CH170430A - Doppelkragen. - Google Patents

Doppelkragen.

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CH170430A
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CH
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Inventor
Hoenigsberg Robert
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Hoenigsberg Robert
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Description


      Doppelkragen.       Die Erfindung bezieht sich auf einen  Doppelkragen aus weichem oder halbsteifem  Stoff, mit einer Vorrichtung am Oberkragen  zur Aufnahme eines Versteifungsgliedes. Es  ist bereits bekannt geworden, eine     Ver3tei-          fung    dieser Kragenteile durch Anordnung  von Stäbchen, Blättchen oder Streifen aus  Zelluloid, Fischbein oder dergleichen, längs  der Vorderkante oder an der Kragenwand, zu  erzielen. Hierbei wurden die Versteifungs  teile in an dem Oberkragen angebrachte  Taschen eingeschoben.

   Durch diese Anord  nungen wird zwar erreicht, dass sieh die  Kragenspitze nicht mehr aufwärts drehen  kann, anderseits wird aber bewirkt, dass die  Kragenvorderteile, nach dem Einführen und  Binden der Krawatte, insbesondere bei  grösseren Knoten, durch die     Krawatte    ab  gehoben     v#erden,    weil die Krawatte gegen die  Versteifung drückt.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet  nun ein Kragen, bei welchem die genannten  Übelstände dadurch vermieden sind, dass das    zur Versteifung dienende, zweckmässig     stäb-          chenartige    Glied an dem Kragen unter einem  Winkel zur     Kragenvorderkante    angeordnet  ist und einerseits an der Kragenspitze, zum  Beispiel in einem an dieser befindlichen  Saum, anderseits im Kragenbug seine Lage  rung und seine Abstützung findet. Durch die  zur     Kragenvorderkaute    schräge Lage des  Versteifungsgliedes bleiben die Kragen  kanten von diesem unbeeinflusst und behalten  ihre Biegsamkeit, wodurch die Krawatte oder  deren Knoten auf sie nicht anders einwirken  kann, als dies sonst bei weichen oder halb  steifen Kragen der Fall ist.

   Das schräg lie  gende Versteifungsglied ermöglicht es aber,  die Krawatte zwischen ihm und der Kragen  wand durchzuziehen und das Glied gegen die  Wand des Unterkragens zu drücken, wo  durch auch die Kragenspitze gegen den In  nenkragen gezogen wird und der Kragen eine  einem steifen Kragen entsprechende gute       Pa.ssform    erhält. Ein Abheben der Kragen  spitzen oder gar der vordern Kragenteile      kann nicht     stattfinden.    Das     Steifglied    kann  vorteilhaft an einem     Widerlagertaschen    tra  genden,     die    Kragenwand überquerenden,  zweckmässig aus einem Bande bestehenden  Träger angebracht sein.

   Diese Anordnung  weist in manchen Fällen insofern einen Übel  stand auf, als die     Widerlagerträger    beim  Pressen oder Bügeln der Kragen auf der Vor  derseite des Oberkragens Spuren hinterlassen,  welche auf dem Kragen Glanzstreifen er  zeugen. Dieser Übelstand kann vermieden  werden, wenn der für die Aufnahme des Ver  steifungsgliedes vorgesehene Träger an der  Kragenspitze aus dem Kragen ausschwenk  bar angebracht wird. Hierdurch ist es mög  lich, den Träger. welcher,     wenn    er aus  steifem oder gesteiftem Stoff besteht, zur  Versteifung beitragen kann, während des  Bügelns oder Pressens des Kragens ausser  halb der Kragenfläche zu legen, so dass er auf  dieser keine Spuren hinterlassen kann.

   U m  dem zweckmässig unter einem spitzen Winkel  zu der Vorderkante liegenden Träger eine  richtige und sichere Lage zu geben, kann an  der Innenwand des Unterkragens eine zum  Beispiel     ,aus    einer Schlaufe bestehende Füh  rung für den Träger vorgesehen sein.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere bei  spielsweise Ausführungsformen des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 einen Teil eines aufgeklappten, futter  losen Kragens mit an der Kragenspitze und  an dem Kragenbug     befestigten,    unter einem  Winkel zur Vorderkante liegenden, das       Steifglied    umfassenden, taschenartigen W i  derlagern,     Fig.    2 die gleiche Anordnung, nur  mit einem am Kragenbug angeordneten       Widerlager    und einem taschenartigen Saum  an der Kragenspitze,     Fig.    3 eine     Anordnung     wie bei     Fig.    2, jedoch mit in Reihe überein  ander angeordneten     Widerlagern,

          Fig.    4  einen Teil eines aufgeklappten Doppel  kragens von innen gesehen, mit einem in  richtiger Lage befindlichen, ausschwenk  baren Versteifungsträger,     Fig.    5 den gleichen  Teil des Kragens in zusammengeklapptem,  das heisst gebrauchsfähigem Zustande und         Fig.    6 denselben Kragenteil aufgeklappt und  mit ausgeschwenktem Träger.  



  Bei allen Ausführungen stellt 1 den  Oberkragen, 2 den Unterkragen dar. Der  erstere hat, wie üblich, an dem untern Rand  3 einen Saum 4 und an =der Vorderkante 5  einen sich gegen die .Spitze zu verbreiternden,  als Lappen 6 nach einwärts reichenden Saum  7. Dieser bildet mit dem Saum 4 an der  Kragenspitze 8 eine Tasche 9     (Fig.    2 und 3)  oder umfasst mit dem Saum 4 zusammen den  Träger 10 des Versteifungsgliedes 11     (Fig.    1,  4, 5, 6).  



