CH173527A - Sicherheits-Gasbrenner. - Google Patents

Sicherheits-Gasbrenner.

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CH173527A
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CH
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gas
main valve
main
gas burner
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Arquint Hans
Konstruktionsbuero Kie Haftung
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Arquint Hans
Konstruktionsbuero Kiesel Ges
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  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


      Sicherheits-Gasbrenner.       Vorliegende Erfindung betrifft einen       Sicherheits-Gasbrenner,    gekennzeichnet durch  einen     Ventiletock    und ein aus Material gro  sser Wärmeausdehnung bestehendes, gleich  zeitig als Teil einer Gasumleitung dienendes  Ausdehnungsrohr, das mindestens eine als       Gsasaustrittsöffnung    dienende Bohrung be  sitzt und dessen vorderes Ende fest verbun  den ist mit einem mit dem Ventilstock fest  verbundenen Halterohr aus Material geringer  Wärmeausdehnung, während das hintere  Ende des Ausdehnungsrohres     gleitbar    ge  lagert ist und auf einen im Ventilstock an  geordneten Übersetzungshebel einwirkt, der       ;rleiehzeitig    ein Hauptventil beherrscht.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  im Schnitt dargestellt.  



       Beim    Brenner nach     Fig.    I sind im     Ven-          tilstock    1 das     Hahnküken        \?    des Gashahnes,  der     Ventilkörper    3 des     Hauptventils    und der    Übersetzungshebel 4 gelagert. Ferner ist das  Ausdehnungsrohr 5, das     äus    Material grosser  Wärmeausdehnung besteht, mit seinem     hin-          tern    Ende im Ventilstock     gleitbar    gelagert.

    Das vordere Ende des Rohres ist mit dem  Halterohr 6 aus Material geringer Wärme  ausdehnung starr verbunden, wobei das  Halterohr fest mit dem Ventilstock 1 ver  bunden ist. Das Ausdehnungsrohr 5 besitzt  an seinem vordern Ende kleine Bohrungen 8  für Zünd- und Heizflammen. Das Aus  dehnungsrohr 5 bildet einen Teil der Gas  umleitung, die ausserdem aus der     Bohrung    10  des Ventilstockes, der Längsnute 11 und der  Ringnute 12 des Halmkükens 2 und den  Bohrungen 13 und 14 des     Ventilstockes    ge  bildet ist.

   In dieser Gasumleitung fliesst, ge  steuert durch das     Hahnküken    2, eine kleine  Gasmenge, welche die     Zünd-    und     Heizflam-          men    speist und welche dosiert wird durch  eine Düse 7. Der     Hauptgasstrom    tritt durch      die     Hauptgasdüse    15 aus, streicht in den       Luftmischtrichter    16 und reisst dabei mehr  oder weniger Luft mit.  



  Wenn man den Brenner in Tätigkeit  setzen will, wird der das     Hahnküken    2 be  sitzende Gashahn geöffnet. Während das  Hauptventil immer noch geschlossen bleibt,  fliesst nun die kleine Gasmenge nach den  Bohrungen B. Diese kleine Gasmenge be  trägt zum     Beispiel    4 bis 10     Liter    pro Stunde  und     ist,    wenn sie frei, also     unangezündet,     ausströmt, ungefährlich.

   Entzündet man sie,  so erwärmt sich das Ausdehnungsrohr 5,  dehnt sich aus, so dass das freie hintere Ende  9 -den Übersetzungshebel 4     verschwenkt    und  dieser öffnet mit seinem langen Hebelarm  das entgegen dieser Bewegung federbelastete       Hauptventil.    Dadurch ist der     Hauptgasstrom     geöffnet, das Gas strömt aus der Hauptgas  düse 15 in den     achsial    verschiebbaren Luft  mischtrichter 16 und vermischt sieh dort  mit Luft.

   Das am     Brennerkopf    austretende       Gasluftgemisch    entzündet sich dann durch die       Zünd-        und        Heizflammen.    Erlöschen     Zünd-          und    Heizflammen     aus,    irgend einem Grunde,  so erfolgt der     Schluss    des     Hauptventils,    auf  umgekehrte Weise. Durch     achsiale    Verschie  bung ödes     Luftmischtrichters    16, kann das       Gasluftgemisch    so verändert werden,     da.ss     es luftreicher oder luftärmer wird.  



  Das     Hauptventil    hat     soviel    Hub aus  zuführen, als die     Längenänderung    des Aus  dehnungsrohres 5     multipliziert    mit dem  Hebelverhältnis des Übersetzungshebels 4  ausmacht. Es wird     in    der Regel einen grö  sseren     Öffnungsweg    ausführen als für       Durchfluss    der     Hauptgasmenge    notwendig  ist.

