CH173090A - Verfahren und Vorrichtung zum Kopieren von optischen oder akustischen Bildern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Kopieren von optischen oder akustischen Bildern.

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CH173090A
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  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Kopieren von optischen oder akustischen Bildern.    Für .das Kopieren von photographischen  Negativen sind Maschinen bekannt geworden,  die es auch ungeübten Personen     gestatten,     von verschieden gearteten Negativen ohne  grosse vorherige Proben einwandfrei Abzüge  herzustellen. Eine derartige Apparatur ist  meist etwa folgendermassen beschaffen: Das  Negativ oder ein Teil desselben wird von  einer zum Kopieren benutzten Glühlampe  durchleuchtet; das Licht fällt dann auf eine       Mattscheibe.    Daneben befindet sich eine  kleine     Glübdampe,    die ein Vergleichsfeld be  leuchtet.

   Durch     Veränderung    eines     Wider-          standes    wird die Helligkeit dieser Vergleichs  lampe so weit geändert, dass das Vergleichs  feld ebenso hell erscheint wie die Mattscheibe.  Die bei dieser Prüfung festgestellten Hellig  keitswerte werden auf dem Negativfilm oder  auf einem Papierband durch besondere Zei  chen, zum     Beispiel    Lochungen, vermerkt.

    Nachdem der     Photometriervorgang    auf diese  Weise     beendet    ist, wird das Negativ zusam-         men    mit ,dem Positivfilm an der Kopierlampe  vorbeigeführt und hierbei die Helligkeit die  ser Lampe gemäss den bei der     Photometrie-          rung    gemachten Aufzeichnungen entweder  von Hand oder automatisch     eingestellt,    so     dass     stets die richtige Lichtmenge für den jewei  ligen Kopiervorgang zur Verfügung steht.

    Schwierigkeiten ergeben sich bei diesem Ver  fahren vor allem dadurch, dass .die Netzspan  nung     schwankt.    Es lässt sich zwar mit relativ  einfachen Mitteln stets die     Spannung    an der  für die Photometrie verwendeten Vergleichs  lampe konstant halten, nicht aber an der als  Kopierlampe verwendeten     Glühlampe"da    die  selbe meist von beträchtlicher Kerzenstärke  ist und während .der kurzen Einschaltdauer  derselben die Netzspannung durch     einfaelie     Mittel schlecht ausgeglichen werden kann.

    Auch ändert sich das aktive Licht der Glüh  lampe in weit höherem Masse, als die Netz  spannungsschwankungen betragen, da sich  das Maximum der ausgestrahlten Energie      mit höherer Temperatur des Glühfadens sehr  stark in den Bereich der kurzen Lichtwellen  verschiebt.  



  Ausserdem ergeben sich, wenn .die     Photo-          metrierung    mit Hilfe der auch zur Belich  tung verwendeten Lichtquelle     durchgeführt     wird, infolge der     grossen    Wärmeträgheit des  Glühfadens in Zusammenhang mit der ver  schieden langen Dauer -der Einschaltung noch  weitere     Schwierigli:eiten,    die ihre Ursache in  der verschieden langen Anlaufzeit des Glüh  fadens     bei,    verschiedenen     Stromstärken    und in  der     grossen    Verschiedenheit der     aktinischen          Zusammensetzungdes    Lichts am Anfang und  am Ende der Anlaufzeit haben.  



  Eine weitere Komplikation entsteht     da-          .durch,        dass    die verschiedenen photographi  schen Emulsionen in den verschiedenen     Spek-          tral-Gebieten    in ungleichem Masse     empfin$-          lich    sind, so dass praktisch eine solche Ma  schine immer nur für eine bestimmte     Emul-          sionssorte    verwendbar ist.  



