CH170199A - Kaskadenschaltung von Hauptasynchronmaschine mit Kommutatorhintermaschine. - Google Patents

Kaskadenschaltung von Hauptasynchronmaschine mit Kommutatorhintermaschine.

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CH170199A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Kaskadenschaltung von Hauptasynchronmaschine mit Kommutatorhintermaschine.    Es ist eine Kommutatorkaskade bekannt  mit belastungsabhängiger Drehzahlcharak  teristik, bei welcher die Kommutatorhinter  maschine in Nebenschluss von den Schleifrin  gen der Vordermaschine über ohmsche und  induktive Widerstände erregt wird.  



  Abb. 1 zeigt die Schaltung dieser bekann  ten Kommutatorkaskade. A ist die asynchrone  Vordermaschine, K ist die Kommutatorhinter  maschine und R die asynchrone oder syn  chrone Rekuperationsmaschine. zu ist der Wi  derstandserregerkreis, d der Drosselerreger  kreis der Kommutatorhintermaschine und k  die Kompounderregerwicklung. Die Kompen  sationswicklung der Kommutatorhinterma  schine ist zwar nicht eingezeichnet, muss aber  als vorhanden gedacht werden. Die Maschine       K    kann selbstverständlich auch mit A direkt  oder über Zahnräder gekuppelt sein, in wel  chem Falle     R    wegfällt.  



  Die Schaltung nach Abb. 1 zeigt eine ver  hältnismässig einfache Anordnung, um eine  mit zunehmender Belastung abnehmende    Drehzahl zu erhalten. Die Anordnung hat  jedoch den Nachteil, dass der ganze Drehzahl  bereich untersychron liegt und demnach die  Kommutatorhintermaschine und die zugehöri  gen Erregeranordnungen viel grösser dimen  sioniert sein     müssen,    als wenn der Drehzahl  bereich zum Teil übersynchron, zum Teil  untersynchron liegt.  



  Es sind zwar auch schon derartige Schal  tungen bekannt, bei welchen die Leerlauf  drehzahl übersynchron liegt, jedoch sind diese  Schaltungen entweder sehr kompliziert, oder  es sind für die Erregung der Kommutator  hintermaschine Frequenzumformer für recht  grosse Leistung erforderlich, wenigstens wenn  nicht für die Erregung besondere Erreger  maschinen vorgesehen werden.  



  Vorliegende Erfindung bezweckt nun eine  Kommutatorkaskade für eine belastungsab  hängige     Drehzahlcharakteristik,    deren Dreh  zahlbereich teilweise übersynchron und teil  weise untersynchron liegt und die für die Er  regung der     Kommutatorhintermaschine    ausser      allen oder einzelnen der in Abb. 1 gezeich  neten Apparate nur einen Frequenzumformer  für sehr geringe Leistung braucht. Durch die  Hinzunahme dieses kleinen Frequenzumfor  mers wird aber die Leistung der Kommutator  hintermaschine fast auf die Hälfte reduziert  und weil ausserdem die     maximale    Schlupf  frequenz viel geringer ist als bei nur unter  synchronem Drehzahlbereich, so werden die  erforderliche Erregerleistung und besonders  die Verluste im Widerstandserregerkreis sehr  wesentlich reduziert.  



  Gegenstand der Erfindung ist somit eine  Kaskadenschaltung von Hauptasynchronma  schine mit Kommutatorhintermaschine, die  entweder eine vom Belastungsstrom durch  flossene Kompoundwicklung oder eine von  einer im wesentlichen dem Schlupf propor  tionalen Spannung über ohmsche Widerstände  gespeiste Widerstandserregerwicklung oder  beide besitzt, bei welcher weiter eine Drossel  erregerwicklung vorhanden ist, die einerseits  über induktive Widerstände von einer im  wesentlichen dem Schlupf proportionalen  Spannung, anderseits über einen Frequenz  umformer von einer der Netzspannung pro  portionalen Spannung gespeist wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Anordnung  nach der Erfindung zeigt Abb. 2. Die Be  zeichnungen sind wieder die gleichen wie in  Abb. 1, neu sind der kleine Frequenzumfor  mer F, der über dem Transformator T vom  Netz gespeist wird. Der Frequenzumformer  kann mit oder ohne Kompensationswicklung  ausgeführt werden.  



