  Um nun den Erfindungsgedanken W  speilsweise bei einer nach     Fig.    7 geschalteten  Netzgruppe zu verwirklichen, werden einem  in     Fig.    7 nicht dargestellten Teil der in das  Fernamt     1'    A einmündenden Vermittlungs  leitungen elektrische Widerstände fest zu  geschaltet, während einem weiteren Teil von  Leitungen, die zur Bildung von Verbindun  gen über mehrere     Ortsämter        bestimmt    sind,    elektrische Widerstände derart     zugeoirdnet     werden,     -dass    .sie je nach der Zahl der in einer  solchen Verbindung liegenden Ortsämter in  solcher Grösse in die Verbindung eingeschal  tet werden können,

   dass die Dämpfung und  der Scheinwiderstand in allen Fällen zwi  schen dem Fernamt und dem Ortsamt des  Teilnehmers denselben Wert haben. Im ein  fachsten Falle werden die Ersatzwiderstände  als     Ohmsche    Widerstände ausgebildet wer  den. Lässt sich die erforderliche Vergleichs  mässigung der Scheinwiderstände und der  Dämpfung der Leitungen auf diese Weise  nicht erreichen, so ist es erforderlich, an  Stelle der     Ohmschen    Widerstände     komplizier-          ere,        Viderstands-ebilde    zu verwenden.  



  t<B>N</B>     L,     Für die Einschaltung der Ersatzwider  stände in über mehrere Ortsämter verlaufende  Verbindungen gibt es die verschiedensten       Möglichkeiten.    Handelt es :sich um einen  Handbetrieb, so weiss die     Beamtin    im Fern  amt, sobald .der Teilnehmer sein Ortsamt ge  nannt hat,     bezw.    kann in einer Tabelle fest  stellen, wieviel Ortsämter in der Verbin  dung zu dem Teilnehmer liegen. Durch  Drücken einer besonderen Taste werden dann  die     entsprechenden        Widerstände    in die Ver  bindung eingeschaltet.

   Eine andere Möglich  keit besteht     darin,    dass, sobald die     Verbindung     vom Teilnehmer zum Fernamt durchgeschal  tet ist, entweder von Hand oder selbsttätig  eine kurze     Dämpfungsmessung    dieser Ver  bindung stattfindet. Der so erhaltene     Mess-          wert    kann als Kriterium für die Einschaltung  der erforderlichen Widerstände von Hand  oder auf selbsttätigem Wege benutzt werden.  Schaltet sich der anrufende Teilnehmer mit  Hilfe seiner selbsttätigen Wahleinrichtung  an das Fernamt an, so wählt die     Beamtin     im Fernamt im allgemeinen zur Kontrolle       .die    Nummer des Teilnehmers.

   Die Num  mernfolge ist jedoch ein Kriterium für die  Lage des Ortsamtes des anrufenden Teil  nehmers, und die bei der Rückwahl ausge  sandten Stromimpulse     können    zur Einschal  tung der erforderlichen Widerstände auf  selbsttätigem Wege benutzt werden, indem  sie beispielsweise ein besonderes Schritt-           schaltwerk,    einen sogenannten Mitläufer, in  Gang setzen.  



  In den     Fig.    3 bis 5 und 8 sind einige  weitere Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgedankens dargestellt.  



  In     Fig.    3 ist zunächst nur die Anpassung  einer     Fernvermittlungsleitung        FU    an die  Fernleitung     inL    mit Hilfe eines im Fern  amt     aufgestellten    Anpassungsübertragers     AÜ     dargestellt. Um einen Kurzschluss von Ruf  impulsen über :die Wicklungen des     Anpa.s-          sungsübertragers    zu vermeiden, kann dieser  in der dargestellten Weise mit einem Kon  densator C versehen werden.

   Es empfiehlt  sich, die     Fernvermittlungsleitungen    so aus  zubilden,     .dass    sie an beiden Enden mit einem  halben     Spulenfeldsf2        beginnen.    Mit s ist die       sogenannte        Shulenfeldlänge        zwischen    zwei       Pupinspulen    p bezeichnet. Die Anpassung  des Scheinwiderstandes der     Fernv        ermitt-          lungsleitungen    erfolgt vorteilhaft auf den  Wert von 800 Ohm.  



  Die zur Erzielung gleicher Dämpfung  .der     Fernvermittlungsleitungen    erforderlichen  Leitungsverlängerungen können entweder  auf dem Fernamt oder auf dem Ortsamt  vorgenommen werden, etwa indem man die  fehlenden     Spulenfelder        feld%veise    mittelst  Spulen, Kapazitäten und Widerständen zu  fügt.  



  In     Fig.    4 sind auf einem Ortsamt zur  Aufstellung gelangende     Zuschaltungen    dar  gestellt. In     dein.    Ortsamt     0A    wird die Ver  bindung zwischen einer     Fernvermittlungs-          leitung   <I>FL</I> und der Teilnehmerleitung<I>TL</I>  hergestellt.