  Es sind bereits Kopierapparate bekannt,  bei denen automatische     Steuervorrichtungen     zur     Änderung,der        Kopierliehtmenge    verwen  det werden. Die Filmbahn wird bei diesen  Apparaten an einer Stelle durchleuchtet, und  zwar entweder -von einer Vergleichslampe  oder von der Kopierlampe. Das Licht fällt  auf ein lichtempfindliches     Organ    und betätigt  über eine     Verstärkereinrichtung    Reguliervor  richtungen für die Stromstärke ,der Kopier  lampe.

   Da es sich hier meist um schnell auf  einanderfolgende, sich wiederholende Vor  gänge handelt, fällt die Trägheit der verwen  deten Mittel besonders stark ins Gewicht, so  dass auch bei diesen Apparaten nicht alle der  erwähnten Nachteile vollkommen     behoben     sind.  



  Diese Schwierigkeiten werden nach dem  erfindungsgemässen Verfahren     beseitigt,    in  dem man als Kopierlichtquelle eine Entla  dungsröhre mit gasförmiger Füllung (Gas  oder Dampf) benutzt und während des Ko  pierens     die-    von derselben ausgestrahlte Licht  menge nach     Massgabe        einer        Photometrierung     regelt. Dabei kann auch hier die     Photo-          metrierung    vorher stattfinden und es     können       die bei dieser Prüfung     festgestellten    Hellig  keitswerte auf dem     hTegativfilm    oder einem  Papierband durch besondere Zeichen ver  merkt werden.

   Während des eigentlichen Ko  pierens kann dann anhand der durch die       Photometrierung    - erhaltenen Markierungen  die von der Kopierlichtquelle ausgestrahlte       Lichtmenge    von Hand oder automatisch ge  steuert werden. Die     Photometrierung    kann  jedoch auch unmittelbar vor oder während  des Kopierens in der Kopiermaschine selbst  erfolgen und die Regelung der Kopierlicht  quelle selbsttätig vor sich gehen.  



  Die Benutzung von gas- oder dampf  gefüllten Entladungsröhren als. Kopierlicht  quelle ist an sich bereits bekannt. Es wurde  aber noch niemals vorgeschlagen, die Licht  menge dieser Röhren zur Erzielung der rich  tigen     Liehtmenge    für den jeweiligen Kopier  vorgang von Hand oder automatisch zu  regeln. Die Benutzung dieser Röhren hat den  Vorteil,     dass    sich das Spektrum des aus  gestrahlten Lichtes nicht ändert, wenn die  Strommenge durch die Röhre variiert wird.

    Innerhalb     gewisser    Grenzen ist ausserdem  eine Proportionalität zwischen     dein    durch  gehenden Strom und der ausgestrahlten  Lichtmenge vorhanden, besonders wenn man  speziell geeignete Formen von Entladungs  röhren, zum Beispiel Glimmröhren mit     punkt-          förmigem    Intensivlicht verwendet. Ferner  kann die Zeit, die zwischen Stromänderung  und     Lichtänderung    liegt, vernachlässigt wer  den.  



  Für Kopierzwecke sind besonders solche  Lichtquellen wertvoll, die Quecksilberdampf  als strahlende Materie verwenden und unter  diesen Röhren sind es besonders wieder Röh  ren mit Glühkathode, die besonders zweck  mässig für den vorliegenden Zweck sind. Bei  Wechselstrom als Stromquelle lassen sich -die  bei     Gasentladungsröhren    stets erforderlichen,  zur Strombegrenzung dienenden     Vorschalt-          widerstände    natürlich auch durch regelbare  Drosseln oder durch Verwendung von Streu  transformatoren teilweise oder ganz ersetzen.

    Falls die Stromstärke dieser     Gasentladungs-          röhren    und damit die Menge des- zur Ver-           fügung    stehenden Lichtes nicht für alle  Fälle ausreichend variiert werden kann, so  lässt sich, etwa durch Kupplung mit der Ver  gleichslampe, erreichen,     dass    die Belichtungs  zeit erforderlichenfalls verlängert wird, zum       Beispiel    durch     Verlangsamuhb    des Film  antriebes.  



