CH173098A - Skibindung. - Google Patents
Skibindung.Info
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Description
Skibindung. Der Gegenstand der Erfindung ist eine Skibindung mit verstellbaren Zehenbacken. Zur unbedingt zuverlässigen Festhaltung in jeder beliebigen Einstellung sind die Auf lageschenkel der letzteren vorn und hinten mit kreisbogenförmigen, gezahnten Stirnkan ten versehen, welche in eine entsprechende Verzahnung zweier beiderseits :der Stirn kanten der Zehenbackena.uflageschenkel an geordneter gerader Querleisten eingreift. Derartige Bindungen. bei welchen diese gezahnten Querleisten an einer Grundplatte unbeweglich befestigt sind, sind zwar be kannt.
Ihr Hauptnachteil besteht indessen darin, dass die Befestigungsschrauben beim Verstellen der Z Zehenbacken mindestens so weit herausgeschraubt werden müssen, dass die letzteren über die Leisten hochgehoben werden können. um dann erst. in die neue Stellung gebracht zu werden. Ihr Wieder befestigen wird hierauf durch das Nieder schrauben der Befestigungsschrauben be wirkt. Das Neue der vorliegenden Erfindung be steht nun darin, -dass die gezahnten Leisten unter einer Deckplatte liegen, und dass zur Festhaltung beziehungsweise Freigabe der Zehenbacken wenigstens die eine der Leisten .
in der Längsrichtung des Skis versehiebbar angeordnet ist.
Die Bindung kann mit oder ohne Grund platte ausgerüstet sein.
Im ersteren Falle können die Zehen backen mit der Grundplatte zu einem Ganzen in der Weise verbunden sein, dass eine in der letzteren befestigte Haltevorrichtung in den Zehenbackenschenkeln geführt ist und diese in einer Ausnehmung scheibenartig über deckt. Mittelst eines Langloches im Zehen- baekenschenkel ist neben der kreisförmigen Drehung auch die begrenzte Seitenverschie bung der Zehenbacken möglich, dagegen nioht die Längsverschiebung.
Dadurch er geben sieh die weiteren Vorteile: Grundplatte und beide Zehenbacken zu sammen bilden ein untrennbares Ganzes, so dass die Verbindung auch dann erhalten bleibt, wenn durch Lösen der Halteschrauben der Eingriff der Leistenverzahnung in die Stirnkantenverzahnung der Zehenbacken auf gehoben wird. Das Umstellen der Zehen backen auf eine andere Stiefelgrösse kann dann. durch geringes Verschieben und Schrau ben bewerkstelligt werden. Nach Wiederan ziehen der Halteschrauben ist die Bindung wieder verwendungsbereit. Dazu kann noch .die Montage erleichtert werden, wenn -die Grundplatte als Schablone für die Löcher .der Befestigungsschrauben im Skiholz aus gebildet ist.
In den beigefügten Zeichnungen sind fünf Ausführungsformen ohne Grundplatte, sowie die Anordnung der Halteschrauben bei Benützung einer Grundplatte beispiels weise dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Draufsicht mit Leisten, die mit der Deckplatte fest verbunden sind; Fig. 2 zeigt den zugehörigen Höhen- schnitt bei gelösten Zehenbacken; Fig. 8 zeigt den gleichen Höhenschnitt bei festgezogenen Zehenbacken; Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht im Höhen schnitt mit Leisten, die von der Deckplatte getrennt sind und durch die kegelförmigen Köpfe der Befestigungsschrauben verschoben werden;
Fig. 5 zeigt die zugehörige Draufsicht mit teilweise entfernter Deckplatte; Fig. 6, zeigt den Höhenschnitt ,dur.ch eine ähnliche Ausführung, wie in Fig. 4 und 5, bei der das Verschieben der Leisten durch Zusammenpassen dachförmiger Absührägun- gen der Deckplatte und der Leisten erfolgt; Fig. 7 zeigt den Höhenschnitt durch eine Anordnung, bei welcher das Verschieben der Leisten durch in der Deckplatte befestigte Kegel bewirkt wird;
Fig. 8 zeigt die Seitenansicht der Anord nung seitlicher Längsschrauben, welche beide Leisten verbinden; Fig. 9 zeigt die zugehörige Draufsicht;
Fig. 10 zeigt einen Höhenschnitt nach x-x in Fig. 11 bei Anwendung einer Halte- vorrichtung mit Grundplatte; Fig. 11 zeigt die Draufsicht ohne Decl-:- platte;
Fig. 12 zeigt einen Schnitt durch die Haltevorrichtung in grösserem Massstabe. Alle fünf erstgenannten Ausführungs formen haben gemeinsam, dass das Verstellen der Zehenbacken von Hand geschieht, nach dem die Befestigungsschrauben der Bindung hochgeschraubt sind. Diese letzteren brau chen aber nur so weit gelöst zu werden, bis ' der Eingriff der Verzahnung gelöst ist.
