CH173555A - Schaltungsanordnung für Superheterodyn-Empfänger. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Superheterodyn-Empfänger.

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CH173555A
CH173555A CH173555DA CH173555A CH 173555 A CH173555 A CH 173555A CH 173555D A CH173555D A CH 173555DA CH 173555 A CH173555 A CH 173555A
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  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)

Description


      Schaltungsanordnung    für     Snperheterodyn-Empfänger.       Vorliegende Erfindung betrifft einen  Radioempfänger der     Zwischenfrequenztype.     mit mindestens zwei auf die Zeichenfrequenz       b-    stimmten Kreisen und einem weiteren  t     e     Kreis, mittelst dessen die Unterdrückung der  Spiegelfrequenzen in stärkerem Masse, als es  mit derselben Anzahl abgestimmter Kreise  bis dahin erreicht wurde, gelingt.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung, das im fol  genden erläutert wird.  



  Der Empfänger enthält eine Antenne 10,  die durch zwei abgestimmte     Kopplungs-          systeme   <B>12</B> und 13 mit einer     Detektor-Oszil-          latorröhre    11 gekoppelt ist. Das Kopplungs  system 1? enthält zwei primäre     Induktanzen          Li        und        Li',    die in Serie geschaltet und in rela  tiv entgegengesetzten     Richtungen    gewickelt  sind und zwischen Antenne und Erde liegen.

    Ein Paar sekundäre Wicklungen     L2    und     L2',     die in Serie geschaltet sind, sind elektromag  netisch mit den entsprechenden Spulen     Li     und     Li'    gekoppelt. Ein variabler Kondensa-         tor        C2    liegt zwischen der obern     Klemme    der  Spule     L2    und Erde, um das Kopplungs  system auf die gewünschte Zeichenfrequenz  abzustimmen     Weiterhin        ist    eine Spule     Lo     vorgesehen, deren eines Ende mit der An  tennenklemme der Spule     Li    verbunden ist  und deren anderes Ende offen liegt,

   um     eine          kapazitive    Kopplung mit der     Wicklung        L2     zu schaffen, wie es durch die punktierten  Linien gezeigt wird.  



  Das     Kopplungssystem    13 enthält zwei       Sekundärwicklungen        L3    und<B>L3,</B> die in Serie  geschaltet, jedoch in umgekehrter     Win-          dungsrichtung    gewickelt sind, und     einen    va  riablen Kondensator     C3,    der zwischen der       Gitterklemme    der Spule     L3    und Erde     für          Abstimmungszwecke        eingeschaltet    ist.

   Das       Kopplungssystem    13 kann mit dem Kopp  lungssystem<B>12</B> durch eine     Induktanz        L4,    die  zwischen die     untern    Enden der Spulen     L2     und     L3        eingeschaltet    sein kann, gekoppelt  werden; die Spule     L4    ist     elektromagnetisch     mit der Spule     L3    gekoppelt.

   Die Kopplungs-           systeme    12     und    13 können auch durch eine  Verbindung zwischen der untern     Klemme     der Spule     L2'    und der     obern    Klemme der  Spule     L3'    gekoppelt werden.  



  Die Spulen     Li,        L2    und L3 sind für eine  relativ kleine     Induktanz    gewickelt und ge  eignet, Zeichen über den höheren Frequenz  bereich zu übertragen, während die Spulen  <I>Lit,</I>     L.2        f,    L3' von höherer     Induktanz    und ge  eignet sind, den grössten Teil der Übermitt  lung über den niedrigeren Frequenzbereich  zu bewirken.

   Um den Empfänger über den  hohen oder den niedrigen Frequenzbereich  arbeiten zu lassen, sind kurzschliessende  Schalter     Si,   <B>82</B> und<B>83</B> vorgesehen, die gleich  zeitig durch den einheitlichen Griff     S    be  tätigt werden und die die entsprechenden       Induktanzen        Li',        AZ'    und L3' kurzschliessen.       Mit    demselben Mechanismus sind auch die  Schalter     S'4,        .S5    und So verbunden, deren  Zweck später erklärt wird. Die Anordnung  ist so, dass alle Schalter gleichzeitig entweder  offen oder geschlossen sind.

