ZLig- und Stossvorrichtung, insbesondere für Eisenbahnwagen. Durchgehende Zug- und Stossvorrichtun- 0'(11i haben den Vorteil, dass :sie sowohl die beiderseits am Fahrzeug angreifenden Zug kräfte, wie auch die Druckkräfte unmittel bar von einem Ende zum andern übertragen, ohne dass eine Belastung des Untergestelles entsteht.
Dieser Vorteil ist von grosser Be deutung, da die beiderseitigen Zugkräfte zum Beispiel beim Anfahren eines schweren Zuges grosse Werte erreichen können, indem 4e die Summe der gesamten Anfahrwider- stände darstellen, während die beiderseitigen Druckkräfte beim Bremsen langer Züg-- mittelst Luftdruckbremse durch das Auf- laufen der Wagen aufeinander sehr gross werden können.
Durchgehende Zug- und Stossvorrichtungen, die sowohl die beider- seitig-en Zugkräfte, wie auch die bei@derseiti- (;en Drucl.:kräfte ohne Belastung des Unter- -etelles übertragen, sind bislang nur in Ver bindung mit llittelpufferkupplungen be kannt. Der grösste Teil der bestehenden Fahr zeuge besitzt jedoch nicht -#iZittelpufferkupp- lungen, sondern getrennt angeordnete Zug kupplungen und Seitenpuffer.
Es ist be kannt, bei derartigen Fahrzeugen .die Zug kupplungen an eine durchgehende Zugvor richtung anzuschliessen, während die Seiten puffer unmittelbar am Untergestell befestigt sind, so dass die beiderseitigen Druckkräfte in ihrer vollen Höhe das Untergestell belasten. Die Erfindung betrifft nun eine Zug- und Stossvorrichtung mit getrennt angeordne ten Zugkupplungen und Stosspuffern und be zweckt das Lintergestell sowohl von den bei derseitigen Zugkräften, als auch von den bei derseitigen Druckkräften wenigstens teil weise zu entlasten.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 bis 9 je eine Ausführung in Oberansicht teilweise im Schnitt, die Fig. 10 bis 13 stellen eine weitere Ausführung der Erfindung dar, wobei Fig. 11 ein Schnitt nach XII-XII .der Fig. 10 in grösserem Massstabe ist, und .
die Fig. 12 und 13 Darstellungen ent sprechend der Fig. 10 bei anderer Lage ein zelner Teile sind.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist eine durchgehende Zug- und Druckstange 1 in .der Längsachse des Fahrzeuges längsver schiebbar gelagert. Sie ist durch eine Kasten federanordnung mit dem Untergestell 2 des Wagens verbunden. Die Federanordnung be steht aus einer Feder 3, sowie den zugehöri# gen Federtellern 4, 5, die sich gegen An schläge 6, 7 !der Zug- und Druckstange 1 und gegen Anschläge 8, 9 des Untergestelles 2 unter dem Druck der Feder 3 abstützen. Zwischen den. Federtellern 4, 5 ist ein Rohr stück 10 angeordnet, das den Hub,der Feder 3 begrenzt.
Die Feder 3 wird bei Längs bewegungen der Zug- und Druckstange 1 in beiden Richtungen .gespannt.
Die Enden der Zug- und Druckstange 1 sind durch Gelenkbolzen 11 bezw. - 12 mit den Zughaken 13, 14 und mit Querhebeln 15, 16 gelenkig verbunden und sind im übri gen zwischen Führungen 17, 18, die am Un tergestell 2 sitzen, geführt. Mit den Quer hebeln 15, 16 sind die .Seitenpuffer 19, 20 durch Gelenkbolzen 21, 22 verbunden.
Die beiderseitigen Zugkräfte werden demnach durch die Zughaken 13, 14, die Gelenkbol zen 11, 12 und die Zug- und Druckstange 1 übertragen, ohne dass eine Belastung des Untergestelles eintritt. Treten dagegen Zug uni Druckkräfte nur an einem der Zughaken 13, 14 bezw. nur an einem der Seitenpuffer paare 19, 20 auf, so werden diese Kräfte @dureh die Kastenfederanordnung 3, 4, 5, 6, 7 und 10 gegen das Untergestell 1 ab g o efedert.
