CH170788A - Photographisches Material zur Herstellung von Farbrasterbildern und Verfahren zur Herstellung dieses Materials. - Google Patents

Photographisches Material zur Herstellung von Farbrasterbildern und Verfahren zur Herstellung dieses Materials.

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CH170788A
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    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/04Additive processes using colour screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials
    • G03C7/06Manufacture of colour screens

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Description


  Photographisches Material zur Herstellung von     Farbrasterbildern    und  Verfahren zur Herstellung dieses Materials.    Die Erfindung betrifft ein photographisches  Material zur Herstellung von     Farbraster-          bildern,    welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass die lichtempfindliche, zusammenhängende  Schicht, welche zwischen Träger und     Farb-          raster    liegt, unter jedem gegenüber den Be  handlungsbädern unlöslichen     Farbrasterele-          ment    des lückenlosen Farbrasters für dessen  Farbe empfindlich, jedoch unter den Raster  elementen mindestens einer Farbe für einen  wesentlichen Teil des sichtbaren Spektrums  nichtempfindlich ist.  



  Das Verfahren zur Herstellung dieses Ma  terials ist dadurch gekennzeichnet, dass man  nacheinander die     Elemente    jeder Farbe des  Rasters anbringt und jeweils vor dem An  bringen der Elemente einer Farbe im Bereich  der hierfür freigelassenen Stellen die licht  empfindliche Schicht für diese Farbe sen  sibilisiert. Man kann das photographische  Material derart herstellen, dass unter jedem       Farbrasterelement    die Schicht entweder nur  für die Farbe des betreffenden Elementes oder    ausserdem noch höchstens für eine weitere  Farbe empfindlich ist.  



  Für die Praxis ausreichende Resultate  können auch dann erzielt werden, -wenn das  Material unter einem Teil der     Farbraster-          elemente    nur für deren Farbe empfindlich,  unter den übrigen Elementen     panchromatisch     sensibilisiert ist. Falls gelbe Rasterelemente  vorhanden sind, kann die lichtempfindliche  Schicht unter ihnen grün sensibilisiert     sein.,     da. grüne -Strahlen durch die gelben Raster  elemente hindurchgehen und die grün sensi  bilisierten Teile der lichtempfindlichen  Schicht auch für gelbe Strahlen     empfindlich     sind.

   Umgekehrt kann sie unter vorhande  nen grünen Rasterelementen gelb sensibilisiert  sein, da gelbe Strahlen die     grünen    Raster  elemente durchdringen und die Schicht be  lichten; denn auch hier sind die gelb sensi  bilisierten     Emulsionsteilchen    für grüne Strah  len, :das heisst für deren gelben Anteil emp  findlich. Die grünen     Farbrasterelemente     können aus beständiger gelber und herauslös-      barer blauer Farbe bestehen. Ein Teil der       Rasterlemente    kann mit löslichen     Farben    an  gebracht sein. Besonders gute Resultate er  gibt die Verwendung einer kontrastreich ar  beitenden, lichtempfindlichen Schicht.

   Die       Oberfläche    des Trägers der lichtempfindlichen  Schicht kann unter derselben lichtreflektie  rend sein; man braucht zu :diesem Zweck  den Schichtträger unter der Schicht nur weiss  zu lackieren.  



  Die     Farbrasterelemente    können durch  eine Überschicht über der lichtempfindlichen  Schicht getragen und dabei teils auf die  Überschicht aufgetragen und teils in die  Überschicht eingebracht sein.  



  Die Herstellung des Materials erfolgt  vorzugsweise auf dem Weg, dass' man zuerst  die blauen Rasterelemente anbringt, die licht  empfindliche Schicht sodann für eine zweite  Farbe sensibilisiert, hierauf die Raster  elemente dieser zweiten Farbe     anbringt,    an  schliessend für eine     dritte    Farbe sensibilisiert  und schliesslich die Rasterelemente dieser drit  ten Farbe     anbringt.     



  Wenn die lichtempfindliche     Schicht    unter  den     Farbrasterelementen    einer einzigen Farbe  nur für diese Farbe empfindlich sein soll,  so geht man zweckmässig auf die Weise vor,  dass man zuerst die blauen Elemente an  bringt, die     lichtempfindliche    Schicht sodann       panchromaiisch        sensibilisiert    und anschlie  ssend die andern     Farbrasterelemente    anbringt.  Zweckmässig werden die Rasterelemente auf  gedruckt, und zwar mit einem Druck, welcher  das     Lösungsmittel    des     Sensibilisators    abstösst.