  Das obige Verfahren. kann benutzt wer  den für halb- oder ganz automatisch (kon  tinuierlich) arbeitende     Kopiervorrichtungen,     wie sie für photographische     3lassenauflagen,          sowie    in der Filmindustrie gebraucht wer  den. Dabei kann der     Photometriervorgang     durch die Bedienungsperson oder durch auto  matisch steuernde     Photometriervorrichtungen     erfolgen.  



  Bei der zweiten dargestellten Vorrich  tung benutzt man zur Steuerung des Stromes  für die Lichtquelle gas- oder dampfgefüllte  Entladungsgefässe, deren Entladung durch  eine besondere, von einem Hilfskreis (Gitter  kreis) wirkende Steuerspannung geregelt  werden kann, und die     dureh    die Arbeiten  von     Langmuir        bekannt        geworden,    sind. Da  diese Entladungsgefässe meist mit Queck  silberdampf gefüllt sind, so lässt sich auch  das während des Entladungsvorganges her  vorgerufene Licht selbst für den Beleuch  tungsvorgang verwenden, so     dass    eine beson  dere Kopierlampe sich erübrigt.  



  Um die Helligkeitsvariationen von 0 bis  zur vollen Belastung bei     solehen    Entladungs  gefässen ausnutzen zu können, muss man dem  Gitter dieser Röhre eine Wechselspannung       aufdrücken,    deren Phase gegen die Phase des  Anodenstromes verschiebbar ist, je nach  Massgabe der abzugebenden Helligkeit. Man  erreicht dies zum Beispiel dadurch, dass man  an das Gitter eine Wechselspannung über  eine Drossel legt und durch eine andere  Wicklung der gleichen Drossel den Anoden  strom einer Elektronenröhre fliessen     lä.sst,    die  ihrerseits wieder von einer Photozelle ge  steuert wird.  



  Es ist erwünscht, dass bei     intermittieren-          der    Fortbewegung des Negativen für jeden  einzelnen Kopiervorgang immer gleichmässige       Lichtmengen    zur Verfügung- stehen. Bei    Gleichstrombetrieb ist diese Forderung ohne  weiteres erfüllt. Bei Wechselstrom lässt sich  dies meist dadurch erreichen, dass die Fre  quenz, mit der die Entladungsröhren betrie  ben werden, hinreichend gross gegenüber der  Zahl der Kopiervorgänge in der Zeiteinheit  ist.

   Es ist aber auch möglich, mit     geringeren     Periodenzahlen auszukommen, wenn man da  für Sorge trägt, dass die Anzahl der     Strom-          durchgä.nge    durch das Entladungsgefäss ein       ganzzahliges    Vielfaches der Anzahl der Vor  schubbewegungen in der gleichen Zeit ist.

    Bei automatischen,     kontinuierlieh    wirkenden  Vorrichtungen ist es nicht notwendig,     dass     die Lichtquelle bei der     Vorschubbewegung     aus- und nachher     wieder    eingeschaltet wird,  sondern es lässt sich durch     Vorbeibewegen     des Filmes und dauerndes     Brennenlassen    der  Lichtquelle das gleiche erreichen. Die Licht  stärke wird dann durch Änderung des durch  die Entladungsröhre gehenden Stromes  variiert.

   Bei     )@Techselstrom    findet natürlich  auch bei     ,;dauerndem"    Brennen der Lampe  innerhalb der Halbperioden der Wechsel  spannung ein Zünden und Löschen statt, wo  bei der Zündzeitpunkt und damit der Effek  tivwert .der     Stromstärke    und die Lichtstärke  in bei gittergesteuerten, mit Gas- oder Dampf  gefüllten Entladungsröhren     bekannter    Weise  geregelt wird, zum Beispiel durch Änderung  der Phasenlage der Gitterspannung.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren lässt  sich vorzüglich zum Kopieren von akusti  schen Bildern, zum     Beispiel    Tonbildern, ver  wenden. Man kann dann gemäss einer Aus  führungsform der Erfindung beim Kopieren  ein Bild erzielen,     dass    bei der     nachherigen     Wiedergabe praktisch keine störenden Neben  geräusche     verursacht.    Dieses     Verfahren    ist  sowohl für Tonaufzeichnungen in Sprossen-,  wie in     Zaokenschrift    zu verwenden. Beim  Kopieren von     Sprossenschrift    wird :die Kopie  in bekannter Weise     maximal    geschwärzt,  während der Kopiervorgang von Zacken  anhand der Zeichnungen näher erläu  tert wird.  



