DE678455C - Verfahren zur Herstellung von Dreifarbenkopien unter Benutzung von mehreren uebereinandergegossenen gefaerbten lichtempfindlichen Schichten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dreifarbenkopien unter Benutzung von mehreren uebereinandergegossenen gefaerbten lichtempfindlichen Schichten

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DE678455C DEG81181D DEG0081181D DE678455C DE 678455 C DE678455 C DE 678455C DE G81181 D DEG81181 D DE G81181D DE G0081181 D DEG0081181 D DE G0081181D DE 678455 C DE678455 C DE 678455C
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/28Silver dye bleach processes; Materials therefor; Preparing or processing such materials

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Heat Sensitive Colour Forming Recording (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Dreifarbenkopien unter Benutzung von mehreren übereinandergegossenen gefärbten lichtempfindlichen Schichten Gegenstand des Hauptpatents 662 58o ist ein Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger photographischer Kopien unter Anwendung von übereinandergegossenen, verschieden farbenempfindlichen gefärbten Halogensilberschichten, die so gefärbt sind, d.aß die unter ihnen liegenden Schichten das Licht derjenigen Farben, für die sie sensibilisiert sind, erhalten können. Das Kennzeichen des den Gegenstand des Hauptpatents bildenden Verfahrens besteht darin, daß .die in jeder Schicht eingebrachten Farbstoffe für diejenige Farbe durchlässig sind, für die die Schicht sensibilisiert ist und daß dann unter schwarzweißen oder farbigen Kopiervorlagen kopiert wird, worauf die gefärbten Teilschichten durch stellenweises Zerstören oder Weglösen des Farbstoffes in Farbstoffbilder übergeführt werden. .
  • Es wurde nun gefunden, daß die Herstellung von Diapositiven, insbesondere von Kinobildern, einige Vorzüge bietet, wenn man zur Herstellung von Dreifarbenbildern das im Hauptpatent beschriebene Verfahren in der Weise zur Anwendung bringt, daß das Kopieren von einer oder von beiden Seiten her ,auf einem Film erfolgt, der in an sich bekannter Weise zwei Schichten auf der einen Seite und eine Schicht auf der ,anderen Seite trägt. Diese Vorteile bestehen bei Kinofilmen und Diapositiven insbesondere darin, daß die das Rollen verhindernde Schicht wegfällt und die lichtempfindliches Schicht an deren Stelle treten kann. Außerdem ist es ,angesichts des Umstandes, daß zwei farbige Teilbilder ,an der Oberfläche des Films liegen, verhältnismäßig einfach, etwaige Farbmängel nachträglich zu berichtigen. Ferner dringen die Behandlungsbäder in den Film von beiden Seiten her ein, und die Verarbeitung nimmt deshalb weniger Zeit in Anspruch. Für die Durchführung des Verfahrens nach dem Hauptpatent hat ein der: artiger doppelseitig beschichteter Film den weiteren Vorteil, daß man zum Kopieren bei den meisten Schichten nicht mit farbigem Licht von einer streng bestimmten Farbe oder Spektralregion zu arbeiten braucht und dadurch das Kopieren vereinfachen kann.
  • Es ist bereits bekannt, zwei gefärbte Schichten auf eine Seite eines Schichtträgers zu gießen und auf die andere Seite eine gefärbte Schicht, jedoch sind die Einzelschick-. ten bei diesen Anordnungen für Lichtstrahlen sensibilisiert, welche zu der Eigenfarbe der Schicht komplementär sind. Bei diesen Anordnungen ist es bekanntlich nicht möglich, gut durchexponierte Bilder zu erhalten, es sei denn, es werden extrem lange Belichtungszeiten benutzt. Aber bei den meisten für Diapositive erforderlichen intensiven Anfärbungen nutzen auch diese langen Expositions-'-zeiten nicht.
  • Die Vorteile des Verfahrens nach vorliegender Erfindung gehen aus folgendem Beispiel hervor, welches zugleich eine typische Ausführungsform nach dem vorliegenden Verfahren darstellt.
