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des eigentlichen Kopierens kann dann an Hand der durch die Photometrierung erhaltenen Markierungen die von der Kopierlichtquelle ausgestrahlte Lichtmenge von Hand oder automatisch gesteuert werden.
Die Photometrierung kann jedoch auch unmittelbar vor oder während des Kopierens in der Kopiermaschine selbst erfolgen und die Regelung der Kopierlichtquelle selbsttätig vor sich gehen.
Die Benützung von gas-oder dampfgefüllten Entladungsrohren als Kopierliehtquelle ist an sich bereits bekannt. Es wurde aber noch niemals vorgeschlagen, die Lichtmenge dieser Röhren zur Erzielung der richtigen Lichtmenge für den jeweiligen Kopiervorgang von Hand oder automatisch zu regeln. Die Benutzung dieser Röhren hat den Vorteil, dass sich das Spektrum des ausgestrahlten Lichtes nicht ändert. wenn die Strommenge durch die Röhre variiert wird. Innerhalb gewisser Grenzen ist ausserdem eine Proportionalität zwischen dem durchgehenden Strom und der ausgestrahlten Liehtmenge vorhanden, besonders wenn man speziell geeignete Formen von Entladungsröhren, z. B. Glimmröhren mit punktförmigem Intensivlieht, verwendet.
Ferner kann die Zeit, die zwischen Stromänderung und Liehtänderung liegt, vernachlässigt werden.
Für Kopierzweeke sind besonders solche Lichtquellen wertvoll, die Queeksilberdampf als strahlende
Materie verwenden, und unter diesen Röhren sind es besonders wieder Röhren mit Glühkathode, die be- sonders zweckmässig für den vorliegenden Zweck sind. Bei Wechselstrom als Stromquelle lassen sich die bei Gasentladungsröhren stets erforderlichen, zur Strombegrenzung dienenden Vorschaltwiderstände natürlich auch durch regelbare Drosseln oder durch Verwendung von Streutransformatoren teilweise oder ganz ersetzen.
Falls die Stromstärke dieser Gasentladungsröhren und damit die Menge des zur
Verfügung stehenden Lichtes nicht für alle Fälle ausreichend variiert werden kann, so lässt sieh, etwa durch Kupplung mit der Vergleichslampe, erreichen, dass die Belichtungszeit erforderlichenfalls ver- längert wird, so z. B. durch Verlangsamung des Filmantriebes.
Im Rahmen der Erfindung liegt ferner die Benutzung des obigen Verfahrens für halb oder ganz automatisch (kontinuierlich) arbeitende Kopiervorrichtungen, wie sie für photographiselle Massenauf- lagen sowie in der Filmindustrie gebraucht werden. Dabei kann der Photometriervorgang durch die
Bedienungsperson oder durch automatisch steuernde Photometriervorrichtungen erfolgen.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung besteht darin, dass man zur Steuerung des Stromes für die Lichtquelle gasgefüllte Entladungsgefässe benutzt, deren Entladung durch eine besondere in einem Hilfskreis (Gitterkreis) wirkende Steuerspannung geregelt werden kann, und die durch die Arbeiten von
Langmuir bekannt geworden sind. Da diese Entladungsgefässe meist mit Quecksilberdampf gefüllt sind, so lässt sich auch das während des Entladungsvorganges hervorgerufene Lieht selbst für den Beleuchtungs- vorgang verwenden, so dass eine besondere Kopierlampe sieh erübrigt.
Um die Helligkeitsvariation von 0 bis zur vollen Belastung bei solchen Entladungsgefässen ausnutzen zu können, muss man dem Gitter dieser Röhre eine Wechselspannung aufdrücken, deren Phase gegen die Phase des Anodenstromes verschiebbar ist, je nach Massgabe der abzugebenden Helligkeit. Man erreicht dies erfindungsgemäss z. B. dadurch, dass man an das Gitter eine Wechselspannung über eine Drossel legt und durch eine andere Wicklung der gleichen Drossel den Anodenstrom einer Elektronenröhre fliessen lässt, die ihrerseits wieder von einer Photozelle gesteuert wird.
Es ist erwünscht, dass bei intermittierender Fortbewegung des Negatives für jeden einzelnen Kopiervorgang immer gleichmässige Liehtmengen zur Verfügung stehen. Bei Gleichstrombetrieb ist diese Forderung ohne weiteres erfüllt. Bei Wechselstrom lässt sich dies meist dadurch erreichen, dass die Frequenz, mit der die Entladungsröhren betrieben werden, hinreichend gross gegenüber der Zahl der Kopiervorgänge in der Zeiteinheit ist.
