AT141636B - Drehkondensator. - Google Patents

Drehkondensator.

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AT141636B
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Telefunken Gmbh
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Description


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  Drehkondensator. 



   Es ist bekannt, Drehkondensatoren in der Weise zu bauen,   dass auf dem aus Isolielmaterial   bestehenden Rotor und Stator die   Metallbeläge aufgeschmolzen oder aufgalvanisiert   sind. Es hat sich aber herausgestellt, dass bei den bis jetzt bekannten   Ausführungen   derartiger Kondensatoren ihre Verwendbarkeit für den Betrieb besonders für extrem hohe Frequenzen durch Beschaffenheit ihres Isolier- materials beeinträchtigt wird. Ist dieses Material Ebonit oder Glas, so zeigt es einen gewissen Betrag von Elastizität, das zu mechanischen Schwingungen Anlass geben und dadurch eine unerwünschte Modulierung herbeiführen kann. Ausserdem ist besonders beim Ebonit, aber auch bei den meisten Glassorten der Temperaturkoeffizient der Wärmeausdehnung nicht klein genug.

   Auch die die elektrischen Verluste, wenn das Material von elektrischen Streufeldern hoher Frequenz durchzogen wird, fallen zu hoch aus. Besser würde sich Quarz als Isoliermaterial eignen, da dieser sehr formbeständig ist und eine kleine Konstante der dielektrischen Verluste besitzt ; seine Formgebung und Bearbeitung ist aber sehr schwierig. 



   Erfindungsgemäss können diese Schwierigkeiten umgangen werden und es kann ein billig und einfach herstellbarer   temperaturunabhängiger   und fester Drehkondensator erhalten werden, wenn als Isoliermaterial für Rotor nnd Stator keramische Präparate aus Magnesiumsilikaten verwendet werden, die in der Technik unter verschiedenen Bezeichnungen, wie Steatit, Calit u. a. m., bekannt sind. 



   Der aus einem derartigen Material hergestellte Stator und Rotor, der entsprechend niedrige Verluste und eine kleine Wärmeausdehnung aufweist, kann leicht durch   Guss-oder Pressverfahren   hergestellt werden. Dank fast vollkommener   Elastizitätsfreiheit   des keramischen Materials haben die aus diesem Material hergestellten Kondensatoren den weiteren Vorteil gegenüber den rein metallischen Kondensatoren, dass bei ersteren so gut wie keine elastischen Schwingungen der einzelnen Teile, welche die Kapazität rhythmisch beeinflussen, entstehen können. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Drehkondensators nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. 



  Fig. 1 stellt einen axialen Schnitt des Drehkondensators dar. Fig. 1 a ist die rechte Seitenansicht dieses Kondensators. Fig. 2 zeigt im axialen Schnitt den Rotor allein. Fig. 3 zeigt im axialen Schnitt den Stator allein. Fig. 3 a zeigt die linke Seitenansicht des Stators. Fig. 4 veranschaulicht schematisch eine mögliche Anordnungsart der Belegungen. 



   Der Stator a besteht bei diesem Beispiel aus einer zylindrischen Wand a1, einem viereckigen Boden   a2   und einem hohlen konischen Lager a3 zur Aufnahme des den Rotor b tragenden konischen Zapfens p. Der Stator ist mit einer federnden metallischen Platte e an den   Ecken t zusammengefÜgt,   welche ihrerseits mittels Schrauben r am Träger c befestigt ist. Der Träger c kann an den Enden   d   mit der Montagetafel od. dgl. zusammengeschraubt werden. Der Rotor b ist mit dem Konus p seiner Steuerwelle g mittels eines Ringes h und einer Schraubenmutter q mit Unterlagscheibe fest   zusammengefügt.   Die Kondensatorbelegungen sind auf den gegenüberliegenden Zylinderwänden des Stators und Rotors. d. h. auf der Innenwand des ersteren und auf der Aussenwand des letzteren aufgetragen.

   Wenn beim Rotor und Stator nur etwa je eine Hälfte der   gegenüberliegenden Wandflächen durch Metall bedeckt   ist, so ist   die Raumausnutzung unvollständig. Um   diese zu verdoppeln, empfiehlt es sich, sowohl am Rotor wie auch am Stator je zwei Belegungen aufzutragen, wie dies schematisch in Fig. 4 (Ansicht von oben) angedeutet ist. Hiebei muss die eine Belegung des Rotors, z. B.   n1, dauernd   mit einer Belegung des Stators, z. B.   m1,   und in gleicher Weise die   Belegung   des Rotors mit der   Belegung w2 des Stators elektlisch   verbunden 

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 EMI2.1 
 bundener Segmente. l1, l2. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Drehkondensator mit aus Isoliermaterial bestehendem aufgeschmolzene oder aufgalvanisierte Beläge tragendem Stator und Rotor. dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Stator wie. auch der Rotor aus keramischen Präparaten von   Magnesiumsilikaten (z.   B. Steatit oder Calit) besteht.

Claims (1)

  1. 2. Drehkondensator nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass er als Zylinderkondensator ausgebildet und seine Rotortrommel auf einem in den Stator eingeschliffenen Konus gelagert ist.
    3. Kondensator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf den gegenüberliegenden Zylinderwänden des Rotors und Stators je zwei Belegungen aufgetragen sind, um in an sich bekannter Weise den Raum für die Kapazität möglichst vollkommen auszunutzen. EMI2.2
AT141636D 1932-10-31 1933-09-22 Drehkondensator. AT141636B (de)

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AT141636D AT141636B (de) 1932-10-31 1933-09-22 Drehkondensator.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972343C (de) * 1944-05-14 1959-07-09 Siemens Ag Symmetrischer Drehkondensator, insbesondere fuer kuerzere elektrische Wellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972343C (de) * 1944-05-14 1959-07-09 Siemens Ag Symmetrischer Drehkondensator, insbesondere fuer kuerzere elektrische Wellen

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