CH173787A - Skibindung mit Gummiriemen. - Google Patents

Skibindung mit Gummiriemen.

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CH173787A
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Salvisberg Werner
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Salvisberg Werner
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/24Tighteners for ski bindings

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Skibindung mit Gummiriemen.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Skibindung mit mindestens einem  Riemen- aus Gummi und zeichnet sich die  selbe dadurch     aus,    dass der Riemen an den  Enden mit Bändern, z. B. Gewebe- oder  Metallbändern, armiert ist, um bei Aufrecht  erhaltung der Elastizität ein Ausreissen der  Enden zu vermeiden.  



  Die Zeichnung stellt zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes dar,  nämlich eines bei welchem der Schuh von  hinten in die Backen gedrückt und ein zwei  tes, bei dem der Schuh von vorne in die  Backen hineingezogen wird.  



       Fig.    1 ist eine Draufsicht der ersten Aus  führungsform der erfindungsgemässen Bin  dung in geschlossener Stellung;       Fig.    2 ist die Seitenansicht derselben;       Fig.    3 ist die Seitenansicht einer Zehen  bindung mit Zug von vorn in geschlossener  Stellung;       Fig.    4 ist ein Schnitt des Absatzgummi  riemens der Bindung nach     Fig.    1 und 2 mit    Armierung der Enden durch Metallband- oder       Gewebebandeinlagen;          Fig.    5 ist ein Querschnitt des     Absatz-          gummiriemeris    nach Linie     4-b        (Fig.    4);

         Fig.    6 ist ein Schnitt durch einen Seiten  gummiriemen der Bindung nach     Fig.    1 und  2 mit durch Gewebeeinlagen armierten En  den ;       Fig.    7 ist ein Schnitt durch einen Seiten  gummiriemen, dessen eines Ende durch eine       Stahlbandeinlage    und dessen anderes Ende  durch eine Gewebeeinlage verstärkt ist;       Fig.    8 ist ein Schnitt durch einen Gummi  riemen mit armierten Enden für die Bindung  nach     Fig.    3.  



  In     Fig.    1 und 2 sind die Enden der bei  den     Seitengummiriemen    1 und 2 durch die  Schnallen 3 und 4 mit dem Absatzgummi  riemen 5 verbunden. Währenddem die Schnalle  3 direkt in dem einen Öhr 6 des Riemens  5 durch den Nietbolzen 7 gelagert ist, ist  die Schnalle 4 in bekannter Art vermittelst  eines Spannhebels 8 an dem andern Öhr 9      des Riemens 5     angelenkt.    Dieser Spann  hebel 8 ist aber nicht, wie dies üblich ist,  durch Zwischenschaltung eines     Klobens    oder  dergleichen, mit dem Absatzriemen verbun  den, sondern lagert wieder direkt vermittelst  des Nietbolzens 10 in dem Öhr 9 des Rie  mens 5. Dadurch ist ein an dem Absatz  sonst anliegender Metallteil erspart.

   Die  Schnalle 4 übergreift den Spannhebel 8 und  ist beiderseitig mit den Nieten 11 gelenkig  vernietet.  



  Der Spannhebel 8 legt sich satt an den  Rücken des Gummiriemens 5 an und drückt  mit seiner Nase 12 gegen das Öhr 9, wo  durch beim Auftreten grosser Kräfte das über  höhte Öhr 9 entlastet wird. Diese Überhö  hung des Mittelpunktes des Öhres ist not  wendig, damit beim Schliessen des Spann  hebels     Selbstschluss    in der Bindung entsteht  und ein zufälliges     Öffnen    derselben .vermie  den wird. (In der Zeichnung deckt das Öhr  9 des Riemens mit dem Seitenteil des Span  ners.)  An die     vordern    Enden der Seitengummi  riemen 1 und 2 sind die Laschen 13 und 14  durch die Nieten 15 angenietet. Diese La  schen sind in Schlitze der Lenker 16 und  17 eingehängt und diese Lenker wieder durch  die Nieten 18 und 19 mit den Backen 20  und 21 verbunden.

   Diese sind durch Schrau  ben 22 auf dem Ski 23 befestigt.  



  In     Fig.    3 ist das vordere Öhr 24 des  Gummiriemens 25 durch den Nietbolzen 26  in dem     Böckchen    27 gelagert, welches auf  dem Ski 28 angeschraubt ist und beim An  spannen den Zug aufnimmt. Der Spanner  29, der ähnlich dem in     Fig.    1 ausgebildet  ist, ist im überhöhten Öhr 30 des Gummi  riemens 25 durch den Nietbolzen 31 gela  gert. Auch hier legt sich die Nase 32 des  Spanners gegen das Öhr 30, um es bei der  grossen Austragung zu entlasten. Der Bügel  33, der durch die Nieten 34 mit dem Span  ner 25 gelenkig verbunden ist, greift in den  Haken 35 ein, der an der Unterseite der  Sohle 36 angeschraubt ist und in der Pfeil  richtung den Schuh 37 in den Backen 38  zieht, wenn der Spanner geschlossen wird.

