CH171645A - Vorrichtung zur Steuerung der Brennstoffzufuhr an Ölfeuerungsanlagen. - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung der Brennstoffzufuhr an Ölfeuerungsanlagen.

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CH171645A
CH171645A CH171645DA CH171645A CH 171645 A CH171645 A CH 171645A CH 171645D A CH171645D A CH 171645DA CH 171645 A CH171645 A CH 171645A
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CH
Switzerland
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flame
photocell
circuit
relay
fuel supply
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Application number
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English (en)
Inventor
Brandenberger Oscar
E Schneiter
Original Assignee
Brandenberger Oscar
E Schneiter
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Application filed by Brandenberger Oscar, E Schneiter filed Critical Brandenberger Oscar
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/08Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Steuerung der     Brennstoffzufuhr    an     Ölfeuerungsanlagen.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Vorrichtung zur Steuerung der Brenn  stoffzufuhr an     Ölfeuerungsanlagen,    bei wel  cher eine von der Flamme der Feuerung be  einflusste, die Brennstoffzufuhr zur Flamme  beherrschende Photozelle vorgesehen ist.  



  In beiliegender Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 das     Gesamtschaltungsschema    der  Vorrichtung, und       Fig.    2 und 3 zeigen verschiedene Stellun  gen des Hauptrelais.  



  Die Vorrichtung weist zwei Gehäuse A  und<I>A'</I> auf. Das Gehäuse<I>A</I> enthält in der  Hauptsache einen Hauptschalter 1, einen Um  schalter 2, ein eine Relaisspule 8, eine     R-          laisspule    4, einen drehbaren     Wippenhalter    5,  eine     Arretierklinke    6 und eine Quecksilber  nippe 14 aufweisendes Hauptrelais und einen  eine     Quecksilbernippe    13, einen Bimetall  streifen 15 und eine     Heizwicklung    17 auf  weisenden Sicherheitsschalter 7.    Das Gehäuse A' enthält einen Transfor  mator 8, eine     Verstärkerlampe    9, ein Um  schaltrelais 10, eine Photozelle 11, sowie die  zugehörigen Garnituren.

   Ausserdem sind  Thermostaten Z und B vorgesehen, von de  nen der eine. Z, die Feuerung beim Sinken  der Zimmertemperatur und der andere, B,  beim     Sinken    der Wassertemperatur im Boiler  den Brenner selbsttätig in Betrieb setzt.  Beide Thermostaten sind parallel geschaltet  und wirken auf denselben Brenner. Im Heiz  kessel selbst ist ein weiterer Thermostat $  vorgesehen, welcher mit den beiden erstge  nannten in Serie geschaltet ist und welcher  die     Feuerungsanlage    ausser Betrieb setzt,  wenn einer der beiden Thermostaten Z oder B       unbeabsichtigterweise    länger als erwünscht  eingeschaltet bleiben sollte.  



  Zum Zuführen des Brennstoffes ist eine  von einem Motor M angetriebene Pumpe vor  gesehen. Das Entzünden des mittelst von  einem vom Motor M aus angetriebenen Ge  bläses geförderte Luft am Brenner zerstäub  ten Öls erfolgt     mittelst    eines Zündtransfor-           mators    T und einer Funkenstrecke 18. Am  Kessel selbst ist die gekühlte Photozelle 11  so angeordnet, dass sie von der Helligkeit der  Flamme beeinflusst     wird.    Die Photozelle soll  das definitive Ein- und Ausschalten der       Feuerungsanlage    besorgen, die Thermostaten  dagegen setzen die     Feuerungsanlage    nach Be  darf und     Einstellung    in und ausser Betrieb.  



  Die Photozelle     könnte    aber auch ausser  halb des Kessels angeordnet sein und das  Licht der     Flamme    über Spiegel oder Prismen  auf dieselbe geworfen werden, wobei eine  besondere     Kühlvorrichtung    für die Photozelle  überflüssig würde. Die Photozelle ist an das  Gitter der     Verstärkungsröhre    9, welche Heiz  strom und Anodenspannung vom Transfor  mator 8 aus erhält, angeschlossen. Die Photo  zelle 11 steuert den Anodenstrom der Röhre  9, welcher die Spule des Relais 10 durch  fliesst.