  Die Kommutatorhintermaschine besitzt in  diesem Falle wieder drei Erregerwicklungen,  und zwar die Kompounderregerwicklung k,  die vom Hauptstrom der Kommutatorhinter  maschine durchflossen ist, die Widerstands  erregerwicklung w, die über einstellbare ohm  sche Widerstände h von den Schleifringen  der Vordermaschine gespeist wird, und schliess  lich die Drosselerregerwicklung d, die einer  seits über einstellbare induktive Widerstände  von den Schleifringen der Vordermaschine,  anderseits von der Kommutatorspannung des  Frequenzumformers F gespeist wird. Die vor-    geschalteten ohmschen bezw. induktiven Wi  derstände im Widerstands- bezw. Drossel  erregerkreis sind gross gegenüber dem Schein  widerstand dieser Erregerwicklungen selber.

    Der Erregerstrom im Widerstandserregerkreis  ist im wesentlichen der Schleifringspannung  des Vordermotors, d. h. dem Schlupf propor  tional. Der Erregerstrom im Drosselerreger  kreis bleibt im wesentlichen konstant, unab  hängig von der Schlupffrequenz, nur bei  Schlupf Null würde auch dieser Strom wenig  stens bei der Anordnung nach Abb. 1 auf  Null zurückgehen. Der Zweck des Frequenz  umformers in Abb. 2 ist nun, dafür zu sorgen,  dass auch beim Durchgang durch den Syn  chronismus der Strom im Drosselerregerkreis  im wesentlichen konstant bleibt, indem dieser  Frequenzumformer den ohmschen Abfall dieses  Kreises deckt. In diesem Falle kann man  sogar, um möglichst stabile Verhältnisse zu  bekommen, den ohmschen Abfall des Drossel  kreises künstlich durch einen vorgeschalteten,  einstellbaren Widerstand etwas erhöhen.  



  In Abb. 3 ist in der horizontalen Achse  durch 0 der Schlupf s aufgetragen, und zwar  von 0 nach rechts der positive Schlupf (un  tersynchron). Die Ordinaten der verschiedenen  Geraden dieser Abbildung stellen die ver  schiedenen Spannungen im Sekundärkreis der  Kommutatorkaskade, oder in einem andern  Massstab die entsprechenden     Erregerdurchflu-          tungen    der Kommutatorhintermaschine dar.  Die Ordinaten der- Geraden<I>CD</I> zeigen die  im Läufer der Vordermaschine induzierte  Schlupfspannung E2 in Funktion des     Schlup-          fes.    In gleicher Weise stellt die Gerade CE  die Schleifringspannung Es der Vordermaschine  dar.

   Die Differenz der Ordinaten der Geraden  CD und CE stellt den Spannungsabfall in  der Sekundärwicklung der Hauptasynchron  maschine dar und ist ein Mass für das Dreh  moment dieser Maschine. Die Ordinaten der  Geraden     FG    stellen die konstante Spannung  Ed dar, die durch den Drosselerregerkreis in  der Kommutatorhintermaschine induziert wird.  .Die Differenz der Ordinaten der Geraden     CIS     und     FG    stellt die vom Widerstandserreger  kreis in der     Kommutatorhintermaschine    indu-      zierte Spannung Ew dar; demnach gibt Ge  rade CK die Summe der Spannungen Ed und       Fes,    an.  



  Die Differenz der Geraden CE und CK  stellt die von der Kompounderregerwicklung  k induzierte Spannung<B>EI,</B> dar. Demnach stellt  CE die resultierende induzierte Spannung  Ed + Ew + Ek der Kommutatorhintermaschine  dar. OA stellt den Leerlaufschlupf dar, der  negativ ist, d. h. die Leerlaufdrehzahl der  Kaskade liegt übersynchron.<I>OB</I> soll etwa  der grösste positive Schlupf, der bei der be  triebsmässig maximalen     Belastung    auftritt,  darstellen. Bei Drehzahlen, die über der Leer  laufdrehzahl liegen, arbeitet die Kaskade  generatorisch.  



  Es ist     nicht    unbedingt erforderlich, dass  alle drei in Abb. 2 gezeichneten Erregerwick  lungen der Kommutatorhintermaschine vor  handen sind. Es kann beispielsweise der  Widerstandserregerkreis weggelassen werden.  In diesem Falle fällt in Abb. 3 die Gerade  CK mit der Geraden FG zusammen. Die da  durch entstehenden Änderungen ergeben sich  von selbst. Es kann auch die     Kompound-          erregerwicklung    k weggelassen werden, in  welchem Falle die Geraden OK und CE zu  sammenfallen. In beiden Fällen bleibt die  Verbundcharakteristik der Kaskade bestehen.  Dass die Kommutatormaschine normalerweise  eine nicht gezeichnete Kompensationswick  lung besitzt, ist bereits     erwähnt.     