         In    diesem Falle benützt man für die letzten  Rasterelemente eine Farbe, welche von den  vorausgehend     aufgetragenen    Rasterelementen  abgestossen wird, so dass' die     Einfärbung    der  letzten Rasterelemente durch die verbleiben  den Lücken erfolgen kann. Die örtliche     Sen-          sibilisierung    nimmt man vorteilhaft zwischen       Reservagen    vor; desgleichen die     Einfärbung.     



  Zwecks kontinuierlicher Herstellung des  Materials kann man die     Farben    im Rotations  druck anbringen, wobei hinter jeder Druck  anlage die     Sensibilisierung    erfolgt.    Die beiliegende Zeichnung zeigt Ausfüh  rungsbeispiele des erfindungsgemässen, pho  tographischen Materials und erläutert ein  Verfahren zur Herstellung des Materials.  



       Fig.    1' erläutert eine Ausführungsform  des erfindungsgemässen Materials während  der Herstellung;       Fig.    2 bis 5 erläutern eine andere Her  stellungsmöglichkeit des     Materials;          Fig.    6 zeigt schematisch die     kontinuier-          #liche        Fabrikation    und       Fig.    7 die beiden Druckwalzen der     Fig.    6  in Einzeldarstellung.  



  Anhand der     Fig.    1 sei erläutert, wie das  erfindungsgemässe photographische Material  hergestellt werden kann.  



  Auf den mit einer weissen Lackschicht     11     versehenen Träger 10 wird in üblicher Weise  eine gewöhnliche, nur für blaues Licht emp  findliche Schicht 6 aufgetragen; sodann  werden auf die Schicht 6, nach Auftrag  einer transparenten, feuchtigkeitsdurchlässi  gen Überschicht 15 (z. B. Gelatine) zunächst  die blauen Rasterelemente 12 aufgebracht,  z. B. aufgedruckt. Dabei wird eine Farbe  verwendet, welche     gelöste        Sensibilisatoren     abstösst.

   Ist dies geschehen, so wird die     licht-          empfindliche    Schicht 6 in den Zwischen  räumen zwischen den bereits aufgebrachten,  blauen Rasterelementen 12 durch die Über  schicht 15 hindurch mit einem bekannten       Sensibilisator        grün        empfindlich    gemacht  (sensibilisiert). Statt der     Grünsensibilisierung     kann auch     Gelbsensibilisierung    oder     Gelb-          Grün-Sensibilisierung    vorgenommen werden.

    Da     die    blauen Rasterelemente 12 den     Sensi-          bilisator    abstossen, bleibt die     Sensibilisierung     auf die Lücken zwischen den blauen Raster  elementen 12     beschränkt.    Nach der     Grün-          bezw.        Gelb-Grüu-        bezw.        Gelbsensibilisierung     werden nun die grünen,     gelben    oder gelb  grünen Rasterelemente<B>13</B> aufgebracht, z. B.  aufgedruckt. Auch dabei wird wieder eine  den gelösten     Sensibilisator    abstossende Farbe  verwendet.

   Nach dem     Aufbringen    der Raster  elemente 13 werden die noch verbleibenden  Lücken 14' zwischen den Rasterelementen     13,     12 -rot     sensibilisiert;    der rote     Sensibilisator         wirkt durch die Überschicht 15 hindurch auf  die lichtempfindliche Schicht 6, bleibt jedoch  auf die Lücken zwischen den schon aufge  brachten Rasterelementen beschränkt. Nach  der     Rotsensibilisierung    wird in den verblie  benen Lücken 14' die Überschicht 15 rot ein  gefärbt.

   Das     Roteinfärben    braucht nicht mehr  durch Druck zu erfolgen; es genügt einfaches  Baden, zum Beispiel in roter     Filterfarb-          lösung;    Voraussetzung dabei ist, dass die  blauen und grünen     Rasterelemente    aus Far  ben bestehen., welche diese rote Filterfarbe  abstossen.  



