CH170259A - Verfahren zur Herstellung von Deckeln für Streugefässe und gemäss dem Verfahren hergestellter Deckel. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Deckeln für Streugefässe und gemäss dem Verfahren hergestellter Deckel.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Deckeln für Streugefässe und gemäss dem Verfahren hergestellter Deckel. Bisher wurden die Deckel von Streuge fässen mit Löchern verseben, die bis zum erstmaligen Gebrauch des Gefässes entweder an der Aussenseite mit einem Karton zuge deckt oder an der Innenseite reit einem Pa pier verklebt wurden. Dabei zeigte sich aber der Nachteil, dass die Kartons extra in die Deckel eingepresst werden müssen und dass die auf der Innenseite aufgeklebten Papier scheiben, wenn durchstossen, beim Gebrauch des Deckels am Streugefäss den freien Aus tritt des Streugutes behindern.
Diese Nachteile sollen durch das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bil dende Verfahren zur Herstellung von Deckeln für Streugefässe und den gemäss dem Ver fahren hergestellten Deckel beseitigt werden.
Gemäss dem Verfahren zur Herstellung der Deckel an Streugefässen wird das vor gängig als Scheibe ausgestanzte Werkstück durch Stanzen so mit Durchbrechungen ver sehen, dass das Material der Durchbrechungen nicht völlig herausgestanzt wird, sondern als Lappen mit dem Deckel vereinigt bleibt, welche Lappen hierauf in die Durchbrechun- gen zwecks Schliessens derselben in die Ur sprungslage zurückgepresst werden, so dass der in diesem Zustande auf das Streugefäss aufgebrachte Deckel den Verschluss desselben bildet, während das Gefäss durch Eindrücken der Lappen streubereit gemacht werden kann.
Der Deckel weist mit durch nicht völli ges Herausstanzen entstandenen, mit dem Deckelboden vereinigt bleibenden, in die Ur sprungslage zurückgepressten Lappen ausge füllte Durchbrechungen auf, die bestimmt sind, beim Gebrauch des Deckels am Streu gefäss durch Eindrücken der Lappen geöffnet zu werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel eines nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Deckels dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie u-b der Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, Fig. 3 je einen Schnitt nach den Linien c-d und e-f der Fig. 2, und Fig. 4 und 5 zeigen Varianten zu Fig. 2.
Das Verfahren besteht darin, dass vorerst als Scheiben ausgestanzte Werkstücke durch Stanzen mit Durchbrechungen versehen wer den. Dabei wird das Material der Durch brechungen nichtvölligherausgestanzt, sondern so, dass dasselbe als Lappen mit dein Deckel ver einigt bleibt. Hierauf werden die Lappen in die Durchbrechungenzwecks Schliessens derselben in die Ursprungslage zurückgepresst, so dass der in diesem Zustande auf das Streugefäss auf gebrachte Deckel den Verschluss desselben bildet, während das Gefäss durch Eindrücken der Lappen streubereit gemacht werden kann.
Der gezeichnete Deckel weist eine Um- bördelung 1 auf, mittelst welcher er mit dem Streugefäss 2 verbunden ist (Fig. 1). Die Platte 3 des Deckels weist Durchbrechungen 4;
5 etc. auf, wobei das nicht ausgestanzte Material Zacken 6, 7 etc. bildet, die bis zum Gebrauch des Streugefässes zwecks Ab schliessung desselben in die Durchbrechungen zurückgepresst sind, wie bei 8, 9 oder behufs Gebrauches des Streugefässes eingedrückt sind, wie bei 10, 11 (Fig. 9,). Dabei können die Durchbrechungen rechteckige Form, wie ge zeichnet, oder irgend eine andere Form, z. B. Kreis- oder ellipsenähnliche-, Dreieck-, Tra pez-, T-, U-, X-Form etc. besitzen.
Auch die Anordnung der Durchbrechungen kann eine beliebige sein, zum Beispiel wie in den Fig. 2, 4 und 5 dargestellt oder in anderer Weise.
Wesentlich für die Erfindung ist nur, dass gemäss dem Verfahren die herausgedrückten Lappen zum Schliessen der Durchbrechungen zurückgepresst werden, um die Möglichkeit zu schaffen vor dem Gebrauche des Deckels am Streugefäss durch Eindrücken der Lappen die Streuöffnungen herzustellen.
Beim Streuen dienen die in das Streugut hineinragenden Lappen zugleich zum Trennen zufällig zusammengepappter Teile desselben, zuwelchemZwecke siein gleicherl@,ichtung oder versetzt zueinander angeordnet sind (Fig.4). Das beschriebene Verfahren und der ge mäss dem Verfahren hergestellte Deckel bie ten den Vorteil der Einfachheit, des guten Verschlusses des Streugefässes beim Versand desselben und der raschen Streubereitschaft des letzteren.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von Deckeln für Streugefässe, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgängig als" Scheibe ausgestanzte Werkstück durch Stanzen so mit Durch- Brechungen versehen wird, dass das Material der Durebbrechungen nicht völligherauege- stanzt wird, sondern als Lappen mit dem Dek- kel vereinigt bleibt,welche Lappen hierauf in die Durchbrechungen zwecks Schliessens derselben in die Ursprungslage zurückge- presst werden, so dass der in diesem Zu stand auf das Streugefäss aufgebrachte Deckel den Verschluss desselben bildet, während das Gefäss durch Eindrücken der Lappen streubereit gemacht werden kann.II. Deckel für Streugefässe, hergestellt gemäss dein Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass derselbe mit durch nicht völliges Herausstanzen ent standenen, mit dem Deckelboden verei nigt bleibenden, in die Ursprungslage zu rückgepressten Lappen ausgefüllte Durch brechungen aufweist, die bestimmt sind, beim Gebrauch des Deckels am Streuge fäss durch Eindrücken der Lappen geöff net zu werden. UNTERANSPRüCHE 1. Deckel nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der Durch brechungen, bezw. der Lappen rechteckig ist. 2.Deckel nach Patentanspruch II, dadureh gekennzeichnet, dass die Form der Durch- Brechungen, bezw. der Lappen eine andere, als rechteckig ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH170259T | 1933-09-03 |
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| CH170259D CH170259A (de) | 1933-09-03 | 1933-09-03 | Verfahren zur Herstellung von Deckeln für Streugefässe und gemäss dem Verfahren hergestellter Deckel. |
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1933
- 1933-09-03 CH CH170259D patent/CH170259A/de unknown
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