CH173820A - Verfahren zur Herstellung von biegsamen künstlichen Gebilden unter Verwendung von an sich spröden Polymerisationsprodukten von Aryl-Olefinen, insbesondere aus Polystyrol. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von biegsamen künstlichen Gebilden unter Verwendung von an sich spröden Polymerisationsprodukten von Aryl-Olefinen, insbesondere aus Polystyrol.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von biegsamen künstlichen Gebilden unter Verwendung von an sich spröden Polymerisationsprodukten von Aryl-Olefinen, insbesondere aus Polystyrol. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung von biegsamen künst lichen Gebilden, wie zum Beispiel Bändern, Fäden, Folien und Schläuchen unter Verwen dung von an sich spröden Polymerisationspro- dukten von Aryl-Olefinen insbesondere aus Polystyrol. Solche Gebilde sind vorzugsweise zur Verwendung beim Aufbau der Isolation von Fernmeldekabeln bestimmt.
Polystyrol und die ihm ähnlichen Poly- merisationsprodukte von Aryl-Olefinen sind an sich glasklare Stoffe, die spröde sind. Wegen ihrer guten elektrischen Eigenschaf ten besteht im Hinblick auf die Verwendung bei elektrischen Kabeln der Wunsch, sie zu biegsamen Bändern und Fäden zu verarbei ten.
Insbesondere für Seekabel ist es wichtig, einen Stoff zu besitzen der 1. gute elektrische Werte hat, 2. bei der für die Aufpressung des Isolier- mantels erforderliehen Temperatur von etwa 100-110 C nicht oder nur wenig deformiert wird, ä. grosse Härte besitzt und 4. genügend biegsam ist, um auf den Lei ter aufgebracht werden zu können. Versuche haben ergeben, dass das einfache Ausspritzen beispielsweise des Polystyrols aus einer Düse nicht zu mechanisch brauch baren Fäden und Bändern führt.
Die so her gestellten Bänder sind vielmehr spröde wie .las Ausgangsmaterial und brechen schon bei verhältnismässig ,geringer Beanspruchung. Es wurde nun gefunden, dass man aus an sich spröden Polymerisationsprodukten von Aryl-Olefinen, insbesondere aus Po.ystyrol Bänder und Fäden mit den gewünschten Eigenschaften herstellen kann, wenn man das Material aus einer Düse unter gleichzeitigem Pressdruck auf diese Düse bei erhöhter Tem peratur so auszieht, dass die Auszugs geschwindigkeit grösser ist als die Austritts geschwindigkeit aus der Düse.
Das dabei entstehende Gebilde hat einen geringeren Querschnitt als die Düse, aus der es gezogen wurde. Das Material erleidet dabei eine Gefügeänderung, auf die die veränderten mechanischen Eigenschaften zurückzuführen sind. Werden beispielsweise Fäden her gestellt, so weist die günstigsten mechani schen Eigenschaften, wie Versuche ergeben haben, ein solcher Faden auf, dessen Durch messer infolge der erhöhten Auszugs geschwindigkeit auf etwa den dritten Teil des Düsendurchmessers verringert ist.
Es wurde weiter gefunden, .dass insbesondere bei Verarbeitung von Polystyrol diese mechani schen Eigenschaften am besten dann erreicht werden können, wenn man die Temperatur des Materials auf 140 bis 155 hält. Ein bei diesen Versuchsbedingungen hergestellter Faden ist so. biegsam, dass er bei normaler Temperatur ohne zu brechen, um seinen eige nen Durchmesser gewickelt werden kann. Auch beider Herstellung von Bändern haben sich die oben beschriebenen Versuehsbedin- gungen als die günstigsten erwiesen.
Die Bänder können- von vornherein in der gewünschten Breite hergestellt werden; sie können aber auch nachträglich aus einem breiteren Bande geschnitten werden.
Man kann nach dem beschriebenen Ver fahren aus .den genannten Polymerisations- produkten auch Bänder und Fäden herstellen, die ferromagnetisohe Eigenschaften aufwei sen. Zu diesem Zweck wird beispielsweise Polystyrol auf solche Temperaturen erwärmt, dass, es flüssig wird;
sodann wird der flüssi gen Masse eine ferromagnetische Legierung, beispielsweise eine Nickel-Eisen-Legierung in Pulverform beigemengt. Nach dem Erkalten wird die so. gewonnene Mischung wie reines Polystyrol nach dem eingangs beschriebenen Verfahren zu Bändern, Fäden oder derglei chen verarbeitet.
