CH173905A - Diathermieapparat. - Google Patents
Diathermieapparat.Info
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Description
Diathermieapparat. Die Erfindung bezieht sich auf einen Diathermieapparat mit Serienfunkenstrecke zur Behandlung mit kurzen bezw. ultra kurzen Wellen. Unter kurzen Wellen sind solche von einer Länge von 50 bis 15 Metern, und unter ultrakurzen Wellen solche unter 15 Metern verstanden.
Erfindungsgemäss ist nun der Diathermie apparat so geschaltet, dass unter Verwendung wenigstens eins Teils der für die Kurzwellen erzeugung vorhandenen Schaltungselemente auch lange Wellen für Durchwärmung und Hochfrequenzchirurgieerzeugtwerdenkönnen.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind in der beigegebenen Zeichnung schematisch dargestellt.
Fig. 1 ist ein Schaltungsschema der ersten und Fig. 2 ein solches der zweiten Ausfüh rungsform; Fig. 3 ist eine schaubildliche Darstellung des Apparates nach Fig. 2. In Fig. 1 ist mit 1 der Hochspannungs transformator, mit 2 die Serienfunkenstrecke, mit 3 und 4 Kapazität und Selbstinduktion des Hilfskreises, mit 5 und 6 Kapazität und Selbstinduktion des Kurzwellen - Schwin gungskreises, mit 7 die Kurzwellen-Behand- lungskapazität bezeichnet.
Zwischen den bei den Teilen der Selbstinduktion des Flilfs- kreises und der Sekundärwicklung des Hoch spannungstransformators ist der Langwellen- Schwingungskreis angeschlossen, der aus den beiden Kondensatoren 8 und der Selbstinduk tion 9 besteht. Mit 10 sind die Abnahme klemmen für Langwellen-Diathermie bezeich net. Parallel zu den beiden Teilen der Selbst induktion 4 des Hilfskreises ist je ein Schal ter 11 angeordnet, welche Schalter praktisch zu einer Schaltvorrichtung vereinigt werden können und die Selbstinduktion kurz schliessen.
Sind die Schalter 11 geöffnet, so fliesst infolge der Sperrwirkung der Selbstinduktion 4 die Schwingungsenergie in dem durch die Kondensatoren 5 und die Windung 6 gebil deten Kurzwellenkreis und kann an der Be handlungskapazität 7 zur Kurzwellen-Durch- strahlung entnommen werden. Die, vom Kurzw ellen-Schwingungskreis aus gesehen, jenseits der Selbstinduktion 4 liegenden Schwingungselemente sind hierauf ohne Ein fluss.
Ist aber die Selbstinduktion 4 durch die Schalter 11 kurzgeschlossen, so fliesst die Schwingungsenergie, zurückgehalten durch die kleinen Kondensatoren 5, in dem durch die Kondensatoren 8 und die Spule 9 gebil deten Langwellenkreis und kann an den Klemmen 10 zur Langwellen - Diathermie bezw. Hochfrequenzchirurgie entnommen wer den.
Bei der zweiten Ausführungsform wird zur Erzeugung von Langwellenschwingungen und zur Hartfrequenzchirurgie mit den Elek- trodenauschlussbuchsen zur Entnahme von Kurzwellen eine Selbstinduktionsspule ver bunden. Zur Feinregelung der Langwellen energie kann parallel zur Spule noch ein Potentiometer angeordnet werden.
Nach der Ausführungsform nach Fig. 1 werden von den für die Kurzwellenerzeu gung vorhandenen Schaltungselementen die folgenden auch für die Erzeugung von langen Wellen verwendet: Der Transformator 1, der Kondensator 3 und die Funkenstrecke.
Fig. 2 zeigt die Schaltung des Kurz wellenapparates mit der Zusatzeinrichtung zur Langwellenerzeugung, und Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung des Apparates mit aufgesteckter Zusatzeinrichtung.
Durch den Hochspannungstransformator 1 wird der regelbare Stosskreiskondensator 2 aufgeladen. Der Kondensator entlädt sich über die die Kondensatorbelegungen unmit telbar miteinander verbindende, ein nahezu ge schlossenes Gebilde darstellende, kreisförmig angeordnete Serienfunkenstrecke 3. Parallel zur Funkenstrecke ist ein aus der Kapazität 4 und der Selbstinduktion 5 bestehender Hilfskreis angeordnet, bei dem die Selbst- induktion 5 so gross gewählt ist, dass die Kapa- zität 4 noch eine ausreichende Löschwirkung auf die Funkenstrecke ausübt.
