CH170006A - Speicherherd. - Google Patents

Speicherherd.

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CH170006A
CH170006A CH170006DA CH170006A CH 170006 A CH170006 A CH 170006A CH 170006D A CH170006D A CH 170006DA CH 170006 A CH170006 A CH 170006A
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Description


  Speicher leer     d.       Es     i4        beh@innt,    die     Wärmespeicherung     4i     Kochhcrderi    in der     Haupl:sa.ehe    in     Meta.ll-          blöclzen    vorzunehmen.

   Nenn die     Temperatur-          iliffer-iiz    des Speichermittels zwischen der       Temperatur    im geladenen und derjenigen im  entladenen Zustande     keine    zu grosse sein soll,  so sind diese     Ausffihrungen    im Verhältnis       zur        Speicliermerige    sehr schwer und kost  spielig.  



  Vielfach hat man dann die     1Vletallblöcli:e     kleiner gehalten. U m auf die gewünschte  Speicherung zu kommen, war man dann     ge-          zu-ungen,    mit den     Speichertemperaturen    recht  hoch zu gehen (550   C), so     dass    sich dann im  geladenen und entladenen     Zustande    gross  Temperaturdifferenzen einstellten, welche  sich sowohl in:     Kochprozess,    als auch in der  Deformierung des     Kochgeschirres    schädlich       auswirkten.    Auch diese Herde waren immer  noch     verhältnismässig    schwer und teuer.

   Zu  dem war das     Abisolieren    des Speicherkörpers  bei den hohen Temperaturen, welche unter  Umständen während längerer Zeiten aufrecht    erbalten werden müssen, schwierig, teuer und  mit grossen Wärmeverlusten     verbunden.     



  Nicht zuletzt     bedingte    der grosse Tempe  raturabfall im Eisenblock bis zur Oberfläche  der     Wärmeentnahmestelle    bei einigermassen       schnellem    Kochen die Massnahme, die Spei  chertemperaturen auch im entladenen Zu  stande verhältnismässig hoch zu halten, selbst  in dem Falle, in welchem das Gewicht des  Eisenhernes vergrössert war. Die Folgen  waren grosse Isolationsverluste.

   Waren bei  dieser Ausführung beim Kochen die Speicher  temperaturen auf einen Grad gefallen, bei  welchem bei kleinen Temperaturdifferenzen,  wie sie beispielsweise beim Gegenstand vor  liegender     Erfindung    vorhanden sind, noch  schnell gekocht werden kann, so war dies bis  her     wegen    dem erwähnten grossen Tempera  turabfall nicht mehr möglich.  



  Um bei solchen Herden, bei welchen der       Metallblock    zur Wärmespeicherung dient,  den obenerwähnten Temperaturabfall vom       Block    bis zur     Wärmeentnahmestelle,    welcher      bei einigermassen schnellem Kochen trotz gro  sser     Metallquerschnitte    des langen Weges  wegen 200' C und mehr betragen kann, zu  verkleinern, hat man solche Ausführungen in       Verbindung    mit Flüssigkeitsdämpfen als       Wärmeübertragungsmittel    gebracht.

   Der  Nachteil des grossen Gewichtes und der  Kostspieligkeit bei kleineren Temperatur  differenzen zwischen Auflade- und     Entlade-          Zustand    oder aber der grossen Temperatur  differenz bei kleineren Metallgewichten bleibt  immer noch bestehen, so dass auch diese  Herde wegen ihres hohen Preises und der  andern erwähnten Nachteile nur schwer ver  käuflich sind.  



  Es sind auch schon Wärmespeicherungen  mittelst Wasserdampf vorgeschlagen worden.  Die Speicherung bei diesem     Mittel    ist pro  Volumeneinheit verhältnismässig klein. Im  Vergleich zur Speicherung wird deshalb das  diesen Speicherdampf einschliessende Gefäss  volumen verhältnismässig gross. Dieses Gefäss  kommt teuer zu stehen und die zu isolieren  den Oberflächen fallen gross aus, so dass die  Wärmeverluste ebenfalls gross werden.  