  Die Ausführung nach     Fig.    1 zeigt einen  Teil eines     futterlosen,    sogenannten halb  steifen Kragens, bei welchem der Träger 10  des Steif- oder Spreizgliedes 11 aus einem  Band besteht, das an der Kragenspitze 8  eine     Widerlagertasche    12 und in dem  Kragenbug 13 eine     Widerlagertasche    14  trägt, welche daselbst befestigt ist. Durch  das Einschieben eines     stäbchenförmigen          Spreizgliedes    11 erhält die Kragenspitze eine  Stützung, die ein Aufbiegen oder Einrollen  verhindert, ohne dass durch die Krawatte der  Oberkragen abgehoben werden könnte.  



  Die Ausführung nach     Fig.    2 stimmt im  wesentlichen mit der Ausführung nach     Fig.    1  überein, nur dass das als Träger des     Spreiz-          gliedes    11 dienende Band 10 nur bei dem  Kragenbug 13 eine     Widerlagertasche    14 hat,  während das     Widerlager    an der Kragen  spitze 8 lediglich aus den Säumen 4 und 7  gebildet wird.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.,3,    -die ihrer  Art nach derjenigen nach     Fig.    2 ähnelt, sind  zwecks Verwendung verschieden langer       Spreizglieder    11 zum Beispiel für verschie  dene Krawattenbreiten und -stärken, auf dem  Trägerband 10     Widerlagertaschen    14a, 14b  in Reihe hintereinander angebracht.  



  Bei der Ausführung nach den     Fig.    4 bis  6 ist das Trägerband 10 nur an der Kragen  spitze 8, und zwar so befestigt, dass es im       Gebrauchszustande    auf der Innenwand des  Oberkragens unter einem spitzen Winkel zur  Vorderkante liegt. Das Band trägt eine       Widerlagertasche    12 an der Kragenspitze 8      und eine     Widerla.gertasche    14 an seinem  freien, in den Kragenbug 13 reichenden  Ende 15. Als Lager oder als Führung für  dieses freie     Ende    ist an der Innenwand des       Unterkragens        \?    oder im Bug 13 eine Schlaufe  oder     Tasche    16 angeordnet.

   Das Trägerband  kann auch selbst aus einem steifen     Stoff     bestehen und zur Versteifung beitragen.  



  Die Handhabung und Wirkungsweise der  Kragenausbildungen ist folgende: Bei den  Ausführungen nach den     Fig.    1 bis 3, bei  welchen der Träger 10 des Spreizgliedes 11  an seinen beiden Enden     befestigt    ist, wird  das Spreizglied vor der Benutzung des  Kragens in die entweder aus den Säumen 4  und 7 gebildeten oder an dem Träger 10 vor  gesehenen Taschen an der Kragenspitze und  im Kragenbug eingeschoben, welche Taschen       Widerla.ger    bilden. Die Kragenspitze ist hier  durch abgestützt, und kann sich nicht um  biegen oder einrollen.  



  Die Krawatte wird in den Kragen so ein  gezogen, dass sie zwischen dem Oberkragen  und dem Spreizglied     bezw.    dessen Träger  hindurchgeht. Wird sie nun gebunden und  hierbei zusammengezogen, so drückt sie     mit-          telst    des Spreizgliedes die Kragenspitzen  nach einwärts, das heisst gegen den Unter  kragen, während der Krawattenknoten, der  ausserhalb des Bereiches des Spreizgliedes  liegt, den Oberkragen nicht mehr     abheben     kann.  



  Der ausschwenkbare     Steifmittel-    oder       Spreizgliedträger    nach den     Fig.    4 bis 6,  wird beim Plätten oder Pressen des Kragens  ausgeschwenkt, wie dies aus     Fig.    6 ersicht  lich ist. Bei     Inbenutzungnahme    wird das  Spreizglied 11 in die Tasche 1.2 eingeschoben  und der Träger 10 in den Kragen eingelegt       (Fig.    5) und hierauf in die Sehlaufe 16 ge  steckt, wodurch er die Beschaffenheit eines  beiderseits befestigten Spreizgliedes erhält.  Die     Verwendungsw    eise ist dann die gleiche  wie bei Ausführung nach     Fig.    1 bis 3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelkragen aus weichem oder halb steifem Stoff mit einer Vorrichtung am Oberkragen zur Aufnahme eines Verstei fungsgliedes, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Versteifung dienende Glied, unter Freilassung der Vorderkante des Kragens, an diesem unter einem Winkel zur Kragen vorderkante angeordnet ist und einerseits an der Kragenspitze, anderseits im Kragenbug seine Lagerung und seine Abstützung findet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Doppelkragen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Kragenbug ein Widerlager für das Versteifungsglied angebracht ist. 2. Doppelkragen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verstei fungsglied auf einem Träger angeordnet ist. 3.
    Doppelkragen nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger an der Kragenspitze an gebracht und aus dem Kragen aus schwenkbar ist. 4. Doppelkragen nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger Taschen bildende Wider- lab er für das Versteifungsglied besitzt. 5. Doppelkragen nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Träger aus einem steifen .Stoff besteht und dadurch zur Versteifung beiträgt. 6. Doppelkragen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass am. Unterkragen eine Füh rung für den Träger vorgesehen ist.
CH170430D 1933-04-06 1933-06-14 Doppelkragen. CH170430A (de)

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AT170430X 1933-04-06
AT210433X 1933-04-21

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ID=25607294

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