CH171503A - Drehkondensator. - Google Patents

Drehkondensator.

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CH171503A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  Drehkondensator.    Es ist bekannt, Drehkondensatoren in der  Weise zu bauen, dass auf dem aus Isolier  material bestehenden     Rotorkörper    und     Sta-          torkörper    die Metallbeläge aufgeschmolzen  oder     aufgalvanisiert    sind. Es hat sich aber  herausgestellt, dass bei den bis jetzt bekann  ten Ausführungen derartiger Kondensatoren  ihre Verwendbarkeit für den Betrieb beson  ders für extrem hohe Frequenzen durch Be  schaffenheit ihres Isoliermaterials beeinträch  tigt wird.

   Ist dieses Material     Ebonit    oder  Glas,     4o    zeigt es einen gewissen Grad von  Elastizität, der zu mechanischen Schwingun  gen Anlass geben und dadurch eine uner  wünschte     Modulierung    herbeiführen kann.  Ausserdem ist besonders beim     Ebonit,    aber  auch bei einigen Glassorten der Temperatur  koeffizient der Wärmeausdehnung nicht klein  genug. Auch die     dielektrisuhen    Verluste,  wenn das Material von elektrischen Streu  feldern hoher Frequenz durchzogen wird,  fallen zu hoch aus.

   Besser würde sich Quarz    als Isoliermaterial eignen, da dieser sehr  formbeständig ist und kleine Konstante der       dielektrischen    Verluste besitzt, seine Form  gebung und Bearbeitung ist aber sehr  schwierig.  



  Erfindungsgemäss können diese Schwierig  keiten umgangen werden und man kann  einen billig und einfach     herstellbaren    tempe  raturunabhängigen und festen Drehkonden  sator erhalten, wenn als Isoliermaterial für  den Rotor- und den     Statorkörper    keramische  Präparate aus     Magnesium-Silikaten    verwendet  werden, die in der Technik unter verschiede  nen Bezeichnungen, wie     Steatit,        Calit    u. a.  m. bekannt sind.  



  Ein aus einem derartigen Material her  gestellter     Statorkörper    und     Rotorkörper,    der  entsprechend niedrige Verluste und eine  kleine Wärmeausdehnung aufweist, kann  leicht durch Guss- oder     Pressverfahren    her  gestellt werden. Dank fast vollkommener       Elastizitätsfreiheit    des keramischen Materials      haben die aus diesem Material hergestellten       ondensatoren    den weitern Vorteil gegenüber  den rein metallischen Kondensatoren, dass  bei     erstern    so gut wie keine elastischen  Schwingungen der einzelnen Teile, welche  die Kapazität     rhythmisch    beeinflussen, ent  stehen können.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Drehkonden  sators nach der     Erfindung    ist in der Zeich  nung dargestellt.  



  Die     Fig.    1 stellt einen axialen Schnitt  des Drehkondensators dar;  die     Fig.    11 ist die rechte Seitenansicht  dieses     Kondensators;    .  



  die     Fig.    2 zeigt im axialen Schnitt den  Rotor allein ;  die     Fig.    3 zeigt im axialen Schnitt den       Stator    allein ;  die     Fig.        3a    zeigt die linke Seitenansicht  des     Stators    ;  die     Fig.    4 veranschaulicht schematisch  eine mögliche Anordnungsart der Belegungen.

    Der     Stator    a besteht aus einem zylin  drischen Gehäuse     ai    mit viereckigem Boden       a2    und einem hohlen konischen Lager     as     zur     Aufnahme    des den Rotor     b    tragenden  konischen Zapfens p. Der     Stator    trägt an  den Ecken f eine federnde metallische Platte e,  welche ihrerseits mittelst Schrauben     r    am  Träger c befestigt ist. Der Träger c kann  an den Enden d auf der Schalttafel oder  dergleichen aufgeschraubt werden.  



  Die beim zusammengebauten Kondensator  gespannte Federplatte e sucht den     Stator-          körper    a in der Richtung zum Träger c hin  abzuziehen.     Infolgendessen    übt die Innenwand  der konischen Zentralnabe     as    einen Druck  auf die anliegende Fläche der konischen  Verbreiterung p der Steuerachse     g    aus und  presst die Basis dieser Verbreiterung an die  zugekehrte Stirnfläche der Nabe der Trä  gers c an.  



  Der Rotor<I>b</I> ist auf seiner Steuerachse g  in der Weise befestigt, dass seine Zentral-         nabe    eine der Vorm des konischen Endes     p     der Steuerachse entsprechende konische       Öffnung    besitzt, deren Innenwände an die  Mantelfläche des erwähnten konischen Endes  durch den Druck der Schraubenmutter     q    auf  ihre     Unterlegscheibe        angepresst    werden.  



  Die     Kondensatorbelege    sind auf den  gegenüberliegenden Zylinderwänden des     Sta-          tors    und Rotors, d. h. auf der Innenwand  des ersteren und auf der Aussenwand des  letzteren aufgetragen. Wenn beim Rotor und       Stator    nur etwa je eine Hälfte der gegen  überliegenden Wandflächen durch Metall be  deckt ist, so ist die Raumausnutzung unvoll  ständig. Um diese zu verdoppeln, empfiehlt  es sich, sowohl am Rotor, wie auch am       Stator    je zwei Belegungen aufzutragen, wie  dies schematisch in der     Fig.    4 (Ansicht von  oben) angedeutet ist.

   Hierbei muss die eine  Belegung des Rotors, zum Beispiel     ni,     dauernd mit einer Belegung des     Stators,    zum  Beispiel     mi,    und in gleicher Weise die Bele  gung na des Rotors mit der Belegung     7a2     des     Stators    elektrisch verbunden sein. Das  geschieht. zum Beispiel mittelst vom Rotor  getragener, an die Belegungen     ni,        bezw.    n.

     angeschlossener Schleifbürsten     ki        bezw.    k2       (Fig.    1), die auf vom     Stator    getragenen und  mit den Belegungen     mi        bezw.        7n2    verbun  denen Segmenten     li,    12 schleifen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehkondensator, dessen Belege dadurch gebildet sind, dass Oberflächenteile eines Sta- tor- und eines Rotorkörpers, welche aus Iso liermaterial bestehen, metallisiert werden, da durch gekennzeichnet, dass sowohl der Stator-, wie auch der Rotorkörper aus keramischen Präparaten vonMagnesium-Silikaten bestehen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Drehkondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er als Zylinder- Kondensator ausgebildet und die Steuer achse seines Rotors mit ihrem konischen Zapfen in einem entsprechenden konischen Lager des Stators drehbar gelagert ist. 2. Drehkondensator nach Patentanspruch und ITnteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den gegenüberliegenden Zylinder wänden des Rotors und Stators je zwei Belegungen aufgetragen sind, zum Zwecke, den Raum zur Erzielung einer möglichst hohen Kapazität möglichst vollkommen ausnutzen zu können.
CH171503D 1932-10-31 1933-09-29 Drehkondensator. CH171503A (de)

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