  Bis jetzt sind nur die Spannungskompo  nenten, welche die Drehzahl beeinflussen, be  trachtet worden. Es ist aber klar, dass man  die Kommutatorhintermaschine auch gleich  zeitig zur Phasenkompensation heranziehen  kann. Man kann nämlich leicht der vom  Drosselerregerkreis induzierten Spannung eine  solche Grösse und Phasenrichtung geben, dass  diese nicht nur die Leerlaufdrehzahl bestimmt,  sondern gleichzeitig die Phasenkompensation  besorgt.  



  Mit Hilfe der verschiedenen Erregerkreise  der Kommutatorhintermaschine hat man es  in der Hand, die Drehzahlcharakteristik be  liebig einzustellen bezw. zu regeln. Wie aus    Abb. 3 ersichtlich ist, lässt sich durch Rege  lung im Drosselerregerkreis die Leerlaufdreh  zahl beliebig einstellen., ohne dass die Neigung  der Drehzahlcharakteristik sich dabei ändert.  Durch Umkehrung der Drosselerregung lässt  sich die Leerlaufdrehzahl sowohl untersyn  chron; als übersynchron verlegen. Durch Re  gelung im Widerstandserregerkreis ändert  man zugleich die Leerlaufdrehzahl und die  Neigung der Drehzahlcharakteristik.  



  Durch Änderung der Windungszahl der  Kompounderregerwicklung lässt sich die Nei  gung der Drehzahlcharakteristik ändern, ohne  dass die Leerlaufdrehzahl geändert wird. Bei  einer bestimmten Einstellung des Wider  standserregerkreises lässt sich eine     Konstant-          leistungscharakteristik    erzielen. Da sich mit  der Anordnung nach dieser Erfindung prak  tisch jede Art von Drehzahlcharakteristik er  reichen lässt, und da man ausserdem diese  Charakteristik in jeder Weise beeinflussen  kann, und zwar entweder von Hand oder  automatisch in Abhängigkeit von irgend einer  Grösse, wie Leistung; Frequenz oder derglei  chen, so lässt sich diese Kommutatorkaskade  in praktisch allen Fällen verwenden, in wel  chen überhaupt Kommutatorkaskaden in Frage  kommen.

   Selbstverständlich kommt die Kas  kade gleichzeitig für die Regelung der Blind  leistung in Betracht.  



  Beispielsweise lässt sich die Kaskade als  sogenannter     Zusatzschlupfkompensator    ver  wenden, wobei die Leerlaufdrehzahl     vorteil-          hafterweise    übersynchron verlegt wird, weil  dabei die Hilfsmaschinen möglichst kleine  Abmessungen bekommen. Man kann die Dreh  zahlcharakteristik entweder parallel zu sich  selbst verschieben, oder auch deren Neigung  beeinflussen, und zwar automatisch in Ab  hängigkeit von der Leistung, oder bei Netz  kupplungsumforinern in Abhängigkeit von  der Netzfrequenz.

   Wenn die Neigung der  Drehzahlcharakteristik in Abhängigkeit von  der Belastung oder von der Drehzahl auto  matisch geregelt wird, lässt sich erreichen,  dass beispielsweise von einer bestimmten Be  lastung an der Drehzahlabfall immer schneller  zunimmt, so dass dadurch die Schwungmassen      immer mehr zur Arbeitsleistung herangezogen  werden.  



  Bei Verwendung der Kaskade für Netz  kupplungsumformer kann entweder automa  tisch auf konstante Leistung oder auf kon  stante Netzfrequenz geregelt werden, oder es  kann schliesslich auf eine bestimmte Abhän  gigkeit zwischen Leistung und Netzfrequenz  geregelt werden. Bei Regelung auf konstante  oder nahezu konstante Netzfrequenz ist Lei  stungsbegrenzung, bei Regelung auf konstante  Leistung Begrenzung der Netzfrequenz zu  empfehlen. Die Regelung auf konstante Lei  stung kann entweder automatisch durch  Regelapparate oder bei bestimmter Einstel  lung des Widerstandserregerkreises durch die  Eigencharakteristik der Kaskade erfolgen.