  Diese Nachteile werden durch den Gegen  stand vorliegender Erfindung behoben. Beim  Speicherherd mit Flüssigkeit als Wärme  speichermittel in mindestens einem Gefäss ist  gemäss der Erfindung das Gefäss     dampfdicht     geschlossen und der grösste Teil desselben ist  mit einer Flüssigkeit von hoher spezifischer       1Värme    gefüllt, der Rest durch aus     der     Flüssigkeit entwickelten Dampf, das Ganze  derart, dass bei     Speichermitteltempera+uren     zwischen zirka 100 und 300   C eine     Wärme-          17bcrtragUng    von der Speicherflüssigkeit nach  einer     Wärmeabgabestelle    durch den Dampf  des Speichermittels erfolgt,

   der dann entspre  chend der entnommenen Wärme sich nieder  schlägt. Die Wärmespeicherung erfolgt in  der Hauptsache im Speichermittel,     vorziigs-          weise    Wasser, welches in dem Gefäss einge  schlossen ist und bleibt.  



  Zweckmässig     wird    als     Speichermittel    in  den Gefässen unter     möglichster    Entfernung  aller Luft eingeschlossenes, destilliertes     Was-          ,er    verwendet. Dadurch wird erreicht, dass    bei kleinstem Volumen für eine     bestimmte     Temperaturdifferenz die grösste Speicherung  möglich ist. Die Dimensionen der Gefäss  werden klein, ebenso die     AusstraUhingsver-          luste    wegen der kleinen Oberfläche. Die Ge  samtgewichte fallen klein aus und der Herd  kommt auch bei sehr sorgfältig vorgenom  mener Isolation nicht viel teurer zu stehen.

    als ein gewöhnlicher Herd ohne Speicherung,  da auch das     Speichermittel    sehr billig ist.  Das destillierte Wasser wird ein für alle     12a1     in das die Wärme aufnehmende und die  Wärme abgebende Gefäss eingefüllt und die  ses dann nachher so abgeschlossen, dass auch  im Betrieb keine Flüssigkeit verloren gehen  kann. Die Einfüllung selbst geschieht derart,  dass das Wasser bei der maximalen Speicher  temperatur den Volumeninhalt des Gefässes  nahezu ausfüllt und Gase, wie beispielsweise  Lufteinschlüsse, nicht vorhanden sind.  



  Die Form und Anordnung des Gefässes  oder der Gefässe, in welchem die Speicher  flüssigkeit eingeschlossen ist, wird zweck  mässig derart gewählt und die Wärmeauf  nahme- und Abgabestelle so angeordnet, dass  sowohl bei Wärmeaufnahme als bei Wärme  abgabe eine natürliche, rasche Zirkulation des  Wassers innerhalb des Gefässes erfolgt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind ver  schiedene Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt, und zwar  zeigen:       Fig.    1 eine Ausführung des Gefässes in  Seitenansicht,     ilnd          Fig.        \?    in Endansicht;       Fig.    3 und 5 zeigen im senkrechten  Schnitt zwei weitere Ausführungsformen des  Gefässes, und       Fig.    4 ist die zu     Fig.    3 gehörige Endan  sicht, und       Fig.    6 ein zu     Fig.    5 gehöriger um<B>90'</B>  versetzter Schnitt;       Fig.    7 zeigt eine weitere Ausführungs  form des Gefässes;

         Fig.    8 und 9 zeigen einen Herd mit zwei  Gefässen in Vertikal-     bezw.    Horizontalschnitt.  Im Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    1  und 2 ist das Gefäss als eine geschlossene           R,ohrsehlangenspirale    ausgebildet, deren       ,lehse    horizontal ist und welche in ange  nähert senkrechten Ebenen liegende, sich be  rührende Windungen 1 aufweist.

   Der An  fang ? der Spirale und das Ende 3 sind ein  für alle Mal fest verschlossen, so dass die im  Innern der Schlangen eingefüllte Speicher  flüssigkeit nicht entweichen kann. 4 ist der       -in    der     Wärmeaufnahmestelle    angeordnete  Heizkörper, in welchem beispielsweise     elek-          i        rische    Widerstandsdrähte angebracht sind  und der an der tiefsten Stelle der Rohrspirale  angeordnet ist. 5 ist eine Platte für die  Wärmeabgabe, die beispielsweise auch durch  das Gefäss selbst erfolgen kann.