   Wenn die  Schalter offen sind, sind die letztgenannten       Induktanzen    eingeschaltet,     und    der Empfän  ger arbeitet über den niedrigeren Frequenz  bereich; wenn sie geschlossen sind, arbeitet  der Empfänger über den höheren Frequenz  bereich. Der Schalter     8s    schliesst die Wick  lung     L2'    tatsächlich kurz, indem er die Zei  chenströme durch die Wicklung L4 und die       Widerstandskondensator-Anordnung        R2,        C5     zur Erde schickt und dadurch die     Induktanz     L4     in    den Kreis stellt.  



  Der Ausgang des     Kopplungssystems    13  ist mit dem Eingang der     Detektor-Oszillator-          röhre    11 durch eine Verbindung von der       obern    Klemme der Spule L3 zum Steuergit  ter der     Röhre    verbunden.

   Der Ausgangs  kreis des     Detektor-Oszillators    enthält in Serie       zwischen    seiner Anode und Erde den Kon  densator     Cs,    die     Induktanzen    L7 und     L8    und  den Kondensator C7;     wenn    der Schalter     Sf-          geschlossen    ist, liegt der Kondensator     C8    in  diesem Kreis an Erde.

   Mit diesem Ausgangs  kreis ist ein     Frequenzbestimmungskreis    ge  koppelt, der, wenn die Schalter geschlossen  sind,     den,    variablen Kondensator Co den    festen Kondensator     Cs    und die     Induktanz          L5    enthält; die Spule     As    ist mit der Spule  L7     elektromagnetisch    gekoppelt. Um die De  tektor-Oszillatorröhre zum Schwingen zu  veranlassen, ist die Spule     L5    elektromagne  tisch mit der Spule Lg gekoppelt, wobei die  letztere in einer Serienleitung zwischen der  Kathode der Röhre und Erde liegt.

   Die eben  beschriebene Anordnung des     Detektor-Oszil.-          lators        wird    verwendet,     -wenn    es sich um den  höheren Frequenzbereich handelt.  



  Um dem     Detektor-Oszillator    zu ermögli  chen, über den niedrigen Frequenzbereich zu  arbeiten,     wenn    die Schalter geöffnet sind, sind  die verhältnismässig hochinduktiven Wick  lungen     Lo,        Ls    und     Lio    in Serie mit den       Hochfrequenzwicklungen        L5,   <I>L7</I> und Lg vor  gesehen. Wenn bei geöffneten Schaltern ge  arbeitet wird, enthält der Ausgangskreis der  Röhre in Serie zur Erde die     Kapazität    Co,  die     Induktivitäten    L7 und     Ls    und die.     fiapa-          zität    C7.

   Der     Frequenzbestimmungskreis     enthält sodann die Kondensatoren Co und C7  und die     Induktivitäten        L5    und     L6;    in diesem  Falle sind     L6    und     Ls    ebenso wie As und L 7  elektromagnetisch gekoppelt.

   Die     Rück-          kopplung    zur     Schwingungserzeugung    ist in  diesem Fall eine elektromagnetische Kopp  lung zwischen den     Induktivitäten    La und       Lio;    die letztere liegt sodann, wenn der  Schalter     S4    geöffnet ist. in Serie mit der In  duktivität     Lo.     



  Der Eingangskreis der Röhre 11 enthält  zwischen ihrer Kathode und Erde     die        Induk-          tivität        Lo    (auch     Lio,    wenn die Schalter ge  öffnet sind), eine     Kondensator-Widerstands-          anordnung        Cii,    P3 und die     Induktivität        Lia.     die elektromagnetisch mit den     Induktivitäteri          Az    und     L2'    gekoppelt ist, in Serie.  



  Der Ausgang des     Detektor-Oszillators    ist  mit dem Eingang einer Zwischenfrequenz  verstärkerröhre 14 durch ein doppelt abge  stimmtes Kopplungssystem 15, das die elek  tromagnetisch miteinander gekoppelten Spu  len     Lii    und     Lrz    enthält und durch die ent  sprechenden Kondensatoren Co und     Cio    ab  gestimmt ist, gekoppelt. Diese abgestimm  ten Kreise des doppelt abgestimmten Sy-           stenis    sind genau auf die Zwischenfrequenz  abgestimmt.

   Der Ausgang der Verstärker  röhre 14 ist durch ein anderes, doppelt ab  gestimmtes Kopplungssystem 1.6 mit einer  zweiten     Detektorröhre    17, die in ihrem Aus  gang die     Hörfrequenzzeicllen    hervorbringt,  ,koppelt. Der Ausgang des zweiten Detek  tors ist durch ein     Impedanzkopplungssystem     18 mit einer Kraftröhre 19 verbunden, die  die Hörleistung einem Lautsprecher weiter  gibt.  



