CH171645A - Vorrichtung zur Steuerung der Brennstoffzufuhr an Ölfeuerungsanlagen. - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung der Brennstoffzufuhr an Ölfeuerungsanlagen.Info
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Description
Vorrichtung zur Steuerung der Brennstoffzufuhr an Ölfeuerungsanlagen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur Steuerung der Brenn stoffzufuhr an Ölfeuerungsanlagen, bei wel cher eine von der Flamme der Feuerung be einflusste, die Brennstoffzufuhr zur Flamme beherrschende Photozelle vorgesehen ist. In beiliegender Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 das Gesamtschaltungsschema der Vorrichtung, und Fig. 2 und 3 zeigen verschiedene Stellun gen des Hauptrelais. Die Vorrichtung weist zwei Gehäuse A und<I>A'</I> auf. Das Gehäuse<I>A</I> enthält in der Hauptsache einen Hauptschalter 1, einen Um schalter 2, ein eine Relaisspule 8, eine R- laisspule 4, einen drehbaren Wippenhalter 5, eine Arretierklinke 6 und eine Quecksilber nippe 14 aufweisendes Hauptrelais und einen eine Quecksilbernippe 13, einen Bimetall streifen 15 und eine Heizwicklung 17 auf weisenden Sicherheitsschalter 7. Das Gehäuse A' enthält einen Transfor mator 8, eine Verstärkerlampe 9, ein Um schaltrelais 10, eine Photozelle 11, sowie die zugehörigen Garnituren. Ausserdem sind Thermostaten Z und B vorgesehen, von de nen der eine. Z, die Feuerung beim Sinken der Zimmertemperatur und der andere, B, beim Sinken der Wassertemperatur im Boiler den Brenner selbsttätig in Betrieb setzt. Beide Thermostaten sind parallel geschaltet und wirken auf denselben Brenner. Im Heiz kessel selbst ist ein weiterer Thermostat $ vorgesehen, welcher mit den beiden erstge nannten in Serie geschaltet ist und welcher die Feuerungsanlage ausser Betrieb setzt, wenn einer der beiden Thermostaten Z oder B unbeabsichtigterweise länger als erwünscht eingeschaltet bleiben sollte. Zum Zuführen des Brennstoffes ist eine von einem Motor M angetriebene Pumpe vor gesehen. Das Entzünden des mittelst von einem vom Motor M aus angetriebenen Ge bläses geförderte Luft am Brenner zerstäub ten Öls erfolgt mittelst eines Zündtransfor- mators T und einer Funkenstrecke 18. Am Kessel selbst ist die gekühlte Photozelle 11 so angeordnet, dass sie von der Helligkeit der Flamme beeinflusst wird. Die Photozelle soll das definitive Ein- und Ausschalten der Feuerungsanlage besorgen, die Thermostaten dagegen setzen die Feuerungsanlage nach Be darf und Einstellung in und ausser Betrieb. Die Photozelle könnte aber auch ausser halb des Kessels angeordnet sein und das Licht der Flamme über Spiegel oder Prismen auf dieselbe geworfen werden, wobei eine besondere Kühlvorrichtung für die Photozelle überflüssig würde. Die Photozelle ist an das Gitter der Verstärkungsröhre 9, welche Heiz strom und Anodenspannung vom Transfor mator 8 aus erhält, angeschlossen. Die Photo zelle 11 steuert den Anodenstrom der Röhre 9, welcher die Spule des Relais 10 durch fliesst. Zum Inbetriebsetzen der Feuerungs- anlage wird der Hauptschalter 1 eingeschal tet, wobei der Umschalter 2. auf eine der vier Kontaktstellen P, P', I oder II eingestellt ist. Bei der Einstellung auf I (Winterbetrieb) erfolgt die Inbetriebsetzung über den Zimmer thermostaten Z. Der Strom fliesst dabei von einem Pol des zweipoligen Hauptschalters 1 über Kontakt I des Umschalters durch .den Zimmer- und den Kesselthermostaten Z und L durch die Wippe 13, die sich in der Lage 13' befindet, zur Primärwicklung des Transfor