Da sich Polystyrol vor andern Isolierstof fen der Elektrotechnik durch einen sehr nie- dingen Verlustwinkel auszeichnet, und da es ferner eine kleine Dielektrizitätskonstante und eine hohe Isolierfähigkeit besitzt, zeigt da.s mit ihm hergestellte magnetische Material nicht nur geringe dielektrische und magne tische Verluste, sondern auch eine geringe Änderung :dieser Verluste mit der Frequenz, so -dass es sich besonders:
zur stetigen induk tiven Belastung solcher Signalleiter eignet, die für hohe Frequenzen bestimmt sind, bei spielsweise zur Belastung von Seekabelleitun- gen, die mit Trägerfrequenzkanälen betrie ben werden sollen.
Die nach dem bisher beschriebenen Ver fahren hergestellten Bänder lassen sich senk recht zu ihrer Längsrichtung über kleine Durchmesser biegen ohne zu brechen; in der Längsrichtung selbst aber sind sie noch spröde und spaltbar.
Versuche ergaben weiter, :dass sich aus Polystyrol oder ähnlichen an sich spröden Polymerisationsprodukten von Aryl-Olefinen, auch Bänder und Folien herstellen lassen, die in jeder Richtung biegsam und nachgiebig sind und somit ihre Sprödigkeit vollständig verloren hauen. Dieses Ziel kann dadurch er reicht werden, dass ein bei erhöhter Tempe ratur aus einer Düse gespritztes Band der Kunstmasse während des Anpressens oder unmittelbar nach dem Auspressen aus der Düse nicht nur einem Längszug, sondern auch einer Querreckung unterworfen wird.
Es hat sich gezeigt, dass die ausgezogenen und quer gereckten Bänder und Folien dann die gün stigsten mechanischen Eigenchaften aufwei sen, wenn ihre Dicke während des Ausziehens in Längs- und Querrichtung auf etwa '!e der ursprünglichen Dicke zurückgeht. Um voll kommen homogene Folien zu erhalten, empfiehlt es sich ferner, das Material in Längs- und Querrichtung gleichmässig stark auf Zug zu beanspruchen.
Welche Apparatur zur Ausübung des Ver fahrens: benutzt wird, ist für die Erfindung an sich belanglos. Im folgenden sei als Bei spiel anhand der Abb. 1 und 2 der beiliegen .den Zeichnung eine Ausführungsform des Verfahrens beschrieben, bei der eine an sich bekannte Vorrichtung benutzt wird. Das zu verarbeitende Material, beispielsweise Poly styrol, wird zunächst bei erhöhter Tempera tur, vorzugsweise<B>150',</B> aus einem Mundstück 1 mit einer Düse von: rechteckigem Quer schnitt ausgepresst.
Das heraustretende Band gelangt sodann in die Streckvorrichtung, die zwei endlose Bänder 2 besitzt, die über Rol len 3 laufen und in der aus Abb. 2 ersicht- liehen Weise auseinander strebend angeord net sind. Die Rollen werden in geeigneter Weise angetrieben, so .dass sich die obere Seite der Bänder 2 von der Düse fortbewegt. Die Geschwindigkeit dieser Fortbewegung ist grösser als die, mit der das Band aus der Düse austritt.
Auf den Bändern. 2 sind kleine Stifte d angebracht, die das aus der Düse tretende Band erfassen und mitnehmen. Da, wie aus Abb. 2 ersichtlich, der Abstand der Bänder 2 gegen das Ablaufende hin zunimmt, so wird das aus -der Düse kommende Band auch in der Querrichtung gestreckt.
Nach dem Verlassen der Streckvorrichtung wird die fer tige Folie auf einer Vorrichtung 5 auf g a ewickelt. IN ktigenfalls muss man die Folie zwischen Streckvorrichtung und Aufwickel- vorrichtung noch abkühlen lassen.
Die nach dem neuen Verfahren hergestell ten Bänder und Folien eignen sich wegen ihrer guten dielel,:trischen Eigenschaften be sonders als Isolationsmaterial von elektrischen Einrichtungen, beispielsweise Wickelkonden satoren. Ferner können Bänder, die nach dem Verfahren gemäss, der Erfindung hergestellt worden sind, als- Ersatz .der bisher bei Kabeln üblichen Papierbandisolation verwen det werden. Weiterhin können die Folien zum Aufbau von geschichteten Isolierstoffen verwendet werden.
Ferner kann das eingangs beschriebene Verfahren auch auf die Herstellung von bieg samen Rohren oder Schläuchen angewendet werden. Dabei wird vorzugsweise ein. Mund stück mit ringförmiger Üffnung verwendet, während im übrigen an der beschriebenen Arbeitsweise nichts geändert wird. Aus dem Mundstück wird -der Schlauch so ausgepresst und gleichzeitig ausgezogen, dass die Aus- zugsgesehwindigkeit des Schlauches. grösser ist, als seine Austrittsgeschwindigkeit aus dem Mundstück.