  Alle variablen Kondensatoren werden  durch einen Griff gleichzeitig betätigt, wie  es in der Zeichnung durch die punktierte  Linie     Tr    angedeutet ist.  



  Die Röhren, die durchwegs im Empfän  ger gebraucht werden, sind vorzugsweise  vom     Schirmgittertyp,    wie es in der Zeich  nung dargestellt ist. Die     Zeichnung    zeigt  auch durch die mit 11     bezeiehneten    Klam  mern das Vorhandensein gegenseitiger     Induk-          tivität    zwischen den Spulen an. Die in fol  gender Tabelle als Beispiele gegebenen  Grundwerte     haben    sich in der Praxis als  günstig erwiesen.

           Abstin.rrt.bares        Kopplungssystert7          Li    -- 800     Mikrohenry          gegenseitige        Induktanz    zwischen L     i    und       L2    - 122     Mikrohenry          l.2    -- 330     Mikrohenry          Li        +        Li'    - 6870     Mikrohenry     gegenseitige     Induktanz    zwischen     Li        +Li'     und     L2    

      +        L2'-    855     Mikrohenry            L2        +        L2'-    3300     Mikrohenrv          Lis    - 1/2     Mikrohenry          I,

  s    - 286     Mikrohenry     La     -E-        Lä    - 3320     Mikrohenry            Indliktanz    von     Ls'    oberhalb     Anzapfung     2 - 71/2     Mikrohenry     <I>La</I>     Nikrohenry     C2     -f--        C3    - jede 350     Mikromikrofarad    (Max.)       C5    - 0,

  05 Mikrofarad       Cii    - 700     Mikromikrofarad     11<B>3</B> - 8000 Ohm       Bi    - 5000 Ohm       R2    -10(l 000 Ohm         Oszillator-lTlodulatorsysteert          Ls    - 23     Mikrohenry          Ls        -I-        Lio    -150     Mikrohenry          L5    - 241     Mikrohenry          L5        +   <I>La -</I> 1300     Mikrohenry          L7    - 136     Mikrohenry      

      L7        +        L8    -1270     Mikrohenry     gegenseitige     Induktanz        zwischen        L5    und       L7    - 127     Mikrohenry     gegenseitige     Induktanz        zwischen        L5    und       Lo    - 50     Mikrohenry     gegenseitige     Induktanz        zwischen        L5        -f-        L6     und     

  L7        -f-        L8    - 415     Mikrohenry          gegenseitige        Induktanz    zwischen     L5        +   <I>LG</I>  und     1,s        +        Lio    -185     Mikrohenry          C7    -     1(i00        Mikromikrofarad          C8    - 500     Mikromikrofarad     Co - 350     Mikromikrofarad        (Maximum)

  .       Der Einfachheit halber wird zuerst die  Wirkungsweise des Empfängers, wenn er im  höheren     Frequenzbereich    (1500 bis 550     Kilo-          hertz)    arbeitet, und nachher im niedrigeren       Frequenzbereich    (300 bis 150     Kilohertz)    be  schrieben. Im vorliegenden Empfänger wer  den die sechs Schalter     Si    bis     Sc    durch     einen     einzigen Handgriff<B>S</B> betätigt.

   Die Schalter  anordnung ändert     gleichzeitig    die     Induktivi-          tät    der Resonanzkreise, modifiziert die  Rückkopplung des     Oszillators    und regelt die  Anpassung     zwischen    den     Oszillator-    und den       Selektionskreisen.     



       Wenn    im Hochfrequenzbereich gearbei  tet wird, sind alle Schalter geschlossen; die  Zeichenspannung wird der Spule     Li    des  Kopplungssystems 12 zwischen den Klem  men 1 und 3 des Regelwiderstandes     Bi    ge  liefert. Der Eingangskreis des     Kopplungs-          systemes,    der die Spule     Li    enthält, ist vor  zugsweise auf eine Frequenz     abgestimmt,    die       zwischen    den zwei übertragenen Bereichen  liegt, also in diesem Fall von der Grössen  ordnung von 400 bis 500 Kilohertz.

   Die Zei  chenspannung     wird    dann von dem Ein  gangs- oder Primärkreis des Kopplungs  systems 12 zu dem     abstimmbaren    Resonanz-      kreis, der die     Induktivität    L2 und den varia  blen Kondensator C2 enthält, übertragen,  und zwar durch eine doppelte Kopplung:  eine magnetische Kopplung zwischen den  Spulen     Li    und L2 und eine     kapazitive    Kopp  lung durch die Kapazität zwischen der Spule       Lo    und der     Induktivität        L2,    wie es durch die  punktierten Linien angedeutet ist.