Der Eingriff selbst und damit die Festhal tung der Zehenbacken geschieht beiden Aus- führungsformen nach Fig. 1 bis 7 durch Nie derschrauben der Befestigungsschrauben. Bei .der Ausführungsform Fig. 8 bis 9 geschieht. ,das Lösen und der Eingriff durch die Betäti gung der Längsschrauben ebenfalls nach Lö sender Befestigungsschrauben. In der neuen Stellung der Zehenbacken wird deren Brem ssung durch Wiederanziehen der Befestigungs schrauben bewirkt.
Die Zehenbackenauflageschenkel r sind an ihren beiden kreisbogenförmigen Stirn kanten in bekannter Weise mit der Zahnung <I>v</I> ausgerüstet.<I>d</I> ist die Deckplatte, l sind die beiden Zahnträgerleisten, h die Befestigungs schrauben an den Enden der Deckplatte d.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 bis. 8 sitzen an der Deckplatte d, die auf den Zehen- baokenschenk eln r aufliegt, an beiden Enden, mit ihr ein Stück bildend, die im entspann ten Zustand etwas schräg nach unten weisen den und an den Innenkanten ebenfalls ver zahnten Leisten 1.
Beim Anziehen der Schrauben lt stützen sich die Leisten 1 gegen :das Skiholz und schwingen dabei etwas um ihre Umbiege kante nach innen. Dadurch werden ihre gezahnten Innenkanten beiderseitig wag" recht gegen die gezahnten Bogenkanten der Zehenbaken gepresst, greifen in die Ver zahnungen der Backenschenkel ein und be wirken so die absolut sichere Festhaltung .der Zehenbacken in der vorher eingestellten Weitenlage. Damit die Leisten sieh beim Anziehen der Halteschrauben nach innen bewegen können, sind ihre Durchgangslöcher für die Schrauben lt genügend gross bemessen oder besser schlitzförmig gestaltet.
Zum Unistellen der Bindung für eine andere Stiefelgrösse sind nur die Sehrauben h so weit zii lösen, bis Deckplatte samt Lei ten so weit ausfedern kann, dass der Eingriff der Verzahnung gelöst und die Zehenbacken verschoben werden können. Nach dem Ver schieben der Zehenbacken in die neue Stel- hing wird durch das Niederschrauben der Halteschrauben wieder der Eingriff :der Ver zahnung und damit das Festsitzen der Zehen backen erzielt.
Die im entspannten Zustand abklaffen- den Leisten 1 können mit der Deckplatte <I>auch</I> durch Annieten, Anschweissen oder in sonst geeigneter Weise verbunden sein.
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 4 bis 9 sind die Leisten l nicht mit,der Deck platte verbunden, sondern liegen lose unter ihr.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4-5 greifen die kegelförmigen Köpfe der Befesti gungsschrauben h in die ebenfalls kegelför migen Vertiefungen<I>k,</I> der Leisten<I>1.</I> Damit die letzteren längsverschoben werden können, sind die Löcher für die Schäfte der Schrau ben h als Langlöcher s ausgebildet.
Das Umstellen der Zehenbacken auf eine andere Weitenlage geht hier folgendermassen vor sich: Zum Verstellen .der Zehenbacken z nach dem Lösen der Halteschrauben h lassen sich die beiden Leisten 1 vermöge der Schlitze s so weit nach aussen verschieben, dass die Zahnungen ausser Eingriff sind. Beim An ziehen der Befestigungsschrauben h. drücken deren kegelförmige Köpfe gegen die entspre chenden innern. Flächen der konischen Löcher<I>k</I> und schieben die Leisten<I>1</I> so weit in die Zahnung, bis die Zehenbacken fest geklemmt sind.
Gleichzeitig wird die Deck platte d durch die Schraubenköpfe fest gepresst.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 haben die äussern Breitseiten der Leisten 1 eint: dachförmige Abschrägung. gegen wel che die entsprechend abgeschrägte Deckplatte d drückt. Beim Anziehen der Befestigungs- schrauben lt, werden dadurch die beiden Lei sten 1 gegen die Zehenbacken z gepresst. Um ein seitliches Verschieben der Leisten l zu verhindern, sind in der Deckplatte d Stifte f vorgesehen, die in Längsrichtung verlau fende Schlitze greifen, welche in den Leisten angeordnet sind.