  • Die eine Seite 'des Films wird mit einer gelb und einer purpurrot gefärbten Emulsion überzogen in der Weise, daß die purpurrot gefärbte Emulsionsschicht nach oben zu liegen kommt; die andere Seite des Schichtträgers wird mit einer blaugrün gefärbten Emulsion überzogen. Bekanntlich ist die Häuptfarbe bei einem Dreifarbenbild das blaugrüne Teilbild, daneben ist aber auch die Beschaffenheit des purpurroten Teilbildes sehr wesentlich. Das gelbe Teilbild des Dreifarbenbildes dagegen tritt in den Hintergrund, es spielt bei diesem weder die Schärfe noch korrekte Modulation eine Rolle für die Beschaffenheit des gesamten Farbenbildes. Es ist aber um so wichtiger, die zwei Hauptfarben im Dreifarbenbild erstens scharf kopieren zu können, und außerdem nachträglich in der Intensität beeinflussen zu können durch chemische Nachbehandlung, Abschwächen usw. Zu diesem Zwecke ist es sehr vorteilhaft, wenn die Farben der wichtigen Teilfarben an der Außenseite liegen, wie es bei der obigen Anordnung beschrieben ist. Andererseits ist es manchmal auch vorteilhaft, zur Vermeidung der Parallaxe die zwei Hauptfarben in einer Schicht zu bekommen und in der anderen Schicht die gelbe Farbe anzuordnen.
  • Zur Kopierung obiger Bilder verfährt man entweder so, wie es in der Patentschrift 662 58o angegeben ist, indem man nur von der einen Seite des Bildes kopiert. Als Kopiervorlage können entweder Schwarzweißteilnegative oder beliebige farbige Kopiervorlagen zur Anwendung kommen. In diesem Fall wird die Sensibilisierung der Schichten in der Form stattfinden, wie dies im Hauptpatent angegeben ist. Beispielsweise die purpurrote Schicht ist blau-, die gelbe Schicht orangerot- und die blaugrüne Schicht infrarotempfindlich. Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Anordnung der drei Schichten auf beiden Seiten des Schichtträgers können dadurch nutzbar gemacht werden, wenn man die Sensibilisierung und Anfärbung so vornimmt, daß die mittlere Schicht, welche die dritte Farbe enthält, gleichzeitig als Isolierschicht wirkt, und man in der Lage ist, die Teilnegative von beiden Seiten des Films zu kopieren.
  • Da beide äußere Schichten in Farben wie Purpur und Blau angefärbt sind, welche in der blauen Region des Spektrums eine Absorptionslücke aufweisen, ist eine Sensibilisierung dieser Schichten nicht notwendig. Die gelbe,Schicht wird für infrarote Strahlen beispielsweise mit Kryptocyanin sensibilisiert. Das Kopieren gestaltet sich nun sehr einfach: auf die zwei äußeren Schichten werden die entsprechenden Teilbilder mit weißem Licht kopiert, bei welchem die infraroten Strahlen heraüsfiltriert worden sind durch ein geeignetes Filter, welches z. B. Naphtholgrün oder Filterblaugrün enthält, oder indem man eine Küwette in den Strahlengang schaltet, welche eine Kupfersulfat- oder Nickelsalzlösung enthält.
  • Das gelbe Teilnegativ oder -positiv wird mit infraroten Strahlen kopiert.
  • Man kann die gelbe Schicht auch nur rotempfindlich machen; in diesem Falle werden die zwei ,äußeren Teilbilder mit ,einem Blaufilter kopiert.- Außerdem kann die vorderste purpurrote Schicht auch noch für Rot sensibilisiert sein; in dem Falle wird diese Schicht neben den blauen.auch für den roten Anteil des weißen Lichtes empfindlich sein. Dieser Umstand, daß man in der Sensibilisierung nicht so streng gebunden ist im Gegensatz zu dem Verfahren des Hauptpatents bzw. in der Steigerung der Empfindlichkeit einen größeren Spielraum hat, ist besonders wichtig bei der Kopierung des Positivfilms, wo man kürzer belichten und dadurch rascher arbeiten kann.
