CH171748A - Weihwasserschale. - Google Patents
Weihwasserschale.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G33/00—Religious or ritual equipment in dwelling or for general use
- A47G33/02—Altars; Religious shrines; Fonts for holy water; Crucifixes
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Description
Weihwasserschale. Gegenstand der Erfindung ist eine Weih wasserschale, bestehend aus einem Gefäss mit Deckel und aus einem in das Gefäss eintau chenden, herausnehmbaren Spender.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen- stand in einer beispielsweisen Ausführungs form dargestellt.
Fig. 1 zeigt die geschlossene Weihwasser schale mit eingesetztem Spender in Seiten ansicht; Fig. 2 zeigt dasselbe Gerät, die Schale und den Deckel senkrecht durchgeschnitten. Die Weihwasserschale besteht aus einem Gefäss a mit Deckel b und aus einem Spen der<I>a.</I> Der Öffnungsrand<I>d</I> des Gefässes a ist aussen so abgesetzt, dass der Deckel b über greifen kann. Der Rand e des Deckels b steht auf einem Absatz f des Gefässrandes<I>d</I> auf. Zur Verbreiterung desselben ist an der Gefässwandung ein Wulst g vorgesehen. Der Deckel b hat an der Ansatzstelle des Randes e eine Ringfläche h, welche bei aufgesetztem Deckel über dem Gefässrand d liegt.
Eine Durchbohrung i des Gefässrandes d und eine Durchbohrung k des Deckelrandes e sind so angebracht, dass sie bei aufgesetztem Deckel sich decken. Mittelst dieser Durchbohrungen können die Ränder d und e versplintet oder in einer sonst geeigneten Weise lösbar ver bunden werden, damit das Gefäss nicht vor) Unbefugten geöffnet werden kann. Vorzugs weise sind die Durchbohrungen<I>i</I> und k, wie die Zeichnung erkennen lässt, in doppelter Anordnung vorhanden, und zwar an einander diametral gegenüberliegenden Stellen.
Der Spender c ist am einen Ende mit einem Handgriff d, am andern Ende mit einem Hohlkörper in versehen, der mehrere Löcher n hat. An dem Handgriff l ist ein Kettchen o angefügt, das anderseits an der Aussenseite des Gefässes a bei p befestigt ist, vorzugs weise lösbar, zum Beispiel mittelst eines Schräubchens. In dem Deckel b befindet sich ein Loch q, durch welches der Spender c hindurchgeht.
Die Weihwasserschale ist zum Aufstellen an einer ehrwürdigen Stätte, zum Beispiel auf einem Grab, in der Kirche oder der gleichen bestimmt. Dabei kann das Gefäss a an der Aufstellfläche befestigt werden. Zu diesem Zweck ist in der äussern Bodenfläche des Gefässes eine Vertiefung r mit Innen gewinde angebracht, zum Beispiel in der Bodenmitte.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Lage der beschriebenen Teile befindet sich die Weihwasserschale ausser Gebrauch. Der Deckel bist aufgesetzt. Der Spender c ruht, das Loch q des Deckels b durchgreifend, in dem Gefäss a, wobei der Hohlkörper<I>na</I> auf dem innern Gefässboden aufsteht. In das Gefäss a wird zum Gebrauch Weihwasser eingefüllt, in welches der Hohlkörper na ein taucht. Durch die Löcher n treten kleine Mengen Weihwassers, in den Hohlkörper 7n ein.
Beim Gebrauch der Weihwasserschale er greift man die Handhabe Z und nimmt den Spender c heraus. Der Spender passiert das Loch<I>q</I> des Deckels<I>b,</I> der auf dem Gefäss verbleibt. Man hält den herausgenommenen Spender mit dem Griff l in der Hand und führt mit ihm Scbleuderbcwegungen aus, wodurch das in dem Hohlkörper in befind liche Weihwasser durch die Löcher n her ausgeschleudert und verspritzt wird. Die Länge des Kettchens o ist so bemessen, dass man den Spender handhaben kann, ohne das Kettchen bei p lösen zu müssen.
Die Weihwasserschale kann aus beliebi gem Material hergestellt werden, zum Beispiel ganz aus Porzellan oder einem andern kera mischen Material oder aus Metall, gegebenen falls auch derart, dass Gefäss a und Deckel b aus verschiedenen Materialien bestehen, zum Beispiel das Gefäss a aus keramischem Ma terial, der Deckel b aus Metall.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Weihwasserschale, gekennzeichnet durch ein Gefäss<I>(a)</I> mit Deckel<I>(b)</I> und einen in das Gefäss eintauchenden, herausnehmbaren Spender (c). UNTERANSPRÜCHE: Weihwasserschale nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (b) ein Loch (q) aufweint, durch welches hindurch der Spender (c) in das Gefäss (a) eingesetzt ist. Weihwasserschale nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (b) mit seinem Rande (e) den abgesetzten Rand (d) des Gefässes (a) übergreift und auf einem Absatz (f) des Gefässrandes aufsteht.3. Weihwasserschale nach Patentansprucb und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Absatz (f) des Gefäss randes (d) mittelst eines Wulstes (g) der Gefässwandung verbreitert ist. 4. Weihwasserschale nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefäss rand (d) und der Deckelrand (e) an einer oder mehreren Stellen mit Durchbohrungen <I>(i, k)</I> versehen sind, welche bei aufgesetz tem Deckel sich decken. 5. Weihwasserschale nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (b) an der' Ansatzstelle seines Randes (e) mit einer Ringfläche (h) versehen ist, welche bei aufgesetztem Deckel über dem Gefässrand (d) liegt.6. Weihwasserschale nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spender (c) an seinem in das Gefäss (a) eintau chenden Ende mit einem Hohlkörper (na) und dieser mit Löchern (n) versehen ist. 7. Weihwasserschale nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spender (c) mit einem Handgriff (l) versehen und dieser mittelst eines biegsamen Zugorganes an dem Gefäss (a) lösbar befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH171748T | 1933-12-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH171748A true CH171748A (de) | 1934-09-15 |
Family
ID=4423341
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH171748D CH171748A (de) | 1933-12-11 | 1933-12-11 | Weihwasserschale. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH171748A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0733328A1 (de) * | 1995-03-20 | 1996-09-25 | Albin Heeb | Gefäss, beispielsweise Vase oder Weihwasserbecken |
-
1933
- 1933-12-11 CH CH171748D patent/CH171748A/de unknown
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