Die ,durchgehende starre Zugstange hal bekanntlich den Nachteil, dass beim Anfah ren ein Strecken des Zuges nicht eintreten kann, so dass der ganze Zug gleichzeitig in Bewegung gesetzt werden muss, was bei schweren Zügen oft nicht möglich ist. Bei .dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist demnach die Zug- und Druckstange zwei- teilig ausgeführt, wobei die beiden Hälften 48 bezw. 49, in der Mitte durch eine so- gena.nnte Stangenfeder gegeneinander ab gefedert werden.
Die Stangenfedera-nordnung besteht aus einer sehr harten Feder 23., den Federtellern 24, 25 und den mit den Stangen hälften 48, 49 fest verbundenen Mitnehmern 26, 27, die in bekannter Weise .durch Zug stangen 28, 29 jeweils mit den gegenüber liegenden Federtellern 24, 25 verbunden sind. Ein zwischen den Federtellern angeord netes Rohrstück 30 dient als Begrenzung für den Hub der Feder 23. Im übrigen sind die beiden Hälften 48. 49 der Zug- und Druck stange durch je eine Kastenfederanordnung 31, 3,2, 33, 34 mit dem Untergestell 35 ver bunden.
Die Verbindung der Seitenpuffer 36-, 37 und der Zughaken 38, 39 mit den Enden der Zug- und Druekstangenhä.lften 48, 49 ist die gleiche wie bei dem Ausfüh rungsbeispiel nach Fig. 1. Die Verbindung ,der Seitenpuffer 36, 37 mit den Querhebeln 40, 41 erfolgt im vorliegenden Fall jedoch nicht durch Gelenkbolzen, sondern durch an den Pufferstangen angebrachte Anschläge 42, 43 und 44, 45. An dem Untergestell 35 sind je zwei Halter 46 bezw. 47 angeordnet. die zur Führung der Seitenpuffer 36 und 37 dienen.
Die beiderseitigen Zug- und Druck kräfte werden in ähnlicher Weise durch di Vorrichtung übertragen, wie bei dem Aus führungsbeispiel nach Fig. 1, nur dass irn vorliegenden Fall bei derartigen Kräften zu nächst die Stangenfederanordnung 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29 und 30 zusammengedrückt wird, so -dass eine Abfederung dieser Kräfte vorhanden ist. Gleichzeitig werden auch die beiden Kastenfederanordnungen 31, 32. 3 3 und 34 um -den halben Hub der Stangen federanordnung zusammengedrückt.
Die Be lastung, die dieser Zusammenürückung ent spricht, muss vom Untergestell 35 des Wa gens aufgenommen werden. Diese Belastung ist jedoch im Vergleich zu den gesamten bei derseitigen Kräften belanglos, da man den Hub der Stangenfeder 23 bei hoher Endkraft derselben zweckmässig sehr klein wählt, wäh rend -der Hub der Kastenfedern 31 bei nie- driger Endkraft der Feder möglichst gross gewählt wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel na-,b. Fig. 3 ..sind zwischen den Köpfen der Seitenpuffer 51, 52 und dem Untergestell 53 zusätzliche Federn 54, 55 angeordnet, welche die Auf gabe haben, die Seitenpuffer und die Quer- Nebel 56, 5 7 stets in die Mittellage zurück zuführen. Unter der Wirkung der Federn 54. 55 gelangen die hintern Anschläge 59, 61 der Pufferstangen in der Ruhelage an den Querhebeln 56, 57 zur Anlage, so dass zwi schen den Querhebeln und den vordern An schlägen 58, 60 ein Spielraum verbleibt.
Um die Seitenpuffer 51, 52 und die Querhebel )(', 5 7 in die Mittellage zurückzuführen, ist. nur eine verhältnismässig geringe Feder kraft erforderlich. Die Belastung des Unter gestelles 53 durch die Federn 54, 55 bei bei derseitigen Druckkräften ist demnach nur ge ring.
Man kann aber auch diese geringe Be lastung vermeiden, indem man die Federn fit, 63 zwischen den Seitenpuffern 64, 65 tttid den Querhebeln 66, 6.7 anordnet, wie es bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 der Fall ist.