   In  der Abb. 2 ist die Regelung in den verschie  denen Erregerkreisen durch Anzapfungen an  den ohmschen und induktiven Widerstand,  sowie am Transformator T und an der     Kom-          poundwicklung    k dargestellt. Die Regelung  dieser verschiedenen Erregerkreise kann je  doch auch in anderer Weise geschehen. Er  stens besteht die Möglichkeit, eine oder meh  rere der Erregerwicklungen nicht auf der  Kommutatorhintermaschine selber, sondern  auf einer besonderen Erregermaschine mit  grosser Ankerrückwirkung unterzubringen.  Weiter kann man auch den ohmschen Wider  stand durch eine Reihenschlusskommutator  maschine mit angenähert konstanter (aber  doch regelbarer) Drehzahl, den induktiven  Widerstand durch eine Reihenschlusskommu  tatormaschine mit einer dem Schlupf propor  tionalen Drehzahl ersetzen.  



  Weiter kann man die ohmschen und in  duktiven Widerstände, statt sie direkt von den  Schleifringen des Vordermotors zu speisen,  über regelbare Transformatoren von diesen  Schleifringen speisen; auch können sie von  den Schleifringen einer asynchronen Hilfs  maschine, statt von den Schleifringen der  Vordermaschine, gespeist werden.  



  Im Drosselerregerkreis müssen ohmsche  und induktive Spannungskomponenten gleich  zeitig geregelt werden. Sind jedoch in den  Anzapfungen der Drosselspule ohmsche Wi-    derstände r (siehe Abb. 2) von solcher Grösse  vorgeschaltet, dass die ohmsche Spannungs  komponente konstant bleibt, dann braucht der  Transformator T nicht geregelt zu werden.  



  Abb. g zeigt ein weiteres Ausführungsbei  spiel der Erfindung, die für eine Kommutator  kaskade für einen Netzkupplungsumformer  mit automatischer Regelung der Wirk- und  Blindleistung in Frage kommt. Die Bezeich  nungen sind wieder dieselben wie in Abb. 2,  nur liegt die Drosselerregerwicklung d jetzt  auf einer besonderen Erregermaschine     E,    de  ren Antriebsmaschine in Abb. 4 nicht gezeigt  wird. Der Widerstandserregerkreis ist in die  sem Beispiel nicht vorhanden. Die Erreger  wicklung der Kommutatorhintermaschine wird  von der Erregermaschine E mit ihrer     Kom-          poundwicklung    k' und normalerweise mit einer  nicht gezeichneten Kompensationswicklung  gespeist.

   Die Erregermaschine ist mit grosser  Ankerrückwirkung ausgeführt, so dass ihr ab  gegebener Strom praktisch der Erregerdurch  flutung der Wicklung d proportional ist. Die       Erregerwicklung    d wird einerseits über die  Drosselspule     S    von den Schleifringen der  Vordermaschine gespeist. Zwecks der Rege  lung sind dabei zwischen Erregerwicklung d  und der Drosselspule die Doppelinduktions  regler D, und Db geschaltet, die als regel  bare Stromtransformatoren arbeiten. Von der  andern Seite wird die Erregerwicklung d vom  Frequenzumformer F gespeist, der über zwei  Doppelinduktionsregler d, und db, die     primär-          seitig    parallel und sekundärseitig in Reihe  geschaltet sind, gespeist.

   Mit Hilfe der bei  den Induktionsregler     D,    und     d,    wird die  Leerlaufdrehzahl der Kaskade bezw. die Wirk  leistung, mit Hilfe der beiden Induktionsregler  Db und db die Blindleistung geregelt. Dabei  brauchen     d,    und     db    und der     Frequenzumfor-          mer    F nur für die     ohmsche    Komponente der  Erregung aufzukommen.

   Die Regelung der       Doppelinduktionsregler    kann automatisch in  Abhängigkeit von den Netzgrössen geschehen,  wobei einerseits     D,    und     d,    und anderseits       Db    und<B>dl,</B> von einem gemeinsamen Organ  gesteuert werden können. Bei Kaskaden für  kleinere Leistung kann selbstverständlich die      Erregermaschine     L'    wegfallen, indem dann die  Wicklung d direkt auf der Kommutatorhinter  maschine angebracht wird.  



  Ein wichtiger Vorteil der hier beschriebe  nen Anordnung besteht darin, dass man nicht  durch Vorschaltung bedeutender ohmscher  Widerstände im Erregerkreis der Erregerma  schine bezw. der Kommutatorhintermaschine  den Widerstand dieses Erregerkreises von  der Schlupffrequenz unabhängig zu machen  braucht. Durch den Wegfall dieser ohmschen  Widerstände fallen die Hilfsmaschinen und  Hilfsapparate wesentlich kleiner aus als wie  es sonst der Fall wäre.  