   Sowohl bei  Wärmeabgabe wie bei Wärmeaufnahme tre  ten natürliche Wasserströmungen auf, weil  das warme Wasser nach dem obersten Teil  des Gefässes geht und das Wasser, welches  durch die Wärmeabgabe abgekühlt, nach un  ten strömt. Ist die Form des Gefässes so ge  wählt, dass bei Eintreten oben erwähnter  Strömungen keine Widerstände auftreten,  was bei allen Ausführungsbeispielen ange  strebt ist, so findet     bei    der gezeigten Gestalt  des Gefässes und der Anordnung der Wärme  aufnahme und -Abgabestellen bei Wärmeauf  nahme und Wärmeabgabe ein rascher Tem  peraturausgleich statt, was beispielsweise  beim Kochen eine grosse Rolle spielt. Die  Einfüllung des destillierten Wassers kann  unter sehr hohem Vakuum erfolgen, so dass  keine Luft eingeschlossen ist.  



  Die Menge selbst wird so gewählt, dass  bei Berücksichtigung der Volumenvergrösse  rung des Wassers und des Gefässes bei höhe  ren Temperaturen     Idas    Wasservolumen bei  der maximalen Speichertemperatur nur wenig  kleiner wird, als das Gefässvolumen ist. Die  Folge davon ist, dass die Wärmespeicherung  bei kleinstem Gewicht und pro Volumenein  heit eine grosse ist und im     obern    Teil des  Gefässes eine ganz kleine jedoch die     Wärme-          iibertragung    auf die     Wärmeentnahmestelle     fördernde     Wasserdampfmenge    vorhanden ist.  Weil besonders reiner Wasserdampf (d. h.

    ohne Gaseinschlüsse), welcher sich direkt ein  resehlossen unter der     Wärmeaufnahmestelle       befindet, bei der Kondensation eine<B>grosse</B>  Wärmeübertragung pro Zeit-, Flächen- und  Temperatureinheit ermöglicht, ist die Tempe  raturdifferenz zwischen Speichermedium und       Wärmeabgabestelle    auch zu Zeiten grösster  Wärmeentnahme, während welcher ein fort  währendes Kondensieren unter der Ent  nahmestelle und ein Verdampfen im Gefäss  stattfindet, eine kleine. Das Kochen ist dann  auch bei kleinen Speichertemperaturen ge  währleistet.  



  Anstatt Wasser kann auch Glyzerin,  Ammoniak oder eine andere     verdampfbare     Flüssigkeit von hoher spezifischer Wärme  verwendet werden.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  und 4 sind zur Aufnahme des Wassers,  nebeneinander angeordnet, in sich geschlos  sene Rohrringe 6 vorgesehen, deren Mittel  ebenen vertikal sind. Die Rohrringe können  dabei z. B. längs eines Kreises oder eines  Viereckes verlaufen. Diese Rohrringe können  untereinander durch nicht gezeigte kleine  Röhren verbunden sein, um in allen Gefässen  womöglich die gleiche Temperatur und     den     gleichen Druck zu haben. Die einzelnen Ge  fässe sind vorzugsweise aus nahtlosen Stahl  rohren hergestellt, wodurch möglichst kleine  Metallgewichte erreicht werden. In     Fig.    3  sind beispielsweise vier Rohrvierecke neben  einander angeordnet.

   Die nicht gezeigte       Wärmeaufnahmestelle    befindet sich - am  untersten, die     Wärmeabgabestelle    am ober  sten Teil der     Rohrvierecke.    Die Wasser  zirkulation kann, wie für     Fig.    1 und 2 be  schrieben, bei der gewählten Anordnung bei  Wärmeaufnahme und     -abgabe    ebenfalls  rasch erfolgen. Die     Speicherflüssigkeitsein-          füllung    geschieht wie oben für die Rohr  spirale beschrieben, jedoch für die einzelnen       Rohrvierecke    gesondert.

   Durch das     Anein-          anderreihen    mehrerer oder     wenigerer    Rohr  vierecken kann das Speicherungsvermögen  vergrössert oder verkleinert werden, 'was       fabrikatorische    Vorteile bietet.  



