CH170560A - Dampfanlage mit einem Dampferzeuger, bei dem die Zustandsänderungen des Arbeitsmittels in einem langen Rohrstrang stattfinden. - Google Patents

Dampfanlage mit einem Dampferzeuger, bei dem die Zustandsänderungen des Arbeitsmittels in einem langen Rohrstrang stattfinden.

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CH170560A
CH170560A CH170560DA CH170560A CH 170560 A CH170560 A CH 170560A CH 170560D A CH170560D A CH 170560DA CH 170560 A CH170560 A CH 170560A
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CH
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steam
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flow
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22—STEAM GENERATION
    • F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B35/00—Control systems for steam boilers
    • F22B35/06—Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type
    • F22B35/10—Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type of once-through type

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Description


  Dampfanlage mit einem Dampferzeuger, bei dein die Zustandsänderungen  des     Arbeitsmittels    in einem langen Rohrstrang     stattfinden.       Die Erfindung bezieht sich auf eine  Dampfanlage mit einem Dampferzeuger,     bei     dem die     Zustandsänderungen    des Arbeitsmit  tels in mindestens einem     Ruhrstrang    statt  finden, dessen Länge mindestens 10'000 mal  grösser als der innere Rohrdurchmesser ist.,

    und die im Rohrstrang sich abspielenden  Vorgänge durch ein zwischen der     Verdamp-          fungszone    und den     Verbrauchsstellen    an  geordnetes     Durchflussorgan        vergleichmässigt     werden. Die     Erfindung    besteht darin, dass  das     Durchflussorgan    nicht in Abhängigkeit  vom Druck des Arbeitsmittels, sondern in  Abhängigkeit von einer im Zusammenhang  mit dem     Druck    des Arbeitsmittels sich än  dernden Betriebsgrösse der Dampfanlage ge  regelt wird.  



  Als Betriebsgrössen der Dampfanlage,  welche im Zusammenhang mit dem Druck  sich ändern, können zur Regelung des Durch  flusses verwendet werden: die Temperatur  des     Arbeitsmittels    oder der     Unterschied    zwi  schen den Temperaturen des     Arbeitsmittels       an     mindestens    zwei     Stellen    des Rohrstranges,  die Strömungsgeschwindigkeit, der Unter  schied     zwischen    den     Drücken    des     Arbeits-          mittels    an     mindestens    zwei Stellen.

   Der       Durchfluss    kann auch in Abhängigkeit von  der Brennstoffzufuhr, der Luftzufuhr zur  Feuerung, oder von der     Speiseflüssigkeits-          zufuhr    geregelt werden. Es können weiter  auch     Betriebsgrössen    der Maschinenanlage,       zum    Beispiel der     Dampfkraftmaschine    oder  der von der     Dampfkraftmasühine    angetrie  benen     Maschine    zur Regelung herangezogen  werden. Schliesslich lässt sich auch der Zu  stand der Rauchgase zur     Regelung    verwen  den.

   Das den     Durehflussquersohnitt    verän  dernde     Organ    kann entweder im Rohrstrang  des Dampferzeugers selbst oder ausserhalb  desselben in der Dampfleitung zwischen der       Verdampfungszone    des Dampferzeugers und  .den Verbrauchsstellen angeordnet sein.

   Die  zur Regelung herangezogenen Betriebsgrössen  können     entweder    solche sein, die sieh in Ab  hängigkeit vom Druck verändern oder sol  che, die den Druck selbst     ändern.              Verschiedene    Beispiele des Erfindungs  gegenstandes     sind    auf der     Zeichnung        sche-          matisch    zur Darstellung gebracht.  



       In,    allen Figuren ist     :der    Rohrstrang des  Dampferzeugers mit 1 bezeichnet. Das Ar  beitsmittel wird ihm am einen Ende durch  die     Speiseleitung    2 als     Speiseflüssigkeit    zu  geführt und am     andern    Ende durch die       Dampfleitung    3 entnommen     und    den Ver  brauchsstellen     zugeführt.    Mit     Hilfe    des       Durchflussorganes    4 werden die im Rohr  strang 1 vor sieh gehenden Zustandsänderun  gen des     Arbeitsmittels        vergleichmässigt.    Die       Beheizung    

  des Rohrstranges 1     erfolgt    durch       einen    Brenner 5, :dem durch die Leitung 6  der     Brennstoff    und :durch die     Leitung    7 die       Verbrennungsluft    zugeführt wird. Die bei  der Verbrennung entstehenden Rauchgase  werden durch die     Leitung        .8    entweder zu wei  teren Verbrauchsstellen,     beispielsweise    zu       Gasturbinen    oder     unmittelbar    ins Freie ge  führt.  