   Auf dem Ortsamt befinden sich  eine     Leitungsverlängerung        LY    für die Fern  vermittlungsleitung und ein Anpassungs  netzwerk<I>AN</I> zur Anpassung der Teilnehmer  leitung an die     Fernvermittlungsleitung.    Ge  gebenenfalls kann zur weiteren Verbesserung  der Anpassung noch ein Anpassungsüber  trager<B>AM</B> zwischen Teilnehmerleitung und       Fernvermittlungsleitung    vorgesehen werden.

    Die     stets    kurze und     unpupinisierte    Teil  nehmerleitung wirkt     näherungsweise    wie eine  Kapazität parallel zum Scheinwiderstand Z    der     Teilehmerstation.        Diese        Kapazität        CTL     ist in der Figur gestrichelt zwischen den  Adern der Teilnehmerleitung .dargestellt.

   Das  aus der Kapazität     CTL    und dem     Widerstand     Z bestehende Gebilde kann mittelst des dar  gestellten Anpassungsnetzwerkes so ergänzt  werden,  & ss der in Richtung     .des    Pfeils ge  messene     Scheinwiderstand    L'     praktisch    gleich  dem Widerstand Z wird.

   Dazu müssen die  folgenden Beziehungen zwischen den einzel  nen Widerstandsgrössen bestehen:         2R=Z,2L=C.Z'        und2.   
EMI0005.0049  
      Über die noch freien Impedanzen X und Y  kann so verfügt werden, dass die Dämpfung  zwischen den     Eingangsklemmen    des Netz  werkes und der     'Teilnehmerstation    (Z) mög  lichst klein und     frequenzunabhängig    wird.

    Wie schon erwähnt, kann, wenn der     Schein-          w        iderstand    Z mit :dem Scheinwiderstand der       Fernvermittlungsleitung    nicht genau genug  übereinstimmt, eine weitere Anpassung .durch  den Übertrager     AII'    vorgenommen werden.  



  In     Fig.    5 ist eine Fernverbindung über  eine     Zweidrahtfernleitung   <I>FL</I> dargestellt.  Auch in diesem Falle kann :durch die be  schriebene Ergänzung .der     Fernvermittlungs-          leitungen    die Restdämpfung :der     Zweidraht-          leitung    erniedrigt werden, ohne dass die  Stabilität der Anlage herabgesetzt wird. Die  maximale Verstärkung .des     Zweidrahtverstär-          kers    ist bisher in der Hauptsache durch die  Widerstandsungleichheiten an der Stossstelle  im Fernamt begrenzt worden.

   Diese Ungleich  heiten verhinderten einen genauen     Abgleich     an den Gabelschaltungen :des     Zweidrahtver-          stärkers.    Durch die Vereinheitlichung der  Eingangswiderstände und der Dämpfung -der       Fernvermittlungsleitungen    und durch die An  passung dieser Scheinwiderstände an den  Scheinwiderstand .der Fernleitung wird eine       Reflexion    im Fernamt praktisch beseitigt,  so dass die Verstärkung der     Zweidrahtverstär-          ker        :ebenfalls    erhöht werden kann.  



  Anhand des in den     Fig.    8a bis 8c dar  gestellten Beispiels soll der Erfindungsge  danke für den Fall näher erläutert werden,      dass neben Verbindungen, die nur über ein  Ortsamt verlaufen, und bei denen ,die elek  trischen Widerstände der     Vermitthings-          leitun.g    fest zugeschaltet sind, auch Verbin  dungen vorkommen, die über mehr als ein  Ortsamt verlaufen     (Fig.    7). Es ist angenom  men,     dass    in dem Fernamt F A im Höchst  falle solche Verbindungen über drei Orts  ämter     0A1,        0A_    und     0A3    mit der Fern  leitung<I>FL</I> vermittelt werden.

   In dem Fern  amt sind die beiden, aus rein     Ohmschen     Widerständen bestehenden Ersatzwiderstände       B,,    und     P3    vorgesehen. Diese sind so bemes  sen, dass der     Widerstand        P=    dieselbe Dämp  fung und .denselben Scheinwiderstand wie     .die          Leitung        L2    und der Widerstand     R3    dieselbe  Dämpfung und denselben     .Scheinwiderstand     wie .die Leitung     L3    aufweisen.

   Für den  Anschluss eines Teilnehmers des Ortsamtes       01l_,    werden beide Widerstände     IR2    und     R3     mit der Leitung     L,.    in Reihe geschaltet, was  von Hand oder selbsttätig erfolgen kann       (Fig.    8a).     .Soll    ein Anschluss zu einem Teil  nehmer des Amtes     0-42    hergestellt werden, so  wird der Widerstand     BZ    ausgeschaltet       (Fig.    8b).

