CH191507A - Rostreinigungsvorrichtung an mit Kohlen gefeuerten Feuerungsanlagen. - Google Patents

Rostreinigungsvorrichtung an mit Kohlen gefeuerten Feuerungsanlagen.

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CH191507A
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      RRostreinigungsvorriehtung    an mit Kohlen gefeuerten     Feuerungsanlagen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Rost  reinigungsvorrichtung an mit Kohlen ge  feuerten     Feuerungsanlagen,    zum Beispiel an  Kesseln von     Warmwasserheizungsanlagen     <B>USW.</B>  



  Es sind Einrichtungen zum Lockern der  Schlacken und zum Reinigen des Rostes be  kannt, bei denen auf einer drehbar gelager  ten Welle     Schlackenbrech-Elemente    wie Mes  ser, Scheiben oder dergleichen vorgesehen  sind, die in den Rostspalten bis über die  Rostfläche bewegt werden und dabei zum       Beispiel    mit Hilfe von     Zähnen    usw. die  Schlackenkuchen zerkleinern und der Luft  den     Zufluss    zur Brennstelle freilegen.  



  Bei der den Gegenstand vorliegender Er  findung bildenden     Rostreinigungsvorrichtung     sind die     Schlackenbrechelemente    mit Durch  brechungen versehen, welche dazu dienen,  die Schlackenstücke aus dem Feuerraum in  den Aschenfang zu fördern.  



  Diese Vorrichtung dient also nicht nur  zum Zerkleinern der Schlacke oberhalb des    Rostes, sondern auch zum Abführen der  Schlackenstücke.  



  Auf der     Zeichnung    sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Teil eines als Gliederkessel  ausgebildeten Warmwasserkessels mit offener  Feuertüre und     eingebauter        Rostreinigungs-          vorrichtung    in Vorderansicht;       Fig.    2 zeigt einen Schnitt nach der Linie       II-II    in     Fig.    1;

         Fig.    3 zeigt     eine    Variante einer Einzel  heit in Ansicht,       Fig.    4 und 5 zeigen in Vorderansicht und  in Ansicht von oben ein zweites Ausfüh  rungsbeispiel,       Fig.    6 zeigt ein drittes Ausführungsbei  spiel in Vorderansicht;       Fig.    7 zeigt in Vorderansicht ein viertes  Ausführungsbeispiel;       Fig.    8 zeigt den Grundriss dazu und       Fig.    9 zeigt ein fünftes Ausführungsbei  spiel in Ansicht.

        Die     Vorrichtung    gemäss     Fig.    1 und 2  weist eine Welle 1 auf, die an ihren Enden  mittels Lager 2, 2' in der     Längsmittelebene     des Rostes am Kessel drehbar gelagert ist.  Auf der Welle 1 sitzen durch Stellringe 3, 4  gesicherte, als Messer 5 ausgebildete     Schlak-          kenbrechelemente.    Die Messer 5 besitzen die  in     Fig.    1 gezeigte Form. Sie weisen an ihren  Stirnflächen Reihen von Zähnen 83, 84, 85  auf und erstrecken sich quer über die Rost  breite. Die Messer 5 sind in den Ebenen der  Rostspalte angeordnet und können in die  Rostspalten zwischen den Roststäben 8     ein-          geschwungen    werden.

   Die Zähne zerteilen die  grösseren Schlackenstücke. Die Welle 1 be  sitzt zu diesem Zwecke an ihrem freien Ende  einen Vierkant auf den ein mit Griffstange  versehener Schlüssel 9 angesteckt werden  kann. Durch Schwenken des Schlüssels wer  den alle Messer 5 gleichzeitig in die Rost  spalten eingeführt, und. zwar so weit, dass  die Löcher 12 der Messer 5 über die Rost  fläche gelangen. Als Begrenzung des Aus  schlages der Messer 5 dient ein auf der Welle  1     befestigter    Ring 9' mit einem Ansatz 10,  der beim Drehen der Welle 1 auf eine am  Lager 2 vorgesehene Nase 11 aufschlägt. Die  Löcher 12 treten beim     Verschwenken    der  Messer 5 über die Rostfläche.

   Dabei lagern  sich gebrochene Schlackenstücke in diesen  Löchern 12 und werden dann von den Mes  sern 5 beim     Abwärtsschwenken    derselben  mitgerissen und in den Aschenfang gefördert.  Bei Gliederkesseln, bei denen der Aschen  fang     klein,    das heisst nicht so tief ist, dass  die Messer um mehr als<B>180'</B> geschwenkt  werden können, werden mit Vorteil die in       Fig.    3 dargestellten Messer 14 verwendet.  Sind solche Messer 14 vorgesehen, so ist die  Welle 1 nur wenig weit zu schwenken.  