Nach der Ausführungsform nach Fig. 7 sind in der Deckplatte d auf der Innenseite kegelförmige Stifte c in beliebiger Anzahl befestigt. Diese greifen so in kegelförmige Vertiefungen der Leisten l ein, -dass dadureh beim Anziehen der Befestigungsschrauben h diese letzteren nach innen gegen die Zehen backen gepresst werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 bis 9 sind an den Leisten<I>l</I> seitliche Augen<I>a</I> angebracht. Durch diese Augen a gehen Sühraubbolzen b, welche an einem Ende einen Kopf zum Drehen haben, während das andere Ende mit Gewinde versehen ist, für welches das zugehörige Leistenauge die Mut ter bildet. Das Festhalten und Lösen der Zehenbacken geschieht durch Drehen der Bolzen b. Gegen Längsverschieben sind die letzteren am Kopfende durch einen am zu gehörige Augenende innen anliegende Bund <I>r</I> gesichert. Die Befestigungsschrauben <I>h</I> sind bei dieser Ausführungsform vorteilhaft ausserhalb der Leisten 1 vorgesehen.
Sind ,die Zahnungen in an sich bekannter Weise schräg ansteigend gestaltet, so tritt beim Gegeneinanderpressen no,eh ein Aufeinander hochschieben ein. Die dabei entstehende, senkrecht zur Skifläche gerichtete Kompo nente der übereinander schiebenden Kraft wirkt sich dann als; eine, die Zehenbacken schenkel fest auf ihre Unterlage pressende Druckkraft unter der Deckplatte aus.
Die beabsichtigte Wirkung des Festhal tens der Zehenbacken wird auch erreicht, wenn nur eine der Leisten 1 lose verschieb bar ist, während die andere mit der Deck platte d fest verbunden oder sonstwie fest gehalten wird.
Bei der Ausführung sämtlicher fünf Aus führungsformen nach Fig. 1 bis 9 sind bei der Anwendung der Haltevorrichtung nach Fig. 10 bis 1? ausser den äussern Halteschrauben lz auch noch die innern Halteschrauben m vor gesehen. g ist die Grundplatte, welühe unter jedem Zehenbacken na-eh oben wirkende federnde Zungen 94, hat. p ist die eigentliche Haltevorrichtung, welche zur Aufnahme der mittleren Halteschrauben<I>na</I> durchbohrt ist. Sie ist unten in der Grundplatte vernietet, oder sonst geeignet befestigt.
Ihr oberer Rand ist zu einer Scheibe erweitert, welche in einer Ausnehmung t des Zehenbackens z so liegt, dass sie, mit dessen oberem Rand abschneidend, sein leichtes Querverschieben und Imkreises-chwenken ermöglicht. Dadurch ist einmal das Abfallen der Zehenbacken von der Grundplatte, wenn die Deckplatte ab genommen ist, verhindert. Ausserdem wird durch die aufgehobene Längsverschiebung .der Zehenbacken vermieden, dass diese letzte ren unter die Zahnleisten geraten können. Die Zungen u üben dabei einen leichten Bremsdruck gegen die Zehenbacken aus.
Für die Querverschiehung des Zehenbackens ist dessen Ausnehmung <I>t</I> mit dem Langloch u, versehen, welcher bleichzeitig das Q,uerver- schieben der Zehenbacken seitlich begrenzt. Die Montage der Bindung auf dem Ski holz kann in der Weise vor sich gehen, dass die Grundplatte mit den Zehenbacken mit- telst der beiden Löcher y am, durch das Mit telloch q nachprüfbaren, angezeichneten Platz aufgenagelt wird. Sodann werden die Löcher für die Halteschrauben h und m, eingebracht.