Infolgedessen vermindern sich Durchmesser und Wandstärke des Schlauches.
Unter Umständen kann es vorteilhaft sein, den so hergestellten biegsamen Schlauch unmittelbar auf einen Kern, beispielsweise einen metallischen Leiter aufzubringen. Zu diesem Zweck kann der Mittelteil des Mund stückes durchbohrt sein und als Führung für den metallischen Kern, beispielsweise Kupfer draht dienen. Eine Anordnung zur Ausübung dieses Verfahrens ist in Abb. 3@ in einer bei spielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Von. dem Vorratshaspel a läuft der Kupferdraht b durch das Einsatzstück c einer Pressvorrichtung d über eine Abzugsscheibe e auf den Haspel f. In der Pressvorrichtung d befindet sich Polystyrolmas#se g, die aus dem Mundstück la in Form eines Schlauches austritt, der sich an der Stelle i um den Lei ter b legt. Die Geschwindigkeit der Abzug scheibe e wird durch den Motor k und ein Getriebe m so eingestellt, dass,
der aus dem Mundstück h austretende Sehlauch aus Poly styrol eine Streckung und Durchmesserver ringerung erfährt und dabei an der Stelle i auf den Leiter gezogen wird. Zwischen ,dem Mundstück h und der Abzugscheibe e ist eine Kühlvorrichtung n angebracht. Durch An ordnung mehrerer Pressen hintereinander oder durch geeignete Ausbildung des, Mund stückes kann man den Leiter in einem Arbeits gang auch mit mehreren Hüllen umgeben.
Es ist zweckmässig sowohl zwischen dem Kupferleiter und der ersten Isolierhülle, als auch zwischen den einzelnen Isolierhüllen dünne Fettschichten oder dergleichen anzu ordnen, die verhindern, -dass@ die einzelnen Hüllen aneinander und an dem Metall fest kleben. Ausser Fett ist hierzu auch jeder andere das Haften verhindernde, dielektrisch hochwertige Stoff, der Isoliermaterial und Metall nicht angreift, verwendbar.
Von besonderer Bedeutung ist -das Ver fahren gemäss der Erfindung für die Her stellung von Luftraumadern für Fernmelde- kabel. Mit der in Abb. 3 beschriebenen Ein richtung ist es möglich, in einem einzigen Arbeitsgang Luftraumadern herzustellen, wenn man, zwischen dem Haspel a und dem Einsatzstück c eine an sich bekannte Vorrioh-- tung zur Aufbringung einer Faden- oder Kordelbewicklung anordnet.
Es ist aber auch möglich, die Faden- oder Kordelbewicklung zuvor in einem besonderen Arbeitsgang auf zubringen. Der Faden kann ebenfalls aus Polystyrol bestehen; es kann aber auch irgendein anderes geeignetes Isoliermaterial, beispielsweise Papier, Anwendung finden. Die so vorbereitete mit einem Faden um wickelte Kupferader wird dann unmittelbar hinter der Pressvorrichtung mit einer schlauch- förmigen Hülle aus Polystyrol überzogen.
Gegenüber den bekannten Papierluft raumadern weist die vorbesohriebene Isola tion der Luftraumader wesentlich bessere elektrische Werte auf. Die mittlere Dielek- trizitätskonstante beträgt 1,3 bis 1,4 und die Tangente des Verlustwinkels 0,2.10-3 (ge genüber 1,6 bezw. 3.10-3 bei Papierluft- e, .
Will man mehrere Luftraumadern mit einander verseilen, so empfiehlt es sich, die Adern vorher auf etwa 50-70 zu erwärmen. Nach der Abkühlung behalten dann die Adern genau diejenige Lage bei, die sie im warmen Zustande eingenommen haben. Die Kapazitätswerte einer solchen Adergruppe bleiben auch unter ungünstigen Verhältnis sen, zum Beispiel bei der Verlegung von See kabeln, weitgehend konstant.