Die Federn 62. 63 stützen sich in diesem Falle einerseits gegen fest mit den Pufferstangen verbundene Mitnehmer 68, 69, sowie gegen auf den Pufferstangen lä.n@s- verschiebba.r geführte, und gegen die zu- g;(#liöri"en Querhebel 66, 6 7 zur Anlage -e- lan-ende Federteller 70, 71.
Bei dieser An ordnung dienen die Federn 62, 63 gleich zeitig zur Abfederung der beiderseitigen Druckkräfte, so dass die Abfederung dieser Druckkräfte durch die Stangenfeder 72 in Fortfall kommen kann. was zweckmässig ist, itin eine allzu weiche Abfederun, der beider seitigen Druckkräfte zu vermeiden. Im vor liegenden Fall ist die Wirkung der Stangen feder<B>7-)</B> gegenüber den beiderseitigen 1)rucl:- kräften dadurch ausgeschaltet, dass die beiden nhälften 7 3, 74 in der Ruhelage einander liegen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 sind zwischen den Zughaken 75, 76 und den Gelenkbolzen 77, 78 zusätzliche Federn 79, 80 angeordnet, die in Hülsen 81, 82 ein gebaut sind und durch je einen Bund 83, 84 der Zughaken 75, 76 bei Zugkräften ge spannt werden. Für die Begrenzung .des Hu bes sind wiederum Rohre 85, 86 vorgesehen. Da die Federn 79, 80 die beiderseitigen Zug kräfte abfedern und da für die Abfederung der beiderseitigen Druckkräfte die Federn 87, 88 vorhanden sind, kann die Anordnung einer Stangenfeder völlig fortfallen. Mithin kann auch die Zug- und Druckstange 89 aus einem Stück bestehen.
Sie ist mit dem Unter gestell 90 lediglich durch eine Kastenfeder 91, wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, verbunden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 sind die Stangenhälften 98, 99 mit Zug stangenköpfen 100, 101, an denen die Zug haken 102, 1'03 angelenkt sind, sowie mit je zwei Bunden 104, 105 und 106, 107 ver sehen. Zwischen den Zugstangenköpfen 100, 101 und den Bunden 104, 105 sind Feder teller 108, 109 und Gleitstücke<B>110,</B> 111 längsverschiebbar angeordnet, die unter der Wirkung von Federn 112, 113 über die Fe derteller 108, 1,09 gegen die Bunde 104, 106 bezw. über die Gleitstücke 110, 111 gegen die Köpfe 100,<B>101</B> gedrückt werden.
Die Gleitstücke 110, 111 legen sich in der Ruhe lage ferner gegen Anschläge 116, 117 des Untergestelles 118. An den Gleitstücken 110, 111 sind Querhebel 119, 120 drehbar ge lagert. Zwischen den Federtellern 108, 109 ist ein Zug- und Stossglied 121 angeordnet, welches im Innern Anschläge 122, 123 für ,die Bunde<B>1.05,</B> 107 der Zugstangenhälften 98, 99 besitzt.
Die beiderseitigen Druck kräfte werden bei dieser Ausführung durch Seitenpuffer 124, 125, die Querhebel 119, 120, die Gleitstücke 110, 111, die Federn 112, 113, die Federteller 108, 109 und durch das Zug- und Stossglied 121 übertragen, ohne dass eine Belastung des Untergestelles 118 entsteht.
Die beiderseitigen Zugkräfte be lasten, solange die Federn 112, 113 zu- sammengedrüclLt werden, auf dem Wege über die Zughaken 102, 103, die Zugstangenhälf- ten 98, 99, die Federteller 108, 109, die Fe- denn 112, 113 und die Gleitstücke 110, 111 das Untergestell. Sobald jedoch die Bunde 105, 107 gegen die Anschläge 122, 123 des Zug- und Stossgliedes 121 treffen, werden die überschüssigen beiderseitigen Zugkräfte durch das Zug- und Stossglied übertragen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 sind lediglich Federn 126, 127 wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 angeord net, während die Querhebel 128, 129 mit den Zughaken 130, 131 und Gleitstücken 132, 133 durch Gelenkbolzen 13=1, 135 verbunden sind. Die Gleitstücke l32, 133 stützen sich unter dem Druck der Federn 126, 127 gegen die Bunde 137, 138 der Zug- und Druckstange 136. Sie können sich gegenüber den Bunden 137, 138 der Zug- und Drueksta.nge um einen gewissen Betrag in der Längsrichtung ver schieben.
