CH171401A - Filmkassette. - Google Patents
Filmkassette.Info
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Description
Filmkassette. Die Erfindung betrifft eine Filmkassette, bei welcher die an die Filmräume anschliessen den Filmkanäle vorn Kassettenkörper und von einem von diesem getrennten, mit ihm lösbar verbundenen Sonderteil gebildet werden.
Das Kennzeichen der neuen Filmkassette besteht darin, dass diejenigen Wände der Filmkanäle, auf welchen der laufende Film gleitet, am Kassettengrundkörper vorgesehen sind und die Wände des Sonderteils lediglich einem lichtdichten Abschluss dienen. Dadurch ist erreicht, dass die Lichtweite .der Film kanäle während des Betriebes absolut unver änderlich bleibt, während bei den bisher be kannten Kassetten mit Sonderteil der letztere im Kassetteninnern angeordnet war, so dass durch die Kräfte des an seinen Wänden glei tenden Filmes eine Verschiebung des Sonder teils und daher eine Änderung der Kanal lichtweite unvermeidbar ist, wodurch leicht ein Verklemmen des Filmes eintreten kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeich nung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die Kas sette bei abgehobenem Deckel; die Fig. 2 und 3 sind lotrechte Schnitte durch die Kas sette, wobei der Deckel der Deutlichkeit hal ber in einer etwas über den Grundkörper abgehobenen Stellung gezeichnet ist; Fig. 2 ist eine Darstellung eines Schnittes nach der Linie I-I der Fig. 1, Fig. 3 nach der Linie II-II der Fig. 1; Fig. 4 ist eine Draufsicht auf den Deckel;
in Fig. ä ist eine bügelför- mige Kappe in der Draufsicht, in Fig. 6 in einem Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 5 veranschaulicht; Fig. 7 zeigt eine Variante der auf der Kassette aufgeschobenen Kappe im Querschnitt.
In allen Abbildungen sind der Kassetten körper mit 1, der Deckel mit 2 und die bügel förmige Kappe mit 3 bezeichnet.
Aus den Fig. 1-3 sind im. Grundkörper die Führungszylinder 4 mit den kreisring förmigen Lagern 5 und im Deckel die kreis förmigen Lager 6 für den Filmkern 35 er- sichtlich, so dass dieser an beiden Enden einwandfrei gelagert werden kann.
Der Filmkern 35 (Fig. 2) ist in üblicher Weise mit Klauen 36 für die durch die Off nungen 37 in die Kassette eingreifenden 14Iit- nehmer des Antriebsmechanismus ausgestattet. Er ist in dem gewählten Ausführungsbeispiel aus einer auf ein Rohr 38 unter Presssitz aufgeschobenen Kappe 39 ausgebildet; hierbei sind durch Einschneiden und Umbiegen von Streifen aus dem Innenrohre 38 die Klauen 36 und aus der Kappe 39 die Filmhaken 40 erhalten, welch letztere für zentral gelochte Filme in der Längsmittelebene des Kernes angeordnet sind, so dass ein freies Auf- und Abrollen des Filmes gewährleistet ist.
Die Filmräume 7 werden von Umfangs wänden bezw. -körpern 8 bezw. 9 umgeben. Im Umfassungswandkörper 8 ist eine Nut 10 vorgesehen, welche von der Filmaustritts öffnung 11 des Grundkörpers über einen Gross teil des Umfanges der Kassette bis zur Film eintrittsöffnung 12 des Grundkörpers verläuft. Die Lage des Filmes 13 ist der besseren Anschaulichkeit halber in Fig. 1 strichliert eingetragen.
In die Nut 10 des Grundkörpers greift die an der Deckelunterfläche vorge sehene gleichlange Feder 14 zur Erzeugung eines lichtdichten Abschlusses beim Aufsetzen des Deckels ein.
Auf die durch den Deckel verschlossene Kassette ist nun an der Rückenwand 15 die bügelförmige Kappe 3 aufzubringen. Diese besteht aus der Rückenwand 27 und den Seitenwänden 22 und schliesst in aufgescho bener Lage mit ihren Begrenzungskanten 18 an Abschlusskanten 17 an, welche durch Flächenabsätze, Leisten, Rippen oder der gleichen an den Aussenflächen des Kassetten grundkörpers 1 und des Deckels 2 gebildet sind.
Um die Kappe in der Geschlossenstellung zu sichern, ist ein Aufschieben in der Rich tung des Pfeils 16 (Fig. 1, 4) ausgeschlossen. Die Kappe 3 (Fig. 5-7) ist vielmehr derart geformt, dass sie im Verein mit der Ausbil dung des Kassettenunterteils bezw. -deckels ein Aufbringen nur unter Verschwenken ge- stattet. Zu diesem Zwecke sind die Abschluss kanten 17 in Grundfläche und Deckel als identische Führungskanten ausgebildet, zu deren Form die Begrenzungskanten 18 der Kappe 3 das ergänzende Negativ bilden.