  Bei dem in     Fig.    1     dargestellten    Beispiel       wird        das        Durchflussorgan    4 in Abhängigkeit  von der Temperatur des überhitzten Damp  fes, welcher durch .die     Leitung        3.    zu den nicht  eingezeichneten     Nerbrauchestellen        strömt,    ge  regelt.

       Eine    Erhöhung der Temperatur     be-          deutet    eine Stauung des Arbeitsmittels     und          beeinflusst    das     Durchflussorgan    4 in ,der       Weise,        :dass-    der     Durchfluss-querschnitt    ver  grössert     wird,    so dass die Stauung des     Ar-          beitsmitteis    aufgehoben wird. Ein     ,Sinken    -der  Temperatur ergibt sich umgekehrt,. wenn     :das          Arbeitsmittel    zu rasch strömt.

   Das Durch  flussorgan     wird    dann so beeinflusst,     dass.    :der       Durchflussquersehnitt    sich verkleinert und       .das    zu rasche Strömen     des,        Arbeitsmittels     damit     verhindert.    Die Temperatur des     Ar-          beitsmittels    wird durch einen     Messapparat     9     gemessen,    welcher über :

  die     angedeutete     Linie 10 das     Durchflussorgan    4     beeinflusst.     Der     Temperaturmessapparat    9 kann auch an  einer andern Stelle des     Rohrstranges        bezw.     :der     Dampfleitung    angeordnet sein. In     ge-          wissen    Fällen wird die Verlegung     des    Ap  parates     in    den Rohrstrang des Dampferzeu  gers,     beispielsweise        in    die     Überhitzungszone       sich empfehlen.

   Der     Messapparat    kann aber  auch     in    der Dampfleitung nach :dem Durch  flussorgan 4 angeordnet sein.  



  Bei dem     in        Fig.    2. dargestellten Aus  führungsbeispiel wird das     Durchflussorgan    4  in     Abhängigkeit    vom Unterschied zwischen  den     Temperaturen    des Arbeitsmittels an  zwei verschiedenen Stellen des Rohrstranges  geregelt sein. Ein .grösserer Temperaturunter  schied ergibt sich zum Beispiel, wenn     das          Arbeitsmittel    langsamer strömt und     eine          Stauung    des     Arbeitsmittels    stattfindet.

   Das       Durchflussorgan    soll dann durch die Regel  verrichtung auf     einen    grösseren     Durchfluss-          querschnitt    eingestellt werden,     -damit        :die     Stauung des Arbeitsmittels aufgehoben wird.  Umgekehrt ergibt sich bei einem kleineren  Temperaturunterschied,     da.ss    das Arbeitsmit  tel rascher strömt.

   Es wird in diesem Fall  der     Durchflussquerschnitt    des Organes 4       verkleinert,    um die Strömung des Arbeits  mittels nicht zu sehr zu     beschleunigen.    Zur  Ausführung .dieser Regelung sind an zwei  Stellen 11     und    12     Temperaturmessgeräte    in  den Rohrstrang 1     eingeschaltet,    welche die  Impulsgeber 13 und 14     beeinflussen.    Letz  tere verstellen dann durch ihren     Einfluss    den       Impulsvereiniger    15,

   der     seinerseits    den       Durchflussquerschnitt    des     Durchflussorganes     4 nach Massgabe des gemessenen Temperatur  unterschiedes verändert. Die     Temperaturiness-          geräte    können auch an andern     Stellen    des  Rohrstranges angeordnet sein, beispielsweise  kann     :das    eine Gerät in der     Dampfleitung    sel  ber     angeordnet    sein, während das andere im       Rahrstraug    des     Dampferzeugers    vorgesehen  ist.

