CH170998A - Streckwerk mit endlosen Riemen. - Google Patents

Streckwerk mit endlosen Riemen.

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CH170998A
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Inventor
Casablancas Fernando
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Casablancas Fernando
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Description


      Streekwerk    mit endlosen Riemen.    Die Erfindung bezieht sich auf Streck  werke für     Textillunten,    bei denen zwei end  lose Riemen zur Führung und zur Leitung  der Lunte zu den     Streekwalzen    verwendet  werden. Bei diesen     Vorrichtungen    werden die       Riemen    seitlich von einem Rahmen geführt,  der auf den gleichen Walzen des Streck  werkes ruht, während :der vordere Bogen der  Riemen mittelst Stangen oder Querstücken  dieses Rahmens geführt ist.  



  Bei einer bekannten Ausführungsform  wird im obern Vorderteil des Rahmens ein  Querstück befestigt, das eine Brücke zwi  schen den beiden Seitenplatten bildet und  unter dem unter Druckanlage der obere  Riemen durchläuft, der     bei    dieser Anord  nung einen Druck auf den untern Riemen  ausüben muss. Um den untern Riemen zu  führen, wird     hierbei    eine     U-förmig    gebogene       Senge    verwendet, deren oberer Schenkel auf        & r        festem    Brücke des Rahmens ruht und       deren    unterer     Schenkel    in den vorderen Bogen  des     untern,    Riemens hineinragt.

      Diese Ausführungsform hat den Nachteil,  ,dass die Entfernung zwischen dem untern  Schenkel der     Führungsstange    und der festen  Brücke, welche den obern Riemen führt, un  veränderlich ist, so dass auch der von den bei  den Riemen aufeinander ausgeübte Druck  nicht veränderbar ist.

   Wenn bei dieser An  ordnung eine Änderung des Druckes der bei  den Riemen durch Austausch der einen     U-          förmig    gebogenen Stange durch eine andere  versucht wird, deren     !Schenkel    verschieden  weit voneinander entfernt sind, so.

   ergibt .sich  ,die Folge,     da,ss    bei der     Befestigung    des       obern    Schenkels an der Brücke der untere  Schenkel der Stange in einer andern als der  richtigen Höhe befestigt bleibt und dadurch  die Höhe, in der die Riemen die Lunte an die  Walzen abgeben, sich ändert, was für das ord  nungsmässige Spinnen nicht zulässig ist, da  es dafür notwendig     ist,,dass    alle     ,Stützpunkte     -der Lunte in einer geraden Linie liegen.  



  Es ist auch schon vorgeschlagen worden,  um den     Druck    von den Riemen auf die Lunte      zu ändern, diese Riemen durch eine ebenfalls  U-förmig gebogene Stange zu führen deren  Schenkel jedoch durch den Bogen des untern       bezw.    des obern Riemens durchtreten.     Be4     dieser Anordnung können     U-Stangen    mit ver  schiedenem Schenkelabstand zur     Änderung     .des von -den Riemen auf die     Lunte    ausgeübten  Druckes verwendet werden.

   Diese Anordnung  hat jedoch .den Nachteil, dass sich zeitweilig  Staub oder Fasern an den Schenkelstangen  .des U ansammeln, mit der weiteren Folge,  dass diese einen erhöhten Durchmesser er  halten und sich dadurch der von den Riemen       gegenseitig    ausgeübte Druck ändert.  



  Es ist aber manchmal, besonders beim Be  ginn .des Spinnens, wünschenswert, .den rich  tigen Druck der Riemen an der Abgabestelle  der     Lunte    durch eine Prüfung     festzustellen,     wenn man von der erstbeschriebenen Füh  rungsart der Riemen zur     zweitbeschriebenen     übergeht. Dieser Wechsel in der Führung  .der Riemen kann mit -den gebräuchlichen  Vorrichtungen nur dadurch ausgeführt wer  den,     dass    der Führungsrahmen der Riemen  ausgetauscht wird, da zur     Führung,der    Rie  men auf die erstbeschriebene Weise der  Rahmen oben eine Brücke haben muss, wäh  rend zur Führung nach der zweitbeschriebe  nen Weise diese Brücke fortfallen muss.  



  Durch die Erfindung     soll    diese Schwie  rigkeit behoben und Führungsmittel für diese  Riemen angegeben werden, die eine Druck  änderung der Riemen beim Übergang von  der einen Führungsart auf die andere mit  dem gleichen Rahmen auf einfache Weise ge  stattet.

