CH173875A - Druckgasschalter mit strömendem Löschmittel. - Google Patents

Druckgasschalter mit strömendem Löschmittel.

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CH173875A
CH173875A CH173875DA CH173875A CH 173875 A CH173875 A CH 173875A CH 173875D A CH173875D A CH 173875DA CH 173875 A CH173875 A CH 173875A
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CH
Switzerland
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switch
compressed gas
holder according
dependent
insulating housing
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Description


      Druckgasschalter    mit strömendem Löschmittel.    Die Erfindung bezieht sich auf     @ruck-          gasschalter    mit strömendem Löschmittel und  Steuerung des Löschmittels auf der     Abström-          seite    der Löschgase.  



  Um diesen Schaltern einen für die Wir  kungsweise günstigen Aufbau der     Steuer-          und    Schaltmechanismen zu geben und die       Blaswirkung    auf den Lichtbogen zu verbes  sern, sowie um den Ein- und Ausbau der  Schalterteile und auch die Auswechslung  einzelner Konstruktionselemente leicht und  rasch vornehmen zu können, wird gemäss der  Erfindung das     Isoliergehäuse    des Schalters  mit an beiden Enden gleich gebauten     Schalt-          und    Steuermechanismen ausgerüstet,

   die  symmetrisch zu einer mittleren Querschnitts  ebene     x-x    des Schalters liegen und zusam  men einen Schalter mit zweiseitiger     Be-          blasung    der     Kouta.ktstelle    bilden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung schematisch teilweise  im     Längsschnitt    durch das Schaltergehäuse  dargestellt, bei welchem der Steuer- und    Schaltmechanismus teilweise im Schalter  gehäuse liegt.  



  In der Abbildung bedeutet 1 das Schal  tergehäuse aus Isoliermaterial mit dem in  der mittleren Symmetrieebene     x-x    des  Schalters liegenden     Druckgasstutzen    2. An  den Enden des Isoliergehäuses sitzen metal  lische Böden 3a, 3b, an denen die Strom  zuführungen 4a, 4b angebracht sind. Die  Böden 3a, 3b sind in das Innere des     Isolier-          gehäuses    verlängert und nach der Symmetrie  ebene zu verjüngt. Dieser     verjüngte    Teil 5  bildet den Träger und die Führung für einen  rohrförmigen Kontakt 6.

   Die Böden 3a, 3b  enthalten ferner einen Zylinder 12 mit darin  beweglichem Kolben 8, der über die Kolben  stange 7 mit dem Hohlkontakt verbunden ist,  und einen zweiten Zylinder 16 für einen  Kolben 14, der mit dem Steuerschieber 13  durch Abstandhalter 13a verbunden-ist. Zwi  schen dem Zylinder 16 und dem Bodenteil  3a, 3b liegen     Ausströmöffnungen    18, die das  Löschgas ins Freie oder einen     Sammelraum         abströmen lassen. Der Steuerschieber 18  steht unter Wirkung der Druckfeder 15. Zwi  schen dem Rohrkontakt 6 und einem Ansatz  am Träger 5 liegt die Druckfeder 11. Die  Kolbenstange 7     und    der Kolben 8 sind zen  tral durchbohrt.

   Diese Bohrung steht über  eine radiale Bohrung 9 mit dem Hohlraum  10 des Trägers 5     und    der Hohlelektrode 6 in  Verbindung. Die Kolbenstange besitzt noch  einen Dichtungsring 25, der bei offenem  Schalter auf einem an dem Deckel des  Zylinders 12 angebrachten Sitzring aufruht.  Der Zylinder 12 besitzt in seinem Boden ein  Hilfsventil 17, das in einer Bohrung im  Zylinder<B>16</B> geführt ist.

