CH172470A - Magnet-elektrischer Zündapparat, insbesondere für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Magnet-elektrischer Zündapparat, insbesondere für Verbrennungskraftmaschinen.Info
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Description
Magnet-elektrischer Zündapparat, insbesondere für Verbrennungskraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf einen magnetelektrischen Zündapparat mit fest stehender Zündspule, insbesondere für Ver brennungskraftmaschinen.
Bei den bis jetzt bekannt gewordenen Zündapparaten dieser Art ist die Zündspule seitlich des rotierenden Teils des Zündappara tes angebracht, und die Ebenen, in denen die Spulenwindungen liegen, verlaufen meist pa rallel zur Drehachse desselben. Dies gibt für solche Zündapparate eine asymmetrische An ordnung, durch die die Einbaumöglichkeit des Apparates in die Verbrennungskraft maschine sehr erschwert wird. Anderseits sind dadurch der Grösse der Eisenquer schnitte des magnetischen Kreises für gege bene Aussendimensionen des Apparates enge Grenzen gezogen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Zündapparat der angeführten Art, bei dem diese Nachteile dadurch vermieden wer den, dass die Wicklungsachse der Zündspule mindestens annähernd in die Achse des per- manenten Magnetes verlegt ist, welche senk recht zu der durch die Pole des permanenten Magnetes gehenden Ebene steht.
In der Zeichnung sind Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes dar gestellt.
Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch einen Magnetapparat mit rotierendem permanenten Magneten; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Li nie A-A in Fig. 1; Fig. 3 ist ein Grundriss der Zündmoment verstelleinrichtung; Fig. 4 ist eine perspektive Ansicht in teil weisem Schnitt eines erfindungsgemässen Magnetapparates; Fig. 5 ist ein Vertikalschnitt durch einen Magnetapparat mit feststehendem permanen ten Magneten; Fig. 6 ist ein Querschnitt nach Linie B-B in Fig. B.
In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 bis 3 und 4 ist a der Lagersupport des Apparates für die Antriebswelle b des rotie. renden permanenten Magnetes e. Dieser Letz tere ist als vielarmiges, beispielsweise sechs- armiges Polrad ausgebildet, bei dem je zwei benachbarte Polradarme entgegengesetzte Po larität haben. d ist die Zündspule mit der Primärwicklung e und der Sekundärwick lung f ;
die Zündspule hat. einen hohlen, la- mellierten Eisenkern g, der durch spiral ,förmig aufgewickeltes oder geschichtetes Eisenblech gebildet wird. Durch diesen hoh len Spulenkern geht die Welle h, welche mit dem Polrad e fest verbunden ist, und an ihrem Ende den Primärstromunterbrecher nocken i und den Hochspannungsstromver teilerarm k trägt. An beiden Enden des Spu lenkernes g befindet sich, vom Spulenkern zweckmässig isoliert, je ein sternförmiges Leitstück 1 bezw. in, die senkrecht zur Achse ,des Spulenkernes angeordnet und die gegen einander um eine Polteilung in der Umfangs richtung versetzt sind.
Diese Leitstücke sind lamelliert, das heisst bestehen aus übereinan dergeschichteten Blechen und haben für das vorliegende Ausführungsbeispiel eines sechs- schenkligen Polrades je drei Arme. Die drei Arme des sternförmigen Leitstückes 1 legen sich mit ihren Enden an die drei lamellierten Leitschienen n, <I>o, p,</I> welche parallel zur Welle<I>b</I> verlaufen und im Magnetgehäuse<I>q,</I> das zweckmässig aus Isolationsmaterial oder nicht magnetisierbarem Metall besteht, ein gegossen sind.
Diese Leitschienen werden auf der Seite des Lagersupports a bei Verwen dung von Isolationsmaterial für das Gehäuse q durch einen im Isolationsmaterial eben falls eingegossenen Führungsring u aus nicht- magnetisierbarem Material in gleichmässigem Abstand voneinander gehalten. Dieser Ring w hat U-förmigen Querschnitt und sein kürzerer Schenkel v, der vom Flansch des Lagersup ports a abgekehrt ist, hat in gleichmässigen Abständen Ausschnitte, in denen die Leit schienen geführt sind. Dieser Ring<I>au</I> dient gleichzeitig zur Befestigung des Apparat gehäuses q am Lagersupport a.
