CH173538A - Behälter zum Aufbewahren von Pastillen. - Google Patents
Behälter zum Aufbewahren von Pastillen.Info
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Description
Behälter zum Aufbewahren von Pastillen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Behälter zurre Aufbewahren von Pastillen mit auf dem zur Aufnahme der Pastillen be stimmten Behälterteil angeordneten, zylin drischen, im Querschnitt kreisförmigen Deckel.
Bei bekannten Behältern für Pastillen, z- B. für medizinische Zwecke, ist es erforder lich, den Deckel zu entfernen, um die einzelnen Pastillen entnehmen zu können. Ferner haben diese den Nachteil, dass vor allem einerseits der Deckel leicht verloren geht, anderseits, dass die Pastillen leicht herausrutschen und so auch entweder verloren gehen oder zum mindesten verschmutzen.
Gemäss vorliegender Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass der zylindrische Deckel am zur Aufnahme der Pastillen bestimmten Behälterteil drehbar be festigt und das Ganze derart ausgebildet ist, dass es genügt, den genannten Behälterteil und den Deckel gegeneinander um einen Winkel zu verdrehen, ohne den Deckel vom zur Auf nahme der Pastillen bestimmten Behälterteil abzunehmen, um eine Öffnung freizulegen, durch die die Pastillen herausgenommen wer den, und dass in gleicher Weise diese Öff nung durch eine ebensolche Verdrehung der beiden Teile geschlossen werden kann.
Es ist so möglich, die einzelnen Pastillen aus dem Behälter zu entfernen, ohne dass der Deckel und der zur Aufnahme der Pastillen bestimmte Behälterteil voneinandergelöst werden müssen, so dass keine Gefahr für einen Verlust des Deckels besteht.
Zweckmässigerweise besitzen Deckel und der zur Aufnahme der Pastillen bestimmte Behälterteil einander entsprechende Ausspa rungen, die sich bei Verdrehung der beiden Teile überdecken und so die Entnahmeöff nung bilden. Es ist so möglich, durch ein fache Verdrehung der beiden Teile gegenein ander die Entnahmeöffnung freizugeben und wieder zu verschliessen.
Um ein Loslösen des Deckels zu vermeiden, besitzen der zur Aufnahme der Pastillen be stimmte Behälterteil und der Deckel zweck- mässigerweise einander entsprechende Rillen, mittelst derer sie gegeneinander zwar ver- drehbar, jedoch nicht verschiebbar sind.
Der zur Aufnahme der Pastillen bestimmte Behälterteil besteht zweckmässig aus perga mentartigem Papier, während der Deckel aus einem dünnen Metall hergestellt sein kann. Beide Teile können jedoch auch aus Glas, Porzellan, Metall, Pergamentpapier usw. be stehen.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigt Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel im Aufriss #- Fig. 2 zeigt den zur Aufnahme der Pastil len bestimmten Teil und Fig. 23 den Deckel dieses Ausführungs beispiels;
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbei spiel eines Metalldeckels und Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel des zur Aufnahme der Pastillen bestimmten Behälterteils; Fig. 5 zeigt einen weiteren Deckel und Fig. 6 noch ein weiteres Ausführungsbei spiel eines Deckels im Schnitt; Fig. 7 zeigt die Entnahme der Pastillen durch die Öffnung des Deckels.
In den Figuren ist mit 1 der zylinderför- mige, zur Aufnahme der Pastillen bestimmte Behälterteil, und mit 2 ist der Deckel be zeichnet. Der Behälterteil 1 kann aus Perga mentpapier ausgeführt sein und ist, wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, mit einem Boden 5 versehen, der mittelst der Bördelung 6 mit der Wandung verbunden ist.
Bei dem Behälter nach Fig. 1 und 2 ist im Deckel 2 eine längliche, halbkreisförmige Aussparung 3 angeordnet, mit der eine ent sprechende Aussparung 4 am obern Rande des Behälterteils 1 übereinstimmt. Die beiden Aussparungen 3 und 4 befinden sich in der selben Höhe, wenn der Deckel 2, der z. B. aus einem dünnen Metall sein kann, auf den Behälterteil 1, der z. B. aus pergamentartigem Papier sein kann, aufgesetzt ist.
Die Seitenkanten 10 und 11 begrenzen die Aussparung 3 des Deckels 2 und stimmen überein mit den Seitenkanten 8 und 9, die die Aussparung 4 am obern Rand des Be hälterteils 1 begrenzen. Die Ausbildung ist derart, dass sich die Aussparungen nicht über mehr als<B>180</B> erstrecken, um eine vollkommen geschlossene Stellung von Deckel und Be hälterteil zueinander zu ermöglichen.
