CH170664A - Einrichtung zur Verhinderung des Ölaustrittes bei Achslagern von Schienenfahrzeugen. - Google Patents

Einrichtung zur Verhinderung des Ölaustrittes bei Achslagern von Schienenfahrzeugen.

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CH170664A
CH170664A CH170664DA CH170664A CH 170664 A CH170664 A CH 170664A CH 170664D A CH170664D A CH 170664DA CH 170664 A CH170664 A CH 170664A
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Friedmann Alex
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Friedmann Alex
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      Einrichtung    zur     Terliinderung    des Ölaustrittes bei     Achslagern     von     Schienenfahrzeugen.    -    Bei     Achslagern    von Schienenfahrzeugen  ist es notwendig, die Austrittsstelle der Achse  aus dem Lagergehäuse durch eine     Staub-          schutzeinriehtung    abzudichten, die gewöhn  lich in einer Tasche des Gehäuses angeordnet  ist und z. B. aus einem zweiteiligen, ge  rahmten Filz- oder Lederring besteht. Diese  Art der Abdichtung     gerügt    gegen das Ein  dringen von Staub oder     Wasser.     



       Gegen    das Austreten des 01s aus dem  Lagerinnern bietet sie jedoch keinen Schutz  und es müssen noch zusätzlich Mittel an  gewendet werden, damit, was besonders bei  reichlichem     Ölumlauf    im Lager zu befürchten  ist, das 01 nicht zur     Staubschutzeinriclxtung     gelangt und über diese ins Freie abtropft.  



  Als solches Mittel hat man bereits     Spritz-          ringe    an der Achse innen im Lager vor der       Achsaustrittsstelle    angebracht, die das längs  der Achse gegen die     Staubschutzeinrichtung     drängende<B>01</B> ins Innere des Gehäuses ab  spritzen.     Ausserdem    hat man auch noch schirm-    artige Vorsprünge an den     Lagerinnenwänden     vorgesehen,     uni    dem abgespritzten 01 den  Zutritt zur     Staubschutzeinrichtung    zu ver  wehren.  



  Diese Anordnungen haben den Mangel,  dass bei reichlichem     Ölumlauf    im Lager das  gegen die     Gehäuseinnenwandungen    geschleu  derte 01 auf den Achsteil reflektiert wird,  der zwischen den     Spritzringen    und der     Staub-          schxrtzeinrichtung    liegt, oder auch direkt auf  die     Staubschutzeinrichtung    durch den freien  Ringspalt zwischen der Austrittsöffnung im  Gehäuse und der Achse.  



  Die Erfindung betrifft nun eine Einrich  tung, die auch bei reichlichem Ölumlauf im  Lager verhindert, dass 01 zur     Staubsc.hutz-          einrichtung    gelangen kann. Diese Einrichtung  hat noch den Vorteil, dass sie in     achsialer     Ausdehnung wenig Platz beansprucht, was  z. B. bei Stirnlagern wichtig ist, bei welchen  aus Festigkeitsrücksichten die Radnabe mög  lichst nahe an die Tragfläche des Achsstum-           mels        herangesetzt    werden muss. Besonders  vorteilhaft ist sie bei einteiligen     Achslagern,     bei welchen die bekannten     Spritzringanord-          nungen    nicht verwendet werden können.  



  Erfindungsgemäss ist nahe der Staubschutz  einrichtung eine Spritzkante an einem an der  Achse drehsicher angeordneten Spritzring vor  gesehen, die ein Schirm, dessen     Hohlfläche     unmittelbar im Innern der die Staubschutz  einrichtung enthaltenden Tasche beginnt und  fallende Neigung gegen das Lagerinnere hat,  nahe umschliesst, und zwar über jenen Teil  ihres Umfanges, der nicht ohnehin durch die  Gegenwirkung der Schwerkraft vor den     Öl-          strahlen    geschützt ist, die von einem oder  mehreren ausserhalb des Schirmes im Lager  innern mit der Achse umlaufenden Spritz  kanten abgespritzt und von den Lagerinnen  wänden reflektiert werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     Einrichtung     ist anhand der anliegenden Zeichnung im  folgenden erläutert:  Die     Fig.    1 stellt einen vertikalen Längs  schnitt durch den Teil eines     Achslagers    dar,  der die     Staubschutzeinrichtung    am Achsaus  tritt enthält. Die     Fig.    2 zeigt das in     Fig.    1  dargestellte     Achslager    nach der Linie     A-A     geschnitten.  