Im Falle, dass das Gehäuse q in Metall ausgeführt ist, fällt der Ring u weg und das Gehäuse<I>q</I> ist direkt am Lagersupport a befestigt. In gleicher Weise-wie das sternförmige Leitstück l legt sich auch das gleichgeformte Leitstück in an drei parallel zur Welle b verlaufende und ebenfalls im Magnetgehäuse q eingegossene lamellierte Leitschienen<I>r, s</I> und<I>t.</I> Der Flug verlauf ist nun folgender:
Bei den drei Nordpolen N des Polrades c geht der magnetische Flux zum Beispiel in die drei Leitschienen n, <I>o, p,</I> von da in das dreiarmige Leitstück 1, durch den Spulen kern g in das dreiarmige Leitstück 7n, in -die drei Leitschienen r, s, t, und von da in die drei Südpole S des Polrades und zurück zu den Nordpolen desselben. Nach einer Drehung des Polrades um eine Polteilung, im vorlie genden Ausführungsbeispiel um 1/s des Um fanges, ist der Fluxverlauf im Spulensystem gerade umgekehrt wie der vorstehend be schriebene.
Um die Wirbelstromverluste im permanenten Magnet, das heisst im Polrad c zu vermindern, werden die Enden der Pol radarme in bekannter Weise aus lamelliertem Blech ausgeführt und diesen Lamellen eine solche Form gegeben, dass sie gleichzeitig als magnetischer Nebenschluss dienen, um auch wieder in bekannter Weise eine Entmagneti- sierung des permanenten Magnetes zu ver hindern.
Fig. 3 ist ein Grundriss der automatischen Zündmomentverstelleinrichtung, die in be kannter Weise z. B, aus zwei Schwung- gewichten y besteht, welche drehbar am Pol rad c befestigt sind. Diese Schwunggewichte greifen mit ihren Enden in eine Verzahnung z der fest mit der Antriebswelle b verbunde nen Büchse z' ein. Steigt die Tourenzahl, so schwingen die beiden Gewichte nach aussen und verstellen das Polrad und mit ihm durch die Welle<I>h</I> den Unterbrechernocken <I>i</I> und das Hochspannungsstromverteilerorgan k re lativ zur Antriebswelle b. Zum Zurückziehen der Schwunggewichte sind die Federn y" vor gesehen.
Ein weiteres auf der Zeichnung nicht dargestelltes Ausführungsbeispiel besteht in einer andern Ausbildung des rotierenden permanenten Magnetes, und zwar in der Form eines Glockenmagnetes; dabei ist die Zündmomentverstellvorrichtung hier inner halb der Arme des glockenförmigen Magnetes angeordnet,- wodurch in der Baulänge gegen über dem vorangehenden Beispiel gewonnen wird.
In Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel dar gestellt, bei dem die Zündspule und der per manente Magnet sitll stehen und bei dem in bekannter Weise der magnetische Flux ver mittelst eines Fluxverteilers durch die Zünd- spule geschickt wird. Der permanente Mag net ist als sternförmiger Magnet c beispiels weise mit sechs Armen ausgebildet; dieser Magnet ist mit der Zündspule im Magnet gehäuse fest einmontiert. c' ist der Fluxver- teiler, der auf der Welle b frei drehbar ist; die Fluxverteilerstücke x' sind in den Flux- verteilerkörper eingegossen.
An diesem Flur verteiler sind die Schwunggewichte y der Zündmomentverstellung drehbar angebracht, die mit ihren Enden wieder in eine Ver zahnung einer Büchse z', welche fest auf der Antriebswelle b sitzt, eingreifen. Mit dem Flurverteiler ist fest die Welle h verbun den, welche wieder zum Antrieb des Primär stromunterbrechers i und Hochspannungs stromverteilers k dient. Im übrigen ist die Anordnung gleich wie beim ersten Ausfüh rungsbeispiel.
Fig. 6 zeigt den Querschnitt nach Linie B-B der Fig. 5; es ist speziell die Anord nung des Flurverteilers c', des Polrades c und der Leitschienen n, o, p, bezw. r, s, t ersichtlich; die letzteren verlaufen wieder pa rallel zur Drehachse.
Ein weiteres, auf der Zeichnung nicht dargestelltes Ausführungsbeispiel besteht in einer andern Ausbildung des stillstehenden permanenten Magnetes, und zwar in der Form eines Glockenmagnetes, der gleichzeitig als Lager für die Antriebswelle dient. Die Arme dieses Glockenmagnetes sind auch wie die Leitschienen im Magnetgehäuse ein gegossen und innerhalb dieser Arme rotiert der Flurverteiler an den Magnetpolen und den parallel zur Drehachse verlaufenden Leitschiene vorbei.
Zwischen Antriebswelle und Fluxverteiler ist auch wieder eine Zünd- momentverstellvorrichtung eingeschaltet; im übrigen ist die Anordnung gleich wie bei den vorangehenden Ausführungsbeispielen.