  Auf die beschriebene Weise ist erreicht,  dass die Schicht 6 unter den verschiedenen       Rasterelementen    entsprechend der Farbe des  darüber liegenden Elementes lichtempfindlich  ist. Unter den roten Rasterelementen ist die  Schicht allerdings auch grün oder     gelb-grür     und blau empfindlich, was durch obige Ar  beitsweise bedingt wird. Unter den grünen       bezw.    gelbgrünen Elementen ist :die Schicht  auch blau empfindlich.  



  Die Herstellung des     F'arbrasternegativs     kann in genau der nämlichen     Weise    wie die  eben beschriebene Herstellung des     Aufsichts-          farbrasters    erfolgen, mit dem Unterschied,  dass der Träger des     Negativs    transparent ist.  



  Selbstverständlich kann auch der Träger  10 des reproduzierten Bildes transparent sein;  in diesem Falle erhält man nicht ein Auf  sichtsbild, sondern ein     Durchsichtsbild.     



  Gelangen beim Belichten des oben be  schriebenen Materials beispielsweise rote  Strahlen durch die grünen, gelbgrünen oder  gelben Rasterelemente, so üben diese Strahlen  auf Grund der besonderen     Sensibilisierung     der Schicht keinen Einfluss auf die Schicht  aus.  



  Die weisse Lackschicht auf dem Träger  10 verhindert ferner, dass beim     Sensilibi-          sieren    oder bei Einfärbung des letzten Ele  mentes eine     Anfärbung    des Trägers eintritt.  Eine solche     Anfärbung    des Trägers würde  die endgültige Bildwirkung sehr stören. Be  stehen, wie im oben beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel, die     Farbrasterelemente,    mit  Ausnahme des letzten, aus Farben, welche    wässerige Lösungen abstossen, so     erfolgt    die  Entwicklung durch die Lücken 14', von wel  chen aus sich .der     Entwickler    auch unter die       Farbrasterelemente    12 und 13 ausbreitet.

    Ebenso vollzieht sich dann die     Fixierung    oder  Umkehrung.  



  Die Überschicht 15 kann weggelassen  werden, wenn alle     Farbelemente,    also auch  das letzte, die     Lücken-14'    ausfüllende Ele  ment, in Fettdruck aufgebracht werden. Vor  der     Entwicklung,    Fixierung oder     Umkehrung     müssen dann die     Farbrasterelemente,    z. B.  mit Benzin, entfettet werden, um die Ein  wirkung des Entwicklers usw. zu ermög  lichen.  



  Soll das Aufnahmematerial oder das Ko  piermaterial so beschaffen sein, dass für die  Belichtung ein grünes Element     verwendet     wird, für die Betrachtung jedoch ein gelbes  Element erforderlich ist, kann man folgender  massen verfahren:  Man     bringt,die    Elemente aus einer gelben       Farbe,-z.    B. Druckfarbe, auf, in welche blaue       Anilinfarbe    eingebracht ist, welche bei den  weiteren, photographischen Prozessen (Ent  wickeln,     Fixieren)    sich wieder herauslöst.  Hierdurch wird erreicht, dass als Endergebnis  ein gelbes Element verbleibt.

   Für     Aufsichts-          farbrasterbilder    ist es notwendig, dass das zu  verwendende Material so beschaffen ist, dass  die     Farbrasterelemente    genügend hell     sind,     um noch als Farbe zu wirken. Es ist     darum     nur in Verbindung mit der     beschriebenen        Lo-          kalsensibilisierung    möglich, eine gute Farb  ausscheidung zu erreichen.

   Auch für     Durch-          sichtsfarbrasterbilder    hat die     Lokalsensibili-          sierung    den grossen Vorteil einer strengen  Ausscheidung der Farben und einer sehr kur  zen     Belichtungszeit.     



  Eine Vereinfachung in der Herstellung  des Belichtungsmaterials ist zu erreichen,  wenn man auf eine gewöhnliche lichtempfind  liche Schicht zuerst die blauen Elemente  aufträgt, sodann für     grün    und rot sensibili  siert und anschliessend die grünen, sowie die  roten Elemente aufträgt. Da die gewöhnliche       lichtempfindliche    Schicht an sich für blau  empfindlich ist, so bedarf es einer besonderen           Sensibilisierung    unter den blauen     Elementen     nicht; die lichtempfindliche Schicht ist in  diesem Fall unter .den grünen und roten     Farb-          rasterelementen    nicht nur für deren Farbe,  sondern     panchromatisch    sensibilisiert.