   Die Zei  chenspannung wird vom abgestimmten Kreis  1.2 auf den abgestimmten Kreis 13 ebenfalls  durch eine kombinierte, elektromagnetische  und elektrostatische Kopplung übertragen:  die elektromagnetische Kopplung erfolgt  über die Spulen L3 und     L4    und die       elektrostatische    Kopplung über den Kon  densator     C5.    Die Zeichen werden dann  zum Eingang der Röhre 11 durch die  Verbindung von der obern Klemme der       Induktivität    L3 mit der Steuerelektrode der  Röhre geführt; die untere Klemme der In  duktivität L3 ist mit Erde durch das System  der vorher beschriebenen Impedanzen ver  bunden.  



  Durch die zwei abgestimmten Kreise  werden unerwünschte Spannungen stark ge  dämpft; aber praktische Versuche zeigen,  dass     Interferenzzeichen,    die durch die Spie  gelfrequenz erzeugt werden, oft störende Ge  räusche hervorrufen. Um das Ansprechen  auf die     ungewünschten    Zeichen der Spiegel  frequenz herabzusetzen, das heisst um das       Verhältnis    des     Ansprechens    der erwünschten  Zeichenfrequenz zu der der     Spiegelfrequenz     zu erhöhen, sind zwei Wege zwischen der  Antenne und dem     Eingang    der ersten Röhre  vorgesehen:

   der eine Weg über beide     Selek-          tionssvsteme    12 und 13, der andere durch  das     Selektionssystem    12 .und den Kreis, der  die Spulen     Lia    und     Ls        enthält.    Die Spule       Lia    ist so im     Verhältnis    zur Spule L2 ge  wickelt und durch einen solchen Kopplungs  grad gekoppelt, dass die Spannung der Spie  gelfrequenz, die auf den     Eingang    der Röhre  11 durch die     Kopplungsspule        Lia    aufge  drückt wird, in der Grösse wesentlich gleich  jener ist, die durch das Kopplungssystem 13  aufgedrückt wird,

   jedoch in entgegengesetz  ter Phase dazu. Diese Bedingung erhält sich    zu einem wesentlichen Grad über den Ab  stimmungsbereich; auf diese Weise ist eine  sehr viel grössere     Selektivität    erzielt, als es  normal durch den Gebrauch derselben An  zahl von einfachen abgestimmten Kreisen  erreichbar ist. Der Gebrauch der oben er  wähnten     Zweifaclikopplung    zwischen den  Kreisen 12 und 13 ermöglicht praktisch die  vollständige Unterdrückung der Spiegelfre  quenz im ganzen Bereich.  



  Die Röhre 11 ist, wie oben beschrieben,  so angeordnet, dass sie die doppelte Funktion  als     Oszillator    und erster Detektor ausübt. Die  Röhre wird vermöge der gegenseitigen Im  pedanz zwischen dem     Oszillator    und den  Eingangs- und Ausgangskreisen zu schwin  gen veranlasst; die gegenseitige Impedanz be  steht in der induktiven Kopplung zwischen  den Spulen     L5,        L7    und     Ls    und der     kapazi-          tiven    Kopplung, die die Kapazitäten     C7    und       C8    umfasst.  



  Die Zwischenfrequenz, die     in    dem Aus  gang der Röhre 11 erscheint, wird selektiv  übertragen durch den doppelt abgestimmten  Kreis 1.5, der auf die Zwischenfrequenz  durch die Kapazitäten     Cs    und     Cio    abge  stimmt ist. Die Kapazität     Cs    übt die zwei  fache Funktion aus, die     Induktanz        Lii    auf  die Zwischenfrequenz abzustimmen und die  Anode der Röhre 11 mit den Impedanzen  zu verbinden, die den Anodenkreis mit dem       Oszillatorkreis    koppeln.  