  In     Fig.    5 und 6 ist das Gefäss als     ge-          sehlossener    Hohlzylinder 7, welcher die  Speicherflüssigkeit enthält, ausgebildet. Das      Einfüllen, wie \die Anordnung der Wärme  aufnahme und     -abgabestellen    sind gleich wie  bei oben erwähnten zwei Beispielen. Diese  Ausführungsart kommt hauptsächlich für  Speicherung bei nicht allzu hoher Tempera  tur und nicht zu hohen Drücken zur Anwen  dung.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in       Fig.    7 dargestellt, indem als Gefäss für das  Speicherwasser ein hohlkugeliges Gefäss 8 zur  Anwendung kommt. An Stelle der genauen       Hohlkugelform    könnte auch ein zylindri  sches, mit gewölbten Böden versehenes Gefäss  mit vertikaler Achse Verwendung finden.  Die Wärmeaufnahme findet am untersten  Teil der Kugel statt, wo ein Heizkörper 9,  angeordnet ist, die     Wärmeabgabe    mit Hilfe  von Röhren     11    durch eine Platte 10 ausser  halb des Gefässes; die Wasserzirkulation       wird    durch die Rohrleitung     11    gefördert.

    Vom Gefäss aus können durch Anordnung  mehrerer äusserer Rohrleitungen auch meh  rere Abgabestellen bedient werden. Die       Wärmeabgabestellen    liegen im obersten Teil  der Rohrleitung und die     Wärmeaufnahme-          stelle    könnte im untern Teil der Rohrleitung  liegen.

   Wärmeaufnahme- und     abgabestell,3n     könnten auch unten     bezw.    oben direkt am  Gefäss liegen, das dann die Wärme selbst auf  nimmt und     abgibt.    Mit dem hohlkugeligen  oder     hohlkugelähnlichen    Gefäss erhält man  auch für grosse     Speicherflüssigkeitsmengen     die kleinsten Oberflächen und damit weniger  Isolationsoberfläche und kleinere Wärmever  luste.  



  Die Ausbildung der Gefässe nach     Fig.    1  bis 6 gestattet zweckmässige Anordnung des  bei Kochherden geforderten Backofens 12;  auch wird bei dieser Anordnung die zu iso  lierende äussere Oberfläche des     Speicher-          berdes    klein und mit ihr der Wärmeverlust  gering, was besonders bei     Nachtstromspeiche-          rung    eine grosse Rolle spielt.  



  Da an den Kochherd vielfach die Forde  rung des Bratens und anderseits die des lang  samen     Kochens    gestellt wird, so ist es zweck  mässig, die Speicherung in mindestens zwei  Gruppen von Flüssigkeitsgefässen erfolgen zu    lassen, und zwar derart,     dass    in einer Gruppe  bis zu den hohen Temperaturen gespeichert  wird, während die zweite     resp.    folgenden  Gruppen der Speicherung bei kleineren Tem  peraturen dienen. Damit ist auf einfache  Weise die     Regulierbarkeit    beim Kochen er  reicht, indem das Braten, wo höhere Tempe  raturen notwendig sind, auf einer höheren  Stufe und das Kochen, welches eine kleinere  Temperatur erfordert, auf einer untern Stufe  möglich ist.

   Bei dieser Einrichtung ist die       Isolation    für hohe Temperaturen nur bei  einer Gruppe notwendig, während bei     dün     folgenden Stufen eine Isolation für kleinere  Temperaturen genügt. Dadurch werden die  Wärmeverluste kleiner, als wenn nur eine  Stufe mit angenähert der gleichen Ober  fläche wie bei zwei oder mehreren Stufen  vorhanden wäre und wegen der Forderung  des Bratens auf die hohe Temperatur ge  speichert werden muss.

   Zudem müssen     nicht     alle Gefässe der Flüssigkeitsspeicherung für  die hohe Temperatur und den grossen     Druclz     dimensioniert werden, wodurch bei den  Gruppen für untere Temperaturen kleinere  Wandstärken, grössere Rohrdurchmesser und  damit grössere Flüssigkeitsmengen möglich  sind und deshalb die     2letallgewichte    und  Preise kleiner werden.  