   Dieses     Ventil    17  kann, wie dargestellt, über ein     Isolierhebel-          gestänge    19, 20, 21, das ausserhalb des     Iso-          liergehäuses    und ebenfalls symmetrisch zur  Ebene     x-x    angeordnet ist, gesteuert werden,  um so den Schaltmechanismus für das     Aus-          und    Einschalten zu     betätigen.    Die Steuerung  des     Antriebshebelgestänges    kann dabei, wie  dargestellt, pneumatisch mittelst des Kolbens  22 erfolgen. oder von Hand     bezw.    elektro  magnetisch, gegebenenfalls durch Fernsteue  rung.

   Die Übertragung der Bewegung auf  das Isoliergestänge für beide Ventile erfolgt  zum Beispiel mittelst eines     Doppelkniehebels.     Anstatt     .das    Ventil 17     dureb.    Vermittlung des  Isoliergestänges 19, 220, 21 mittelbar zu  steuern, kann auch eine     unmittelbare    pneu  matische     Steuerung    dadurch erfolgen. dass die  Führung des     Ventils    im Boden des Zylinders  16 durch einen Deckel zu einem Gefäss ge  schlossen wird, dem die Luft unterhalb des  als     Kolben    ausgebildeten Ventils zugeführt  wird.  



  Der Sehalter ist geschlossen dargestellt.  In der Schliessstellung schliesst das Ventil 17  die beiden Zylinder 12     bezw.    16 und der  Steuerschieber 13 alle mit Druckgas gefüllten  Hohlräume des Schaltmechanismus gegen die       Ausströmöffnungen    1$ hin ab. Um den  Schalter zu öffnen, müssen     zunächst    die Ven  tile 17 durch Aufheben des     Pressdruckes    des  Isoliergestänges 19, 20, 21 durch Umsteue  rung des     Kolbens    22 der pneumatischen  Steuerung gelüftet werden.

   Sind die Hilfs-         ventile    gelüftet, so strömt Druckgas aus dem  Raum 10 des Trägers 5 durch die Öffnung  9 in der Kolbenstange und die Bohrung der  selben und über den Zylinder 12     bezw.    auch  aus diesem selbst hinter den Kolben 14 des  Steuerschiebers 13. Der Steuerschieber 13  bewegt sich entgegen dem Druck der Feder  15 in seine andere Endstellung. Der Schie  ber 13 gibt dabei die Übergangsöffnung zum  Raum 23 frei, so dass     nun    das im Hohl  kontakt 6 und im Raum 10 enthaltene Gas  über den Raum 23 und die     Ausströmöffnung     18 ins Freie abströmen kann. Dabei kann  auch das Gas unter dem Kolben 8 über die  Bohrung im Kolben und die .Öffnung     .9    aus  strömen.

   Dadurch wird der Kolben 8 ent  lastet. Der mit dem jetzt entlasteten Kolben  8     verbundene    Rohrkontakt 6 bewegt sich  frei. Die Bewegung erfolgt unter der Wir  kung der Feder 11, unterstützt durch das in  dem Isoliergehäuse vorhandene Druckgas,  dessen Überdruck im Vergleich zum Druck  im Raum 10 auf der Ringfläche des Hohl  kontaktes zur Wirkung kommt. Die Dich  tung 2-5 an der Kolbenstange setzt sich auf  den Sitzring am Deckel des Zylinders 12 auf  und schliesst so die Öffnung 9 ab. Der Schie  ber 13 geht in seine Ursprungsstellung zu  rück, sobald der Druck unter dem Kolben     1-1     verschwunden ist, wobei seine Bewegung  durch die Feder 15 herbeigeführt wird; der       Schieber    13 schliesst somit die Übergangs  öffnung     zum    Raum 23 ab.

    



  Bei diesen Vorgängen ist der Lichtbogen  gezogen und gelöscht worden.  