In den oben beschriebenen Ausführungs beispielen eines sechsarmigen permanenten Magnetes hat man den dreifachen Quer schnitt für die Leitung des Fluxes über die Leitungsschienen und die sternförmigen Lei tungsstücke gegenüber den gewöhnlichen An ordnungen dieser Art. Ausserdem erhält man durch die konzentrische Anordnung sämtli cher Hauptteile des Zündmagnetes eine voll ständig zylindrische Form des Apparates. wodurch die Einbaumöglichkeit desselben in die Verbrennungskraftmaschine eine äusserst günstige wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Magnetelektrischer Zündapparat mit fest stehender Zündspule, insbesondere für Ver brennungskraftmaschinen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wicklungsachse der Zünd- spule mindestens annähernd in die Achse des permanenten Magnetes verlegt ist, welche senkrecht zu der durch die Pole des perma nenten Magnetes gehenden Ebene .steht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Überleitung des magnetischen Flures in den Spulenkern und zurück parallel zur Drehachse stehende Leit schienen angeordnet sind. .Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit schienen in einen aus Isolationsmaterial bestehenden Teil des Magnetgehäuses ein gegossen sind. ä. Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leit schienen in einen aus nicht magnetisier- barem Metall bestehenden Teil des Mag netgehäuses eingegossen sind, welcher direkt am Flansche des Lagersupports befestigt ist. 4.Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite des Lagersupports der Antriebs welle ein Ring aus nicht magnetisier- barem Material und U-förmigem Quer schnitt in das aus Isolationsmaterial be stehende Magnetgehäuse eingegossen ist und der kürzere der Zündspule zu gekehrte Schenkel dieses Ringes in glei chen Abständen Ausschnitte zur Füh rung der Leitschienen hat, während mit- telst des längeren Schenkels .desselben das Magnetgehäuse am Flansch des La gersupports des Polrades befestigt ist. 5.Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass je die Hälfte der Leitschienen mit je einem senkrecht zur Drehachse angeordneten sternförmigen Leitstück verbunden ist, derart, dass abwechslungsweise eine Leit schiene des einen Leitstückes auf eine Leitschiene des andern Leitstückes folgt, wobei die totale Anzahl der Leitschienen gleich der totalen Anzahl der Arme des permanenten Magnetes ist. 6.Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden sternförmigen Leitstücke auf ent gegengesetzten Seiten der Zündspule und anschliessend an deren Stirnflächen vor gesehen sind. 7. Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkern hohl ist und eine durch diesen hohlen Spulenkern und die beiden sternförmigen Leiststücke hindurch gehende Welle sowohl zum Antrieb des Unterbrechernockens, wie des Hochspan nungsstromverteilers dient. B.Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass der permanente Magnet rotiert und die Wicklungsachse der Zündspule in der Rotationsachse des permanenten Mag netes liegt. 9. Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass -ein Zünd- momentregler zwischen Antriebswelle und Magnet eingeschaltet ist, mit dem die Welle zum Antrieb von Unterbre chernocken und Hochspannungsstromver- teilernocken verbunden ist. 10.Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der ro tierende permanente Magnet als viel armiges Polrad ausgebildet ist.. 11. Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch geeknnzeichnet, dass der rotie rende permanente Magnet als vielarmi ger Glockenmagnet ausgebildet ist. 12. Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der permanente Magnet feststeht. 13.Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein konzen trisch zur Spulenachse rotierender Flur verteiler, dessen Verteilerstücke im Flux- verteilerkörper eingegossen sind, die Überleitung des Magnetflures auf den Spulenkern vermittelt. 14. Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zündmomentregler zwischen Antriebs welle und Flurverteiler eingeschaltet ist, mit dem die Welle zum Antrieb des Unterbrechernockens und des Hochspan nungsstromverteilers verbunden ist. 15.Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende. permanente Magnet als vielarmiger Magnet ausgebildet ist und mit seiner Symmetrieachse gleichachsig zur Zündspule steht. 16. Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12, 13, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende permanente Mag net als vielarmiger Glockenmagnet aus gebildet ist. 17.Magnetelektrischer Zündapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 12, 13, 14, 15 und 16, dadurch gekennzeich net, dass auf der Seite der Antriebswelle ein Ring aus nicht magnetisierbarem Material und U-förmigem Querschnitt in das aus Isolationsmaterial bestehende Magnetgehäuse eingegossen ist und der kürzere, der Zündspule zugekehrte Sehen kel dieses Ringes in gleichen Abständen Ausschnitte zur Führung der Leitschienen und der Arme des Glockenmagnetes hat und dass die Antriebswelle im Glocken magnet, dessen Arme auch in das aus Isolationsmaterial bestehende Magnet gehäuse eingegossen sind, gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE172470X | 1931-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH172470A true CH172470A (de) | 1934-10-15 |
Family
ID=5690081
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH172470D CH172470A (de) | 1931-12-19 | 1932-12-02 | Magnet-elektrischer Zündapparat, insbesondere für Verbrennungskraftmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH172470A (de) |
-
1932
- 1932-12-02 CH CH172470D patent/CH172470A/de unknown
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