  • Das Wesen der Erfindung besteht demnach darin, daß man durch entsprechende Sensibilisierung die Schicht für den Kopierprozeß geeignet macht, und zwar ist erfindungsgemäß die Möglichkeit gegeben, entweder von einer Seite optisch oder im Kontakt von beliebigen Kopiervorlagen zu kopieren, oder man kann, was sehr vorteilhaft für die Schärfe des Bildes ist, von beiden Seiten optisch oder im Kontakt kopieren. Im letzteren Falle wird man, wie in obigem Beispiel geschildert, entweder die Färbung der mittleren Schicht so wählen, daß diese die beiden äußeren Schichten voneinander isoliert bzw. als Schutzschicht wirkt, indem diese die von vorn und rückwärts eindringenden Kopierstrahlen absorbiert; z. B. verhindert Gelb, daß die blauen Strahlen von der einen Seite nach der anderen gelangen. Des weiteren kann man die Sensibilisierung der Schichten so wählen, daß für den Teil der Strahlung, welcher von der einen Seite bis zur anderen durchdringt, die gegenüberliegende Schicht für die durchdringenden Strahlen unempfindlich ist. Zur Ausführung des Verfahrens können folgende Anordnungen benutzt werden, diese sind in den nachfolgenden Tabellen angeführt.
    Eigenfirbe der Schicht Sensibilisierung der Schicut
    I- I 1I. III.
    Andere I. 1I. IlI.
    Eine Seite des Films Seite des
    Films
    z. gelb purpur blaugrün grün oder rot rot oder infrarot grün oder blau
    unsensibilisiert
    z. purpur gelb blaugrün blau unsensibili- rot oder infrarot grün oder blau
    siert oder rot unsensibilisiert
    3. blaugrün gelb " purpur blau unsensibili- grün oder infrarot blau unsensibili-
    siert oder grün siert oder rot
    q.. gelb blaugrün purpur grün oder rot I infrarot oder grün ' blau unsensibili-
    oder für beide j siert oder rot
    j Farben
    5. purpur blaugrün gelb blau oder rot infrarot I grün oder rot
    oder für beide
    Farben
    I
    6. blaugrün purpur gelb blau oder grün I infrarot grün oder rot
    oder für beide oder für beide
    Farben . [ Farben
    i
    Farbe des Kopierlichtes
    I. Schicht IlI. Schicht 1I. Schicht
    grün rot
    weißinfra infrarot
    blau rot
    weißinfra infraröt
    blau grün
    weißinfra infrarot
    weißinfra infrarot
    rot grün
    blaugrün infrarot
    weißinfra infrarot
    blau grün infrarot
    rot infrarot
    weißinfra infrarot
    blau rot infrarot
    grün grün infrarot
    weißinfr a =- weiß minus infrarot, d. h. das infra-
    rote Licht ist ausfiltriert.
    Es besteht auch die Möglichkeit, die eine Doppelschicht mittels selektiv absorbierender zusammengesetzter zweier farbiger Kopiervorlagen zu belichten, welche in zu der Empfindlichkeit der einzelnen Teilschichten komplementären Farben gefärbt sind, wie es für einseitiges, aus mehreren übereinandergegossenen Teilschichten bestehendes lichtempfindliches Material in dem Hauptpatent bereits beschrieben ist.
  • Außer dem kann man erfindungsgemäß auch so verfahren, um das jedesmalige Einstellen der Farbe und Intensität -der Lichtquellen zu vermeiden, daß man die Schwarüveißnegative oder Diapositive, je nachdem man ein Verfahren zur Bilderzeugung verwendet, welches zu positiven oder zu Umkehrbildern führt, in der Gelatine viragiert, d. h. diffus anfärbt. Auf diese Weise kann man auch die verschiedensten Korrekturen der Expositionszeit für ein bestimmtes Kopiermaterial oder einen abweichenden Farbeffekt der Kopie erreichen. Beispielsweise die Schwarzweißteilbilder (Kopiervorlage) des purpurroten und blauen Teilbildes werden Infrarot absorbierend angefärbt durch kurzes Baden in einer Lösung von N.aphtholgrün oder Filterblaugrün, und die Schwarzweißkopiervorlage des Gelbteilbildes wird mit -Patentblau und Tartrazin fast schwarz :angefärbt.
