CH173613A - Rostreinigungsvorrichtung. - Google Patents

Rostreinigungsvorrichtung.

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CH173613A
CH173613A CH173613DA CH173613A CH 173613 A CH173613 A CH 173613A CH 173613D A CH173613D A CH 173613DA CH 173613 A CH173613 A CH 173613A
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CH
Switzerland
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grate
knives
cleaning device
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grate cleaning
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Burger Justus
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Burger Justus
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H15/00Cleaning arrangements for grates; Moving fuel along grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description


      Rostreinigungsvorrichtung.       Gegenstand der Erfindung ist eine Rost  reinigungsvorricbtung, die eine Ausführungs  form der den Gegenstand des Hauptpatentes  bildenden Vorrichtung ist und dadurch ge  kennzeichnet ist, dass die Messer relativ zu  einander derart     versetzt    sind, dass sie alle  zusammen in die Ruhelage, nicht aber alle  gleichzeitig in die Arbeitslage gebracht wer  den können.  



  In der Zeichnung sind beispielsweise  einige Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes dargestellt.  



       Fig.l    veranschaulicht einen teilweisen  Längsschnitt durch einen Kessel mit einer  eingebauten Reinigungsvorrichtung;       Fig.    2 zeigt einen teilweisen Querschnitt  davon, wobei jedoch die Reinigungsvorrich  tung gegenüber     Fig.    1 verstellt ist;       Fig.    3 und 4 stellen weitere Ausführungs  formen dar.  



  Die Vorrichtung besteht gemäss dem in       Fig.l    und 2 dargestellten Ausführungs  beispiel aus einer     vierkautigen    Welle 1, die  einerseits mit einem Lager 2 im.Gehäuse    der Luftklappe 8 und anderseits mit einem  Lager 3 an der Rostplatte 6 im Kessel dreh  bar festgemacht ist. Auf dieser Welle 1  sitzen lose befestigt gezahnte     Messer    4, die  mittelst Stellringen 5 seitlich gehalten sind,  jedoch seitlich etwas Spiel aufweisen, um zwi  schen den Rostöffnungen durchgreifen zu  können.

   Zum Reinigen des Rostes und Durch  einanderrütteln des     Brenngutes    wird ein  Hebel 9, der einen vierkantigen Ansatz 10  aufweist, auf die     Vierkantwelle    1 aufgesteckt  und durch Drehbewegungen werden die  Messer 4 nach aufwärts zwischen die Rost  öffnungen bewegt.  



  Aus     Fig.    2 ist ersichtlich, dass alle Mes  ser bei Nichtgebrauch unterhalb des Rostes  ausser Eingriff stehen. Ein Verbrennen der  selben ist unmöglich, da sie dabei in der  Luftströmung liegen und ständig gekühlt  werden.  



  Das Lager 2 kann auch statt im Ge  häuse der Luftklappe 8, am Rost befestigt  sein. Es kann aber auch eine Einrichtung  derart vorgesehen sein, dass das Lager 2      direkt auf den Boden abgestützt werden  kann, so dass keine auch noch so geringe  bauliche Veränderung am Kessel erforderlich  ist.  



  Das Lager 2 kann auch als Kugellager  20 ausgebildet sein     (Fig,    3). Die Welle 1  ist dann drehbar, lässt sich aber gleichzeitig  auf- und     abbewegen.    Durch Auf- und Nieder  bewegen des     Handgriffes    21 greifen die  Messer 4 in den Rost ein.  



  Die in     Fig.    4 gezeigte     Rostreinigungs-          vorrichtung    ist mit mindestens einer unter  halb des Rostes eingebauten drehbaren Welle  11 mit mindestens zwei darauf angeordneten  Messern 12, 13 zur Bearbeitung des Brenn  gutes versehen. Dabei können die Messer  durch Drehung der Welle entweder in Ruhe  stellung oder in Arbeitsstellung gebracht  werden. Diese Messer sind relativ zueinander  derart versetzt, dass bei Arbeitsstellung  der Welle mindestens eines der Messer  ausser     Eingriff    mit dem Brenngut steht.  



  Die Messer 12, 13     etc.    können zum Bei  spiel so angeordnet sein, dass bei Arbeits  stellung der Welle die paaren Messer in       Eingriff,    die     unpaaren    ausser Eingriff stehen,  oder umgekehrt. Die Messer können auch  spiralförmig versetzt sein, wenn die Messer  welle wie in     Fig.    3 in einem Kugelgelenk  befestigt ist. Bei Ruhestellung der Welle  sind sämtliche Messer ausser Eingriff, das  heisst, sie befinden sich unterhalb des Rostes  im Luftzug und sind gegen Oxydation ge  schützt.  