  Die Erfindung wird in der Zeichnung  in     einigen.        Ausführungsbeispielen        erläutert.              Fig.    1 zeigt eine Anordnung für eine selbst  tätig arbeitende Anlage für kontinuierlichen  Betrieb, zum     Beispiel    zum Kopieren eines  Filmes;     Fig.    2 zeigt eine     teilweise    abgeän  derte Ausführungsform der     Photo.metriervor-          richtung    nach     Fig.    1, insofern, als ein gas  gefülltes Entladungsgefäss' mit einer phasen  verschiebbaren Wechselspannung am Gitter  benutzt wird;

   die     Fig.    3, 4, 5 und 6 ver  anschaulichen, wie von akustischen     Bildern.     in     Amplitudenschrift    Kopien,     die    bei     cler     Wiedergabe keine Nebengeräusche ergeben,       hergestellt    werden können.  



  Vor allem     -sei    bemerkt,     :dass    es für die Er  findung von grösster Bedeutung ist, dass die  als Kopierlampe verwendete     Gasentladungs-          röhre    sehr stark     aktinisches    Licht ausstrahlt,       wie    :dies zum Beispiel bei Quecksilber in  starkem Masse der Fall ist. Im Gegensatz zu  den bisher als Kopierlampen verwendeten       Glühlampen    mit einer sehr hohen Kerzenzahl  bis zu<B>1000</B> HK, kommt man bei     -Verwen-          .dung    dieser Lichtquelle mit bedeutend ge  ringerer Energie zu :dem gleichen Ergebnis.

    Der Aufwand für ein HK beträgt zum Bei  spiel bei einer Glühlampe 0,5 Watt, während  er bei einer     Quecksilberdampfentladungsröhre     nur 0,2 Watt beträgt. Die Quecksilberdampf  entladungsröhre liefert dabei nur solche  Strahlen, die auf die     Photosehiehten    einwir  ken, während bei Glühlampen im wesent  lichen unwirksame Strahlung auftritt und  nur ein ganz verschwindender Bruchteil  wirksam ist.

       Verwendet    man für die     Queck-          silberdampfentladungsröhre    eine     Glühka-          thode,    so sind besonders     Hochemissionskatho-          den    wegen ihrer sehr niedrigen Temperatur  zweckmässig, da das Licht einer solchen Ka  thode nicht störend     wirkt.     



  In     Fig.    1 wird der     I\Tegativfilm    17 von  der     Abwickelrolle    4 auf :die     Aufwickelrolle     5 gewickelt und passiert bei diesem Vorgang  die Kopierlampe 1. An dieser Stelle bewegt  sich synchron mit dem Negativfilm 17 und  hinter diesem in bezug auf die Kopierlampe,  .der Positivfilm 18, der von der     Abwickel-          rolle    6 über die Führungsrollen 8 und 9 auf  :die     Aufwickelrolle    7 gewickelt wird und auf         :dem    das Negativ kopiert werden soll.

   Damit  :die Lichtstärke :der Kopierlampe sich der       durchschnittlichen    Lichtdurchlässigkeit des  Negatives anpasst, wird das Negativ vor der  Kopierstelle von einer Lichtquelle 2 :derart  durchleuchtet,     :dass    die lichtempfindliche  Zelle eine Lichtmenge empfängt, die ein Mass  für die     @durchs.chnittliche    Lichtdurchlässig  keit des Negatives ist. Die Photozelle 3 ist  mit einem Widerstand 16 in. Reihe geschaltet  und an :diesem Kreise ist eine Gleichspan  nung gelegt.. Die die Photozelle treffende  Lichtmenge bestimmt ihren     elektrischen     Widerstand und die Stromstärke in dem  Kreis     Photozelle-Widerstand    wird sich :dem  entsprechend ändern.