   Zum     Inbetriebsetzen    der     Feuerungs-          anlage    wird der Hauptschalter 1 eingeschal  tet, wobei der Umschalter 2. auf eine der  vier     Kontaktstellen    P, P', I oder     II    eingestellt  ist. Bei der Einstellung auf I     (Winterbetrieb)     erfolgt die Inbetriebsetzung über den Zimmer  thermostaten Z. Der Strom     fliesst    dabei von  einem Pol des zweipoligen Hauptschalters 1  über Kontakt I des Umschalters durch .den  Zimmer- und den Kesselthermostaten Z     und    L  durch die Wippe 13, die sich in der Lage 13'  befindet, zur Primärwicklung des Transfor  mators 8, und von dieser zum zweiten Pol  des Hauptschalters 1.

   Die Wippe 14 befindet  sich in der in     Fig.    3 dargestellten Lage. Der  Transformator 8 liefert nun den zum Betrieb  der     Verstärkerröhre    9     notwendigen    Heiz  strom. Nach Beendigung der     Anheizperiode     der Kathode beginnt der Anodenstrom zu  fliessen, wobei die Spule des Relais 10 erregt  wird, so dass die obern Relaiskontakte a  geschlossen werden. Der Strom fliesst nun  über diese Kontakte durch die Spule 3 des  Hauptrelais. Dadurch wird der Hebel 12 an  gezogen, wodurch der mit ihm oben verbun  dene     Wippenhalter    5 aus der Stellung nach       Fig.    3 in die Stellung nach     Fig.    1 gedreht  wird.

   Dabei     wird    die Klinke 6 vorerst etwas  gehoben und am Ende der Drehbewegung    am untern Stift vom Halter 5 fest eingehängt.  Durch die Wippe 14 erhalten nun der Mo  tor<I>IN,</I> der Zündtransformator<I>T</I> und die  Heizwicklung 17 Strom. Gebläse und Pumpe  werden angetrieben und das zerstäubte 01  wird entzündet. Durch die Flamme wird die  Photozelle erregt, diese schwächt den Anoden  strom der Röhre 9, so dass der Anker des Re  lais 10 abfällt und die Kontakte b schliesst.       Dadurch    wird die Relaisspule 3 stromlos, da  für erhält nun die Relaisspule 4 Ström, diese  zieht die Klinke 6 an. Der Halter 5 wird da  bei .durch seine Feder so weit zurückgezogen,  bis der obere Stift des Halters von der Klinke  6 festgehalten wird. Diese Lage ist in     Fig.    2  dargestellt.

   Durch diese     Wippenverdrehung     wird der Kontakt für die Zündung und die  Heizwicklung 17 unterbrochen und die     Feue-          rungsanlage    läuft im Normallauf weiter, und  zwar so lange, bis einer der Thermostaten Z  oder     K    den ganzen Stromkreis unterbricht.  Die Relaisspule 4 wird dann stromlos, die  Feder 16 zieht die     Klinke    6 an, der Halter 5  geht in die Bereitschaftsstellung     (Fig.    3)  zurück, und die     F'euerungsanlage    ist für eine  weitere Brennperiode bereit.

   Die Leitung  von der Wippe 14 zum Zündtransformator T  weist eine Abzweigung zur     Heizwicklung    17  des Sicherheitsschalters 7 auf, so dass die Bi  metallfeder 15 erwärmt wird, solange der       Zündtransformator    T eingeschaltet ist. Diese  biegt sich dabei und lässt nach einer bestimm  ten Zeit die Wippe 13 in die Blockierstellung  13" herunter fallen, wobei die     Feuerungs-          a.nlage    abgestellt wird. Gleichzeitig     wird    je  doch durch die Wippe 13 ein Stromkreis  durch die Meldevorrichtung 19 geschlossen.  Diese kann als optische oder akustische  Meldevorrichtung ausgeführt sein.