   Die  Ausscheidung der Farbwerte ist hier weniger  scharf, jedoch für manche Zwecke aus  reichend.  



  In den     Fig.    2 bis '5 ist eine andere  Möglichkeit der Herstellung des erfindungs  gemässen.     Materials    gezeigt. Das Einfärben       -und    die örtliche     Sensibilisierung    erfolgen  hier     zwischen        Reservagen.    Der     :Träger    ist       wieder        mit    10; die lichtempfindliche Schicht  mit .6     und    die Überschicht mit 15 bezeich  net. In     Fig.    2 sind auf die Überschicht     Re-          servagen    16 aus     Fettfarbe    aufgebracht, z. B.

    aufgedruckt. Die     Reservagen    besitzen eine  solche Breite, dass zwischen ihnen eine Lücke  von der Breite eines Rasterelementes bleibt.  Die Lücke ist     mit    17 bezeichnet. Es wird       nun    zuerst durch die Lücke 17 sensibilisiert,  und zwar beispielsweise für grün oder gelb.  Die     Sensibilisierung    bleibt örtlich auf die  Lücke 17 beschränkt, da die     Reservagen    16  den     Sensibilisator    abstossen.

   Nach der     Sen-          sibilisierung    wird die Überschicht 15 im Be  reich der Lücke 17 gelb oder grün eingefärbt;  das Einfärben kann mit gelöster Filterfarbe,  z.     B.        Eintauchen    in ein Farbbad, erfolgen.  Nach dem Einfärben und Trocknen werden  die     Reservagen    16 entfernt;     wie    aus     Fig.    3  ersichtlich, sind dann lediglich die     bezw.     grünen     Rasterelemente    18 gefärbt und dar  unter entsprechend     sensibilisiert.     



  Für den     nächsten    Arbeitsgang     (Fig.    4)  werden neuerdings     Reservagen    16 aufge  bracht, und zwar gegenüber     Fig.    2     derart     versetzt, dass die -schon     eingefärbten    Raster  elemente 18 gedeckt sind. Die Lücken 19  entsprechen wiederum der     Breite    eines Raster  elementes. Diese Lücken werden     nun    mit  anderem     Sensibilisator    und anderer Farbe,  z.

   B. rot, ebenso behandelt; nach Entfernung  der     Reservagen    sind dann     neben    den im  ersten     Arbeitsgang    aufgebrachten gelben       bezw:   <B>-</B>grünen Rasterelementen 18 .auch die    roten Rasterelemente 20 aufgebracht und  darunter entsprechend sensibilisiert.  



  Im     dritten    Arbeitsgang     (Fig.    5) werden  die     Reservagen    16 so aufgebracht, dass sie  die     fertigen    Rasterelemente 18 und 20 zu  decken; durch die Lücken 21 wird blau ge  färbt; eine     Sensibilisierung    erübrigt sich, da  die lichtempfindliche Schicht 6 sowieso nur  für blau empfindlich ist.  



  Selbstverständlich können in derselben       #MTeise    auch mehr als drei     Farben    aufge  bracht werden; die Reihenfolge, in welcher  das Sensibilisieren und Aufbringen der- Farbe  vor sich geht, ist gleichgültig.  



  Der Vorteil dieser Arbeitsweise     bestellt          darin,    dass die lichtempfindliche Schicht  unter den Rasterelementen streng örtlich sen  sibilisiert ist, da auch unter den roten Raster  elementen nur eine     Rotsensibilisierung    statt  gefunden hat.  



  Die verschiedenen     Sensibilisatoren    ver  ursachen für die verschiedenen Farben nicht  unbedingt die gleichen     Empfindlichkeiten;     es kann zum Beispiel sein,     @dass    nach der       Sensibilisierung        unter    den grünen Elementen  für grün eine geringere Empfindlichkeit       herrscht    als unter den roten Elementen für  rot. Um dies auszugleichen,     kann    das Be  lichtungsmaterial unter den .

   Elementen     ge-          ringerer    Empfindlichkeit (nach obigem Bei  spiel unter den grünen Elementen) zusätzlich  belichtet, zum Beispiel vorbelichtet, werden,  und zwar hinter einem     strengen        Filter-    (ge  mäss obigem Beispiel hinter einem<B>_-</B>grünen  Filter), welches die Einwirkung der     zUsätz-          lichen    Belichtung auf die     -andern    Elemente  verhindert.  