   Zu diesem Zweck     ist    der Rahmen  ohne die Oberbrücke     ausgestattet    und die Rie  men werden durch zwei gegeneinander aus  wechselbare, wahlweise verwendbare,     0-          förmig    gebogene Stangen, die verschiede  nen Schenkelabstand aufweisen geführt,  wobei die Stange mit dem grösseren Schenkel  abstand :den untern Riemen von innen und  den obern Riemen von aussen führt, während  die     .Stange    mit dem kleineren Schenkel  abstand beide Riemen von innen führt.  



  In den Zeichnungen ist der Gegenstand  der Erfindung beispielsweise dargestellt.         Fig.    1 und     \?    sind     Seiten-        bezw.    Vorder  ansichten der hier interessierenden Teile eines  Streckwerkes mit endlosen Riemen nach -der  Erfindung,     rig.    2 in Richtung des Pfeils  in     Fig.    1 gesehen;       Fig.    3 und 4 sind entsprechende Darstel  lungen dieser Vorrichtung, nach denen die  Führungsstange durch eine andere Stange  ersetzt worden ist, deren Schenkel beide Rie  men an ihrem innern Teil führen.  



       Zwischen,den    Walzenpaaren 3, 4 befinden  sich die Riemen     @6    und 8, die von einem durch  zwei Seitenplatten 1,     \?        gebildeten    Rahmen  geführt werden. Dieser Rahmen hat weder  eine Brücke noch ein festes Querstück in  seinem Oberteil. Zur Führung der Riemen ist  im Falle der     Fig.    1 und 2 eine     'U-förmig    ge  bogene Stange verwendet, deren unterer  Schenkel 5 den untern Riemen 6 in der rich  tigen Lage hält, während der obere Schenkel  7 auf den äussern Teil des Riemens 8 einen  Druck ausübt.

   Da der obere Schenkel 7 der       U-förmig    gebogenen     ,Stange    nicht am Rah  men befestigt ist, so kann     ner    von den Rie  men auf die     Lunte    bei 9 ausgeübte Druck  -durch Austausch der     U-Stange    gegen eine  andere mit abweichendem Schenkelabstand  verändert werden. An demselben Rahmen  kann auch, wie in     Fig.    3 und -4 zusehen ist,  eine Führungsstange 5, 5' verwendet werden,  ,deren beide Schenkel die Riemen durch ihren  inneren Teil in an sich     bekannter    Weise  führen.  



  Um diese Führungsstange gegen seitliche  Verschiebung zu sichern, kann ihrem     obern     oder auch ihren beiden Schenkeln nie in der  Zeichnung dargestellte Form gegeben wer  den, nach der sie- eine     Verbreiterung    10 hat,  welche zwischen die beiden     Seitenplatten    1  und 2 des Rahmens passt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Streckwerk .mit endlosen Riemen, die seit lich durch einen am Oberteil keine Brücke aufweisenden Rahmen geführt werden, da durch gekennzeichnet, dass die Riemen durch zwei gegeneinander auswechselbare, wahl weise verwendbare, U-förmig gebogene @Stan- gen, die verschiedenen Schenkelabstand auf weisen, geführt werden, wobei die .Stange mit dem grösseren Schenkelabstand den untern Riemen von innen und den obern Riemen von aussen führt, während die Stange mit dem kleineren Schenkelabstand beide Riemen von innen führt.
    UNTERANSPRUCH Streckwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, "dass der obere Schenkel der U-förmig gebogenen ,Stangen eine Ver- breiterung hat, die zwischen die Seitenplatten des Rahmens passt.
CH170998D 1932-05-25 1933-05-02 Streckwerk mit endlosen Riemen. CH170998A (de)

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CH170998D CH170998A (de) 1932-05-25 1933-05-02 Streckwerk mit endlosen Riemen.

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CH (1) CH170998A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976918C (de) * 1948-10-02 1964-08-06 Denkendorf Forschungsgesellsch Kaefigfuehrung in Zweiriemchen-Streckwerken von Spinnmaschinen
DE977111C (de) * 1951-03-04 1965-02-11 Denkendorf Forschungsgesellsch Kaefigfuehrung fuer die Riemchen in Zweiriemchen-Streckwerken von Spinnmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976918C (de) * 1948-10-02 1964-08-06 Denkendorf Forschungsgesellsch Kaefigfuehrung in Zweiriemchen-Streckwerken von Spinnmaschinen
DE977111C (de) * 1951-03-04 1965-02-11 Denkendorf Forschungsgesellsch Kaefigfuehrung fuer die Riemchen in Zweiriemchen-Streckwerken von Spinnmaschinen

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