CH173755A - Vorrichtung zur Herstellung und Abgabe von mit Gas imprägnierter Flüssigkeit. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung und Abgabe von mit Gas imprägnierter Flüssigkeit.

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CH173755A
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  Vorrichtung zur Herstellung und Abgabe von mit Gas imprägnierter Flüssigkeit.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zur     ITerstellung    und Abgabe von mit Gas,  insbesondere Kohlensäure, imprägnierter       Flüssigkeit,    insbesondere von mit Kohlen  säure imprägniertem Wasser, unter Verwen  dung eines     Mess-    und Ausschankgefässes und  einer vorteilhaft zwischen beiden einge  Schalteten     Imprägniervorrichtung.     



  Die Erfindung bezweckt den Ersatz der  bekannten ebenen beweglichen Kolben oder  Membranen und der bisher üblichen gross  räumigen Imprägniergefässe. womit die  Nachteile verknüpft sind, dass einerseits die  Ansammlung von Luft über oder unter der  beweglichen Wand schwer vermeidbar ist  und das     Ausschenken    zufolge der unter  Druck stehenden Gase erschwert wird, wäh  rend anderseits     hei    den     Grossraum-Impräg-          niergefässen    die Aufnahme der Kohlensäure  durch die aus dem Wasser abgeschiedene  Luft im Laufe der Zeit beeinträchtigt wird.  



  Erfindungsgemäss befindet sich in dem       31.ess-    und Ausschankgefäss eine Raummem-         bran,    beispielsweise ein Kautschukball oder       Kautsehukschlauch,    welcher das Gefäss     iri     zwei. voneinander getrennte     Räume    teilt.  



  Um den vollständigen Austritt der im  prägnierten Flüssigkeit aus dem Ausschank  raum zu erleichtern, ist es zweckmässig, die  Raummembran mit einem oder mehreren  Vorsprüngen, z. B. Rippen, oder Vertiefun  gen, z. B. Rillen, zu versehen, welche beim.  Anlegen der Raummembran an die Innen  wandung des     Ausschankgefässes        Flüssig-          keitQwege    freihalten. Wahlweise kann auch  die Innenwandung des     Aussehankgefässes     mit derartigen Rippen oder Rillen versehen  sein, die in beiden Fällen zweckmässig     izi     Richtung zur     Austrittsöffnung    hin ver  laufen.  



  Der     Messraum    kann mit dem Ausschank  raum durch     eine        Rohrschlange        verbinden     Sein die mit     Grossoberflächenkörpern    gefüllt  und an welche an der höchsten Stelle ein       Zuleitungsrohr    für das Imprägniergas an  geschlossen sein kann.

        Zur     Steuerung    des     gleichzeitigen    Ein  und     Austrittes    von frischer     bezw.    impräg  nierter Flüssigkeit in und aus dem     Mess-          raum        bezw.        Ausschankraum    dient vorteil  haft     ein    doppelter     Dreiweghahn.     



  Zur Sicherung der einwandfreien Im  prägnierung ist das Imprägnierrohr vor  zugsweise an seinem     Eintrittsende    zum  Ausschankraum mit einem Entlüftungsven  til verbunden. Um bei     jedesmaliger    Hahn  drehung vor der     Imprägnierung    den     Imprä-          gnierbehälter    selbsttätig zu entlüften, weist  das     Halmküken    des     Dreiweghahnes    mit  Vorteil eine     Viertelringnut    auf, welche jenes       Eintrittsende    des     Imprägnierrohres    mit einer       Bohrung    des     Halmgehäuses    verbindet.

       In.     diese Bohrung kann ein von Hand zu     be-          tätigendes        Auslassventil    eingesetzt sein, wel  ches bei Nichtbenutzung des Apparates ge  schlossen bleibt.  



  Das Ausschankgefäss ist     zweckmässig    mit  einem abnehmbaren Deckel versehen und  vorteilhaft aus einem gegen kohlensäurehal  tiges Wasser beständigen Material her  gestellt, z. B. einer     nichtrostenden    Legie  rung, emailliertem     Eisen,    vorzugsweise aber  aus einem keramischen Material, z. B. Por  zellan oder     Steingut.    Besondere Vorteile  bietet die     Verwendung    von Glas, welches  die     jederzeitige        Besichtigung    des Zustandes  der Raummembran ohne     Auseinandernahme     des Apparates gestattet.  