  Das erfindungsgemässe photographische       Material    kann kontinuierlich auf dem Ro  tationsweg hergestellt     werden.        In.        Fig.    6 ist  dies schematisch beispielsweise - für einen       Dreifarbenraster    dargestellt. Der Träger 22  läuft von einer Walze 23 ab und wird über  eine Führungswalze 24 über eine Trommel  25 geleitet, von wo er über eine Führungs  walze 26 der     Trocknung    zugeführt wird.  An der Trommel befinden sich zwei Druck  walzen 27     und    28, welche dem Aufdrucken      zweier verschiedenfarbiger Rasterelemente  dienen.

   Die dritte Farbe wird später einfach  durch Ausfüllen der Lücken zwischen den  durch die Druckwalzen 27 und 28 aufge  brachten     Farbrasterelementen    erzeugt. In       Fig.    7 sind die beiden Walzen 27 und 28 un  tereinander dargestellt, um die gegenseitige  Versetzung der Druckringe 29 und 30 zu  zeigen; die Druckringe 29 und 30 jeder  Walze besitzen Abstände, welche der doppel  ten Breite eines Rasterelementes entsprechen;

    die Breite jedes Ringes selbst entspricht der  Breite des Rasterelementes; die     Druckringe     30 der Walze     2'8    sind auf die Zwischen  räume der Druckringe 29 eingestellt; infolge  dessen bleibt auf dem Träger nach Durch  gang durch die zweite Druckwalze 28 zwi  schen den aufgedruckten verschiedenfarbigen  Rasterelementen ein Zwischenraum, welcher  insgesamt der Breite eines Rasterelementes  entspricht und der Ausfüllung mit der  dritten Farbe dient. Das Einfärben der  Walzen 27 und 28 erfolgt durch Farbzubrin  ger 31 bekannter Art.

   Die Trommel 25 läuft  im Uhrzeigersinn um; hinter der Druckwalze  27 befindet sich die Einrichtung zum Auf  bringen des     Sensibilisators;    diese Einrich  tung ist mit 32 bezeichnet und beispielsweise  als     Leckwalze    gedacht. Hinter dieser Einrich  tung 32' folgen     Abblasdüsen    33, welche sich  auf die ganze Länge der Walze erstrecken  und dazu dienen, überschüssige     Sensibilisator-          flüssigkeit    abzudrängen.  



  Ähnlich ist die Anordnung auf der an  dern Seite hinter der Druckwalze 28. Die  Einrichtung zum Aufbringen des     Sensibili-          sators    ist mit 34 und die Einrichtung zum  Abblasen des überschüssigen     Sensibilisators     ist mit 35     bezeichnet.    Hinter den Anlagen  sind Trockenschächte 36 vorgesehen, welche  der Zuführung von Trockenluft dienen.  



  Bemerkt wird noch, dass unter Sensibili  sieren auch das bekannte Über- oder Hyper  sensibilisieren zu verstehen ist.  



  Die Herstellung farbiger Bilder kann auch  in der Kamera unmittelbar erfolgen, in .der  Weise, dass man eine unter den     Farbraster-          elementen    örtlich     bezw.        teilweise    örtlich sen-         sibilisierte    Schicht als Aufnahmematerial  verwendet; nach der Aufnahme wird,     wie     oben beschrieben,     entwickelt        und    gegebenen  falls umgekehrt; durch die Umkehrung ent  steht aus dem farbenkomplementären Negativ  das farbenrichtige Positiv.  



  Es ist nicht erforderlich, das zweite, auf  zubringende Element     unmittelbar    an das  erste, bereits aufgebrachte Element anzu  schliessen. Man kann vielmehr das zweite       Element    an beliebigem     Ort    des freien Rau  mes     zwischen    den ersten Elementen auf  bringen und die nunmehr vorhandenen freien  Räume durch Einfärben mit der letzten Farbe  ausfüllen.  



       Selbstverständlich        können    auch Misch  farben verwendet werden; dabei wird die  lichtempfindliche Schicht unter mischfarbi  gen Elementen für die Mischfarbe sensibili  siert. Soll     zum        Beispiel    das erste auf die  Schicht aufzutragende Element     violett    sein,  so     wird    unter demselben rot sensibilisiert;  unter den violetten Elementen ist dann die  an     sich    schon für blau empfindliche Emul  sion für rot und blau, also für violett, emp  findlich.  