Der Behälter nach Fig. 3 und 4 unter scheidet sich von demjenigen nach Fig.1 und 2 lediglich dadurch, dass der Behälterteil 1 einen Abschluss 12 am obern Ende besitzt, der in der Höhe der obern Kante der Aus sparung 4 angeordnet ist und so auch bei abgenommenem Deckel einerseits eine sichere Führung der Pastillen zulässt, anderseits eine Sicherung gegen Beschädigung der Pastillen ist. Mittelst der Rillen 13 und 13' sind Be hälterteil 1 und Deckel 2 aneinander in der Weise befestigt, dass eine Verdrehung der beiden zueinander möglich ist, jedoch Deckel und Behälterteil 1 voneinander nicht entfernt werden können.
In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform des Deckels 2 gezeigt, der z. B. aus Perga mentpapier hergestellt sein kann. Um ihm je doch die notwendige Festigkeit zu geben, ist er verlängert ausgeführt.
Bei dem in Fig. 6 im Schnitt gezeigten Deckel soll eine sichere Führung der Pastillen dadurch erzielt werden, dass der Deckel 2 mit einem Abschluss 12 versehen ist, der in der Ebene der obern Kante der Aussparung 3 liegt und so ein Klemmen der Pastillen im Deckel unmöglich wird.
Die Anwendung der Behälter ist in Fig. 7 dargestellt. Die Figur zeigt, dass durch ein faches Kippen des Behälters die Pastillen 7 durch die aus den Aussparungen 3 und 4 gebildete Entnahmeöffnung entfernt werden können, nachdem der Deckel 2 in eine Lage gebracht ist, bei der die Aussparungen im Deckel und im zur Aufnahme der Pastillen bestimmten Behälterteil übereinstimmen. Um nach der Entnahme der Pastillen die Öffnung zu schliessen, genügt es, den Deckel um 180 zu drehen, ohne ihn vom Behälterteil 1 ab zunehmen. Es ist selbstverständlich, dass der zur Auf nahme der Pastillen bestimmte Behälterteil in seinem Unterteil auch eine andere Form haben kann, als in der Zeichnung beispiels weise dargestellt ist.
Jedoch muss der Ober teil dieses Behälterteils einen kreisförmigen Querschnitt aufweisen, so dass es möglich ist, einen Deckel drehbar an diesem Behälterteil anzuordnen. An Stelle von flachen Pastillen können selbstverständlich im Behälter auch anders geformte Pastillen aufbewahrt werden, wie z. B. mehr oder minder kugelförmige oder halbkugelförmige.
Selbstverständlich sind noch ändere Aus führungsformen des Behälters als die darge stellten möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Behälter zum Aufbewahren von Pastillen mit auf dem zur Aufnahme der Pastillen be stimmten Behälterteil angeordneten, zylindri schen, im Querschnitt kreisförmigen Deckel, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Deckel am zur Aufnahme der Pastillen be stimmten Behälterteil drehbar befestigt und das Ganze derart ausgebildet ist, dass es ge nügt, den genannten Behälterteil und den Deckel gegeneinander um einen Winkel zu verdrehen, ohne den Deckel vom zur Aufnahme der Pastillen bestimmten Behälterteil abzu nehmen, um eine Öffnung freizulegen, durch die die Pastillen herausgenommen werden können,und dass in gleicher Weise diese Öff nung durch eine ebensolche Verdrehung der beiden Teile geschlossen werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1. Behälter nach- Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Deckel und der zur Aufnahme der Pastillen bestimmte Be hälterteil einander entsprechende Ausspa rungen besitzen, die sich bei Verdrehung der beiden Teile überdecken und so eine Entnahmeöffnung bilden. z. Behälter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Aufnahme der Pastillen bestimmte Behälterteil und der Deckel einander ent sprechende Rillen (13) besitzen, mittelst derer sie gegeneinander zwar verdrehbar sind, jedoch nicht verschiebbar miteinander verbunden sind. 3.Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Aufnahme der Pastillen bestimmte Behälterteil aus pergamentartigem Papier und der Deckel aus einem dünnen Metall besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH173538T | 1933-12-22 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH173538A true CH173538A (de) | 1934-11-30 |
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ID=4424782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH173538D CH173538A (de) | 1933-12-22 | 1933-12-22 | Behälter zum Aufbewahren von Pastillen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH173538A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3456228A1 (de) * | 2017-09-14 | 2019-03-20 | Sephane Smidt | Adapter für röhrenförmigen behälter |
-
1933
- 1933-12-22 CH CH173538D patent/CH173538A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP3456228A1 (de) * | 2017-09-14 | 2019-03-20 | Sephane Smidt | Adapter für röhrenförmigen behälter |
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