  Um den Schalter wieder zu schliessen,  müssen die Ventile 17 durch das pneuma  tisch betätigte Gestänge 1-9, 20, 21, 22 ge  schlossen werden. Der     Anpressdruck    der  Ventile erteilt dem Kolben 8     mittelst    der  Anschlagstifte 24 am     Ventilkörper    eine Be  wegung auf einer kleinen Strecke in der  Schliessbewegungsrichtung der Elektroden,  wodurch die Öffnung 9 in der Kolbenstange  7 freigegeben wird, durch die nun Druckgas  unter den Kolben 8 strömen kann, welches  die Einschaltbewegung weiterführt.

        Das Isoliergehäuse 1 kann soweit ver  längert werden, dass es auch die Metall  böden 3a,     31)    umfasst, aber Öffnungen für die  Stromanschlüsse     4a,        4h    besitzt, so dass dann  der     gesamte    Steuer- und Antriebsmechanis  mus im Isoliergehäuse liegt. Das     Isolier-          gehäuse    1 kann getragen werden durch einen  dasselbe umfassenden Flansch, der in der  Ebene     x-x    liegt und der das Isoliergehäuse  unmittelbar umfasst oder einen grösseren  Durchmesser besitzt und durch isolierende       Zwischenstücl%e    mit dem Gehäuse verbunden  ist. Dieser Flansch kann geerdet werden.

    Eine andere     Abstützmögliehkeit    für den  Schalter ergibt sich dadurch, dass der Schal  ter durch an beiden Enden angebrachte Stütz  isolatoren getragen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckgasschalter mit strömendem Lösch- mittel und Steuerung des Löschmittels auf der Abströmseite der Löschgase, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Isoliergehäuse des Schalters an beiden Enden gleich gebaute Schalt- und Steuermechanismen besitzt, die symmetrisch zu einer mittleren Querschnitts ebene des Schalters liegen und zusammen einen Schalter mit zweiseitiger Beblasung der Kontaktstelle bilden.
    UN TERAN SPRüCHE 1. Druckgassehalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt mechanismen wenigstens teilweise in Hohl räumen von Trabkörpern untergebracht sind, die in das Isoliergehäuse eingebaut sind. 2. Druckgassehalter nach Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der die Schalterbewegung auslösende Mechanis mus ausserhalb des Isoliergehäuses eben falls symmetrisch zur mittleren Quer schnittsebene des Isoliergehäuses angeord net ist, und über ein Isoliergestänge je ein Ventil an jedem Ende des Isoliergehäuses betätigt, welches die Schaltmechanismen für Ein- und Ausschalten steuert.
    .\-3. Druckgassehalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöse mechanismus pneumatisch gesteuert wird. 4-. Druckgasschalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim An pressen der Ventile bei Schliessen des Schalters die beweglichen Schalterteile auf einer Teilstrecke in der Einschaltrichtung der Elektroden bewegt werden, wodurch eine Einströmöffnung für Druckgas frei gegeben wird, welches die Einschaltbewe gung weiterführt. 5.
    Druckgassehalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Öffnung des Schalters die Ventile frei gegeben wer den, die den Eintritt des Druckgases unter einen Kolben gestatten, der einen mit ihm verbundenen Steuerschieber bewegt, der einen durch ihn selbst bisher abgeschlos senen Hohlraum des Tragkörpers mit der Atmosphäre verbindet, so dass das in die sem Raum befindliche Druckgas ent weichen kann, wodurch mit den Elektro den verbundene Kolben entlastet und die Elektroden unter dem Druck des im Iso- lierzylinder eingeschlossenen Druckgases auseinandergetrieben werden.
    G. Druckgasschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolier- gestänge für die Übertragung der Bewe gung auf die Ventile einen Doppelknie hebel aufweist. 7. Druckgassehalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter einen Flansch besitzt, der in der Symme trieebene x-x angebracht ist. B. Druckgassehalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter durch an beiden Enden angebrachte Stütz isolatoren getragen wird.
CH173875D 1933-07-31 1934-01-26 Druckgasschalter mit strömendem Löschmittel. CH173875A (de)

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