CH173209A - Oscillator-Modulator. - Google Patents

Oscillator-Modulator.

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CH173209A
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  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description


      Oseillator-1Hodulator.            Vorliegende    Erfindung bezieht sich auf  einen     Oscillator-Modulator,    der, wenn er  zum Empfang von Zeichen irgend einer Fre  quenz innerhalb eines     bestimmten    Bandes ab  gestimmt wird, eine im wesentlichen gleich  förmige Ausgangsleistung hat.  



  Allen     Oseillatoren    ist das Problem, eine  gleichförmige Ausgangsleistung zu erhalten,  wenn der     Oscillator    über ein breites Fre  quenzband abgestimmt wird, gemeinsam.  Wenn, wie zum Beispiel in einem     Hetero-          dyne-    oder     Superheterodyne-Radioempfänger,     ein     Oscillator    mit einem     Modulator    kombi  niert wird, wird das Problem, eine im wesent  lichen konstante Wirkung im     Oscillator-          Modulator    zu erhalten, noch schwieriger.

   Es  ist beobachtet worden und wird später ge  zeigt, dass die Anwesenheit eines greises, der  auf eine der     Oscillatorfrequenz    benachbarte  Frequenz abgestimmt und mit dem Ein  gangskreis der     Oscillator-Modulatorröhre    ver  bunden ist, eine Herabsetzung der den  Klemmen des     OSCillator-MOdulator-RÖllTen-          eingangskreises    zugeführten Oscillator-Fre-         quenzspannungen    verursacht. Diese Herab  setzung der Rückkopplungsenergie nimmt in  der Richtung des hochfrequenten Endes des       Abstimmbereiches    zu.  



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung          ist    es, die oben     erwähnten        Schwierigkeiten     zu überwinden und einen     Oscillator-Modula-          tor    zu schaffen, der, wenn er auf den Emp  fang von Zeichen     irgendeiner    Frequenz  innerhalb eines bestimmten Frequenzberei  ches     abgestimmt    wird, eine im wesentlichen  gleichförmige Wirkung ergibt.  



  In der Zeichnung sind durch die     Fig.    2       und    3     Ausführungsbeispiele    der Erfindung  dargestellt, während     Fig.    1     zu    deren Erläute  rung dient.  



  In     Fig.    1 ist ein vereinfachter     Oscillator-          Modulator-Eingangskreis    dargestellt. Der ab  gestimmte     greis    2, der die     Selbstinduktion    L  und die Kapazität C enthält, ist zwischen  Gitter und Kathode der Röhre 5 geschaltet.

    Die Kapazität C setzt sich aus dem Ab  stimmkondensator 3 und der Gitterkathoden  kapazität der Röhre 5, dargestellt als Co, zu-           sammen.    Die     Oscillatorspannung        e"        wird    dem  Kreis durch die     Kathodenselbstinduktion    4       zugeführt.    Da die Frequenz der     Oscillator-          spannung,    wie es üblich ist, höher ist als die  der Zeichenströme, auf die der     greis    2 ab  gestimmt ist,

   wird dieser letztere Kreis     kapa-          zitiv    in     bezug    auf die     Oscillatorspannungen     wirken;     greis    2     wird    deshalb so dargestellt,  als ob er eine Kapazität C' wäre.  



  Die mit der     Oscillatorfrequenz        zwischen          Gitter    und Kathode von 5 aufgedrückte  Spannung wird durch     ed    dargestellt, die  durch folgende Gleichung gegeben ist:  
EMI0002.0020     
    Die scheinbare Kapazität<B>C</B> ist durch die  Gleichung     gegeben:     
EMI0002.0022     
    worin     f5    die Frequenz des Zeichens und A  die     Oscillatorfrequenz    ist.

   Nimmt man eine  Zeichenfrequenz f     g    von 600 Kilohertz,     eine          Oscillatorfrequenz    f     o    von 775 Kilohertz,  <I>Co = 4 Nu f</I> und C = 250     @ess   <I>f</I> an, so wird  
EMI0002.0030     
    Darin ist  
EMI0002.0031     
    Nimmt man anderseits eine Zeichenfrequenz  von 1500 Kilohertz mit     f.    =1675 Kilohertz  und<I>C = 40<B>pp f</B></I> an,

   so wird  
EMI0002.0033     
  
EMI0002.0034     
    Diese Abnahme der Rückkopplungsspannung  beim Abstimmen der     greise    auf das     hoch-          frequente    Ende des Bandes verursacht ein  scharfes Abfallen der     Oscillatoramplitude     und der     Oscillator-Modulatorwirkung.    Dieser  Nachteil wird gemäss der vorliegenden Erfin  dung durch Neutralisierung der     Gitter-          kathodenkapazität    überwunden. Ist die Kapa  zität Co = 0, so wird die Spannung     e,    immer  gleich der     Spannung        e.    sein.  