  Um einerseits bei Nichtbenutzung des       Apparates    jeglichen Verlust an Imprägnier  gas zu verhindern und anderseits beim Ab  füllen der     imprägnierten    Flüssigkeit in Fla  schen unter Druck Verluste in der     Zulei-          tung    auszuschliessen, kann     zwischen    Aus  schankraum und Auslaufrohr ein     doppelsit-          ziges        Schnellschlussventil    eingeschaltet wer  den, dessen eine     Dichtung    gegen den Drei  weghahn und dessen andere Dichtung gegen  die     Spindeldichtung    abdichtet.

   Zur wahl  weisen Benutzung des Auslaufrohres zum  offenen Ausschank     bezw.    zum Füllen von  Flaschen     unter    Druck ist zweckmässiger  weise an das Auslaufrohr ein von einer  Schutzglocke umgebenes konisches und ela-         stisches    Einführungsstück für die Flaschen  abfüllung     anschliessbar.     



  In der beigefügten     Zeichnung    ist     eine     Vorrichtung gemäss der Erfindung Beispiel  weise veranschaulicht, und zwar zeigen:       Fig.    1 einen Aufriss, teilweise im Schnitt.  durch den gesamten Apparat,       Fig.        \?    einen zu     Fig.    1 senkrechten       Schnitt,          Fig.        ä    eine Draufsicht unter Weglas  sung des     Mess-    und Ausschankgefässes.

         Fig.    4 und 5     Schnitte    nach den     Linien          A-A        bezw.        B-B    gemäss     Fig.    \3 durch den  doppelten     Dreiweghahn,    und zwar entspricht       Fig.    4 jener Stellung des     Dreiweghahnes.     bei welcher der     Ausschank    erfolgt,     Fig.    7  der um<B>90'</B> geänderten Stellung des Drei  weghahnes, bei welcher die Imprägnierung  erfolgt,

         Fig.    6 einen     Achsialschnitt    durch die  auseinandergenommene     Rückstromsicherung,          Fig.    7 eine perspektivische Ansicht der  betriebsfertigen Vorrichtung, wobei der  Mantel teilweise     fortgeschnitten    ist. um die  Innenteile sichtbar zu machen.  



  In den Figuren bezeichnet a einen Be  hälter, der als     Mess-        und    Ausschankgefäss  dient und durch den Gummiball b in einen       äussern    Raum, den Ausschankraum     a1    und  einen innern Raum, den     Messraum        b:

  ,        geteilt          wird.    Um das Einsetzen oder die Aus  wechslung des Gummiballes b zu erleich  tern, besitzt der Behälter a einen abnehm  baren Deckel c, welcher durch ein aus     Fig.     ersichtliches     Stahlband,    dessen Enden an       Schraubenbolzen    verankert sind, gegen der  feststehenden Behälterteil dicht     angepresst          wird        und    vorteilhaft aus durchsichtigem.

         gegen        kohlensäurehaltiges        Wasser    wider  standsfähigem Material besteht. d ist ein  doppelter     Dreiweghahn    und dient zur Betä  tigung der     3iess-    und     Ausschankvorrichtung.     o ist das     Ausschankrohr,    aus dem die im  prägnierte Flüssigkeit in ein Glas oder eine  Flasche läuft, und das mit dem Ausschank  raum     a.1    in     Verbindung    steht.<I>na</I> ist die Zu  führungsleitung für die frische Flüssigkeit,  z. B.

   Wasser, sie steht mit dem Innern     dea              Gummiballes,    das heisst mit dem     Messraum     b,, in Verbindung.     f    ist die Zuführungs  leitung für das zur Imprägnierung des Was  sers dienende Gas, z. B. Kohlensäure, und  mündet in ein mit     Grossoberflächenkörpern,     z. B.     Glasperlen    e'. gefülltes     Imprägnier-          11ohr    e an der höchsten Stelle desselben.