       Fig.    8 und 9 stellen einen     zweistufi-gen     Herd für elektrische     Beheizung    dar mit       nebeneinanderliegenden    in sich     geschlossenen     Rohrvierecken. 13 ist die Speicherstufe für  hohe Temperaturen und besteht aus fünf  Rohrvierecken von kleinerem Rohrdurch  messer, während 14 die untere Stufe darstellt  mit vier     nebeneinanderliegenden    Rohrvier  ecken mit grösserem Durchmesser. In die bei  den Stufen 13 und 14 ist der oben erwähnte  Backofen     1-2    eingebaut. 15 sind die     Isola'u-io-          nen    des Herdes.

   Bei dem Speicherherd gemäss       Fig.    8 und     f    ist die zu isolierende Oberfläche  hauptsächlich bei hohen Temperaturen klei  ner. Die Wärmeverluste können deshalb bei  sorgfältiger Isolation sehr klein     gehalton     werden. Da. ausserdem die angewandten Kon  struktionselemente der Speichergefässe ein  fach und nicht schwer sind, das Speicher-      mittel Wasser pro Gewichtseinheit eine  grosse Speicherfähigkeit besitzt, so ist die  an einen     Speieherlierd    gestellte Forderung  des guten Wirkungsgrades, der nicht     holiun     Herstellungskosten und des nicht zu hohen  Gewichtes bei diesem Speicherherd erfüllt.

    Da ausserdem durch die nicht gezeigte Aus  bildung der     Wärmeentnahmestelle    auch bei  grosser Wärmeentnahme eine kleine Tempera  turdifferenz zwischen Speichermedium und       Wärmeentnahmestelle    vorhanden ist, ist auch  die Forderung des schnellen     Kochens    erfüllt.  



  Die bis jetzt bekannten Speicherherde  haben gewöhnlich nur eine der obigen Forde  rungen, meist aber keine erfüllt. Der be  schriebene Speicherherd stellt deshalb einen       wesentliehen    technischen Fortschritt dar.  



  Die Stromzuführung zu den Heizkörpern       16    und 17 erfolgt gesondert und kann, wenn  die Speicherflüssigkeit der betreffenden  Stufe eine maximale Temperatur     resp.    Druck  erreicht hat, durch nicht gezeigte Mittel     auto-          inatisch    unterbrochen werden. Dadurch wird  verhindert, dass beispielsweise bei     Naaüt-          speieherung    die Temperatur und der Druck  in der betreffenden Stufe über eine be  stimmte Grenze steigen kann. Ausserdem ist  noch ein nicht gezeigtes Sicherheitsventil vor  gesehen, welches bei Nichtfunktionieren die  ses Automaten einspringt.

   Sollten diese bei  den Organe nicht funktionieren, und die  Temperatur derart     weitersteigen,    dass -in  Bruch des Wasserbehälters stattfindet, so er  folgt wegen der dann vorhandenen Ausfül  lung des Behälters mit Wasser keine explo  sionsartige Wirkung.  



  Bei zwei Stufen wird mit Vorteil die  maximale Temperatur der     obern    Stufe zu  zirka 300 Grad Celsius gewählt, die der  untern Stufe zu zirka ?00 Grad Celsius ge  wählt. Bei der Wärmeentnahme kann die       Temperatur    der obern Stufe nach und     naeli     bis zirka 200  , die der untern Stufe bis  zirka 100   C fallen, ohne den     Kochprozess    in  Frage zu stellen.  