Diese Bewegung wird durch die Bunde<B>137,</B> 138 der Zug- und Druckstange 136 und durch Anschläge 139, 140 der Gleit- stücke 132, 133 begrenzt. Es ist ohne wei teres ersichtlich, dass die beiderseitigen Druckkräfte wiederum restlos durch die Vor richtung geleitet werden, ohne das Unter gestell 141 zu belasten, während die beider seitigen Zugkräfte nur in Höhe der Feder kraft auf das Untergestell einwirken.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 sind die Querhebel 142, 143 selbst als Blatt federn ausgebildet und mit den Köpfen 14.1, 1.15 der Zugstangenhälfteri 146, 147 durch Gelenkbolzen 148, 149 verbunden. An die gleichen Gelenkbolzen sind auch die Zug haken 15a, 151 angeschlossen. Die innern Enden der beiden Zugstangenhälften 146, 147 besitzen Bunde 152, 153, mit denen sie in der Ruhelage in einem Schloss 154 gegen einander liegen. Die Bewegung der Stangen voneinander wird durch Anschläge 155, 156 des Schlosses 154 begrenzt. An den Seiten pufferstangen 157,<B>158</B> sind Federteller 161, <B>165</B> vorgesehen.
Zwischen diesen Federtellern und Führungen 159, 160 des Untergestelles 161 sind Federn 162, 163 nach Art der Aus führung nach Fig. 3 angeordnet. Diese 'Fe- dern dienen dazu, die Seitenpuffer 157, 158 und Blattfedern 142, 143 stets in die Mittel- lage zurückzuführen. Bei beiderseitigen Druckkräften belasten sie zwar das Unter gestell 161. Diese Belastung ist jedoch nur gering, da die Federn 162, 163 nur geringe Kräfte ausüben. Die beiderseitigen Zugkräfte werden nur in Höhe der Blattfedern 142, 143 in das Untergestell 161 geleitet.
Sobald die Bunde 152, 153 der Stangen 146, 147 an den Anschlägen 155, 156 des Schlosses 154 zur Anlage gelangen, gehen die überschüssi gen beiderseitigen Kräfte durch das Schloss 154.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 ist die Zug- und Druckstange 168 ungeteilt mit dem Untergestell 169 des Wagens durch eine Kastenfederanordn@ung (Feder 170, Di- stanzrohr 171, Federteller 172, 173, Mit nehmer 174, 175 und die am Untergestell starr befestigten Anschläge 176, 177) ver bunden. Die Stangenköpfe 178, 179 sind mit- telst Gelenkbolzen 180, 181 an die als Blatt federn ausgebildeten Querhebel 182, 183 und an die Zughaken 184, 185 angeschlossen.
Bei dieser Anordnung werden die beider seitigen Zugkräfte und die beiderseitigen Druckkräfte restlos durch die Vorrichtung geleitet, ohne das Untergestell zu be lasten. Die beiderseitigen Zugkräfte sind nicht abgefedert. Die Abfederung der beider seitigen Druckkräfte erfolgt durch die Blatt federn 182, 183.
Die Federn können bei allen Ausfüh rungsbeispielen durch Reibungsfedern, Rei bungsbremsen und dergleichen ersetzt wer den.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 11 bis 14 besitzen die Stangen 187 der Seitenpuffer 186 eines Eisenbahnwagens An sätze 188, über die die gabelförmigen, freien Enden 191 eines Querhebels 189 greifen. Die Querhebel stehen unter der Wirkung von Druckfedern 192, die sich sowohl gegen die Querhebel, als auch gegen am Untergestell 193 des Wagens befestigte Widerlager 194 stützen. Die Querhebel 189 sind unter Ver mittlung von Bolzen 190 an Gleitstücken 197 schwingbar gelagert, für die am Unter gestell 1.93 Schlittenführungen 195 mit An- .schlägen 196 vorgesehen sind.
Die Zughaken ?00 und 201 sind an je einer Zugstange 198 bezw. 199 angelenkt, die in dem zugehörigen Gleitstück <B>197</B> verschiebbar gelagert ist und einen als Anschlag ausgebildeten Kopf 203 bezw. 20.t besitzt.