   Der       hreiweghahn    d wird durch den aus     Fig.    7  ersichtlichen Handhebel betätigt und kann  in die in     Fig.    7 ersichtlichen beiden Stel  lungen. welche durch nicht gezeichnete An  schläge begrenzt sind, abwechselnd gebracht  werden.  



  Bei der einen Stellung, gemäss     Fig.    4,       strÖmt    aus der     Leitung        ftt.        (Fig.    4, rechts).,  die unter Druck stehen muss, frische Flüs  sigkeit aus dem Anschluss i der Zulei  tung     w    durch die Bohrung     dl    des Dreiweg  hahnes d in den Gummiball b und füllt den       Messraum        b,.    Da in demselben     Augenblick     der Ausschankraum a., durch die Bohrung       d=    des     Dreiweghahnes    mit dem Ausschank  rohr o verbunden wird     (Fig.    4, links),  herrscht.

   in diesem Raum nur der natürliche  Atmosphärendruck, und der Überdruck in  der Leitung     ttr    kann sich in dem Gummi  hall b auswirken. Für den vorliegenden  Zweck erhält der Gummiball eine Wand  .stärke von 3 bis 4 mm und deshalb bläht  der Flüssigkeitsdruck den Gummiball so  weit auf, bis er sich an die Wandung des  Behälters a anlegt. Hierdurch wird der In  halt des Ausschankraumes     a,    in das Aus  flussrohr o     ausgetrieben.     



  Dreht man jetzt den     Hahn    in die andere  Stellung gemäss     Fig.    7, so wird die     Zufluss-          ieitung        ('    und die Ausschankleitung o ge  schlossen und der Ausschankraum a, mit  dem     Messraum    b, durch     Hahnbohrung        d.     über die Anschlüsse     h,    und 1, sowie Halm  bohrung     d,    und     Imprägnierungsrohr    e in  Verbindung gebracht. Das Imprägnierrohr  steht unter dem Druck des Imprägniergases,  und letzterer kann beliebig hoch sein.

   Durch  die hergestellte Verbindung wird zu beiden  Seiten des Gummiballes Druckausgleich er  zielt, und die Elastizität des Gummis     wirkt     sich dahingehend aus, dass sich der Gummi-    ball zusammenzieht und die in dem     Mess-          raum    b, befindliche frische Flüssigkeit  durch das Imprägnierrohr in den Ausschank  raum     a,    drückt. Da in das     Imprägnierrohr     das Rohr     f    für das Imprägniergas mündet,  reisst die frische Flüssigkeit das Gas mit  sich fort und     nimmt    es in sich auf.

   Die       Grossoberflächenkörper    e'     beschleunigen    die  feine Zerteilung und Mischung von Gas und  Flüssigkeit. Da die Menge der frischen  Flüssigkeit immer gleich der Menge der  imprägnierten Flüssigkeit ist, kann sich in  dem     33less-    und Ausschankgefäss kein gas  gefüllter toter Raum bilden.  



  Durch     Regulierung    der Zufuhr frischer  Flüssigkeit kann man die     imprägnierte    Flüs  sigkeit     ohnQ    wesentliche Reibung,     Druch     und     Geschwindigkeit    in offene Gefässe lau  fen lassen. Man kann aber auch die impräg  nierte Flüssigkeit unmittelbar in Flaschen  abfüllen, wobei, wie ersichtlich, der grosse  Vorteil besteht, dass die ausströmende Flüs  sigkeit lediglich unter dem Druck der zu  strömenden Flüssigkeit (z. B. normaler  Wasserleitungsdruck) steht und niemals un  ter dem sehr viel höheren Druck des Im  prägniergasbehälters, so dass besondere Si  cherheitsvorrichtungen gegen ein Zersprin  gen der Flaschen überflüssig     sind.     



  Die Raummembran b, gestattet, sowohl  frische, als auch imprägnierte Flüssigkeit  immer an höchster Stelle zu entnehmen. Die  Expansionskraft der Gase kann sich     nicht     als Druckkraft auf die Flüssigkeit auswir  ken und das mit     Grossoberflächenkörpern    an  gefüllte Rohr verhindert die     Ansammlung     nicht aufnahmefähiger Luft.  