Zuletzt geschieht die Befestigung der Bin dung nach Auflegen der Deckplatte d ,durch Einschrauben der Halteschrauben. Das Umstellen der Zehenbacken auf eine andere Stiefelgrösse geht in der Weise vor sich, dass zuerst die Halteschrauben h und m so weit gelöst werden, bis die Zehenbacken unter Hochheben der Deckplatte d vom Ein griff der Zahnleisten frei werden. Hierauf werden die Zehenbacken in die gewünschte neue Lage gebracht. Durch das Wiederan ziehen der Halteschrauben werden dann die Zehenbacken wieder festgelegt und die Bin dung ist wieder verwendungsbereit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Skibindung mit verstellbaren Zehenbak- ken, deren Auflageschenkel vorn und hinten kreisbogenförmig gestaltete und gezahnte Stirnkanten aufweisen, die in gezahnte gerade Leisten eingreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die gezahnten Leisten unter einer Deck platte liegen, und dass zur Festhaltung beziehungsweise Freigabe der Zehenbacken wenigstens die eine der Leisten in der Längs richtung des Skis verschiebbar angeordnet ist, UNTERANSPRÜCHE: 1:Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnleisten (l) mit der Deckplatte (d) ein Stück bilden und etwas schräg nach innen umgebogen sind, derart, dass die Leisten bei deren Anpressen mittelst der Halteschrauben (h) nach innen zum Eingriff ihrer Verzah nungen (v) in diejenige der Zehenbacken (z) gepresst werden. ?.Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gezahnten Lei sten (l), im entspannten Zustand lose unter der Deckplatte (d) liegend, beim Nieder pressen durch die Befestigungsschrauben (h) mit deren kegelförmigen Köpfen ver möge eines in den kegelförmigen Löchern (1c) angeordneten Langloches (s) gegen die Zehenbacken (z) in deren Zahnungen (v) eingreifend, drücken. 3.Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gezahnten Leisten (l), im entspannten Zustand lose unter der Deckplatte liegend, an den äussern Breit seiten dachförmige Abschrägungen haben, gegen welche entsprechende Absthrägun- gen der Deckplatte (d) beim Nieder schrauben der Befestigungsschrauben (l2) pressen und so die Leisten (l) gegen die Zehenbacken (z), in deren Zahnungen (v) eingreifend, drücken, wobei ein seitliches Verschieben der Leisten (l)durch in der Deckplatte angebrachte Stifte (f), ,die in entsprechenden, in der Längsrichtung ver laufenden Schlitzen der ersteren laufen, verhindert wird, . Skibindung nach @a.t:entanpru.ch, dadurch gekennzeiehnei, dass iin der Innenseite der Deckplane (d) kegelförmige Stifte (c) vorgesehen sind, die in Entsprechende kegelförmige Vertiefungen der lose unter der Deckplatte (d) liegenden Leisten (1) derart eingreifen,da.ss beim Anpressender Deckplatte (d) mittelst .der Befestigungs schrauben (Ir.) die Leisten- (1) gegen die Zehenba,ekens.chenkel (@), in .deren Zah- nungen (r) eingreifend, drücken. 5.Skibindung nach Patenta.nsprneh, dadurch gekennzeielinet, dass die im entspannten Zustand lose unter der Deckplatte (d) lie genden gezahnten Leisten (1) an beiden Schmalseiten mit Augen (a) versehen sind, mittelst denen die einander gegenüber lie genden Leisten (1) durch Schraubenbolzen (b) so verbunden sind, dass sie durch das Anziehen der letzteren gegen die Zehen backenschenkel (z), in deren Zahnungen (v) eingreifend, drücken.(i. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Ineinan- derschieben von schräg ansteigenden ein ander gegenüber liegenden Zahnungen (v) der Zehenbackenauflageschenkel (z) und der Leisten<I>(1) ein</I> keilartig übereinander schiebendes Aufeinandersteigen mit einer die Zehenbacken auf den Ski niederpres senden Druckkraftkomponente unter der Deckplatte bewirkt wird.7. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zehenbacken- schenkel (z) mit der Grundplatte (g) durch in letzterer befestigte Haltevorrich tungen (p) in der Wise zu einem Ganzen verbunden sind, dass der obere, scheiben förmige Rand der Haltevorrichtungen (p) in mit.quer gerichteten Langlöchern (w) versehenen Ausnehmungen (t) der Zehen- baekenschenkel (z), mit deren obern Rand abschneidend, so lagert, dass die Zehen- ba,ekens6henkel (z) leicht laufend, über .die Länge der Langlöcher (w) querver- sehoben und im Kreise gedreht werden können, wenn ihre Festhaltung .durch die Zehenbacken aufgehoben ist. B.Skibindung nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, da.ss in der Grundplatte (g) unter den Auflageschenkeln (z) der Zehenbacken befindliche nach oben wirkende brem sende Federzungen (u.) vorgesehen sind. 9. Skibindung nach Patentansprurh und Un teransprüchen 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Grundpatte (g) als Bahr- schablone mit. Markierungen (i) zur Er mittlung des genauen Sitzes der Bindung anlässlich deren Befestigung am Skiholz ausgebildet ist.
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