  Statt in Abb. 4 die Induktionsregler d,  und db gegebenenfalls unter Zwischenschal  tung eines Spannungstransformators vom  Netz zu speisen, könnte man diese Induk  tionsregler auch über Drosselspulen vom  Netz speisen, so dass auch diese Induktions  regler dann als Stromtransformatoren wirken  würden. Bei solchen Doppelinduktionsreglern,  die als Stromtransformatoren mit regelbarer  Übersetzung arbeiten sollen, können die bei  den Hälften primärseitig in Reihe,     sekundär-          seitig    parallel geschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kaskadenschaltung von Hauptasynchron- rnaschine mit Kommutatorhintermaschine, die entweder eine vorn Belastungsstrom durch flossene Kompoundwicklung oder eine von einer im wesentlichen dem Schlupf proportio nalen Spannung über ohmsche Widerstände gespeiste "Widerstandserregerwicklung" oder beide besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass weiter eine "Drosselerregerwicklung" vorhan den ist, die einerseits über induktive Wider stände von einer im wesentlichen dem Schlupf proportionalen Spannung, anderseits über einen Frequenzumformer von einer der Netzspan nung proportionalen Spannung gespeist wird. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ohmsche Widerstand des Drosselerregerkreises durch Vorschaltwiderstände künstlich etwas er- höht ist, zum Zweck, in diesem Erreger kreis besonders beim Durchgang durch den Synchronismus einen möglichst stabilen Strom zu bekommen. 2. Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leerlauf drehzahl der Kaskade durch Regelung des Stromes im Drosselerregerkreis geregelt wird. 3. Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leerlauf drehzahl und die Neigung der Drehzahl charakteristik durch Regelung im Wider standserregerkreis geregelt werden. 4. Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der Drehzahlcharakteristik durch Änderung der Kompounderregung geregelt wird. "o.
    Kaskadenschaltung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung der Drehzahlcharakteristik durch Änderung der Windungszahl der Kompounderreger- wicklung geregelt wird. 6. Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom im Drosselerregerkreis aus zwei regelbaren Komponenten besteht, von welchen die eine die Leerlaufdrehzahl bezw. die Wirk leistung und die andere Komponente die Blindleistung beeinflusst. 7. Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von den ver schiedenen Erregerwicklungen, welche die Spannung der Kommutatorhintermaschine beeinflussen, eine oder mehrere nicht auf der Kommutatorhintermaschine selbst, son dern auf einer Erregermaschine angeord net sind. B.
    Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Wider standserregerkreis eine Reihenschlusskom mutatormaschine mit angenähert konstan ter, jedoch regelbarer Drehzahl, einge schaltet ist, die als ohmscher Widerstand wirkt. 9. Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Drossel erregerkreis eine Reihenschlusskommuta- tormaschine mit einer dem Schlupf pro portionalen Drehzahl eingeschaltet ist, die als induktiver Widerstand wirkt. 10. Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass entweder der Widerstandserregerkreis oder der Drossel erregerkreis oder beide über regelbare Transformatoren von den Schleifringen der Vordermaschine gespeist werden. 11.
    Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass entweder der Widerstandskreis oder der Drosselerreger kreis oder beide von den Schleifringen einer besondern asynchronen Hilfsmaschine, die mit der Vordermaschine gekuppelt ist, ge speist werden. 12. Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit der Drosselspule ohmsche Widerstände geschaltet sind, die derart geregelt wer den, dass die ohmsche Komponente des Drosselkreises konstant bleibt, so dass die Spannung des Frequenzumformers kon stant gehalten werden kann. 13. Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass zwischen Drosselspule und Drosselerregerwicklung Doppelinduktionsregler geschaltet sind, die als Stromtransformatoren mit regelbarer Übersetzung wirken. 14.
    Kaskadenschaltung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass auch auf der Primärseite des Frequenzumformers der artige, über eine Drosselspule gespeiste, als Stromtransformator wirkende Doppel induktionsregler vorhanden sind. 15. Kaskadenschaltung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass getrennte Doppelinduktionsregler für die Beeinflus sung der Wirkleistung (bezw. Leerlauf drehzahl) und für die Beeinflussung der Blindleistung vorhanden sind. 16. Kaskadenschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Regel organe automatisch in Abhängigkeit von einer elektrischen oder mechanischen Grösse des Systems geregelt werden.
CH170199D 1932-06-17 1933-06-08 Kaskadenschaltung von Hauptasynchronmaschine mit Kommutatorhintermaschine. CH170199A (de)

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