  In     Fig.    1 ist mit     -ta    eine auf der Aussen  fläche des     Gummiballes    b sitzende Rippe  bezeichnet, welche     beim    Aufblähen und An  liegen des Gummiballes gegen die Innen  wandung des Behälters a eine freie Abzugs  möglichkeit für die Flüssigkeit schafft.

    Zwischen     Dreiweghahn    d und Ausschank  leitung o ist das doppelsitzige     Sehnellschluss-          ventil    g eingeschaltet, dessen Spindel p am  Aussenende das Handrad     lac,    am Innenende  die Dichtung e trägt, die beim Hinein-           schrauben    der Spindel das Ausschankrohr o  gegen den     Dreiweghahn    abdichtet. Die  Spindel ist durch die     Spindelführung    r' ge  führt, gegen welche sie durch die ebenfalls  auf der     Spindel    sitzende     Dichtung    t beim  Öffnen der     Dichtung    s abgedichtet wird.

         q    bezeichnet ein von einer Schutzglocke um  gebenes,     konisches.    elastisches Mundstück.  welches auf das Auslaufrohr o aufge  schraubt ist und zur Einführung in den Fla  schenhals dient, falls die Abfüllung unmit  telbar     in    Flaschen erfolgen soll.  



       In        Fig.    2     ist    der     Dreiweghahn    im Ach  sialschnitt dargestellt. Das     Hahnküken    ist  mit d bezeichnet und weist zwei     achsial    zu  einander versetzte     Winkelbohrungen        d,    und       d.    auf. Die Räume an den Enden des -Hahn  kükens innerhalb des     Hahngehäuses    sind  mit     J        bezw.        z    bezeichnet.

   Diese beiden  Räume stehen durch die Umgehungsleitung  X     miteinander    in Verbindung, so dass kein  einseitiger Gas- oder Flüssigkeitsdruck auf  das     Halmküken    zufolge undichten Leitun  gen auftreten kann, das letztere also dauernd       entlastet    ist.  



  In der einen     Endstellung    des Hahnes d  erfolgt der Ausschank der imprägnierten  Flüssigkeit und     gleichzeitig    die Abmessung  von frischer Flüssigkeit, in der andern     End-          stellung    die Überführung der frischen Flüs  sigkeit vom     Messraum    durch das Impräg  nierrohr in den Ausschankraum.  



  Wie ferner aus     Fig.    2 ersichtlich, ist die  aus dem     Hahngehäuse    nach rechts heraus  ragende     Hahnspindel    d' gegen das Gehäuse  durch einen     Gummiring    12 abgedichtet, der  sich unter dem Druck der Schraubenfeder       l.'3'    mit seiner konischen Dichtungsfläche  gegen die ebenfalls konisch ausgebildete  Innenfläche der die     Spindel    umgebenden       Schraubenkappe    14     anpresst.    Man erzielt so,       wie    ersichtlich,

   ebenfalls     eine    Entlastung  des     Hahnkükens    gegen     Achsialschübe.     



  In     Fig.    1 ist     mit    strichpunktierten Li  nien     unterhalb    des     Mess-    und Ausschank  behälters a ein     Flüssigkeitsvorratsbehälter          a,    veranschaulicht, der zwischen Impräg-         nierrohr    e und     Einlassstutzen        Ir,        mittelst     zweier ebenfalls strichpunktierter Rohrlei  tungen eingeschaltet werden kann.

   Die im  prägnierte Flüssigkeit gelangt dann aus dem  Imprägnierrohr e nicht unmittelbar in den  Ausschankbehälter     a1,    sondern strömt zu  nächst in den Zwischenbehälter     a..,    wo sie  vorrätig gehalten wird und zugleich Ge  legenheit zur     Klärung    hat.  



  In     Fig.    1 ist ferner in die Zuleitung in  für die frische Flüssigkeit eine Rückstrom  sicherung in,     eingeschaltet,    deren Aufbau  schematisch in     Fig.    6. dargestellt ist, wobei  die Einzelteile in     achsialer    Richtung aus  einandergerückt sind.  