  • Die nachträgliche Korrektur der einzelnen Teilfarbenbilder ist durch .die erfindungsgemäße Anordnung der Schichten sehr erleichtert, indem man nur die eine eSeite. des Films mit einer Flüssigkeit behandelt. Durch bekannteVorrichtungen läßt sich dies mit Leichtigkeit ausführen. Die Korrektur der Farben besteht entweder darin, daß man eine zu sehr hervortretende Farbe durch geeignete Mittel abschwächt, beispielsweise mit einer verdünnten sauren Kaliumpermanganatlösung oder durch N.atriumhydrosulfit-, Titanchlorürlösung, oder indem man geeignete Stoffe auf das Farbstoffbild wirken läßt, welche farbverstärkend wirken. Man kann aber auch so verfahren, daß man das ganze Farbenbilddurch diffuses Anfärben in der Farbe korrigiert.
  • In der mittleren Schicht, welche als isolierende Schicht wirkt, wird in der Regel nur der zum Bildaufbau benutzte Farbstoff als Schutz- bzw. Isolierfilterfarbstoff verwendet werden. Man kann jedoch in die mittlere und auch in die äußeren Schichten, wie es bereits in dem Hauptpatent beschrieben ist, noch beliebige zusätzliche Filterfarbstoffe einverleiben, welche nachfolgend ausgewaschen oder zerstört werden und an der Bilderzeugung selbst nicht teilnehmen.
  • Der Aufbau und die Wirkungsweise der Schichten sind schematisch auf den Zeichnungen veranschaulicht, -und zwar zeigt die Fig. i ein dop elseitig begossenes photographisches Material, bei welchem auf den Schichtträger auf der einen Seite zwei, auf der anderen Seite eine verschieden gefärbte und sensibilisierte lichtempfindliche Schicht aufgegossen ist.
  • Unmittelbar ;auf dem Schichtträger liegt Schicht II und Schicht III auf. Auf den ganzen Querschnitt der Schicht ist ein Spektrum aufprojiziert, welches ,auf der Zeichnung links ;an dem infraroten Ende beginnt und über das gesamte sichtbare Spektrum reicht.
  • Die senkrechten Linien, welche die gesamten Schichten durchschneiden, zeigen, wie es sich schon ,aus der Beschreibung ergibt, die Wellenlänge an, beispielsweise 70o ml-t. D- und F bedeuten die gleich bezeichneten Linien des Spektrums, wobei bekanntlich die erstere den Trennungsstrich zwischen dem roten und grünen Spektralgebiet und die zweite den Trennungsstrich zwischen dem grünen und blauen Spektralgebiet andeutet.
  • Die schräg schraffierten Flächen bedeuten die Absorptionskurven des die Schicht anfärbenden Farbstoffes, die senkrecht schraffierten Teile der Fläche sind die Undurchlässigkeiten bzw. Absorptionen der darüber gegossenen Schichten. Diese senkrecht schraffierten Absorptionen deuten darauf hin, daß von dem Licht, wie es von der Oberfläche der Schicht I oder Schicht III in die Tiefe der Schicht eindringt, wie es die parallel nebeneinanderstehenden Pfeile in Fig. i andeuten, jeweils ein Teil von den höher- bzw. außenliegenden gefärbten Schichten wegabsorbiert wird. Es sind daher, wie schematisch angedeutet, die Undurchlässigkeiten der höheren Schichten für gewisse Spektralregionen auch für die tiefer liegenden Schichten wirksam.
  • Das Zeichen X bedeutet diejenige Stelle des Spektrums, für welche die betreffende Schicht sensibilisiert ist. Die Schicht kann für eine oder mehrere Regionen des Spektrums sensibilisiert sein.
  • Wenn die Schicht entweder für die eine oder für die andere Region des Spektrums sensibilisiert ist, so ist das durch folgendes Zeichen angedeutet: Das X-Zeichen ist entweder horizontal oder vertikal durchstrichen.