   Das     Durchflussorgan    4 kann unter Um  ständen zwischen die beiden Messgeräte ein  geschaltet sein. Es können auch die Unter  schiede zwischen den Temperaturen an mehr  als zwei Stellen zur     Beeinflussung    des       Durchflussorganes    verwendet werden.  



  Der Dampferzeuger nach     Fig.    3     ver-          äudert    :den     Durehflussquersehnitt    des Or  ganes 4 nach Massgabe der     Strömungs-          geschwindigkeit    des     Arbeitsmittels.    Tritt       eine        geringere    Strömungsgeschwindigkeit  ein, so     bedeutet        :das.    eine Stauung des Ar-           beitsmittels.    Der     Durehflussquerschnitt    wird       dann    vergrössert.

   Eine     Zunahme    der     Strö-          mungsgeschwindigkeit    zeigt     anderseits    eine  unzulässige Beschleunigung der     Arbeitsmit-          telströmun,g    an.

   An der Stelle 16 ist ein  Stück des Rohrstranges ausserhalb des Kes  sels verlegt und ein     Venturirohr    17 vor  gesehen, welches auf den Impulsgeber 18 in  der Weise einwirkt, dass der     Durchflussquer-          s.chnitt    des Organes 4 bei     erhöhter    Ge  schwindigkeit verkleinert und bei     vermin-          derter    Geschwindigkeit     vergrössert    wird. Es  wird dann im einen Fall eine Stauung des       Arbeitsmittels    und im andern Fall eine un  zulässige Beschleunigung verhindert.

   Das  Messgerät zur Aufnahme der     Arbeitsmittel-          gesehwindigkeit    kann anstatt vor dem Regel  organ 4 zum Beispiel auch in der Dampf  leitung     bezw.    in dem Teil des Rohrstranges       angeordnet    sein, welcher     erst    auf das Regel  organ 4     folgt.     



  Der Dampferzeuger nach     Fig.    4 wird da  durch geregelt, dass ein Druckunterschied zur  Erteilung von     Steuerimpulsen    für die Regel  vorrichtung verwendet wird. Ein Druck  unterschied ergibt sich zum Beispiel dann,  wenn die Strömung des     ArbeitsmitteIs    sich  verlangsamt, das.

   heisst wenn eine Stauung       eintritt.    Der     Durchflussquerschnitt    des     Or-          ganes    4 ist dann zu     vergrössern.    Umgekehrt  ergibt eine     Zunahme    .der Strömungsgeschwin  digkeit auch einen     Unterschied.    Der     Strö-          mungsquerschnitt    des     Organes    4     ist-    dann zu  verkleinern. An zwei Stellen 19 und ?0 ist  der     Rohrstrang    des Dampferzeugers mit je  einem Druckaufnehmer 21     bezw.   <I>22</I> verbun  den.

   Die beiden Druckaufnehmer beeinflus  sen den     Impulsvereiniger    23' in der Weise,       dass    bei einem zu grossen Druckunterschied  der     Durehflussquerschnitt    des Organes 4  verkleinert und bei einem zu kleinen Druck  unterschied der     Durchflussquerschnitt    ver  grössert wird. Von den     Druckaufnahmeorga-          nen    lässt sich das eine auch in der Dampf  leitung selbst anordnen.  



       Eine    weitere Möglichkeit, das     Durchfluss-          organ    4     zu.    regeln, besteht darin,     dass,    wie in         Fig.    5     gezeigt,        mittelst    einer Vorrichtung 34  ,die dem Dampferzeuger zugeführte Brenn  stoffmenge gemessen wird. Eine grössere       Brennstoffmenge    erzeug: eine höhere Tem  peratur im Brennraum des Dampferzeugers,  die alsdann eine höhere Temperatur des  Dampfes erzeugt. Damit hängt eine Druck  erhöhung des Dampfes zusammen, die einer  Stauung des Arbeitsmittels gleichkommt.

   Es       muss    .demzufolge dann der     Durchfluss,quer-          schnitt    des Organes 4 vergrössert werden. Die  Zuführung einer     verminderten    Brennstoff  menge verursacht eine Abnahme der Brenn  raumtemperatur. Demzufolge vermindern  sich auch die Temperatur und der Druck  des Arbeitsmittels. Der Verminderung des       Druckes        bezw.    der Temperatur des Arbeits  mittels kann dann durch     Verkleinexazng    des       Durchflussquerschnittes    des Organes 4 be  gegnet werden.