   Die     Klemmspannung     .des Widerstandes 16 wird sich     proportional     dem Strome ändern und dadurch,     dass    Gitter  und Kathode der Verstärk     erlampe    10, respek  tive mit den Klemmendes Widerstandes 16  verbunden sind,     wird    die     Gitterspannung     dieser Lampe ein Mass sein für die durch  schnittliche Lichtdurchlässigkeit des Nega  tives. Der Anodenstrom der     Verstärkerlampe     10 speist die Kopierlampe 1, für die eine       Gasentla:dungsröhre    verwendet wird.

   Da die  Helligkeit :der Röhre praktisch proportional  der Stromstärke ist, so wird mit dieser An  ordnung eine genaue Anpassung der Licht  stärke am Negativ erhalten.  



  Bei :dem     sogenannten    Umkehrfilm ist es  notwendig, nach dem Entwickeln des nega  tiven Bildes und dessen Entfernung von dem  Film ebenfalls durch eine variable Licht  quelle das restliche Bromsilber zu belichten.  Auch hierfür lässt sich der erfindungsgemässe  Vorgang benutzen.  



  In     Fig.    2: ist das Schaltungsschema ab  gebildet, im Falle dass als Kopierlampe ein       Gasentladungsgefäss    verwendet     wird.    Die  schematische räumliche     Anordnung    ist gleich  .der aus     Fig.    1. Die Photozelle ist hier mit  12, der Widerstand mit 19, die Verstärker  lampe mit 13 bezeichnet. Der Anodenstrom  dieser     Verstärkerlampe    wird der Spule 20  zugeführt,     wodurch    der     Eisenkern    14 mehr  oder weniger magnetisch gesättigt wird.

   Auf  :diesem Eisenkern liegt eine zweite     Spule    21,      die von dem Gitterstrom der     Gasentladungs-          röhre    11 durchflossen wird. An der Anode  und Gitter dieser Röhre ist dieselbe Wechsel  spannung gelegt. Die Gitterspannung be  kommt in der Spule 21 eine Phasenverschie  bung, die von der Sättigung des Eisenkernes  1-1 abhängig ist. Die Entladungsröhre, die  zu gleicher Zeit Beleuchtungslampe ist,  leuchtet nun     intermittierend    auf, wobei die  Dauer der jeweiligen     Aufleuchtung    von der  Phasenverschiebung zwischen Anode- und  Gitterspannung, abhängig ist. Mit dieser An  ordnung ist in dieser Weise derselbe Effekt  als mit der Anordnung nach     Fig.    1 zu er  halten.  



  In den     Fig.    3, 4, 5 und 6 ist ein Ver  fahren zum Kopieren von Tonaufzeichnun  gen nach der     Amplitudenschrift    erläutert. Es  hat sich     herausgestellt,    dass das erfindungs  gemässe Verfahren insbesondere dazu geeig  net ist, Tonaufzeichnungen dieser Art her  zustellen, die bei der Wiedergabe minimales  Nebengeräusch geben. Die     Fig.    3 und 4  zeigen -das Tonnegativ, von dem .der schraf  fiertgezeichnete Teil     lichtundurchlässig    ist.  Man     tastet    nun zum     Beispiel,die    Stelle P mit.  einem Lichtbündel L konstanter Helligkeit  und konstanter Breite ab und beeinflusst mit  der durchgelassenen Lichtmenge eine Photo  zelle.