  Die     Zwischenfrequenzröhre    14 dient zur  Verstärkung der     Zwischenfrequenzzeichen     und drückt sie auf den zweiten Detektor 17  auf, in welchem die Zeichen in der bekann  ten Weise     detektiert    werden. Die     detektier-          ten    oder     Hörfrequenzzeichen    werden dann  auf die Kraftröhre 19 aufgedrückt, von wo  sie dem Lautsprecher 20 zugeführt werden.  



       l'Tachdem    die Arbeit des Empfängers  über den höheren Frequenzbereich beschrie  ben ist, wird nun die Wirkung beschrieben  werden,     wenn    die Schalter<B>81 ...</B>     S6    offen  sind. Die von der     Antenne        gelieferte    Zei  chenspannung ist diejenige zwischen     den     Klemmen 1 und 3, aber diese     Spannung    liegt  nunmehr an den in Serie geschalteten In-           duktanzen        Li    und     Li'.    Die     Induktanz    der  Spulen     L.    und     Li'    ist genügend hoch, so dass,

    wenn sie in Verbindung mit einer Antenne  mittlerer Grösse gebraucht wird, der     Ein-          ganashreis,    der diese     Induktanzen    enthält,       Huf    eine Frequenz abgestimmt ist, die nied  riger ist als die niedrigste Zeichenfrequenz.  die empfangen werden soll. Die Zeichenspan  nung wird sowohl elektromagnetisch, als  auch elektrostatisch auf die vorher beschrie  bene Weise übertragen, ausgenommen dann,       wenn    auch eine elektromagnetische Kopp  lung zwischen den     Induktanzen        Li    'und     L2'     für den niedrigeren Frequenzbereich besteht.

    Die Übertragung von Zeichen vom Kopp  lungssystem 12 auf das Kopplungssystem     1ä     geschieht in einer etwas andern Art, als  wenn im höheren     Frequenzbereich    gearbeitet  wird. Die     kapazitive    Kopplung geschieht  durch Kondensator     C5.    wie im Falle des  Hochfrequenzbereiches, jedoch ist die elek  tromagnetische Kopplung diejenige zwischen  den obern und untern Teilen der     Induktanz          L3',    wobei die     Anzapfung    2 den obern Teil  vom untern Teil trennt. Die Verhinderung  der Spiegelfrequenz wird auf dieselbe Weise  erzielt wie im höheren Frequenzbereich.  



  Die Schwingungsfrequenz des     Oszillator-          Detektorkreises    wird durch den     Oszillator-          kreis        bestimmt,    der die     Induktanzen        L5    und       Ls    und die Kondensatoren Co und C7 ent  hält, wobei der Schwingungskreis mit dem  Anodenkreis durch die Kapazität C7 und  durch die elektromagnetischen Kopplungen  zwischen den Spulen     L5    und L7 und den  Spulen     L6    und     L8    gekoppelt ist.  



  Die Energie vom Schwingungskreis wird  zum Eingangskreis der Röhre durch die elek  tromagnetischen Kopplungen zwischen den  Spulen     L3    und     Ls    und den Spulen     Lo    und       Lio    rückgekoppelt.  



  Der weitere Weg des Zeichens durch den  Empfänger ist der gleiche, wie wenn im  höheren Frequenzbereich gearbeitet wird  und soll hier nicht weiter erörtert werden.  



  Um eine wirksame     Einknopfbedienung     der     Abstimmkondensatoren    zu erlauben, sind  die festen Elemente des     Oszillatorkreises    des         Detektor-Oszillators    so     proportioniert,    dass  ihre Eigenfrequenz jederzeit bei einer Fre  quenz, die von derjenigen der abgestimmten  Kreise 12 und 13 um einen festen Betrag  differiert, aufrecht erhalten     wird.     



  Die Kraftquelle für die Apparatur ist  vorzugsweise das Lichtnetz. Wenn Wechsel  strom vorhanden ist,     wird    ein geeigneter  Transformator verwendet, um die notwen  digen Arbeitsspannungen zu erzeugen. Es  ist vorzuziehen,     Äquipotentialkathoden    zu  verwenden, die indirekt durch die Glüh  fäden geheizt werden. Die Anodenspeisung  wird durch Gleichrichtung eines hochge  spannten Wechselstromes     mittelst    eines Dop  pelweg-Röhrengleichrichters gesichert. Die  völlige Ausgleichung der Wechselstrom  welle wird durch die     Benutzung    einer Hör  frequenzdrosselspule in Serie mit der Zulei  tung und durch     Nebenschluss    grosser Kapa  zitäten quer zur Zuleitung bewirkt.

   Es ist       wünschenswert,    jedoch nicht erforderlich,  eine Feldspule     eines        elektrodynamischen     Lautsprechers als     Filterausgleichsdrossel    zu  verwenden, um auf diese Weise den Laut  sprecher empfindlich zu machen und gleich  zeitig die Schwankungen der Kraftversor  gung     auszuglätten.     