mators 8, und von dieser zum zweiten Pol des Hauptschalters 1. Die Wippe 14 befindet sich in der in Fig. 3 dargestellten Lage. Der Transformator 8 liefert nun den zum Betrieb der Verstärkerröhre 9 notwendigen Heiz strom. Nach Beendigung der Anheizperiode der Kathode beginnt der Anodenstrom zu fliessen, wobei die Spule des Relais 10 erregt wird, so dass die obern Relaiskontakte a geschlossen werden. Der Strom fliesst nun über diese Kontakte durch die Spule 3 des Hauptrelais. Dadurch wird der Hebel 12 an gezogen, wodurch der mit ihm oben verbun dene Wippenhalter 5 aus der Stellung nach Fig. 3 in die Stellung nach Fig. 1 gedreht wird. Dabei wird die Klinke 6 vorerst etwas gehoben und am Ende der Drehbewegung am untern Stift vom Halter 5 fest eingehängt. Durch die Wippe 14 erhalten nun der Mo tor<I>IN,</I> der Zündtransformator<I>T</I> und die Heizwicklung 17 Strom. Gebläse und Pumpe werden angetrieben und das zerstäubte 01 wird entzündet. Durch die Flamme wird die Photozelle erregt, diese schwächt den Anoden strom der Röhre 9, so dass der Anker des Re lais 10 abfällt und die Kontakte b schliesst. Dadurch wird die Relaisspule 3 stromlos, da für erhält nun die Relaisspule 4 Ström, diese zieht die Klinke 6 an. Der Halter 5 wird da bei .durch seine Feder so weit zurückgezogen, bis der obere Stift des Halters von der Klinke 6 festgehalten wird. Diese Lage ist in Fig. 2 dargestellt. Durch diese Wippenverdrehung wird der Kontakt für die Zündung und die Heizwicklung 17 unterbrochen und die Feue- rungsanlage läuft im Normallauf weiter, und zwar so lange, bis einer der Thermostaten Z oder K den ganzen Stromkreis unterbricht. Die Relaisspule 4 wird dann stromlos, die Feder 16 zieht die Klinke 6 an, der Halter 5 geht in die Bereitschaftsstellung (Fig. 3) zurück, und die F'euerungsanlage ist für eine weitere Brennperiode bereit. Die Leitung von der Wippe 14 zum Zündtransformator T weist eine Abzweigung zur Heizwicklung 17 des Sicherheitsschalters 7 auf, so dass die Bi metallfeder 15 erwärmt wird, solange der Zündtransformator T eingeschaltet ist. Diese biegt sich dabei und lässt nach einer bestimm ten Zeit die Wippe 13 in die Blockierstellung 13" herunter fallen, wobei die Feuerungs- a.nlage abgestellt wird. Gleichzeitig wird je doch durch die Wippe 13 ein Stromkreis durch die Meldevorrichtung 19 geschlossen. Diese kann als optische oder akustische Meldevorrichtung ausgeführt sein. Das Ganze ist derart ausgebildet, dass' der Sicherheits schalter bei normaler Zündung nicht aus gelöst wird, sondern derselbe kommt nur bei groben Störungen der ölzufuhr oder der Zündvorrichtung zur Auslösung, dann, wenn sich keine ordentliche Flamme bildet und daher die Photozelle nicht arbeiten kann. In gleicher Weise arbeitet die Vorrich tung, wenn der Umschalter 2 auf die Kon- taktstelle II (Sommerbetrieb) gestellt wird. Die Steuerung der Anlage erfolgt dann durch den Boilerthermostaten B. Wird der Um schalter auf P oder P (Prüfstellung) gestellt, so werden die Thermostaten Z, B und K überbrückt, und es kann dabei die Feuerungs- anlage jederzeit von Hand ein- und aus geschaltet werden. Es lassen sich auch, was im Schema nicht gezeichnet ist, noch weitere Apparate, wie Zeitsperrschalter, Fernanzeige instrumente, sowie Schalter für die Bedienung von Pumpenmotoren, Abschliessungen etc. in die Steuerleitungen einbauen. Die Photozelle ist vorteilhaft derart in einen Halter eingebaut, dass sie durch die vorbeistreichende Gebläseluft dauernd ge kühlt wird. Das Ganze kann auch