   Das als     Venturirohr    ausgebil  dete Messgerät 34 beeinflusst eine Impuls  gabevorrichtung 35, die über die     Leitung    36  das     Durchflussorgan    4 so steuert,     dass@    bei ver  grösserter Brennstoffmenge .der     Durühfluss-          quersehnitt    vergrössert und bei     verkleinerter          Brennstoffmenge    der     Durchflussquerschnitt          verkleinert        wird.     



  Bei dem in     Fig.    6     dargestellten    Dampf  erzeuger wird der     Durehflussquerschnitt    des       Organes        .1        in.    Abhängigkeit     von    der der Feue  rung zugeführten     Verbrennungsluftmenge    in  gleicher Weise geregelt, wie beim Dampf  erzeuger nach     Fig.    5 in Abhängigkeit von  der Brennstoffmenge. Die     Zufuhr    einer  grösseren     Luftmenge        bedeutet    eine Tempe  raturerhöhung. In .dem Fall muss. .der Durch  flussquerschnitt des Organes 4 .geöffnet wer  den.

   Umgekehrt ist bei einer Verkleinerung  der Luftmenge der     Durchflussquerschnitt    des  Organes 4 zu verkleinern. In die Luftleitung  7 ist zu diesem     Zweck    eine Drosselblende 3 7  eingeschaltet, welche im     Luftstrom    je nach  der Geschwindigkeit einen     bestimmten    Druck  abfall verursacht. Durch die Leitung 38 wird  dann .der Druck vor der Drosselblende und  durch die Leitung 3, der Druck nach der       Drosselblende    auf den Impulsgeber 40; über  tragen, der über die Leitung 41 das Durch-           flussorgan    4 im     beschriebenen    Sinne beein  flusst.  



  Bei dem in der     Fig.    7 gezeigten Dampf  erzeuger wird der     Durohflussquerschnitt    des       Organes    4 in Abhängigkeit von der Speise  flüssigkeitsmenge verändert. Die Zufuhr  einer grösseren     Speiseflüssigkeitsmenge        vor-          ursacht    einen höheren Druck und damit eine  Stauung des Arbeitsmittels, wodurch eine       Vergrösserung    des     Durchflussquerschnitts    not  wendig wird. Eine Verminderung der Speise  flüssigkeitsmenge erniedrigt     umgekehrt    den  Druck, wodurch eine Verkleinerung des       Durchflussquerschnitts    sich als notwendig er  gibt.

   Das in die     Speiseleitung    2 eingeschal  tete     Venturirohr    42 beeinflusst in dem Fall  den Impulsgeber 43 in der Weise, dass er  über die Leitung 44 das     Durchflussorgan    4 bei  Vergrösserung der Speisemenge so beeinflusst,  dass sein     Durchflussquersehnitt    vergrössert  wird und umgekehrt bei Verminderung der       Speiseflüssigkeitsmenge    der     Durchflussquer-          schnitt    verkleinert wird.  



  Bei dem in     Fig.    8 dargestellten Dampf  erzeuger wird der     Durchflussquerschnitt    des       Regelorganes    4 in Abhängigkeit vom Betrieb  der     Dampfkraftmaschinenanlage    verändert.  Eine grosse Geschwindigkeit der     Dampf-          kraftmaschine    24     ergibt    sich zum Beispiel,  wenn im Hinblick auf     die        verlangte    Leistung  zu     viel    Dampf vorhanden ist. Der Dampf  strömt dann im Rohrstrang des Dampf  erzeugers zu rasch. Es muss deshalb der  Querschnitt des     Durchflussorganes    4 ver  kleinert werden.

   Eine geringe Geschwindig  keit bedeutet     anderseits    einen Mangel an  Dampf, das     heisst    eine zu geringe     .Strömungs-          geschwindigkeit.    Es muss in diesem Fall der       Durchflussquersehnitt    für den Dampf ver  grössert werden.