      Durch das Zwischenschalten des Gummirie  mens 25 zwischen Spanner und dem Ski  wird ein starker, elastischer Zug erreicht,  der den Schuh mit der nötigen Kraft in den  Backen treibt. Der Schuh 37 wird einerseits  durch den Zehenriemen 39 niedergehalten  und anderseits wird die Sohle durch die  Kerbe 40, die gegen das Sohlenschutzblech  41 drückt, festgehalten. Durch diese Anord  nung in Verbindung mit der elastischen  Spannvorrichtung ergibt sich eine sehr sichere  Befestigungsart des Schuhes am Ski.  



  In     Fig.    4 ist im Schnitt gezeigt, wie der  Gummiriemen 5     (Fig.    1) durch die eingeleg  ten Metallbüchsen 42 und 43 und durch die  um die Büchsen gelegten Bandeinlagen 44  und 45 verstärkt wird. Die Einlagen kön  nen aus Stahlbändern oder Gewebebändern  aller Art hergestellt sein. Die Nietbolzen 7  und 10     (Fig.    1) lagern in den Büchsen 42  und 43 und übertragen so den Zug, der in  der Bindung entsteht, auf die eingelegten  Bänder 44 und 45, die mit dem diese um  gebenden Gummi innig verbunden sind, so  dass ein     Ausreissen    nicht möglich ist.

   Die  Teile des Gummiriemens, die Einlagen be  sitzen, lassen eine elastische Dehnung in der  Längsachse des Bügels nicht zu, was er  wünscht ist, sondern nur der Teil, welcher  frei von Einlagen ist. Man hat es daher in  der Hand, durch längere oder kürzere Ein  lagen das elastische Nachgeben des Riemens       "5    zu bestimmen. An der Stelle     a-b    der  grössten Beanspruchung hat auch der Riemen  seinen grössten Querschnitt. Die     Querschnitte     nehmen von den Enden zur Mitte kontinuier  lich zu.  



  In     Fig.    5 ist der Querschnitt des Rie  mens bei     a-b    dargestellt. Die Innenseite  des Riemens ist entsprechend der Auskeh  lung des Absatzes gewölbt, damit er sich  satt gegen diesen anlegt und nicht abgleitet,  wenn geringe elastische Dehnungen bei der  Fahrt vorkommen. Um den Sitz noch zu  verbessern, ist der Riemen an der gewölbten  Innenseite mit Rinnen 46 versehen, wie die  rechte Hälfte des Schnittes andeutet. Sind  die Einlagen aus Metallbändern hergestellt,           0o    können diese auch     aufgerauht,    gelocht  oder gewellt ausgeführt werden, um eine  gute Verbindung mit dem Gummi zu ermög  lichen.  



  In     Fig.    6 sind 47 und 48 die Stoffein  lagen an den Enden des Seitenriemens 1,       bezw.    2     (Fig.    1). Die Löcher 49, die durch  die Einlagen 47 gehen, dienen für die Nie  ten 15. Durch die an dem andern Ende an  gebrachten Löcher 50 wird der Dorn der  Schnalle 3     bezw.    4     (Fig.    1) gesteckt. Zur  Einstellung gemäss der Schuhlänge sind meh  rere Löcher vorhanden.  



  In     Fig.    7 ist an dem Ende des Seiten  riemens 1     bezw.    2, das eingenietet ist, eine       Stahlbandeinlage    51 vorgesehen, die in das  Querstück 52 verklemmt ist, welches über  die ganze Breite des Riemens reicht. Die  Löcher 49 dienen für die Nieten 15. Die  andere Seite dieses Riemens ist wie in     Fig.     6 gezeigt ausgeführt; denn diese muss leicht  biegbar sein.  



  In     Fig.    8 sind 53 und 54 die Büchsen,  durch welche die Nietbolzen 26     bezw.    31       (Fig.    3) gehen und 55 und 56 die     Gewebe-          oder    Metallbänder zur Verstärkung der En  den des Gummiriemens 25.

Claims (1)

  1. PATENANSPRUCH Skibindung mit mindestens einem Riemen dus Gummi, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen an den Enden mit Bändern ar- miert ist, um bei Aufrechterhaltung der Elastizität ein Ausreissen der Enden zu ver meiden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder aus Me tall bestehen. 2. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder aus Ge webe bestehen. 3. Skibindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierung an den Angriffstellen durch eingelegte Büch sen verstärkt ist. 4.
    Skibindung nach Unteranspruch 3 mit einem Absatzriemen, dadurch gekennzeich net, dass der Absatzriemen im Masse der gegen die Mitte zunehmenden Belastung entsprechend im Querschnitt verstärkt ist. 5. Skibindung nach Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Innen seite des Absatzriemens entsprechend einer gehlung des Absatzes ausgebildet ist. 6. Skibindung nach Unteransprüchen 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite des Absatzriemens Rinnen be sitzt.
CH173787D 1934-02-09 1934-02-09 Skibindung mit Gummiriemen. CH173787A (de)

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