Die Zugstange#l98 greift mit ihrem freien Ende in ein Federgehäuse 207 ein und trägt innerhalb dieses Gehäuses zwei \Viderlager \?13 und 214, sowie einen Hubbegrenzer 215 für eine mit Vorspannung eingesetzte Schraubenfeder 212, unter deren Druck sich das Widerla.ger 214 in der Ruhe lage der Vorrichtung gegen den einen Deckel 208 des Gehäuses 207 und das W%iderlager 2l3 gegen eine Querwand 209 dieses Ge häuses und gleichzeitig gege:l einen Kopf 202 der Stange 198 stützt.
Die Stange <B>199</B> fasst mit zwei Bunden 205 und 2(_)6 den zweiten, zweiteiligen Deckel 210 des Gehäuses 20 7 zwischen sich. Auf die Stange 198 ist ein zur Druckübertragung bestimmtes Rohr 216 auf geschoben, das sich an seinem einen Ende mit einem Flansch 217 gegen das Gleitstück<B>197</B> und mit seinem andern Ende in der Ruhe lage innerhalb des Gehäuses 207 gegen das F ederwiderlager 214 stützt.
Auf die Stange 199 ist ein ähnliches Druckstück 218 auf geschoben, das mittelst eines Flansches 219 an dem zugehörigen Gleitstiick <B>197</B> anliegt und zwei Ausnehmungen 220 besitzt, in die der Deckel 210 mit zwei sektorförmigen Vorsprüngen 211 eingreift. Das Druckstück 218 greift in das Gehäuse 207 ein und liegt mit seinem freien Ende in der Stellung der Teile nach Fig. 10 an dem Widerlager 213 an.
Werden beide Zughaken 200 und 201. t;leielizeitig auf Zug beansprucht, so ver schiebt sich die Stange 198 in der Darstel lung nach Fig. 111 nach rechts und die Stange 199 nach links. Der Kopf 202 der Stange 198 nimmt dabei das Widerlager 213 nach rechts mit, gleichzeitig aber führt die Stange 199 infolge ihrer starren Kupplung mit dem Gehäuse 207 das ganze Gehäuse und damit auch das Widerlager 214 nach links, so dass die Feder 21? zusammengedrückt wird (Fig. 12), bis der Hubbegrenzer 215 eine weitere Zusammendrückung der Feder 212 verhindert.
Wird nur der Haken 200 be ansprucht, so führt dem Kopf 202 der Stange 198 das )\riderlager 213 nach rechts, das Wi- derlager 214 stützt sich also dabei gegen das Druckstück 216, das sich wegen des an den Anschlägen 196 anliegenden Gleitstückes <B>1.97</B> nicht nach rechts verschieben kann, so dass nur die Feder 212 zusammengedrüekt wird. Bei einer Beanspruchung des Hakens <B><U>91</U></B> wird über .die Stangenverbindung 210, 207, 208, 214, 212 wiederum nur die Feder 21,2, beansprucht, da das Druckstück 218 eine Verschiebung des Widerlagers 213 nach links verhindert.
Bei gleichzeitiger Beanspruchung aller Puffer 186 auf Druck werden die mit den Pufferstangen 187 durch die Querhebel 189 gekuppelten Gleitstücke 197 gegen die Wagenmitte hin verschoben. Sie nehmen da bei die Druckstücke 216 und 218 mit, die die Widerlager 213 und 214 dann ebenfalls ge gen die Wagenmitte hin verschieben und da durch die Feder 212 zusammendrücken.
Bei Beanspruchungen nur der auf einer Wagen seite liegenden Puffer wird nur das auf der gleichen Wagenseite liegende Widerlager 213 oder 214 verschoben, das andere stützt sich auf das zugehörige Druckstück 216 od_ r 2'l8, das wegen der Anordnung der An schläge 196 nicht ausweichen kann, so dass auch hierbei die Feder 212 zusammen gedrückt wird. Die Stangen <B>198</B> und 199 bleiben bei Druckbeanspruchungen der Vor richtung demnach unbelastet.
Bei Zugbelastungen wird nur die Feder 21\@ beansprucht, bei Druckbelastungen, die auch im normalen Betrieb höhere Werte er reichen als die Zugbelastungen, werden auch die Federn 192 mit. zur Arbeitsleistung herangezogen.