   Die Breite des Lichtbündels L wird  derart     gewählt,    dass mehrere Wellenlängen  der niedrigsten Frequenz, die die Spur ent  hält, umfasst werden, damit die die Photo  zelle treffende Lichtmenge ein Mass ist für  die durchschnittliche Lichtdurchlässigkeit  der Tonspur. Der Strom der Zelle wird be  nutzt um über ein Verzögerungsrelais die       jeweilige    Länge des schmalen Kopierlicht  bündels G     (Fig.    4) zu beeinflussen.     Dieses     Kopierlicht kann zum Beispiel von einer  Glimmlampe mit linienförmiger Entladungs  bahn veränderlicher Länge herrühren. Die  Länge der Entladungsbahn einer derartigen  Glimmlampe ist .der angelegten Spannung  proportional.

   Je mehr Licht beim Abtasten       durchgelaüsen    (oder beim     episkopischen    Ver  fahren reflektiert) wird, desto kleiner ist  also die Länge des Kopierbüschels. Das    Schaltungsschema     kann,dem    aus     Fig.    1 ähn  lich sein, indem man die normale     Gasent-          ladungsröhre    von einer mit linienförmiger  Entladungsbahn ersetzt.  



  Das Verzögerungsrelais bezweckt die  Zeit, die der Film braucht     um    von der Ab  taststelle die Kopierstelle zu erreichen, zu  kompensieren.  



  Man erhält auf diese Weise eine Kopie  nach     Fig.    5, in der die nicht lichtdurchlässi  gen Teile schraffiert angegeben sind. Nach  abermaligem Kopieren der Aufzeichnung  nach     Fig.    5 wird eine Kopie nach     Fig.    6 er  halten. Nur die für die Wiedergabe des  akustischen Bildes erforderlichen Teile sind  jetzt     liehtdurehlässig,    so     .dass    etwaige, bei  einer gewöhnlichen Kopie des Bildes nach       Fig.    3     auftretende,    lichtdurchlässige Stellen  bei der Wiedergabe keine schädlichen Neben  geräusche ergeben können, die durch darauf  befindliche     Schmutzpartikelchen    hervor  gerufen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Kopieren von optischen oder akustischen Bildern, dadurch gekenn zeichnet, dass als Kopierlichtquelle ein Ent ladungsgefäss- mit gasförmiger Füllung ver wendet wird, dessen ausgestrahlte Licht menge währenddes Kopierens nach Massgabe einer Pho-tometrierung geregelt wird. UNTERANSPRUCH: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, insbe sondere zwecks Herstellung einer an nähernd geräuschlosen Tonaufzeichnuiig in Amplitudenschrift, dadurch gekenn zeichnet"dass eine Glimmlampe mit linien- förmiger Entladungsbahn veränderlicher Länge benutzt wird. PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zum Kopieren von optischen oder akustischen Bildern nach Patentan- spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Kopierlichtquelle ein Entladungsgefäss mit gasförmiger Füllung dient, dessen Entladung durch eine in einem Hilfskreis wirkende Steuerspannung geregelt werden kann. UNTERANSPRüCHE: 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, bei .der die Photometrierung automatisch mit telst einer Lichtquelle und einer Photo zelle vor sich geht, dadurch gekennzeich net, dass die benutzte Photozelle eine Phasenverschiebung der Steuerspannung am Gitter des Entladungsgefässes gegen über dessen Anodenspannung bewirkt, mittelst einer in den Gitterkreis des Ent ladungsgefässes geschalteten Drossel, deren Vormagnetisierung und Selbstinduktion durch einen von .der Photozelle gesteuer ten Strom beeinflusst wird.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da .durch gekennzeichnet, .dass sie als Kopier lichtquelle eine Glimmlampe mit punkt- förmiger Lichtquelle enthält. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ins besondere zur Herstellung einer annähernd geräuschlosen Tonaufzeichnung in Ampli- tudenschrift, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Kopierlichtquelle eine Glimmlampe mit linienförmiger Entladungsbahn ver änderlicher Länge enthält.
    PATENTANSPRUCH III: Photographische Kopie von optischen oder akustischen Bildern, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I.
CH173090D 1932-06-04 1933-06-02 Verfahren und Vorrichtung zum Kopieren von optischen oder akustischen Bildern. CH173090A (de)

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