CH170756A - Verfahren zum Vorwärmen von Maische. - Google Patents
Verfahren zum Vorwärmen von Maische.Info
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- Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)
Description
Verfahren zum Vorwärmen von Maisehe. Es ist bekannt., Maische vor ihrem Ein tritt in die Maischkolonne vorzuwärmen, in der Regel unter Ausnutzung .der Wärme mengen, welche der mit einer Temperatur von etwa.<B>100'</B> C und darüber aus der Maischkolonne austretende Destillationsrück- stand, die Schlempe, an die kühlere Maische abzugeben vermag.
Man hat dabei die Maische auf etwa<B>50'</B> bis höchstens, ungefähr 70 vorgewärmt und die für die Erhitzung auf Destillationstemperatur weiterhin noch erforderlichen Wärmemengen in der Maiseh- kolonne in Gestalt von Frischdampf zuge führt. Hierzu sah man sich - obwohl in der anfallenden heissen Schlempe noch wei tere erhebliche Wärmemengen zur Verfügung standen - gezwungen, weil die Erhitzung der Maische im Vorwärmer auf höhere Tem peraturen (90 bis<B>IM'</B> C und darüber) mit verschiedenen Schwierigkeiten verbunden war.
Diese bestanden in der Hauptsache darin, dass beim Erhitzen von Maische über etwa 75 C in den Vorwärmern wasserschlagähnliche Erscheinungen auf treten, welche von der Gasabscheidung (C02, Alkohol, Luft und Wasserdampf) bei hoher Erhitzung infolge Überschreitung des Siedepunktes herrühren und die zur Beschü- digung oder gar Zerstörung der Vorwärmer führen können.
Das neue Verfahren zum Vorwärmen von in eine Maischko-lonne einzuführender Maisehe mittelst der aus, der Maischkolonne abgehenden: Schlempe vermeidet diese Schwierigkeiten und gestattet, :die Maische vor ihrem Eintritt in die Maischkolonne ohne weiteres auf beispielsweise 90 C und mehr zu erwärmen.
Das neue Verfahren zeichnet sich dadurch aus-, dass die Maisehe in einem Vorwärmer unter so hohen Druck besetzt wird, dass die durch .die :Schlempeabwärrne erzielte Temperatur der Maische tiefer liegt als die Temperatur, welche ein mit wasser- schlagähnlichen Erscheinungen verbundenes Sieden von Maischebestandteilen im Vor wärmer hervorrufen kann. Der hierfür er forderliche Überdruck im Vorwärmer be trägt in der Regel etwa 3 bis 4 atü.
Der Überdruck wird praktisch am ein fachsten dadurch erzeugt, dass die Maische mittelst Druckpumpe in den Vo@rwärmer ein gepresst wird, der auf der andern Seite (das heisst in der Leitung für die Weiterführung der vorgewärmten Maische) mit einem ent sprechenden Drosselorgan. versehen ist. Da durch wird erreicht, dass die wasserschlag- ähulichen Erscheinungen im Vorwärmer trotz der hohen Temperatur mit Sicherheit vermieden werden.
Man hat das Erwärmen der Maische im Vorwärmer zwar auch schon unter geringem Überdruckdurchgeführt. nämlich unter dem hydrostatischen Über- ,druck der Flüssigkeitssäule der dem Vorwär- mer mit ihrem Eigengewicht zuströmenden Maische.
Dieser geringe Überdruck konnte aber naturgemäss nicht ausreichen, bei einer Temperatur von zum Beispiel<B>90'</B> C und darüber das Sieden der flüchtigsten Maisch- bestandteile zu verhüten, so dass auf diese Weise auch Wasserschläge nicht vermieden werden kennten.
Zweckmässig wird die vorgewärmte Maische nicht direkt in die Maischkolonne eingeführt, sondern zunächst- durch ein der Maischkolonne vorgeschaltetes Entspannungs gefäss geleitet; :die dabei sich entwickelnden Dämpfe und Gase werden entweder der Maischkolonne durch eine besondere Leitung oder aber einer Rektifizierkolonne zugeführt. Hierdurch wird das lästige Schäumen der vorgewärmten Maische in der Kolonne voll ständig vermieden.