  Der Einfachheit halber sind die     Heiz-          fadenzuführungen    zu den verschiedenen  Röhren nicht gezeigt, obgleich     ein    Teil der       Wechselstromkraftversorgung    für die Fa  denspannung in der Kraftquelle 21 angege  ben ist. Diese Kraftquelle enthält alle er  forderlichen Teile für die Heizung der     Ver-          stärkerröhren    des Empfängers, die Hoch  spannungslieferung für einen Doppelweg  gleichrichter und dessen     Glühfadenheizung.     In Serie mit der Hochspannungsklemme der  Zuleitung des gleichgerichteten Stromes liegt  die Feldspule 22 des elektrodynamischen  Lautsprechers 20.

   Die     Lautsprecherspule    22  dient dazu, die     Wechselstromschwankungen     in der Zuleitung des gleichgerichteten Stro  mes auszugleichen, und ausserdem dazu, den  elektrodynamischen Lautsprecher empfind  lich zu machen. Die elektrolytischen Kon  densatoren 23 und 24 sind bestimmt, die           gleichgerichtete    Hochspannung     weiter    zu  filtern.  



  Die verschiedenen Spannungen, die für  die verschiedenen Röhren des Empfängers  erforderlich sind, werden von     einem    Wider  stand abgenommen, der parallel zu der  gleichgerichteten und gefilterten Spannung  liegt.  



  Wenn die Kraftquelle Gleichstrom lie  fert, ist der Transformator und der Gleich  richter natürlich ausgeschaltet. Die     Heiz-          fäden    aller Röhren sind dann vorzugsweise  in Serie geschaltet, während die in der Ano  denzuleitung auftretenden Schwankungen  durch ein Filtersystem ausgeglichen werden,  das dem ähnlich ist, das bei gleichgerichte  tem Wechselstrom gebraucht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für Superhetero dyneempfänger, in der die erste Röhre als Detektor und Oszillator wirkt, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Ausschaltung stö render, unerwünschter Spannungen einerseits die empfangene Zeichenspannung über min destens zwei abstimmbare, miteinander ge koppelte Schwingungskreise der ersten Röhre zugeführt wird, anderseits die Spiegelfre quenz reit Hilfe eines zweiten Kopplungs weges ausgeschaltet wird, der von dem ersten abstimmbaren Schwingungskreis di rekt zur ersten Röhre führt und dieser die der Grösse nach gleiche,
    aber gegenüber der von dem zweiten Schwingungskreis ihr zu geführten Spiegelfrequenzspannung phasen entgegengesetzte Spiegelfrequenzspannung zuleitet. UNTERANSPRüCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der direkte Kopplungsweg zur Ausschaltung der Spiegelfrequenz eine Koppelspule enthält, deren Wicklungsrichtung der Wicklungsrichtung der Selbstinduktions spule des ersten Selektionsschwingungs- kreises entgegengesetzt ist und deren Kopplungsgrad gegenüber dieser Spule, sowie ihre Windungszahl so bemessen ist,
    dass die der Röhre auf diesem Wege zugeführte Spiegelfrequenzspannung der Grösse nach mindestens nahezu gleich und der Phase nach entgegengesetzt der Spiegelfrequenzspannung ist, die über die abstimmbaren Selektionsschwin- gungskreise der ersten Röhre zugeleitet wird. ?. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopplungsweg zur Ausschaltung der Spiegelfrequenz von der Kathode der ersten Röhre zur Erde führt. 3.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 3, für einen totalen Empfangsbereich, der in zwei Teile zerfällt, die durch einen nicht gewünschten Frequenz bereich getrennt sind, dadurch gekenn zeichnet, dass die Antenne fest auf eine Frequenz zwischen den beiden Frequenz bereichen abgestimmt ist. 4. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für den Übergang von einem Empfangsbereich zum andern die Umschaltung der ver schiedenen Schwingungskreise durch Schalter erfolgt, die gemeinsam durch einen einzigen Griff bedient werden. 5.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 4; dadurch gekennzeichnet, dass diese Schalter beim Übergang vom niedrigeren zum höheren Frequenzbereich die nur zum Empfang im niedrigeren Frequenz bereich nötigen Induktivitäten kurz schliessen. 6. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass diese Schalter mindestens praktisch an Erde liegen.
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