  An das     Achslagergehäuse    1 ist an der  Austrittsstelle 3 der Achse 2 eine     flache     Tasche 4 angebaut; in welcher als Staub  schutzeinrichtung z. B. ein zweiteiliger, ge  rahmter Filzring 5 angeordnet ist. Von der  Tasche 4 aus, unmittelbar in ihr beginnend,  erstreckt sich der Schirm 6 gegen das Lager  innere und umgreift mit seiner gegen die  Achse geneigten Innenfläche eine so nahe  als möglich bei der     Staubschutzeinrichtung     an der Achse angebrachte     Spritzkante    7.

    Weitere Spritzkanten 8 und 9 sind an der  Achse im Lagerinnern vor dem vom Schirm 6  gedeckten Hohlraum 10 angebracht und  schleudern das aus dem Lagerspalt 11 drän  gende<B>Öl</B> gegen die     Gehäuseinnenwand    12,  von welcher es reflektiert wird.  



  Die gegen die Austrittsöffnung 3 gerich  teten Reflexionsstrahlen werden nun zum  grössten Teil von der äussern Fläche des    Schirmes 6 aufgefangen, die es zum     Ölsammel-          behälter    ableitet, ohne dass Öl zur     Staub-          schutzeinrichtung    gelangen kann. Auf die  äussere Flanke des die Spritzkante 7 tragen  den Spritzringes kann kein von den Lager  innenwänden reflektiertes Öl     auftreffen,    weil  der Schirm 6, der diesen Spritzring über  den grössten Teil seines Umfanges umgreift,  dies verhindert.

   Auf jenen Teil dieses     Spritz-          ringes,    der unten vom Schirm freigelassen  wird, kann deshalb reflektiertes Öl nicht     auf-          treffen,    weil die Schwerkraft eine Reflexions  wirkung von unten her nicht zulässt. Die  auch bei reichlichem Ölumlauf nur sehr ge  ringen Ölmengen, die in die Nut zwischen  den     Spritzkanten    7 und 8 gelangen, werden  zum Teil von der Spritzkante 8 wieder ins  Innere des Lagergehäuses     abgeschleudert    und  zum Teil von der Spritzkante 7 an die Innen  fläche des Schirmes 6, die es wieder gegen  das Lagerinnere hin ableitet.  



  Wie man sieht, ist es unmöglich, dass  auch bei reichlichem Ölumlauf im Lager Öl  zur     Staubschutzeinrichtung    gelangen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Verhinderung des Ölaus trittes bei Achslagern von Schienenfahrzeugen mit an der Austrittsstelle der Achse in einer Tasche des Lagergehärrses angeordneterStaub- schutzeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass eine nahe der Staubschutzeinrichtung liegende Spritzkante (7) eines an der Achse drehsicher angeordneten Spritzringes von einem Schirm (6), dessen Hohlfläche unmittelbar im Innern der die Staubschutzeinrichtung enthaltenden Tasche beginnt und fallende Neigung gegen das Lagerinnere hat, nahe umschlossen ist, und zwar über jenen Teil ihres Umfanges,
    welcher nicht ohnehin durch die Gegenwirkung der Schwerkraft vor den Ölstrahlen geschützt ist, die von weiteren ausserhalb des Schirmes (6) im Lagerinnern mit der Achse umlaufenden Spritzkanten (8, 9) abgespritzt und von den Lagerinnenwänden reflektiert werden.
CH170664D 1932-07-23 1933-06-26 Einrichtung zur Verhinderung des Ölaustrittes bei Achslagern von Schienenfahrzeugen. CH170664A (de)

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