  Die Versetzung der Messer hat einerseits  den Vorteil, dass zur Drehung der Welle       bezw.    zur Reinigung des Rostes weniger  Kraft gebraucht wird, da nicht alle Messer  miteinander in     Eingriff    stehen. Ferner wird  das Brenngut bei Drehung der Welle ab  wechselnd von einem Roststab auf den an  dern verschoben, so dass sich keine grossen  Schlackenstücke bilden können und eine  bessere Luftzufuhr und Verbrennung statt  findet.  



  Endlich werden Schlackenstücke, die sich  zwischen zwei benachbarten Messern gebil  det haben, infolge ungleichzeitigen     Eingriffes       dieser Messer zunächst nach der einen Rich  tung gedreht oder geschoben, dann nach der  andern Richtung. Die Schlackenstücke wer  den dadurch immer besser dem zu vollstän  diger Verbrennung führenden Luftzug aus  gesetzt und endlich derart verkleinert; dass  sie anstandslos zwischen den Roststäben  herunterfallen.  



  Zwecks besserer Erfassung des     Brenn-          gutes    können die Arbeitskanten der Messer  mindestens teilweise gezahnt sein.  



  Durch Anwendung der Vorrichtung ge  mäss der Erfindung ist es möglich, rasch und  gründlich den Rost von allen Schlacken  und Verunreinigungen zu befreien und der  Luft ungehinderten Zugang zum Brenngut  zwecks gleichmässiger Verbrennung zu ge  statten. Dadurch wird eine Kesselanlage in  äusserst kurzer Zeit gründlich gereinigt und  in gleichmässigem Brand gehalten und das  ungenügende Hineinstechen mit dem Feuer  spiess, was sehr zeitraubend und ermüdend  war, vollständig hinfällig. Da bei     Fig.    1 auch  am hintersten Rostende ein Messer 4 einge  baut ist, kann in diesem Falle der Ofen bis  zu     hinterst    gründlich durchgewühlt werden.  Versuche haben eine grosse Ersparnis an  Zeit und Brennmaterial ergeben.  



  Es ist selbstverständlich möglich, an  Stelle einer     Vierkantwelle    1     (Fig.    1) eine  Welle mit anderen Querschnitt zu setzen  und die ganze Vorrichtung bei bereits be  stehenden Kesselanlagen einzubauen und die  entsprechenden Ausführungen anzupassen.  



  Bei Kesseln mit breiter Rostfläche kann  auch mehr als eine Welle 1 mit Wühlmes  sern 4 angeordnet werden.  



  Indem mittelst einer     Rostreinigungsvor-          richtung    gemäss der Erfindung die Kessel  reinigung bedeutend schneller als mit dem  Feuerspiess vor sich geht, ist die Gefahr für       Oxydvergiftungen    der Heizer bedeutend ver  ringert.  



  Bei grossen Kesselanlagen kann zwecks  Ersparung von Personal und Zeit die Welle 1  mit den Messern 4 durch einen Motor ange  trieben werden; welcher auf bekannte Art  periodisch ein- und ausgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:. Rostreinigungsvorr-ichtung nach dem Pa tentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer relativ zuein ander derart versetzt sind, dass sie alle zu sammen in die Ruhelage, nicht aber alle gleichzeitig in die Arbeitslage gebracht wer den können. ÜNTERANSPRüCHE: 1. $ostreinigungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer auf einer Welle angeordnet sind, deren hinteres Ende um ein nach allen Seiten bewegliches Gelenk drehbar an geordnet ist. 2. Rostreinigungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer mit Zacken versehen sind.
CH173613D 1933-06-09 1933-06-09 Rostreinigungsvorrichtung. CH173613A (de)

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CH173613T 1933-06-09
CH161783T 1933-06-09

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CH173613A true CH173613A (de) 1934-11-30

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ID=25717470

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CH173613D CH173613A (de) 1933-06-09 1933-06-09 Rostreinigungsvorrichtung.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239054B (de) * 1964-07-24 1967-04-20 Rheinstahl Eisenwerk Hilden Ag Einrichtung zum Entschlacken von Rosten, insbesondere von Heizungskesseln
EP0915289A3 (de) * 1997-11-04 1999-10-13 Pyro Industries, Inc. Kugelhaufenbrenner für Heiz- oder Trocknungssysteme

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239054B (de) * 1964-07-24 1967-04-20 Rheinstahl Eisenwerk Hilden Ag Einrichtung zum Entschlacken von Rosten, insbesondere von Heizungskesseln
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