   Das     Ganze     ist derart     ausgebildet,    dass' der Sicherheits  schalter bei normaler Zündung nicht aus  gelöst wird, sondern derselbe kommt nur bei  groben Störungen der     ölzufuhr    oder der  Zündvorrichtung zur Auslösung, dann, wenn  sich keine ordentliche Flamme bildet und  daher die Photozelle nicht arbeiten kann.  



  In gleicher Weise arbeitet die Vorrich  tung, wenn der Umschalter 2 auf die Kon-           taktstelle        II    (Sommerbetrieb) gestellt wird.  Die Steuerung der Anlage erfolgt dann durch  den     Boilerthermostaten    B. Wird der Um  schalter auf P oder P (Prüfstellung) gestellt,  so werden die Thermostaten Z, B und K  überbrückt, und es kann dabei die     Feuerungs-          anlage    jederzeit von Hand ein- und aus  geschaltet werden.

   Es lassen sich auch, was  im Schema nicht gezeichnet ist, noch weitere  Apparate, wie     Zeitsperrschalter,    Fernanzeige  instrumente, sowie Schalter für die Bedienung  von Pumpenmotoren,     Abschliessungen        etc.    in  die Steuerleitungen einbauen.  



  Die Photozelle ist vorteilhaft derart in  einen Halter eingebaut, dass sie durch die       vorbeistreichende        Gebläseluft    dauernd ge  kühlt wird. Das Ganze kann auch derart aus  gebildet sein, dass die Photozelle durch den  zur Flamme strömenden Brennstoff gekühlt  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Steuerung der Brenn stoffzufuhr an Ölfeuerungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Flamme der Feuerung beeinflusste, die Brennstoffzu fuhr zur Flamme beherrschende Photozelle vorgesehen ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine von der Photozelle gesteuerte Ver- stärkerröhre vorgesehen ist, in deren Anodenstromkreis die Wicklung eines Umschaltrelais liegt, welch letzteres bei seiner Erregung den Stromkreis einer Spule eines Hauptrelais schliesst. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass durch das Hauptrelais ein Stromkreis für einen Motor, der die die Luftzufuhr und Brennstofförderung be wirkenden Organe antreibt, ein Zün dungsstromkreis und ein Stromkreis eines Sicherheitsschalters beherrscht wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Spule vorgesehen ist, welche beim Erregtsein der Photo zelle infolge Brennens der Flamme durch das Umschaltrelais erregt wird und so auf das Hauptrelais einwirkt, dass die Zündung abgeschaltet wird. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass in mindestens einer von Strom durchflossenen Leitung eine Meldevorrichtung zur Meldung von Stö rungen vorgesehen ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Photozelle in einen Halter gebaut ist, der so geformt wird, dass durch den zur Flamme strö menden Brennstoff eine dauernde Küh lung der Zelle stattfindet.
CH171645D 1934-04-24 1934-04-24 Vorrichtung zur Steuerung der Brennstoffzufuhr an Ölfeuerungsanlagen. CH171645A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002108B (de) * 1951-09-25 1957-02-07 Francois Albert Bouillon Einrichtung an Dampfkesseln
DE958760C (de) * 1952-05-22 1957-02-21 Hagenuk Neufeldt Kuhnke Gmbh Schaltungsanordnung zur UEberwachung des Betriebszustandes einer elektrisch gesteuerten OElbrenneranalge mittels Photozelle
DE1004329B (de) * 1951-04-05 1957-03-14 Landis & Gyr Ag Flammenueberwachungseinrichtung, insbesondere fuer leuchtende Flammen
DE1011563B (de) * 1953-09-18 1957-07-04 Licentia Gmbh Photoelektrischer Flammenwaechter
DE1026030B (de) * 1952-04-16 1958-03-13 Marie Meier Vogel Geb Vogel Vorrichtung zur UEberwachung der Flamme von OElfeuerungsanlagen

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DE958760C (de) * 1952-05-22 1957-02-21 Hagenuk Neufeldt Kuhnke Gmbh Schaltungsanordnung zur UEberwachung des Betriebszustandes einer elektrisch gesteuerten OElbrenneranalge mittels Photozelle
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