Anhand der beigefügten Abbildung wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel -des Verfahrens erläutert.
Die der Anlage :durch Leitung a mit einer Temperatur von 55 C zuströmende Maische wird mittelst Pumpe E durch Leitung b dem Vorwärmer A unter Druck zugeführt, in welchem sie :durch die von: der Leischkolonne C durch Leitung e mit einer Temperatur von 10,4' C zugeführte und durch Leitung<B>1</B> wie- ,der abfliessende Schlempe auf ungefähr 95 C erhitzt wird.
Der Druck in dem durch Ven til d, welches. in der Leitung c angeordnet ist, gedrosseltsn Vorwärmer beträgt bei der angegebenen: Temperatur etwa 3,5 atü.
Die auf die angegebene Temperatur vorgewärmte Maisehe wird nun zunächst über Leitung ,dem Entspannungsgefäss B zugeführt, wo eine Druckentlastung stattfindet, und zwar bis auf einen Druck (von zum Beispiel etwa 0,6 atü) entsprechend dem, welcher an der- jenigen Stelle der AIaischekolonne herrscht, an welcher die Maische eingeführt wird.
Die indem Entspannungsgefäss durch die Druck entspannung sich entwickelnden Gase und Dämpfe (C02, Alkohol, Wasserdampf) strö men durch die mit dem Druckregler h ver sehene Leitung g .dem obern Teile der Maischkolonne C zu, dem ebenda durch Lei tung f auch. die vorgewärmte Maische zuge- führt wird.
Hier findet die weitere Erhit zung mittelst :des, durch Leitung k zugeführ ten Dampfes statt, wobei das, erbdestillierende Alkohol-Wasserdampfgemisch durch Leitung <I>i</I> der Destillier- bezw. Rektifizierkolonne <I>D</I> zuströmt, in welcher .die Weiterbehandlung in bekannter Weise erfolgt.
Das beschriebene Verfahren gestattet vor allem, das, Temperaturgefälle zwischen Sühlempe und. Maische praktisch vollkommen auszunutzen und damit eine erhebliehe Er- sparnis. an Frischdampf zu erzielen. Ferner erfährt der Destillatiousprozess, in der Ko lonne durch die höhere Vorwärmetemperatur eine beträchtliche Unterstützung und Be- schleunigung:.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Vorwärmen von in eine Maischkolonne einzuführender Maisehe mit- telst der aus der Maischkolonne abgehenden Schlempe,dadurch gekennzeichnet, dass die Maische in einem Vorwärmer unter so hohen Druck gesetzt wird, dass .die durch die Schlempeabwärme erzielte: Temperatur @er Maische tiefer liegt als clie Temperatur, wel che ein mit wasserschlagähnli:chen Erschei nungen verbundenes Sieden von Maischebe- standteilen im Vorwärmer hervorrufen kann. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Maische im Vor wärmer bei Erwärmung auf etwa 80 bis 9.8 C unter einen Druck von mindestens etwa 3 atü gesetzt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Vorwärmer auf die gewiins:chte Temperatur erhitzte Maische der Maisch kolonne über ein derselben vorgeschaltetes Entspannungsgefäss zugeleitet wird, in welchem eine Entspannung des Vorwärme druckes stattfindet, und aus welchem so- wohl die bei der Druckentspannung sich entwickelnden Gaso bezw. Dämpfe, als auch die vorgewärmte Maische direkt der Maischkolonne zugeführt werden. 3.Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die im Vorwärmer erhitzte Maische im Entspannungsgefäss auf den Druck entspannt wird, der an der Zufuhr stelle der Maische in der Maisehlmlonne herrscht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE170756X | 1932-09-14 |
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| CH170756D CH170756A (de) | 1932-09-14 | 1933-07-12 | Verfahren zum Vorwärmen von Maische. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH170756A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108485893A (zh) * | 2018-05-31 | 2018-09-04 | 平南县科力酿酒机械制造有限公司 | 连续蒸酒装置及其连续蒸酒方法 |
-
1933
- 1933-07-12 CH CH170756D patent/CH170756A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN108485893A (zh) * | 2018-05-31 | 2018-09-04 | 平南县科力酿酒机械制造有限公司 | 连续蒸酒装置及其连续蒸酒方法 |
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