  Wenn mit dem Kochherd noch Warm  wasserzubereitung verbunden werden soll, so  kann dies mit Vorteil in einem Gefäss 1.8,         Fig.    8 und 9, erfolgen, welches beispielsweise  um die Hochdruckstufe     angeordnet    ist und  bei welchem das kalte Wasser unten ein  strömt und oben entsprechend warmes Wasser  entnommen wird. Das Gefäss 18 ist nach  aussen isoliert.. Die ganze Anordnung ist da  bei so getroffen, dass das Wasser im Behälter  18 höchstens auf<B>90'</B> C erwärmt wird. Wird  der Verbrauch an warmem Wasser berück  sichtigt, so ist bei dieser Anordnung der Wir  kungsgrad noch günstiger, da die Wärme  verluste noch kleiner werden, indem ein \feil  der von der Isolation aufgenommenen Wärme  nutzbringend verwendet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Speielierherd mit Flüssigkeit als Wärme speichermittel in mindestens einem Gefäss, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss dampfdicht geschlossen ist und der grösste Teil desselben mit einer Flüssigkeit von hoher spezifischer Wärme, der Pest durch aus der Flüssigkeit entwickelten Dampf ge füllt ist, das Ganze derart, dass bei Speicher mitteltemperaturen zwischen zirka 100 C und 300 C eine Wärmeübertragung von der Speicherflüssigkeit nach einer Wä,rmeabgl-1.be- stelle durch den Dampf des Speichermittels erfolgt, der dann entsprechend der entnom menen Wärme sich niederschlägt.
    UNTBRANSPRüCHE 1. Speicherherd nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Speicher flüssigkeit destilliertes Wasser ist, das unter möglichst vollkommener Entfer nung aller Luft im Gefäss eingeschlossen ist. 2. Speicherherd nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Speicherflüssigkeit enthaltende Gefäss derart gestaltet und die Wärmeent nahme- und Wärmeaufnahmestellen in bezug auf dieses Gefäss derart angeordnet sind, dass bei Wärmeaufnahme und -ab- gabe eine natürliche Zirkulation in der Speicherflüssigkeit innerhalb des Ge fässes stattfindet. 3.
    Speicherherd nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das das Speicherwasser enthaltende Gefäss als eine geschlossene, horizontalachsige Rohrschlangenepirale ausgebildet ist. Speicherherd nach Patentanspruch un:l Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass .das das Speicherwasser enthaltende Gefäss aus mehreren, neben einander angeordneten, in sich geschlos senen Rohrringen besteht, deren Mittel ebenen vertikal sind. 5. Speicherherd nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das das Speicherwasser enthaltende Gefäss als geschlossener Hohlzylinder mit horizontaler Achse aus gebildet ist. 6.
    Speicherherd nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das das Speicherwasser enthaltende Gefäss als holilkugelähnliches Gefäss ausgebildet ist, das die Wärme selbst aufnimmt und abgibt. 7. Speicherherd nach Patentanspruch unrl Unteransprüchen 1 und 2, dadurch Ge kennzeichnet, dass das das Speicher wasser enthaltende Gefäss als hohlkugel- ähnliches Gefäss ausgebildet ist, bei wel chem die Wärmeaufnahme und Wärme entnahme mit Hilfe von ausserhalb des Gefässes angeordneten Röhren bewerk stelligt wird. 3.
    Speicherherd nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmeaufnahme im untern Teil, die Wärmeabgabe im obern Teil des Gefässes stattfindet. 9. Speicherherd nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärmeaufnahme im untern Teil, die Wärmeabgabe im obern Teil der Röhren stattfindet. 10. Speicherherd nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das das Speicherwasser enthaltende Gefäss einen Hohlraum auf weist, in welchem ein Bratofen angeord net ist. 11.
    Speicherherd nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass für die Speicherung mindestens "zwei Gruppen von Flüssig keitsgefässen vorgesehen sind, derart, dass eine Gruppe für die Wärmeaufnahme und -ab,abe bei höheren Temperaturen und die andere Gruppe für die Wärme aufnahme und -abgabe bei niedereren Temperaturen bestimmt ist. 12. Speicherherd nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 1.1 mit elek trischer sseheizung, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Gruppe eine eigene 5tromzuführungseinrichtung aufweist.
    die die Stromzufuhr bei Erreichung eines bestimmten Maximaldruckes oder einer bestimmten Maximaltemperatur der Flüs sigkeit, dieser Gruppe automatisch unter bricht. 13. Speicherherd nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 11 und 12, da durch gekennzeichnet, dass die Maximal temperatur der Hochdruckstufe bei zirka 300 Grad, diejenige der Niederdruckstufe bei zirka 200' C liegt. 14. Speicherherd nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 11, 12 und 13, da durch gekennzeichnet, dass mindestens bei der Hochdruckstufe ein Wasserbe hälter für Warmwasserbereitung ange ordnet ist, welcher durch die Wärmever luste der Hochdruckstufe bis höchstens <B>90'</B> C erwärmt wird und nach aussen isoliert ist.
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AT145267B (de) 1936-04-10
DE627816C (de) 1936-03-24
FR759482A (fr) 1934-02-03
GB423671A (en) 1935-01-31

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