Es ist aber auch möglich, mit geringeren Periodenzahlen auszukommen wenn man dafür Sorge trägt, dass die Anzahl der Stromdurchgänge durch das Entladungsgefäss ein ganzzahliges Vielfaches der Anzahl der Vorschubbewegungen in der gleichen Zeit ist. Bei automatischen. kontinuierlich wirkenden Vorrichtungen ist es nicht notwendig, dass die Lichtquelle bei der Vorschubbewegung aus-und nachher wieder eingeschaltet wird, sondern es lässt sich durch Vorbeibewegungen des Filmes und dauerndes Brennenlassen der Lichtquelle das gleiche erreichen. Die Lichtstärke wird dann durch Änderung des durch die Entladungsröhre gehenden Stromes variiert.
Bei Wechselstrom findet natürlich auch bei"dauerndem"Brennen der Lampe innerhalb der Halbperioden der Wechselspannung ein Zünden und Löschen statt, wobei der Zündzeitpunkt und damit der Effektivwert der Stromstärke und die Lichtstärke in bei gittergesteuerten, mit Gas-oder Dampf gefüllten Entladungsröhren bekannter Weise geregelt wird, z. B. durch Änderung der Phasenlage der Gitterspannung.
Das erfindungsgemässe Verfahren lässt sich auch vorzüglieh zum Kopieren von akustischen Bildern, wie Tonaufzeiehnungen, verwenden. Man kann dann gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung beim Kopieren ein Bild erzielen, das bei der nachherige Wiedergabe praktisch keine störenden Nebengeräusche verursacht. Dieses Verfahren ist sowohl für Tonaufzeiehuungen in Intensitäts-wie in Ampli-
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Bei der Verwendung des erfindungsgemässen Verfahrens zum Kopieren von Tonaufzeiehnungen in Intensitätsschrift geht man eben so vor wie beim Kopieren von Bildern. Das Tonbild wird vor oder an der Kopierstelle von einer Liehtquelle konstanter Intensität derart durchleuchtet, dass eine der mittleren Transparenz entsprechende Lichtmenge eine Photozelle trifft, die an der Gegenseite des Trägers ange-
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tinuierlicher maximaler Schwärzung entsteht, welche bekanntlich bei der Wiedergabe ein minimales Grundgeräusch hervorruft. Der Kopiervorgang von Zackenschrift wird an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
Die Erfindung wird in der Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen erläutert. Fig. 1 zeigt eine Anordnung für eine selbsttätig arbeitende Anlage für kontinuierlichen Betrieb, z. B. zum Kopieren eines Filmes. Fig. 2 zeigt eine teilweise abgeänderte Ausführungsform der Photometriervorrichtung nach Fig. 1, bei der ein gasgefiilltes Entladungsgefäss mit einer phasenverschiebbaren Wechselspannung am Gitter benutzt wird. Die Fig. 3, 4. 5 und 6 veranschaulichen, wie von akustischen Bildern in Amplitudenschrift Kopien, die bei der Wiedergabe keine bzw. minimale Nebengeräusche ergeben, hergestellt werden können.
Vor allem sei bemerkt, dass es für die Erfindung von grösster Bedeutung ist, dass die als Kopierlampe verwendete Gasentladungsröhre sehr stark aktinisehes Lieht ausstrahlt, wie dies z. B. bei Quecksilberdampflampen in starkem Masse der Fall ist. Im Gegensatz zu den bisher als Kopierlampen verwendeten
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ein ganz verschwindender Bruchteil wirksam ist. Verwendet man in der erfindungsgemässen Queeksilber- dampfentladungsröhre eine Glühkathode, so sind besonders Hochemissionskathoden wegen ihrer sehr niedrigen Temperatur zweckmässig, da das Licht einer solchen Kathode nicht störend wirkt.
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Abwickelrolle 6 über die Führungsrollen 8 und 9 auf die Aufwickelrolle 7 gewickelt wird und auf den das Negativ kopiert werden soll.
Damit die Lichtstärke der Kopierlampe sich der durchschnittlichen Licht- durchlässigkeit des Negatives anpasst, wird das Negativ vor der Kopierstelle von einer'Lichtquelle.'
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durchschnittliche Lichtdurchlässigkeit des Negativs ist. Die Photozelle. 3 ist mit einem Widerstand 16 in Reihe geschaltet und an diesen Kreis ist über die mit-bezeichnete Klemme eine Gleichspannung gelegt.
Die die Photozelle treffende Lichtmenge bestimmt den elektrischen Widerstand der Zelle und die Stromstärke in dem Kreis Photozelle 3- Widerstand 16 wird sich dementsprechend ändern. Die Klemmspannung des Widerstandes 16 wird sich proportional zum Strom ändern und dadurch, dass Gitter und Kathode der Verstärkerröhre 10 mit den Klemmen des Widerstandes 16 verbunden sind, wird die Gitterspannung dieser Lampe ein Mass sein für die durchschnittliche Lichtdurchlässigkeit des Negativs. Der Anodenstrom der Verstärkerröhre 10 speist die Kopierlampe 1. für die erfindungsgemäss eine Gasentladungsröhre verwendet wird.