Der Stosskreis 2, 3 ist durch die Kapazität 2 mit dem Be handlungskreis gekoppelt, wobei die Konden satoren 6 zum Schutz des Patienten gegen Niederfrequenz in die Zuleitungen zu den Anschlussbuchsen 7 für die Kurzwellen-Kon- densatorelektroden eingebaut sind.
Die Zusatzeinrichtung für Lang@vellen- erzeugung besteht aus der Selbstinduktions spule 8, die mit den Elektrodenanschluss- buchsen 7 verbinden wird und so dimensio niert ist, dass sie zusammen mit den Konden satoren 6 einen Langwellen-Schwingungs- lueis bildet.
Zwecks Feinregelung der Lang wellenenergie ist parallel zur Spule 8 ein Potentiometer 9 angeordnet, von dem aus die Langwellenenergie in der gewünschten Stärke den Anschlussklemmen 10 für Diathermie- und Chirurgieelektroden zugeführt wird.
Folgende für die Kurzwellenerzeugung vorhandene Schaltungselemente werden bei diesem Ausführungsbeispiel auch zur Erzeu- g-ung von langen Wellen verwendet: der Transformator 1, die Funkenstrecke 3, sowie die Kondensatoren 6.
In Fig. 3 ist ein Schrank dargestellt, in dem der Kurzwellenerzeuger untergebracht ist. Der Apparat wird durch den Schalter 11 eingeschaltet, die Abstimmung des Stoss kreises auf den Behandlungskreis erfolgt durch den Drehgriff 12. In die Anschluss- buchsen für die Kurzwellenelektroden an der Vorderwand des Schrankes sind die An schlussstifte der in dem zylinderförmigen Gehäuse 13 untergebrachten Zusatzeinrich tung für Langwellenschwingungen hinein gesteckt.
Die Langwellenenergie wird durch den Drehgriff 14 geregelt und von den Klemmen 15 aus den Elektroden zugeführt.
Die Zusatzeinrichtung zur Erzeugung langwelliger Schwingungen kann natürlich auch parallel zu den Anschlussbuchsen 7 fest in den Kurzwellenapparat eingebaut werden. Es muss dann eine entsprechende Vorrichtung zum Abschalten der Spule 8 bei Kurzwellen behandlung vorhanden sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Diathermieapparat mit Serienf unken strecke zur Behandlung mit kurzen bezw. ultrakurzen Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass er so geschaltet ist, dass unter Verwen dung wenigstens eines Teil der für die Kurz wellenerzeugung vorhandenen Schaltungs elemente auch lange Wellen für Durchwär- mung und Hochfrequenzchirurgie erzeugt werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1.Apparat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine an die Elektrodenan- schlussbuchsen zur Entnahme von Kurz wellen anzuschliessende, dazugehörende Einrichtung, mit der Durchwärmung mit blanken Metallelektroden und Hoch frequenzchirurgie durchgeführt werden können.'@. Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, mit kapazitiver oder galva- nisch-induktiver Kopplung zwischen Stoss kreis und Kurzwellenbehandlungskreis, wobei der Patient durch im Behandlungs kreis liegende Kondensatoren gegen Nie derfrequenz geschützt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Elektrodenanschluss- buehsen zur Entnahme von Kurzwellen durch eine Selbstinduktionsspule mitein ander verbunden werden können,die zu sammen mit den Schutzkondensatoren langwellige Schwingungen für Durch- wärmungen und Hochfrequenzchirurgie erzeugt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Feinregelung der Langwellenenergie parallel zur Selbst induktionsspule ein Potentiometer ange ordnet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE173905X | 1932-12-23 | ||
| DE91133X | 1933-11-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH173905A true CH173905A (de) | 1934-12-15 |
Family
ID=25750061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH173905D CH173905A (de) | 1932-12-23 | 1933-12-23 | Diathermieapparat. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH173905A (de) |
-
1933
- 1933-12-23 CH CH173905D patent/CH173905A/de unknown
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