  • Dieses bedeutet, daß .die mit dem horizontal oder vertikal durchstrichenen X-Zeichen bezeichnete Stelle sensibilisiert ist oder daß auch beide Regionen des Spektrums sensibilisiert werden. Mit a ist der Schichtträger bezeichnet. Fig. z. In der Schicht I bedeutet die Absorptionskurve (schräg schraffiert) einen purpurroten Farbstoff, dieser absorbiert zwischen 500 und 6oo my. In der Schicht II, bis 5oo absorbierend, einen gelben Farbstoff und in Schicht III, zwischen 6oo und 7oo absorbierend, einen blauen Farbstoff.
    Schicht I ist entweder für Blau oder für Rot oder für beide Strahlen sensibilisiert,
    - II - - - Rot - - Infrarot - - - - - ,
    - III - - - Blau - - Grün - - - - -
    In Fig. 2 enthält Schicht I einen gelben Farbstoff, Schicht II einen purpurroten Farbstoff und Schicht III .einen blauen Farbstoff.
    Schicht I ist entweder für Rot oder für Grün oder für beide Strahlen sensibilisiert,
    - II - - - Rot - - Infrarot , - - - - - ,
    - III - - - Grün - - Blau - - - - -
    In Fig. 3 enthält Schicht I einen blauen Farbstoff, Schicht II einen gelben Farbstoff und Schicht III einen purpurroten Farbstoff.
    Schicht I ist entweder für Blau oder für Grün oder für beide Strahlen sensibilisiert,
    - II - - - Grün - - Infrarot - - - - - ,
    - III - - - Rot Blau - - - - -
    In Fig. q. enthält Schicht i einen gelben Farbstoff, Schicht II einen blaugrünen Farbstoff und Schicht III einen purpurroten Farbstoff.
    Schicht I ist entweder für Grün oder für Rot oder für beide Strahlen sensibilisiert,
    - II - - - Grün und Infrarot - - - - - ,
    - III - - - $lau - Rot - - - - -
    In Fig. 5 enthält Schicht I einen purpurroten Farbstoff, Schicht II einen blaugrünen Farbstoff und Schicht III einen gelben Farbstoff. Schicht I ist entweder für Blau und Rot oder für beide Strahlen sensibilisiert, - II - für Infrarot sensibilisiert, - III - entweder für Grün und Rot oder für beide Strahlen sensibilisiert.
  • In Fig. 6 enthält Schicht I einen blauen Farbstoff, Schicht II einen purpurroten Farbstoff und Schicht III einen gelben Farbstoff.
  • Schicht I ist für Blau oder Grün oder für beide Strahlen sensibilisiert, - II - - Infrarot sensibilisiert, - III - - Grün oder Rot oder für beide Strahlen sensibilisiert. In Fig. 5 und 6 sind in. der Schicht II punktierte Absorptionskurven in der Spektralregion zwischen 400 und 500 eingezeichnet. Diese sollen in diesem Fall einen leicht auswaschbaren oder zerstörbaren zusätzlichen Filterfarbstoff andeuten, welcher nicht zum Aufbau des Bildes, sondern nur zur Abschirmung der untersten Schicht dient.

Claims (16)

  1. PATENTANsPRüciiE: i. Verfahren zur Herstellung photographischer Dreifarbenkopien nach Patent 662 580, dadurch gekennzeichnet, daß als Kopiermaterial ein Film benutzt wird, der in an sich bekannter Weise zwei Schichten auf der einen Seite und eine Schicht auf der ,anderen Seite des Schichtträgers aufweist, und daß das Kopieren von einer oder von beiden Seiten her erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere und hintere Schicht oder eine dieser beiden Schichten mit weißem oder einem beliebig gefärbten zusammengesetzten Licht kopiert werden, aus dem die Farbe, für die die mittlere Schicht empfindlich ist, herausfiltriert wurde und die mittlere Schicht mit dazu komplementärem Licht kopiert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Kopierlicht für die mittlere Schicht infrarotes Licht verwendet wird. q..
  4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die gleichzeitige Belichtung der beiden .auf der einen Seite übereinanderliegenden Schichten eine zweifarbige Kopiervorlage mit komplementär zur Kopier schichtempfindlichkeit gefärbten Teilbildern verwendet wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopieren unter Benutzung von zwecks Filterwirkung gleichmäßig in der Gelatine angefärbten positiven oder negativen Kopiervorlagen im Kontakt nacheinander oder optisch gleichzeitig erfolgt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch eine einseitig erfolgende Nachbehandlung des Films mit einer den Farbstoff gleichmäßig abschwächenden oder verstärkenden Lösung.