       Fig.    2- zeigt die Eingangsstufe eines       Superheterodyne-Radioempfängers,    in dem       Einrichtungen    zur Neutralisierung der     Gitter-          kathodenkapa.zität    der     Oscillator-Modulator-          röhre    11 vorgesehen sind.

   Diese Stufe um  fasst einen an den Antennenkreis 15 an  gekoppelten,     abgestimmten    Kreis 13, den       Ausgangskreis,    der den an den abgestimmten  Eingangskreis 19 der ersten Zwischen  frequenzverstärkerstufe angekoppelten ab  gestimmten Kreis 17 enthält, den     Oscillator-          kreis,27    und den     Neutralisationskreis.     



  Der Eingangskreis liegt zwischen     Gitter     und     Kathode    der Röhre 11 und enthält ausser  dem abgestimmten     Kreis    13, der durch den  veränderlichen Kondensator 12     abgestimmt     wird, den     Vorspannungswiderstand    24 mit  dem dazu parallel liegenden Kondensator 25  und den obern Teil der Selbstinduktions  spule 23. Der Widerstand 24, der Konden  sator 25 und der obere Teil der     Spule    23  liegen auch im Ausgangskreis, und der durch  den Widerstand fliessende Anodenstrom dient  dazu, die Röhre 11 auf einen für eine wirk  same Modulation geeigneten Punkt vorzu  spannen.  



  Der Ausgangskreis, der zwischen Anode  und Kathode der Röhre 11 liegt, enthält die       R.adiofrequenzdrossel    21, den abgestimmten  Kreis 17, die Hochspannungsquelle 22 und  den oben     erwähnten    Kathodenkreis.  



  Der     Oscillatorkreis    27 umfasst die Selbst  induktion 28, den     Abstimmkondensator    30  und den Anpassungskondensator 31. Der      Anpassungskondensator ermöglicht es, dass  der Kondensator 30 und der Kondensator 12  des abgestimmten Kreises 13 zwecks     Ein-          Knopfbedienung    miteinander verbunden wer  den können.  



  Der     Oscillatorkreis    ist an den Ausgangs  kreis durch die Kapazität gekoppelt, die  zwischen der direkt mit der Anode der Röhre  11 verbundenen, offenen Spule 33 und dem  obern Ende der     Selbstinduktion    28 besteht.  Der     Oscillatorkreis    ist an den Eingangskreis  induktiv durch die zwischen .der Selbstinduk  tion 28 und dem im Kathodenkreis liegenden  Teil der Selbstinduktion 23     bestehende    Kopp  lung gekoppelt.  



  Die     Neutralisationseinrichtung    umfasst  die Verbindung, die von dem untern Ende  der Selbstinduktion 23 über den     Neutrali-          sierungskondensator    35 zu dem Gitter der  Röhre führt. Diese Einrichtung neigt dazu,  eine Spannung zu verursachen, die gleich  gross und entgegengesetzt gerichtet zu jener  ist, die durch die Kathodenschwankungen  entsteht, die infolge der     Gitterkathodenkapa-          zität    dem Gitter aufgedrückt werden würde.  Auf diese Weise wird eine Veränderung der  dem Gitter zugeführten Spannung der     Oscil-          latorfrequenz    verhindert.  



  Das Schirmgitter der Röhre 11     wird     durch die Verbindung mit     einem    mittleren  Punkt der Spannungsquelle 22 mit einem  geeigneten Potential versehen.  



  Die     kapazitive    Kopplung     zwischen    der  Kopplungsspule 33 und der Selbstinduktion  28 nimmt mit der Frequenz zu, und da die       Reaktanz    der Spule 28 gleichfalls mit der  Frequenz zunimmt, wird die an dieser Spule  auftretende     Hochfrequenzspannung    gleich  falls mit höheren Frequenzen zunehmen.

   Da  die effektive induktive Kopplung     zwischen     der Spule 23 und der     Oscillatorseibstinduk-          tion        2,8    auch mit der Frequenz zunimmt,  würde eine beträchtliche Änderung der dem  Eingangskreis aufgedrückten     Oscillatorspan-          nung    entstehen, wenn die Kreise über irgend  ein Frequenzband abgestimmt werden. Der  Widerstand 29 jedoch wird dazu dienen,       einen    zunehmenden Teil des Stromes ab-    fliessen zu lassen, wenn die Frequenz zu  nimmt.

   Durch geeignete     Dimensionierung     aller Einzelteile dieses Kreises kann die Wir  kungsweise so eingestellt werden, dass der  Kathode der Röhre 11 im wesentlichen kon  stante Spannungsschwankungen aufgedrückt  werden können, wenn der Kreis über ein vor  bestimmtes Frequenzband abgestimmt wird.  



  Der Eingangskreis der     Fig.    3 ist dem in       Fig.    2 gleich, wobei gleiche Teile mit den  selben Bezeichnungen versehen sind.  