derart aus gebildet sein, dass die Photozelle durch den zur Flamme strömenden Brennstoff gekühlt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Steuerung der Brenn stoffzufuhr an Ölfeuerungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Flamme der Feuerung beeinflusste, die Brennstoffzu fuhr zur Flamme beherrschende Photozelle vorgesehen ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine von der Photozelle gesteuerte Ver- stärkerröhre vorgesehen ist, in deren Anodenstromkreis die Wicklung eines Umschaltrelais liegt, welch letzteres bei seiner Erregung den Stromkreis einer Spule eines Hauptrelais schliesst. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass durch das Hauptrelais ein Stromkreis für einen Motor, der die die Luftzufuhr und Brennstofförderung be wirkenden Organe antreibt, ein Zün dungsstromkreis und ein Stromkreis eines Sicherheitsschalters beherrscht wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Spule vorgesehen ist, welche beim Erregtsein der Photo zelle infolge Brennens der Flamme durch das Umschaltrelais erregt wird und so auf das Hauptrelais einwirkt, dass die Zündung abgeschaltet wird. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass in mindestens einer von Strom durchflossenen Leitung eine Meldevorrichtung zur Meldung von Stö rungen vorgesehen ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Photozelle in einen Halter gebaut ist, der so geformt wird, dass durch den zur Flamme strö menden Brennstoff eine dauernde Küh lung der Zelle stattfindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH171645T | 1934-04-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH171645A true CH171645A (de) | 1934-09-15 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH171645D CH171645A (de) | 1934-04-24 | 1934-04-24 | Vorrichtung zur Steuerung der Brennstoffzufuhr an Ölfeuerungsanlagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH171645A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1002108B (de) * | 1951-09-25 | 1957-02-07 | Francois Albert Bouillon | Einrichtung an Dampfkesseln |
| DE958760C (de) * | 1952-05-22 | 1957-02-21 | Hagenuk Neufeldt Kuhnke Gmbh | Schaltungsanordnung zur UEberwachung des Betriebszustandes einer elektrisch gesteuerten OElbrenneranalge mittels Photozelle |
| DE1004329B (de) * | 1951-04-05 | 1957-03-14 | Landis & Gyr Ag | Flammenueberwachungseinrichtung, insbesondere fuer leuchtende Flammen |
| DE1011563B (de) * | 1953-09-18 | 1957-07-04 | Licentia Gmbh | Photoelektrischer Flammenwaechter |
| DE1026030B (de) * | 1952-04-16 | 1958-03-13 | Marie Meier Vogel Geb Vogel | Vorrichtung zur UEberwachung der Flamme von OElfeuerungsanlagen |
-
1934
- 1934-04-24 CH CH171645D patent/CH171645A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004329B (de) * | 1951-04-05 | 1957-03-14 | Landis & Gyr Ag | Flammenueberwachungseinrichtung, insbesondere fuer leuchtende Flammen |
| DE1002108B (de) * | 1951-09-25 | 1957-02-07 | Francois Albert Bouillon | Einrichtung an Dampfkesseln |
| DE1026030B (de) * | 1952-04-16 | 1958-03-13 | Marie Meier Vogel Geb Vogel | Vorrichtung zur UEberwachung der Flamme von OElfeuerungsanlagen |
| DE958760C (de) * | 1952-05-22 | 1957-02-21 | Hagenuk Neufeldt Kuhnke Gmbh | Schaltungsanordnung zur UEberwachung des Betriebszustandes einer elektrisch gesteuerten OElbrenneranalge mittels Photozelle |
| DE1011563B (de) * | 1953-09-18 | 1957-07-04 | Licentia Gmbh | Photoelektrischer Flammenwaechter |
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