  7. 7. Lichtempfindlicher Dreischichtenfilm mit zwei auf der einen Seite des Schichtträgers übereinandergegossenen lichtempfindlichen Schichten und einer auf der anderen Seite des Schichtträgers angeordneten lichtempfindlichen Schicht zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Schicht für farbiges Licht sensibilisiert ist, für das die beiden ,äußeren Schichten unempfindlich sind und einen Farbstoff enthält, der als Schutzfarbstoff die Durchbelichtung von der einen auf die andere Außenschicht verhindert. B.
  8. Lichtempfindliches Material zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Schicht solchen Strahlen gegenüber empfindlich ist, für die die Eigenfarbe der mittleren Schicht eine Absorptionslücke aufweist Lind für die die äußeren Teilschichten unempfindlich 'sind.
  9. 9. Lichtempfindliches Material zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Schicht für infrarote Strahlen sensibilisiert ist, während die beiden außenliegenden Schichten für beliebige Strahlen des Spektrums empfindlich sind. i o.
  10. Lichtempfindliches Material zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite des Schichtträgers außen eine gelb gefärbte, innen eine purpurrot gefärbte lichtempfindliche Schicht trägt, bei denen die erstere entweder für Grün oder Rot, die letztere für Rot oder Infrarot sensibilisiert ist und die andere Seite des Schichtträgers eine blaugrün gefärbte lichtempfindliche Schicht trägt, die entweder ursensibilisiert oder für Grün sensibilisiert ist. i i.
  11. Lichtempfindliches Material zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite des Schichtträgers außen eine purpurrot gefärbte, innen eine gelb gefärbte lichtempfindliche Schicht trägt, bei denen die erstere entweder ursensibilisiert oder für Rot und die letztere für Rot oder Infrarot sensibilisiert ist und die andere Seite des Schichtträgers eine blaugrün gefärbte lichtempfindliche Schicht trägt, die entweder ursensibilisiert oder für Grün sensibilisiert ist. j2.
  12. Lichtempfindliches Material zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite des Schichtträgers außen eine blaugrün gefärbte, innen eine gelb gefärbte lichtempfindliche Schicht trägt, bei denen die erstere entweder ursensibilisiert oder für Grün sensibilisiert ist, die letztere entweder für Grün oder Infrarot sensibilisiert ist und die andere Seite des Schichtträgers eine purpurrot gefärbte lichtempfindliche Schicht trägt, die ursensibilisiert oder für Rot sensibilisiert ist.
  13. 13. Lichtempfindliches Material zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite des. Schichtträgers außen eine gelb gefärbte, innen eine blaugrün gefärbte lichtempfindliche Schicht trägt, bei denen die erstere für Grün oder Rot oder auch für beide Strahlen, die letztere für infrarote oder grüne Strahlen sensibilisiert ist und die andere Seite eine purpurrot gefärbte lichtempfindliche Schicht trägt, die ursensibilisiert oder für Rot sensibilisiert ist.
  14. 14. Lichtempfindliches Material zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite des Schichtträgers außen eine purpurrot gefärbte, innen eine blaugrün gefärbte lichtempfindliche Schicht trägt, bei denen die erstere entweder ursensibilisiert oder für Rot, die letztere für Infrarot sensibilisiert ist und die andere Seite eine gelb gefärbte lichtempfindliche Schicht trägt, die für Grün, Rot oder für beide Farben sensibilisiert ist.
  15. 15. Lichtempfindliches Material zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Se:te des Schichtträgers außen eine blaugrün gefärbte, innen eine purporrot gefärbte lichtempfindliche Schicht trägt, bei denen die erstere ursensibilisiert oder für Grün, die letztere für Infrarot sensibilisiert ist und die andere Seite eine gelb gefärbte lichtempfindliche Schicht trägt, die für Grün, Rot oder beide Farben sensibilisiert ist.
  16. 16. Lichtempfindliches Material zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine äußere Schicht für Infrarot sensibilisiert ist.
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