  Die     Sensibilisierung    unter den mischfarbi  gen Elementen kann in der gleichen Weise  wie oben beschrieben, zum Beispiel zwischen       Reservagen,    erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRtrCHE I. Photographisches Material zur Herstel lung von Farbrasterbildern, dadurch ge kennzeichnet, dass' die lichtempfindliche, zusammenhängende Schicht, die zwischen Träger und Farbraster liegt, unter jedem gegenüber den Behandlungsbädern un löslicher Farbrasterelement des lücken losen Farbrasters für dessen Farbe emp findlich, jedoch unter den Rasterelemen ten mindestens einer Farbe für einen we sentlichen Teil des sichtbaren Spektrums nicht empfindlich ist.
    IL Verfahren zur Herstellung eines Materials nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass man nacheinander die Elemente jeder Farbe des Rasters an- bringt und jeweils vor dem Anbringen .der Elemente einer Farbe im Bereich der hierfür freigelassenen Stellen die licht empfindliche Schicht für diese Farbe sen sibilisiert.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Photographisches Material nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die dichtempfindliche Schicht unter einem Teil der Farbrasterelemente nur für deren Farbe empfindlich ist. 2. Photographisches Material nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass gelbe Rasterelemente vorhanden sind, un ter denen die lichtempfindliche Schicht für gelb und grün empfindlich ist.
    B. Photographisches Material nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass grüne Rasterelemente vorhanden . sind, unter denen die lichtempfindliche Schicht für grün und gelb empfindlich ist. 4. Photographisches Material nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass grüne Rasterelemente vorhanden sind, die aus beständiger, gelber und heraus- lösbarer blauer Farbe zusammengesetzt sind. 5.- Photographisches.
    Material nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Rasterelemente aus löslichen Farben besteht. 6. Photographisches Material nach Patent anspruch I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass es eine kontrastreich arbeitende, lichtempfindliche Schicht be sitzt. 7. Photographisches Material nach -Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Trägers der licht empfindlichen Schicht unter derselben lichtreflektierend ist. B. Photographisches Material nach Patent anspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schichtträger unter der Schicht weiss lackiert ist. 9.
    Photographisches Material nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbrasterelemente von einer Über schicht über der lichtempfindlichen Schicht getragen sind. 10. Photographisches Material nach Patent anspruch I und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasterfarben teils auf die Überschicht aufgetragen und teils in die Überschicht eingebracht sind. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man zuerst die blauen Rasterelemente anbringt, so dann für eine zweite Farbe sensibilisiert, hierauf die Rasterelemente dieser zwei ten Farbe anbringt, anschliessend für eine dritte Farbe sensibilisiert und schliess lich die Rasterelemente dieser dritten Farbe anbringt. 12. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man zuerst die blauen Elemente anbringt, sodann panchromatisch sensibilisiert und an- schliessend die andern Farbelemente an -bringt. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Raster elemente aufgedruckt werden. 14. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass. die Rasterelemente mit einem das Lösungsmittel des Sensibilisators ab stossenden Druck aufgebracht werden. 15. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasterelemente mit Fettdruck aufgebracht werden. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass für die letzten Raster elemente eine Farbe benutzt wird, wel che von den vorausgehend aufgetrage nen Rasterelementen abgestossen wird, so dass' die Einfärbung der letzten Raster elemente durch die verbleibenden Lücken erfolgen kann. 17. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 16, dadurch ge- kennzeichnet, dass die örtliche Sensibili- sierung zwischen Reservagen erfolgt. 18.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 17, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einfärbung und die örtliche Sensibilisierung zwischen Reservagen erfolgen. 19. Verfahren nach Patentansprueh II und Unteransprüchen 18 bis 18, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Farben im Ro tationsdruck angebracht werden, wobei hinter jeder Druckanlage die Sensibili- sierung erfolgt.
CH170788D 1932-10-15 1932-10-15 Photographisches Material zur Herstellung von Farbrasterbildern und Verfahren zur Herstellung dieses Materials. CH170788A (de)

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CH170788D CH170788A (de) 1932-10-15 1932-10-15 Photographisches Material zur Herstellung von Farbrasterbildern und Verfahren zur Herstellung dieses Materials.

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