Da die Helligkeit der Röhre praktisch proportional der Stromstärke ist, so wird mit dieser Anordnung eine genaue Anpassung der Lichtstärke an die Liehtdurchlässigkeit des Negativs erhalten.
Bei dem sogenannten Umkehrfilm ist es notwendig, nach dem Entwickeln des negativen Bildes und dessen Entfernung von dem Film ebenfalls durch eine variable Lichtquelle das restliche Bromsilber zu belichten. Auch hiefür lässt sieh das erfindungsgemässe Verfahren und die Vorrichtung benutzen.
In Fig. 2 ist das Sehaltungssehema für den Fall abgebildet, dass als Kopierlampe ein Gasentladungsgefäss mit Steuergitter verwendet wird. Die schematische räumliche Anordnung ist gleich der in Fig. 1. Die Photozelle ist hier mit 13, der Widerstand mit 16, die Verstärkerröhre mit 10. bezeichnet. Der Anodenstrom dieser Verstärkerröhre wird der Spule 20 zugefiihrt, wodurch der Eisenkern 1. J mehr oder weniger magnetisch gesättigt wird. Auf diesem Eisenkern liegt eine zweite Spule 21. die von dem Gitterstrom der Gasentladungsröhre 11 durchflossen wird. An Anode und Gitter dieser Röhre ist dieselbe Wechselspannung gelegt.
Die Gitterspannung bekommt in der Spule 21 eine Phasenverschiebung, die von der Sättigung des Eisenkernes 14 abhängig ist. Die Entladungsröhre, die hier z. B. zu gleicher Zeit Beleuchtungslampe ist, leuchtet nun intermittierend auf. wobei die Dauer des jeweiligen aufleuchten von der Phasenverschiebung zwischen Anoden- und Gitterspannung abhängig ist. Mit dieser anordnung ist auf diese Weise derselbe Effekt wie mit der Anordnung nach Fig. 1 zu erhalten.
In den Fig. 3,4, 5 und 6 ist ein Verfahren zum Kopieren von Tonaufzeichnungen nach der Amplitudenschrift erläutert. Es hat sich herausgestellt, dass das erfindungsgemässe Verfahren insbesondere dazu geeignet ist, Tonaufzeichnungen dieser Art herzustellen. die bei der Wiedergabe minimales Neben-
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undurchlässig ist. Man tastet nun z. B. die Stelle P mit einem Lichtbündel L konstanter Helligkeit und konstanter Breite ab und beeinflusst mit der durehgelassenen Lichtmenge eine Photozelle. Die Breite des Liehtbündels L wird derart gewählt, dass bei der niedrigsten Frequenz, die die Spur enthält, mehrere Wellenbilder umfasst werden, damit die die Photozelle treffende Lichtmenge ein Mass ist für die durchschnittliche Lichtdurchlässigkeit der Tonspur.
Der Strom der Zelle wird dazu benutzt, um über ein Ver-
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zögerungsrelais die jeweilige Länge des schmalen Kopierlichtbündels G (Fig. 4) zu beeinflussen. Dieses Kopierlicht kann z. B. von einer Glimmlampe mit linienförmiger Entladungsbahn veränderlicher Länge herrühren. Die Länge der Entladungsbahn einer''derartigen Glimmlampe ist der angelegten Spannung proportional. Je mehr Licht beim Abtasten durchgelassen (oder beim episkopisehen Verfahren reflektiert) wird, desto kleiner ist also die Länge des Kopierlichtbüschels. Das Schaltungsschema kann demnach Fig. 1 ähnlich sein, indem man die normale Gasentladungsröhre durch eine solche mit linienförmiger Entladungsbahn ersetzt.
Das Verzögerungsrelais bezweckt, die Zeit, die der Film braucht, um von der Abtaststelle die Kopierstelle zu erreichen, zu kompensieren.
Man erhält auf diese Weise eine Kopie nach Fig. 5, in der die nichtlichtdurchlässigen Teile schraffiert angegeben sind. Nach abermaligem Kopieren der Aufzeichnung nach Fig. 5 wird eine Kopie gemäss Fig. 6 erhalten. Nur die für die Wiedergabe des akustischen Bildes erforderlichen Teile sind jetzt lichtdurchlässig, so dass etwaige, bei einer gewöhnlichen Kopie des Bildes nach Fig. 3 auftretende, lichtdurchlässige Stellen bei der Wiedergabe keine schädlichen Nebengeräusche ergeben können, die sonst durch darauf befindliche Sehmutzpartikelehen hervorgerufen werden.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zum Kopieren von optischen oder akustischen Bildern, dadurch gekennzeichnet, dass als Kopierlichtquelle ein gas-oder dampfgefülltes Entladungsgefäss verwendet wird, dessen ausgestrahlte Lichtmenge während des Kopierens nach Massgabe einer Photometrierung geregelt wird.