  Die     Rückstromsicherung    gemäss     Fig.    (3  besteht aus einer ebenen     Kautschukmembran     welche an ihrem kreisförmigen Umfang  zwischen den ebenfalls     kreisrunden    Rändern  von zwei das     Sicherungsgehäuse    bildenden  Metallschalen ?,     \'3    dicht eingespannt ist.  Jede Gehäuseschale trägt eine zentrale  Durchbohrung nebst nach     aussen    ragenden       Anschlussstutzen    2     bezw.    4.

   Die Kautschuk  membran ist in der Mitte ebenfalls durch  bohrt und trägt einen aus Kautschuk be  stehenden Rohrstutzen 6, der mit geringem  Spielraum<B>.</B> in den     Gehäuseauslassstutzen     hineinragt. In diesem     Kautschukrohrstut-          zen    6 ist ferner ein Ventil eingesetzt, wel  ches aus einer mit Drahtnetz umhüllten,  durchlochten Metallhülse 7 besteht, deren  gegen die Kau     ttschukmembran    gerichtete  Stirnseite offen ist, während die gegenüber  liegende Stirnseite (links)     geschlossen    ist  und einen nach aussen vorstehenden Ring  wulst     ä    trägt, gegen den sich der Kaut  schukrohrstutzen 6 "dicht- anlegen kann.

   Die  den     Auslassstutzen    2 tragende Gehäuse  schale ist an     einer    der ebenen Kautschuk  membran     gegenüber    liegenden Stelle<B>11</B>  durchbohrt, während die den     Einlassstutzen     tragende Gehäuseschale     0'    im Innern eine  Ringnut 10 aufweist zur Aufnahme von  einem oder mehreren flachen     Metallsieben    9.

    gegen welche sich die ebene     Kautschukmenn-          bran    6 anlegen     kann.    Im     normalen    Betrieb      tritt die Flüssigkeit durch den     Einlassstut-          zen    4 und das Sieb 9 in das Gehäuse und in  die     Ventilhülse    7 ein und gelangt zwischen  dieser und dem sie umgebenden     Kautschuk-          rohrstutzen    6 zum     Auslass    2.

   Der hierbei  auftretende     T)ruelmbtall    bewirkt, dass sich  die     Kautschukmembran    5 gegen die den       Auslassstutzen    ? tragende Gehäuseschale an  legt und dadurch die genannte Bohrung 11  verschliesst. Wie aus dem Gesagten erhellt,       -,wird    durch die     Uückstromsicherung    unter  allen Umständen mit Sicherheit ein Eindrin  gen des Imprägniergases. welches gewöhn  lich unter höherem Druck steht als die Im  prägnierflüssigkeit, in die     Flüssigkeitszulei-          t:ung    verhindert.  



  Falls zufolge irgend einer Störung das  Imprägniergas in die Flüssigkeitszuleitung  einzutreten sucht, wird der Kautschukrohr  stutzen 6 fest gegen die Ventilhülse 7 ge  presst, so dass der Rückstrom gesperrt ist.  Gleichzeitig gibt die Kautschukmembran 5  die     (lehäusebohrung    11. frei und wird gegen  das Sieb 9 angedrückt, so dass der Über  druck durch diese Bohrung 11 ins Freie ent  weichen kann, was zugleich ein sichtbares  Zeichen für die vorhandene Störung ist.  



       lii        Fig.    4 ist auf der linken Seite das auf  dem     Hahnküken    sitzende Entlüftungsventil  r dargestellt, welches durch eine Schrauben  kappe     av    von Hand verschlossen werden  kann.

   Dieses Entlüftungsventil v steht durch  die im     Halmküken    befindliche Viertelring  nut     d,-    mit dem     Austrittsstutzen        h    der Im  prägnierrohrschlange e in Verbindung, wäh  rend diese vom     Mess-    und Ausschankbehäl  ter abgeschaltet ist.     Hierdurch    wird es  möglich, vor der Umschaltung des Dreiweg  hahnes in die gemäss     Fig.    5 gezeichnete Stel  lung eine Entlüftung von im Imprägnier  rohr sich ansammelnder Luft selbsttätig  herbeizuführen.  