  Die     Vorrichtung    nach     Fig.    4 und 5 be  sitzt zwei Wellen 20, 21, die zu beiden Sei  ten des Rostes drehbar in Lagern gelagert  sind. Auf diesen Wellen 20, 21 sind die als  Messer 22 ausgebildeten     Schlackenbrechele-          mente    befestigt. Die Messer erstrecken sich  über die ganze Länge der Rostspalte und    sind wieder mit Löchern 12 versehen, welche  Schlackenstücke aus der Feuerung     mitneh-          rnen    und in den Aschenfang fördern. Die  Messer 22 sind abwechselnd auf der einen  und der andern Welle befestigt.

   Diese beiden  Wellen sind unter sich durch eine Stange 25  gelenkig verbunden, so dass beim Drehen der       einen    Welle 20     bezw.    21, die andere Welle       mitgeschwenkt    wird.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    6 besitzt wie  der zwei Wellen, die parallel zueinander seit  lich des Rostes drehbar gelagert sind. Die  als Messer 26 ausgebildeten, ebenfalls mit  Löchern 12 versehenen     Schlackenbrechele-          mente    erstrecken sich nur über die Hälfte  jedes Rostspaltes. Für jede Rostspalte sind  also zwei Messer vorgesehen, welche auf zwei  verschiedenen Wellen befestigt sind. Die Wel  len 20, 21 sind wieder durch eine Stange 27  verbunden, so dass stets nur eine Welle 20, 21  gedreht werden muss, und zwar ist die Kupp  lung der beiden Wellen derart, dass diese  gegenläufig bewegt werden.  



  Die     Vorrichtung    nach der     Fig.    6 könnte  auch so ausgeführt werden, dass gleichzeitig  nur jeweils die Hälfte der Messer zur Arbeit  nach oben geschwenkt werden, während die  andern nach unten gehen.  



  Gemäss     Fig.    7 und 8 sind auf der Welle  1 als     Messer    28, 28     ausgebildete,    ebenfalls  mit Löchern 12 versehene     Schlackenbrech-          elemente    vorgesehen, von welchen jedes in  der Ebene einer andern Rostspalte liegt. Die  Messer 28, 28' sind versetzt zueinander ange  ordnet. In der dargestellten Lage erstreckt  sich jedes Messer 28 nur über die rechte  Hälfte des Rostes 8, wogegen     die@andern    da  zwischen liegenden Messer 28' sich nur über  die linke Rosthälfte erstrecken.  



       Fig.    9 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei  welchem die als Messer 35 ausgebildeten,  ebenfalls mit Löchern 12     versehenen        Schlak-          kenbrechelemente    in der Ruhelage nach unten  in den     Aschenbehälter    hängen. Diese Ausfüh  rung hat den Vorteil, dass die Messer 35  nicht erhitzt werden     und    die Spalten des  Rostes auch nicht teilweise verengen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rostreinigungsvorrichtung an mit Kohlen gefeuerten Feuerungsanlagen, insbesondere an Gliederkesseln mit auf mindestens einer drehbaren Welle in den Ebenen der Rost spalten angeordneten Schlackenbrechelemen- ten, die bestimmt sind, von Zeit zu Zeit in den Rostspalten bis über die Rostfläche ver- schwenkt zu werden, dadurch gekennzeich net, dass die Schlackenbrechelemente mit Lochungen versehen sind, welche dazu die nen, die Schlackenstücke aus dem Feuerraum in den Aschenfang zu fördern. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch mit einer drehbaren Welle, dadurch gekenn zeichnet, dass die drehbare Welle einen Anschlag aufweist, der beim Drehen der Welle gegen eine am einen Wellenlager vorgesehene Nase anschlägt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schlacken- brechelemente auf zwei parallelen und miteinander gekuppelten Wellen angeord net sind.
    B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei in der Richtung der Antriebs wellen aufeinander folgende Schlacken- brechelemente auf verschiedenen Wellen befestigt sind und dass sämtliche Schlak- kenbrechelemente sich über die ganze Rostspaltlänge erstrecken. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Wellen gegenläufig bewegt werden, und dass für -jede Rostspalte zwei Schlackenbrechelemente vorgesehen sind. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch mit einer drehbaren Welle, dadurch gekenn zeichnet, dass diese in der Längsmittel ebene des Rostes gelagert ist, und dass die auf ihr befestigten Schlackenbrechele- mente versetzt zueinander angeordnet sind, und dass zwei aufeinander folgende Schlackenbrechelemente in den Ebenen von zwei verschiedenen Rostspalten liegen.
CH191507D 1935-08-21 1936-08-20 Rostreinigungsvorrichtung an mit Kohlen gefeuerten Feuerungsanlagen. CH191507A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239054B (de) * 1964-07-24 1967-04-20 Rheinstahl Eisenwerk Hilden Ag Einrichtung zum Entschlacken von Rosten, insbesondere von Heizungskesseln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239054B (de) * 1964-07-24 1967-04-20 Rheinstahl Eisenwerk Hilden Ag Einrichtung zum Entschlacken von Rosten, insbesondere von Heizungskesseln

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