   Für ,den Anschluss eines Teilneh  mers von .dem Amt     0A3    wird schliesslich auch  der Widerstand     B3    überbrückt, so     dass    keine       zusätzlichen    Dämpfungen in der     Leitung     liegen. Es ist ersichtlich, dass in allen drei  Fällen Dämpfung und     8,cheinwiderstand     zwischen dem angeschlossenen Teilnehmer  und dem Fernamt denselben Betrag auf  weisen.  



  Wie schon erwähnt, können an Stelle rein       Ohmscher    Widerstände auch andere Wider  standsgebilde verwendet werden. Die     Dämp-          fungsä-nderung    kann ferner durch einen ver  änderbaren Widerstand bewirkt werden.

   Es  kann auch vorkommen,     .dass    bei einem Beispiel  ähnlich dem in     Fig.        8e    dargestellten, wo also  im Höchstfalle drei verschiedene Ortsämter  in der Verbindung liegen können, die An  wendung eines einzigen Ersatzwiderstandes       R3    genügt, wenn nämlich der     Dämpfungs-          unterschied    zwischen den Leitungen     L1    und       L,.-L,    so gering ist, dass er sich für die    Verständigung zwischen den Teilnehmern  kaum auswirkt.  



  Bei .den beschriebenen     AusführungSbei-          spielen    werden :durch die Herabsetzung der  Restdämpfung der Fernleitungen die     Neben-          spreclierscheinungen    in bezug auf die Teil  nehmer nicht vergrössert, da die Verschlech  terung .der     Nebensprechdämpfung    in der  Fernleitung durch die erhöhte Dämpfung der       Fernvermittlungsleitungen    in demselben  Masse verbessert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernsprechübertragungssystem mit Fern vermittlungsleitungen und Teilnehmerleitun gen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zu einem Teil der zwischen einem Fernamt und .den an dieses angeschlossenen Ortsämtern verlaufenden Fernvermittlungsleitungen elek- trisohe Widerstände zugesohaltet sind, zum Zwecke, sämtliche Fernvermittlungsleitungen auf angenähert gleiche Dämpfung und ange nähert gleichen Scheinwiderstand zu bringen.
    UNTERANSPR-C CHE 1. Übertragungssystem nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass zur Anpas sung des Scheinwiderstandes der Fernver- mittlungsleitungen im Fernamt Anpas sungsübertrager aufgestellt, und dass zur Anpassung der Dämpfung Leitungsver längerungen vorgesehen sind. 2. Übertragungssystem nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur An passung der Teilnehmerleitungen an die Fernvermittlungsleitungen vorgesehene Netzwerke mit den Leitungsverlängerun gen der Fernvermittlungsleitungen ver einigt sind.
    3. Übertragungssystem nach Patentanspruch, beidem die Verbindungen je nach der Lage des Teilnehmers über ein oder meh rere Ortsämter verlaufen, dadurch gekenn zeichnet, dass im Fernamt vorgesehene elektrische Widerstände bei Herstellung von Verbindungen je nach der Zahl der Vermittlungsstrecken in solcher Grösse in .die Verbindungen selbsttätig eingeschaltet werden, da.ss die Dämpfung zwischen dem Fernamt und dem Ortsamt des Teilneh mers in allen Fällen dieselbe ist.
    4. Übertragungssystem nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch eine derartige Wahl und Bemessung der im Fernamt vorgesehenen elektrischen Widerstände, dass ausser den Dämpfungen auch die Scheinwiderstände in allen Fällen .den selben Wert haben. 5. Übertragungssystem nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass den Ver mittlungsleitungen zwischen dem Fernamt und den unmittelbar mit diesem verbun denen Ortsämtern ebenso viele Ersatz widerstände zugeordnet sind, wie im Höchstfalle für eine Verbindung von einem Teilnehmer nach dem Fernamt wei tere Ortsämter mit einem .der zuerst ge nannten Ortsämter in Reihe zu schalten notwendig sind.
    6. Übertragungssystem nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Er satzwiderstände bei einer nur über ein Ortsamt verlaufenden Verbindung sämt lich selbsttätig eingeschaltet und bei Ver bindungen, die über je ein -weiteres Orts amt verlaufen, um je einen selbsttätig vermindert werden. 'l. Übertragungssystem nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ersatz widerstände einfache Ohmsehe Wider stände sind.
    B. Übertragungssystem nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Schalt mittel vorgesehen sind, die in Abhängig keit von dem durch eine bei der Her stellung einer Verbindung selbsttätig er folgende Dämpfungsmessung an der Lei tung zwischen Fernamt und Teilnehmer erhaltenen Messwert selbsttätig die Zu- schaltung,der erforderlichen Ersatzwider stände bewirken.
    9. Übertragungssystem nach Unteranspruch 3, mit Teilnehmeranschlüssen, die mit selbsttätiger Wähleinrichtung ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, dass Schalt mittel vorgesehen sind, die durch die bei .der Rückwahl auszusendenden Strom impulse betätigt werden und die Zuschal- tung der erforderlichen Ersatzwider stände vornehmen.
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