   Dieser zu     grosse        Öffnungsweg    muss nun  bei der rückläufigen Bewegung, also beim  Schliessen des Hauptventils     wieder    zurück  gelegt werden, bevor der eigentliche     Schluss     des Hauptventils, also die     Dur        chflussdrosse-          lung,    einsetzen kann.  



       Beim    Brenner nach     Fig.        II,    in der mit       den    gleichen     Überweisungszeichen    die glei  chen Teile wie beim Brenner nach     Fig.    I  bezeichnet sind, ist zwischen Übersetzungs  hebel 4 und dem aus einem     Material    mit    grosser     Wärmeausdehnung    bestehenden     z@us-          dehnungsrohre    5 eine     Sehnellschlussvorrich-          tung    geschaltet.

   Das vordere Ende des Aus  dehnungsrohres 5 ist fest mit dem Halte  rohr 6, das seinerseits fest mit dem Ventil  stock 1 verbunden ist, verbunden.     Dit          Schnellschlussvorrichtung    besitzt einen Mit  nehmerkolben 17, der am     hintern    Ende des       Ausdehnungsrohres    5 festsitzt und einen       Federring    18     aehsia.l    spielfrei mitnimmt.

    Dieser Federring 18 federt ähnlich     wie    ein       Kolbenring    radial nach     aussen    und bildet den       Reibungsmitnehmer    für den Teil 19, der  sich mit seinem     hintern    Ende gegen den  Übersetzungshebel 4 stützt. Der     Achsialhub     des Teils 19 ist so begrenzt, dass mit dem  Hebelverhältnis des Übersetzungshebels 4  gerade noch der notwendige     Öffnungshub     des den Ventilkörper 3 aufnehmenden  Hauptventils erzielt wird.  



  Die     SchnellschlussvorrZchtung        arb=eitet     wie folgt;  Beim     .Anheizen    verschiebt das Ausdeh  nungsrohr 5 mittelst des     Mitnehmerkolbens     17 und des Federringes 18 den Teil 19 bis  zu dessen Hubbegrenzung und dieser drückt  dabei auf den Übersetzungshebel 4 und öff  net mit dessen langem Hebelarm das ent  gegen dieser Bewegung federbelastete  Hauptventil. Jede weitere     Längenäuderung     des Ausdehnungsrohres 5 bewirkt, dass sich  Federring 18 und Teil 19 ineinander ver  schieben.

   Beim Abstellen des Brenner  nimmt der Federring zuerst den     Teil    19 mit,  bis zu dessen Hubbegrenzung, wobei das  Hauptventil geschlossen wird und erst nach  her verschiebt sich der Federring 18 im  Teil 19. Diese     Schnellschlussvorriehtunn     wirkt also nach beiden Seiten, und zwar so,  dass schon jede kleine Längenänderung des       Ausdehnungsrohres    5 (Verlängerung oder  Verkürzung), sofort die entsprechende Off  nungs- oder     Sehlussbewegung    -des Haupt  ventils bewirkt.  



  Im     Ventilkörper    des Hauptventils ist ein  ebenfalls entgegengesetzt der     Offnungs-          bewegung    federbelastetes, kleines     Umlei-          tungsventil,    dessen Ventilkörper mit 24 be-      zeichnet ist, eingebaut.

   Dieser Ventilkörper  24 steht durch seine Federbelastung in Be  rührung mit dem Übersetzungshebel  Verlängert sich das Ausdehnungsrohr 5,  so dreht der Teil 19 den Übersetzungshebel       -l.    Dieser öffnet zuerst das     Umleitungsventil     bis zum Anschlag des Ventilkörpers 24 an  den     Hauptventilkörper    3 und öffnet dadurch       ,den.Umleitungsgasstrom.    Bei Weiterdrehung  des Übersetzungshebels 4 wird dann auch  das Hauptventil geöffnet. Umgekehrt wird  bei der Verkürzung des Ausdehnungsrohres  zuerst das Hauptventil und dann erst das       Umleitungsventil    geschlossen. In dieser  Stellung sind Hauptgas und     Umleitungsgas     vollständig geschlossen.  



  Im     Hahnküken    2 ist weiter ein     Anheiz-          v        entil,    dessen Ventilkörper mit 21 bezeich  net ist, angeordnet, welches durch den ent  gegengesetzt der Öffnungsrichtung feder  belasteten Druckknopf 20 betätigt wird.  Wird dieses     Anheizventil    geöffnet, so lässt  es einen dritten Gasstrom durch die Rohr  leitung 23 fliessen;     Umleitungsventil        und          Hauptventil        sind    aber immer noch geschlos  sen.