Um die Lage der Einzeladern zueinander und damit die Kapazitätswerte der Sprech kreise festzulegen, kann man auch so vor gehen, dass man alle oder einen Teil der Ader gruppen mit je einer schlauchförmigen Hülle aus Polystyrol, vorzugsweise ohne Benutzung einer das Kleben verhindernden Zwischen- schicht, überzieht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von biegsamen künstlichen Gebilden unter Verwendung von an sich spröden Polymerisationsprodukten von Aryl-Olefinen, dadurch gekennzeichnet, .dass man die Polymerisationsprodukte bei er höhter Temperatur aus einer Düse unter gleichzeitigem Pressdruck auf diese Düse so auszieht, dass die Auszugsgeschwindigkeit grösser ist als die Austrittsgeschwindigkeit aus der Düse. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Auszugs geschwindigkeit so erhöht wird, dass der Querschnitt des künstlichen Gebildes auf mindestens die Hälfte des Düsenquer schnittes verringert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, un ter Verwendung von Polystyrol als Poly- merisationsprodukt, dadurch ,gekennzeioh- net, dass das, Polystyrol während des Ziehens auf einer Temperatur von 140 bis 155 gehalten wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch I, zur Herstellung von biegsamen künstlichen Gebilden mit ferromagnetischen Eigen schaften, dadurch gekennzeichnet, dass dem Polymerisationsprodukt vor dem Ausziehen eine ferromagnetisehe Legie rung in Pulverform beigemengt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, zur Herstellung von biegsamen Bändern und Folien, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymerisationsprodukt nach dem Aus tritt aus der Düse auch einer Quer reckung unterworfen wird. 5.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Querreckung während der Längsstreckung stattfindet. 6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeieh- net, dass die Querreckung unmittelbar nach der Längsstreckung stattfindet. 7.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Dicke des aus der Düse austretenden Bandes während des Aus ziehens in Längs- und Querlichtung auf etwa @,/9 :der ursprünglichen Dicke ver mindert wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I und U nteransprüe-hen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass während der Streck behandlun.g das aus der Düse austre tende Band in Längs- und Querrichtung in gleich starkem Masse auf Zug bean sprucht wird. 9.Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung von biegsamen Rohren oder Schläuchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Polymerisationsprodukt aus einem Mundstück mit ringförmiger Offnung ausgezogen wird. 1.0. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch. 9 zur Herstellung minde stens einer Isolierhülle auf einem metalli schen Leiter, dadurch gekennzeichnet.da.ss der metallische Leiter durch eine im Mittelteil des 14iundstückes vorgesehene Bohrung geführt und von dem gestreck- ten Schlauch aus Polymerisationsprodukt umhüllt wird. 11.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 9 zur Herste'ilung mehre rer Isolierhüllen auf einem metallischen Leiter, dadurch gekennzeichnet, da.ss so wohl zwischen dem metallischen Leiter und der ersten Isolierhülle, als auch zwi schen den einzelnen Isolierhüllen dünne Schichten aus dielektrisch hochwertigem Stoff angeordnet werden, die ein Kleben der Hüllen aneinander und an dem metal lischen Leiter verhindern. 12.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass als Schichten aus dielektrisch hochwertigem Stoff Fettschichten ver wendet werden. 13. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 9 und 10 zur Herstel lung von Luftraumadern, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiter zu nächst mit einer Bewicklung aus Isolier material umgeben wird, und da.ss darüber der biegsame Schlauch aus Polymerisa- tionsprodukt gezogen wird. 14.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeieh- lief, dass zur Herstellung der fiewicklung Po.lymerisationsprodukt in Kordelform verwendet wird. 15. Verfahren nach Patenta-ivspruch I und Unteranspruch<B>13,</B> dadurch gekennzeich net, dass zur Herstellung der Bewicklung Poly meiisationsprodukt in Fadenform verwendet wird. 16.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 13, zur Herstellung von Adergruppen aus Einzeladern, -die mit einer rohrförmigen Hülle aus Polymeri- sati.onsprodukt überzogen sin4,dadurch gekennzeichnet, dass die Adern vor der Verseilung zu Adergruppen auf etwa 50 bis 70 erwärmt werden. 17.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 13 zur Herstellung von Adergruppen aus Einzeladern, die mit einer rohrförmigen Hülle aus Polymerisa- tionsprodukt isoliert sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Adergruppen mit einer rohrförmigen Hülle aus Polymeri- sationsprodukt überzogen werden. PATENTANSPRUCH II: Elektrischer Leiter bestehend aus minde stens einer isolierten Ader, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 10.UNTERANSPRü GHE 18. Elektrischer Leiter nach Patentanspruch 1I, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Unteranspruch 12. 19. Elektrischer Leiter nach Patentanspruch II, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Unteranspruch 14. 20. Elektrischer Leiter nach Patentanspruch II und Unteranspruch 19, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Unteran spruch 16. 21.Elektrischer Leiter nach Patentanspruch II und Unteranspruch 19, hergestellt nach :dem Verfahren gemäss Unteran spruch 17.
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