   Der Geschwindigkeitsregler  25     beeinflusst    in .dem Fall über die Impuls  leitung     2f    das     Regelorgan    4 so,     dass    die  Vorgänge der Zustandsänderung im Rohr  strang 1     vergleichmässigt    werden und       Schwingungen    der     Strömung    sich nicht ein  stellen.

       Selbstverständlich    kann das Organ 4       auch    von     andern    Betriebsgrössen der Kraft  maschinenanlage 24, zum Beispiel in<B>Ab-</B>         hängigkeit    von einer     Schieberstellung    oder  in Abhängigkeit von einem durch eine  Pumpe     erzeugten        Flüssigkeitsdruck    geregelt  werden.  



  Bei einem Dampferzeuger, wie er in     Fig.     9 dargestellt ist, wird das     Durchflussorgan    4  in Abhängigkeit von einer Betriebsgrösse  .der von der     Dampfkraftmaschine    angetriebe  nen Maschine 27     in.    gleicher Weise wie der  Dampferzeuger nach     F'ig.    8 in Abhängigkeit  von einer Betriebsgrösse der Kraftmaschinen  anlage 24 geregelt. Die     Dampfkra.ftmaschi-          nenanlage    24 kann beispielsweise eine Tur  bine sein, die     einen    elektrischen Stromerzeu  ger antreibt, der seine     Energie    in ein Lei  tungsnetz 28 gibt.

   In das letztere kann dann  ein     Leistungsmesser,    zum Beispiel ein Watt  meter 29, eingeschaltet sein, der über die  Impulsleitung 30 das Regelorgan 4 bei gro  sser Belastung öffnet und bei kleiner Be  lastung schliesst.  



  Der Dampferzeuger nach     Fig.    10 besitzt  eine     Regelung,    bei der der     Durchflussquer-          schnitt    des     Organes    4 in Abhängigkeit vom       Zustand,der        Raucbga.se,    zum Beispiel von der       Rauehgastemperatur    beeinflusst wird. Durch  eine Erhöhung der     Rauchgastemperatur    wird  eine Steigerung des     Dampfdruckes    verursacht.  Es ergibt sich dann eine Stauung im Dampf  erzeuger. Es ist daher notwendig, dass in dem  Fall der     Querschnitt    des     Durchflussorganes     4 vergrössert wird.

   Umgekehrt wird eine       Temperaturerniedrigung        ein        Sinken    -des  Druckes verursachen, dem durch Schliessen  des     Durchflussorganes    4 begegnet werden       muss..    Im     Rauchgaskanal    8 befindet sich zu       diesem    Zweck ein     Temperaturmessgerät    31,  welches beispielsweise als     Thermoelement     ausgebildet sein kann und den Impulsgeber  32 beeinflusst, der dann seinerseits über die  Leitung<B>83,</B> den     Durchflussquerschnitt    des.     Or-          ganes    4 verstellt.

   Bei höherer Temperatur  öffnet sich der     Durchflussquerschnitt    und  umgekehrt bei niedriger Temperatur wird  der     Durchflussquerschnitt    verkleinert.  



  Die Lage des     Durchflussorganes    4 ist an  keine Vorschrift gebunden. Es kann zum  Beispiel     in    die Überhitzungszone -des Rohr-           etranges    eingeschaltet sein; es kann aber  auch an irgend einer andern     Stelle    der  Dampfleitung     vorgesehen    sein. Die Ausbil  dung des Dampferzeugers bleibt auch ohne  Einfluss auf die     Erfindung.    Es können zum  Beispiel     statt    eines einzigen, mehrere parallel  geschaltete Rührstränge     verwendet    werden.

    die sogar an     bestimmten    Zwischenstellen un  ter sich     miteinander        vereinigt    sein können.  Das die Strömung beeinflussende     Durchfluss-          organ    kann zum Beispiel für zwei oder meh  rere Rohrstränge gemeinsam sein. Es kann  aber auch für jeden einzelnen Rohrstrang ein  besonderes     Durchflussorgan    vorgesehen sein.

    In gewissen Fällen kann es sogar für die  Erfindung von     Vorteil    sein, den     Durchfl.uss-          querschnitt    des, Rohrstranges gegen das Aus  trittsende hin zu erweitern, beispielsweise so,  dass in einer näher dem Eintrittsende gelege  nen Zone eine kleinere Anzahl parallel ge  schalteter Rohre vorgesehen ist, als am Aus  trittsende.  