  Der Ausgangskreis der Röhre 11 umfasst  zwei Wege, deren einer den     Widerstand    27,  den Kopplungskondensator 28, die an die  Selbstinduktion 22 des     Oscillatorkreises    29  induktiv gekoppelte     Selbstinduktion    20 und  den Kondensator 31 des     Oscillatorkreises    ent  hält.

   Die Kopplung zwischen den Selbst  induktionen 20 und 22 ist in bezug auf die  durch den Kondensator 31     zwischen    dem  Ausgangskreis und dem     Oscillatorkreis    her  vorgerufene Kopplung so     eingerichtet,    dass ein  doppelter Kopplungseffekt entsteht, der eine  im wesentlichen gleichförmige     Oscillatorspan-          nung    über das Frequenzband aufrecht erhält.  



  Der andere Weg des Ausgangskreises     um-          fasst    den Widerstand 27, die Ausgangsselbst  induktion 33 und die Hochspannungsquelle  32. Die     Ausgangsselbstinduktion    33 wird  durch die vereinigte     Wirkung    des     Kopp-          lungskondensators    28 und des     Ausgleichs-          kondensators    31 auf die Zeichen der Zwischen  frequenz abgestimmt.  



  Der Kondensator     31    ist in bezug auf die  andern     Sehaltelemente    so dimensioniert, dass  er die Anpassung zwischen dem     Oscillator-          und    den übrigen     abgestimmten    Kreisen auf  recht erhält, wenn diese Kreise gleichzeitig  durch     Einknopfbedienung        abgestimmt    wer  den,     wie    es durch die punktierten Linien, die  deren entsprechende     Abstimmkondensatoren     verbinden, angedeutet ist.  



  Mit der     Ausgangsselbstinduktion    33 ist  induktiv die     Selbstinduktion    34 des ab  gestimmten Eingangskreises der Zwischen  frequenzverstärkerröhre 36 gekoppelt.  



  Das Schirmgitter der Röhre 11 wird  durch die Spannungsquelle 32     mit        einem    ge-      eigneten- Potential versehen.     Hochfrequenz-          überbrüekungskondensatoren    können nach  Bedarf mit den verschiedenen Teilen der  Spannungsquelle in     Verbindung    stehen.  



  Irgendein geeigneter     Lautstärkeregler     kann vorgesehen werden,     beispielsweise        ein.     zwischen Antenne und Erde liegender, ver  änderlicher Widerstand.  



  Im Betrieb dient die Verbindung von  dem     untern    Ende der Selbstinduktion 23  zum     Gitter    der Röhre über den Kondensator  35, der geeignet bemessen ist, zur Neutrali  sation der Kapazität zwischen     Gitter    und  Kathode. Daher     wird,    wie bereits erwähnt,  die durch den     Oscillatorkreis    29 in den Ka  thodenkreis induzierte Rückkopplungsspan  nung     unbeeinflusst    von dem     abgestimmten     Kreis 13 sein, und da die     Oseillatorspannung     im wesentlichen konstant ist, wird dem Ein  gangskreis der Röhre 11 eine im wesent  lichen konstante     Rückkopplungsspannung     aufgedrückt werden.

    



  Es ist     selbstverständlich,    dass ausser den  hier beschriebenen Röhren auch andere geeig  nete Röhren verwendet werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Oscillator-ModuIator mit einer Drei- oder Mehrelektrodenröhre zum Empfang elektri scher Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterkathodenkapazität der Röhre in Be zug auf die Oscillatorfrequenz neutralisiert ist,
    so dass die dem zwischen Gitter und Kathode liebenden Eingangskreis der Röhre zugeführte Oseillatorspannung in einem ge- wünschten Frequenzbereich konstant ist bei in diesem Frequenzbereich konstanter Oscil- latorspannung im Oseillatorkreis. UNTERANSPRüCHE:
    1. Oscillator-Modulator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zweck der Neutralisierung .der Gitterkathoden- kapazität in bezug auf -die Oscillator- frequenz zwischen Gitter und Kathode der Röhre ein Kondensator und eine Selbstinduktion in Serie geschaltet sind, wobei diese Neutralisierungsselbstinduk- tion mit der Selbstinduktion des Oscilla- torkreises der Röhre gekoppelt ist.
    2. Oseillator-Modulator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Neutralisierungsselbst- induktion sowohl mit der Selbstinduktion des Oscillatorkreises der Röhre, als auch mit der Selbstinduktion gekoppelt ist, die die Oseillatorspannung auf den Eingangs kreis überträgt.
    3. Oscillator-Modulator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Neutralisierungs- selbstinduktion in der Verbindungsleitung zwischen dem Eingangskreis und der Kathode der Röhre liegt. 4. Oscillator-Modulator nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Oseillatorspannung dadurch in dem gewünschten Frequenz bereich konstant gehalten ist, dass parallel zur Selbstinduktion des Oscillatorkreises ein Widerstand geschaltet ist.
CH173209D 1932-04-09 1933-04-06 Oscillator-Modulator. CH173209A (de)

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