   Entzündet man nun diese austretende  kleine Gasmenge am hintern Ende der Rohr  leitung, so wird     einerseits    die Flamme rasch  nach vorn getragen und gleichzeitig das  Ausdehnungsrohr 5 angeheizt. Dieses Aus  dehnungsrohr 5 dehnt sich aus, öffnet das       Umleitungsventil    und dann in der Folge  das     Hauptventil.    Das durch die     Bohrungen     8 austretende     Umleitungsgas    wird entzün  det, worauf der     Druekknopf    20 freigegeben  und somit das     Anheizventil    21 wieder     ge-          seblossen    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheits-Gasbrenner, gekennzeichnet durch einen Ventilstock und ein aus Mate rial grosser Wärmeausdehnung bestehendes, gleichzeitig als Teil einer Gasumleitung dienendes Ausdehnungsrohr, das mindestens eine als Gasaustrittsöffnung dienende Boh rung besitzt und dessen vorderes Ende fest verbunden ist mit einem mit dem Ventil stock fest verbundenen Halterohr aus I12a- tcrial geringer Wärmeausdehnung, während das hintere Ende des Ausdehnungsrohres gleitbar gelagert ist und auf einen im Ven tilstock angeordneten Übersetzungshebel einwirkt,
    der gleichzeitig ein Hauptventil beher rseht. UNTERANSPRÜCHE: 1, Sicherheits-Gasbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptventil federbelastet ist und mittelst des Übersetzungshebels (4) entgegen dem Druck der Hauptventilfeder durch Aus dehnung des Ausdehnungsrohres (5) ge öffnet wird (Fig. I und II). 2.
    Sicherheits-Gasbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Ausdehnungsrohr (5) eine Düse (7) an geordnet ist, welche die Umleitungsgas- menge für Zünd- und Heizflammen do siert (Fig. I und II). 3.
    Sicherheits-Gasbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Hauptventil ein Gashahn vorgeschaltet ist, dessen Küken im Ventilstock gelagert ist, wobei ,dieser Gashahn ausser dem Hauptgasstrom auch den Umleitungsgas- strom für die Zünd- und Heizflammen mittelst Nuten, die am Umfange des Halmkükens vorgesehen sind, steuert (Fig. I und II). 4.
    Sicherheits-Gasbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass hin ter dem Hauptventil eine Hauptgasdüse (15) im Ventilstock angeordnet ist, wel che den Hauptgasstrom in einen ver schiebbaren, ihr vorgelagerten Luftmisch- triehter (16) bläst (Fig. I und II). 5.
    Sicherheits-Gasbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass am hintern Ende des Ausdehnungsrohres (5) ein Mitnehmerkolben (17) festsitzt, wel cher einen Federring (18) trägt, der durch Reibung einen Teil (19) verschiebt, welcher zwischen Ausdehnungsrohr (5) und Übersetzungshebel (4) eingeschaltet ist (Fig. II). 6.
    Sicherlheits-Gasbrenner nach Patentan spruch und Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass das Übersetzungsver hältnis zwischen der Längenänderung des Ausdehnungsrohres (5) und dem Hub des Ventilkörpers des Hauptventils durch den Übersetzungshebel (4) so vergrössert:
    ist, dass schon ein Bruchteil .der Längen änderung des Ausdehnungsrohres (5) zum vollen Offnen oder Schliessen des Haupt ventils genügt, während jede weitere Längenänderung den Federring (18) und den mit ihm durch Reibung gekuppel- ten !eil (19) gegeneinander verschiebt (Fig. II). i . Sicherheits-Gasbrenner nach Patentan spruch.
    und Unteransprüchen 5 und 6, da durch gekennzeichnet, dass im Ventilkör per :des Hauptventils ein kleines Umlei- tungsventil, welches das Umleitungsgas für die Zünd- und Heizflammen steuert, so angeordnet ist, dass der Ventilkörper die ses Umleitungsventils die Bewegungs impulse des Übersetzungshebels (4) emp fängt und auf den Ventilkörper des Hauptventils überträgt, das Ganze der art, dass, vom Betriebsbeginn aus betrach tet;
    zuerst das Umlaitungsventil sich öff net, dessen Ventilkörper sieb. dann gegen den Ventilkörper des noch geschlossenen Hauptventils anlegt, worauf dann erst sieh dieses Hauptventil öffnet, während bei Betriebsende zuerst das Hauptventil und erst nachher das Umleitungsventil sieh schliesst (Fig. II). B.
    Sicherheits-Gasbrenner nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Hahnküken (2) des Gashahnes ein mittelst Druckknopf (20) betätigtes Anheizventil angeordnet ist, welches eine Rohrleitung (28) mit Gas versorgt, das bestimmt ist, das Ausdehnungsrohr (5) anzuheizen und die Zünd- und Heizflammen (8) an zuzünden.
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