Das Aufbringen der Kappe ist in Fig. 4 an gedeutet, in welcher die Kappe 3 in der Anfangslage strichliert eingetragen ist. Es ist ersichtlich, dass sich bei einem im Sinne des Pfeils 19 vorgenommenen Verschwenken der Kappe deren Kantenbereich 20 um den Teil 21 der Führungskanten 17 der geschlossenen Kassette bewegt; bis die Rückenwand 27 der Kappe der Rückenwand 15 der Kassette nahe kommt. Eine Berührung der beiden Wände darf zumindestens im Bereich des Filmstrei fens 13 (Fig. 1) nicht möglich sein.
Zu diesem Zwecke sind die Ränder 23 der Grundplatte und des Deckels als uni das Mass 24 über die äussern Begrenzungsflächen 25 der geschlossenen Kassette vorragende Leisten ausgebildet. An den Aussenrand 26 dieser Leisten kommen die Innenwände 27 der Kappe unmittelbar zum Anliegen. Die Wände 25, 27 und 23 bilden zusammen die Begren zung der Filmführungskanäle vorn der Licht weite 24, für welche das theoretische Mindest mass eingehalten werden kann.
Um die Berührung mit dem Film 13 nur auf dessen Seitenkanten zu beschränken, kann eine konkave Durchbildung des Rückenwand teils 28 (Fig. 7) der Kappe vorgesehen sein. Im gleichen Sinne können auch die Flächen 25 der Kassette konkav ausgebildet sein. Zur Verminderung der Verklemmung des Film streifens ist es vorteilhaft, gemäss Fig. 7 die konkav ausgebildete Rückenwand 28 in den durch die Führungsleisten 23 gebildeten Raum hineinragen zu lassen.
Übereinstimmend mit den Eckkarsten 29 und 30 der aufgeschobenen Kappe brechen die Leisten 23 mit Absätzen 31 und 32 gegen die Seitenflächen 25 der Kassette an den bei der betriebsfertig geschlossenen Kassette vor handenen Filmaus- und Filmeintrittsstellen ab.
In der Geschlossenstellung wird die Kappe 3 durch eine Sperrfeder 33 oder dergleichen ge sichert. An die Stelle einer solchen Feder kann eine federnde .Ausbildung der einander gegenüberliegenden Wände 22 der Kappe 3 treten. Nach Abnahme der Kappe wird der Deckel unter Benützung der Ausnehmung 34 für den Finger des Öffnenden lotrecht ab gehoben.
Grundkörper und Deckel können nach dem Guss- oder Pressverfahren aus entsprechen dem Material hergestellt werden. Hierbei ist es auch ohne weiteres möglich, die Trennungs linie mehr in die Mitte der Kassettenstärke zll <B>v</B>erlegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Filmkassette, bei welcher die Filmkanäle vom Kassettenkörper und von einem von diesem getrennten, mit ihm lösbar verbun denen Sonderteil gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass diejenigen Wände (25) der Filmkanäle, auf welchen der laufende Film gleitet, am Kassettengrundkörper (1) vorgesehen sind und die Wände (27) des Sonderteils (3) lediglich einem lichtdichten Abschluss dienen.UNTERAN SPRt1CHE 1. Filmkassette nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Sonderteil (3) als Kappe mit senkrecht zur Rückenwand (27) angeordneten Seitenwänden (22) ausgebildet und auf die verschlossene Kassette gegen deren Rückenteil (15) aufschiebbar ist. 2. Filmkassette nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, gekennzeichnet durch am Umfang der Kassette vorgesehene, über deren Seitenwänden (25) um das Mass (24) vorspringende Leisten (23) zur Bestimmung des Abstandes zwischen den breitseitigen Wänden (25, 27) der Filmkanäle, so dass ein Minimum für deren Lichtweite erreich bar ist. 3.Filmkassette nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rückenwand (28) in den durch die Leisten (23) und die Führungs wände (25) gebildeten Raum hineinragt, um ein Verklemmen des Filmes zu ver hindern. 4. Filmkassette nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadureh gekennzeichnet, dass Begrenzungskanten (18) der auf die ge schlossene Kassette aufgebrachten Kappe gegen Abschlusskanten (17) in den Aussen flächen des Kassettengrundkörpers (1) und des Deckels anliegen. 5.Filmkassette nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abschlusskanten (17) in Grundfläche und Deckel der Kassette und die Begrenzungskanten (18) der Kappe der art ausgebildet sind, dass die Kappe durch Verschwenken aufgebracht werden muss und das Verschwenken unter Abwälzung eines Kantenbereiches (20) der Kappe an einem Teil (21) der Führungskanten (17) erfolgt. 6. Filmkassette nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kappe (3) in der Ge- schlossenstellung durch ein Sperrorgan ge sichert ist. 7.Filmkassette nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 4-6, dadurch gekenn zeichnet, dass die einander gegenüberliegen den Seitenwände (22) der Kappe (3) zwecks Sicherung der Geschlossenstellung federnd ausgebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT171401X | 1932-11-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH171401A true CH171401A (de) | 1934-08-31 |
Family
ID=3656260
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH171401D CH171401A (de) | 1932-11-23 | 1933-09-22 | Filmkassette. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH171401A (de) |
-
1933
- 1933-09-22 CH CH171401D patent/CH171401A/de unknown
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