  Es können zur Erhöhung der Leistungs  fähigkeit der beschriebenen     Vorrichtung        ge-          wünschtenfalls    parallel zum Imprägnierrohr  ein oder mehrere     gleiehgebaute    Imprägnier  rohre geschaltet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung und Ab gabe von mit Gas imprägnierter Flüssigkeit, insbesondere von mit Kohlensäure impräg niertem Wasser, bestehend aus einem Mess- und Ausschankgefäss und einer Imprägnier vorrichtung, wobei in dem Mess- und Aus schankgefäss eine elastische Raummembran angeordnet ist, die das Gefäss in zwei von einander getrennte Räume teilt.
    UNTERANSPRÜCEE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem Mess- und Ausschankgefäss ein elastischer Kautschukball angeordnet ist, der das Gefäss in zwei voneinander getrennte Räume teilt. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in dem Mess- und Ausschankgefäss ein elastischer Kautschukball angeordnet ist, der das Gefäss in. zwei voneinander getrennte Räume teilt und welcher mit gegen die Öffnung des Ausschankraumes hin lau fenden Rippen versehen ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass einer der zwei Räume als Messraum und der an dere als Ausschankraum dient, und beide durch ein Imprägnierrohr verbunden werden können, das mit einem Gross oberflächenkörper gefüllt ist und in wel ches an der höchsten Stelle das Zu leitungsrohr für das Imprägniergas mündet. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zwei Räume durch ein Mehrwegeventil, das mittelst eines einzigen Handhebels in zwei durch Anschläge bestimmte Stel lungen gebracht werden kann, wahl weise mit den Rohrleitungen für die Zu- und Abführung der frischen und im prägnierten Flüssigkeit bezw. mit der Imprägniervorrichtung verbunden wer den können. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die zwei Räume durch einen doppelten Dreiweg hahn verbunden sind, der zur Steuerung des gleichzeitigen Ein- und Austrittes von frischer bezw. imprägnierter Flüs sigkeit in und aas dem Messraum bezw. Ausschankraum dient. und in dessen Ge häuse eine, die vor und hinter dem Hahnküken befindlichen Räume verbin dende Druckentlastungsleitung mündet. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Abdich- tung der Hahnspindel gegen das Ge häuse durch einen Kautschukring er folgt, welcher sich unter dem Druck einer die Spindel umgebenden Schrau benfeder mit seiner konischen Dich tungsfläche gegen eine ebenfalls koni sche Fläche einer in das Gehäuse ein schraubbaren Spindelführungsmutter_ an legt. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Impräg nierrohr an seinem Eintrittsende zum Ausschankraum mit einem Entlüftungs ventil verbunden ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass das Küken des doppelten Dreiweghahnes eine Vier telringnut aufweist, welche den Impräg nierraum mit einem auf dem Halm gehäuse sitzenden Entlüftungsventil zu verbinden vermag. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Mess- und Ausschankgefäss mit einem abnehmbaren Deckel versehen ist. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass der Deckel aus durchsichtigem, gegen kohlensäure- haltiges Wasser beständigem Material besteht. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Ausschankraum und Auslaufrohr ein doppelsitziges Schnellschlussventil ein geschaltet ist, dessen eine Dichtung gegen die Ventilspindelführung abdich tet. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass das Auslauf rohr an ein von einer Schutzglocke um gebenes, konisches und elastisches Ein führungsstück angeschlossen ist, das für die Flaschenabfüllung dient. 13.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass in die Zufüh rungsleitung für die frische Flüssigkeit eine das Eindringen des Imprägnier gases in diese Zuführungsleitung hin dernde Rückströmsioherung eingeschal- tet ist. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zwei Räume, deren einer als Messraum und deren anderer als Ausschankraum dient, durch mehrere parallel geschaltete Im prägnierrohre verbunden werden kön nen, die mit Grossoberflächenkörpern ge füllt sind und in welchen an der höch sten Stelle das Zuleitungsrohr für das Imprägniergas mündet. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Imprägnierrohr und dem Aus schankraum ein Vorratsbehälter zur Klärung der imprägnierten Flüssigkeit eingeschaltet ist.
CH173755D 1933-04-27 1933-11-18 Vorrichtung zur Herstellung und Abgabe von mit Gas imprägnierter Flüssigkeit. CH173755A (de)

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DE173755X 1933-04-27

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