  Für die     Feuerung    des Dampferzeugers  kann jeder     beliebige    Brennstoff verwendet  werden. Insbesondere kann der Druck, unter  dem die Verbrennung des Brennstoffes vor  sich geht, kleiner, gleich gross oder grösser  als der     Atmosphärendruck    sein. Unter Um  ständen kann auch dem Dampferzeuger  durch andere Wärmeträger die     Energie    zu  geführt werden,     beispielsweise    in Form hoch  überhitzten Dampfes oder hoch überhitzter  Gase oder in Form von hoch siedenden Flüs  sigkeiten.  



  Die Ausbildung des     Durchflussorganes     kann ebenfalls beliebiger Art sein. Es kön  nen beispielsweise Ventile     vorgesehen    sein; es  können aber auch .Schieber zur Verwendung  kommen. Durch die     Vergleichmässigung    der  Vorgänge der Zustandsänderungen im Rohr  strang wird der Vorteil erreicht, dass der  Dampf zum Beispiel     immer    im gleichen Zu  stand zu den Verbrauchsstellen .geführt wer  den kann.     Insbesondere    wird der Nachteil  verhütet, dass ein pulsierender Betrieb sich  einstellt. Der Dampferzeuger kann auch mit  beliebigen Dampfdrücken arbeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Dampfanlage mit einem Dampferzeuger, bei dem die Zustandsänderungen des Arbeits mittels in mindestens einem Rohrstrang .stattfinden, dessen Länge 10'000 mal grösser als der innere Rohrdurchmesser ist, und die im Rohrstrang sich abspielenden Vorgänge durch ein zwischen der Verdampfungszone und den Verbrauchsstellen angeordnetes Durchflussorgan vergleichmässigt werden,
    da durch gekennzeichnet, dass das Durchfluss- organ in Abhängigkeit von einer im Zusam menhang mit dem Druck des Arbeitsmittels sich ändernden Betriebsgrösse der Dampfan lage geregelt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Vor gänge vergleiehmässigende Durchfluss- organ in Abhängigkeit von der Tempe ratur des Arbeitsmittels geregelt wird. 2.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Vor gänge vergleichmässigende Durchfluss- organ in Abhängigkeit vom Unterschied zwischen den Temperaturen des Arbeits mittels an mindestens zwei Stellen des Rohrstranges geregelt wird. ä. Dampferzeuger nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet,
    dass das die Vor gänge vergleichmässigende Durchfluss- organ in Abhängigkeit von der Strö mungsgeschwindigkeit des Arbeitsmit tels geregelt wird. 4. Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Vor gänge vergleichmässigende Durchfluss- organ in Abhängigkeit vom Unterschied zwischen den Drücken des Arbeitsmit tels an mindestens zwei Stellen des Rohrstranges geregelt wird. 5.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Vor gänge vergleichmässigende Durchfluss- organ in Abhängigkeit von der Brenn stoffzufuhr zum Dampferzeuger geregelt wird. 6. Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Vor gänge vergleichmässigende Durchfluss- organ in Abhängigkeit von der Luft zufuhr zur Feuerung geregelt wird. 7.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Vor gänge vergleichmässigende Durchfluss- organ in Abhängigkeit von der Speise flüssigkeitszufuhr geregelt wird. B. Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Vor gänge vergleichmässigende Durchfluss- organ in Abhängigkeit vom Betrieb der Dampfkraftmaschine geregelt wird. 9.
    Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Vor gänge vergleichmässigende Durchfluss- organ in Abhängigkeit vom Betrieb der von der Dampfkraftmaschine angetriebe nen Maschine geregelt wird. 10. Dampferzeuger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Vor gänge vergleichmässigende Durchfluss- organ in Abhängigkeit vom Zustand der Rauchgase geregelt wird.
CH170560D 1933-08-26 1933-08-26 Dampfanlage mit einem Dampferzeuger, bei dem die Zustandsänderungen des Arbeitsmittels in einem langen Rohrstrang stattfinden. CH170560A (de)

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