CH174231A - Verfahren zum Übertragen eines Films, bei dem eine Kathodenstrahlenröhre mit lichtempfindlichem Schirm verwendet und der Film absatzweise vorwärts bewegt wird. - Google Patents

Verfahren zum Übertragen eines Films, bei dem eine Kathodenstrahlenröhre mit lichtempfindlichem Schirm verwendet und der Film absatzweise vorwärts bewegt wird.

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CH174231A
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  Verfahren zum Übertragen eines Films, bei dem eine     Kathodenstrahlenröhre    mit  lichtempfindlichem Schirm verwendet und der Film absatzweise vorwärts bewegt wird.    Bei Fernsehverfahren zum Übertragen  eines Films. wurde bisher eine     Nipkowscheibe     und eine     photoelektrische    Zelle verwendet  und der Film wurde gleichmässig vorwärts  bewegt. Es wurde     auch    schon vorgeschlagen,  zu dem gleichen Zwecke eine     Kathodenstrah-          lenröhre    zu verwenden, in der ein lichtemp  findlicher Schirm angeordnet ist.  



  Beim Gebrauch einer solchen Röhre wird       der    zu     übertragende    Film     absatzweise    vor  wärtsbewegt, und, zwar derart,     dass    jedes Bild       während    eines gewissen Zeitraumes stillsteht.

    Während dieses     Zeitraumes    wird bei den be  kannten Verfahren das Bild auf den licht  empfindlichen Schirm projiziert, der gleich  zeitig durch ein Kathodenstrahlenbündel  abgetastet wird, das heisst bei diesen     Syste-          men    fängt du Kathodenstrahlenbündel an,  den Schirm     abzutasten,    wenn der Film auf  ihn projiziert wird,     und,der    Film bleibt wäh  rend der ganzen     Abtastperiode    auf den       Schirm    projiziert.

   Auf jede     Abtastperiode       folgt ein Zeitraum, während     dessen.    der       Schirm    nicht von Licht getroffen wird und  in dem das     abgetastete    Bild durch das nächste  ersetzt wird. Während     dieses.    Zeitraumes  kehrt das Kathodenstrahlenbündel nach dem       Anfangspunkt    für das Abtasten des neuen  Bildes zurück.  



  Der mit diesen bekannten Systemen ver  bundene Nachteil besteht darin, dass, etwa  <B>25%</B> der verfügbaren Zeit infolge der ver  hältnismässig langsamen,     intermittierenden     Bewegung des Bildwerfers verloren gehen,  das heisst 25 % der     -Periode    der     intermittieren-          den    Bewegung sind zum     Vorwärtsbewegen     des Films erforderlich.  



  Zur Behebung dieses Übelstandes     isst    vor  geschlagen worden, die     intermittierende    Be  wegung so schnell vorzunehmen,     dass:    .die Zeit,  welche die Verschiebung eines Filmbildes in       Anspruch    nimmt, nur noch     10%    der Periode       .der        intermittierenden    Bewegung beträgt. Es  ist jedoch gefunden worden, dass eine solche      Geschwindigkeit sich schwer praktisch ver  wirklichen lässt.  



  Ein     weiterer    Nachteil des erwähnten Ab  tastverfahrens ist der,     dass,    jedes Filmbild  während des     Abtastens    auf den lichtempfind  lichen Schirm projiziert wird. Dadurch sind  die einzelnen Oberflächenelemente des       Schirmes    in dem Moment, in dem sie ab  getastet werden, nicht gleich lange beleuch  tet. In der Empfangsstation wird     ,dadurch     ein unrichtiges Verhältnis zwischen den  hellen und dunkeln Teilen des übertragenen  Bildes erhalten.  



  Ausserdem nehmen die Oberflächenele  mente des lichtempfindlichen Schirmes nach  erfolgter     Abtastung    eine Ladung an, die für  jedes Oberflächenelement verschieden ist.  Hierdurch besitzen beim Projizieren des  nächsten Bildes auf den Schirm alle     Elemente     schon eine     Anfangsladung,    deren Wert von  ,den Bildpunkten des vorherigen Bildes ab  hängig ist.  



  Die Erfindung bezweckt, ein verbessertes  Fernsehverfahren zum     Ubertragen    eines  Films unter Vermeidung der     vorerwähnten          Übelstände    zu schaffen, bei dem eine     Katho-          denstrahlenröhre        verwendet    wird     und,die    in  termittierende Bewegung des Films die  gleiche, wie bei den bisher bekannten Ver  fahren sein kann.  



  Nach der Erfindung wird während eines  Teils der Periode der     intermittierenden    Be  wegung ein Filmbild auf den lichtempfind  lichen Schirm in der     Kathodenstrahlenröhre          projiziert    und gleichzeitig das Kathoden  strahlenbündel unterdrückt. Während des  weiteren     Teils.    der Periode der     intermittie-          renden    Bewegung wird der lichtempfindliche  Schirm durch das Kathodenstrahlenbündel  abgetastet.  



  Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf  eine     Einrichtung    zur Durchführung     des.    Ver  fahrens.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel einer gemäss der Erfindung gebau  ten Einrichtung dargestellt.    In     Fig.    1 ist     eine        vereinfachte    schema  tische     Darstellung    einer     Fernseheinrichtung     angegeben;       Fig.    2 zeigt den     Aufriss    eines Unterbre  chers, welcher in     Fig.    1     mit    38 angegeben ist,  während       Fig.   <B>3</B> die Wirkungsweise der     Schaltung     nach     Fig.    1 veranschaulicht.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 10 eine Kathoden  strahlröhre, welche eine lichtempfindliche       Mosaikschirmvorriehtung    12 enthält, die  beispielsweise aus einer grossen Anzahl  kleinster     lichtempfindlicher    Silberkügelchen  bestehen kann, die von einer metallenen       Grundplatte    getragen werden und von dieser  und unter sich isoliert sind. Eine Elektronen  kanone 14 entwickelt     einen,        Elektronenstrahl     16 und     richtet    ihn auf den Schirm 12. Die  Röhre ist mit einer geerdeten Anode in der  Form eines Silberbelages an der Innenfläche  versehen.  



  Durch den Strahl 16 wird der .Schirm 12  während unterbrochenen Perioden     abgetastet.     In den zwischen diesen     Abtastperioden    lie  genden, verhältnismässig kurzen Zeitabschnit  ten wird der Strahl auf seinen Anfangspunkt  für das nächstfolgende Abtasten zurück  geführt.  



  Beispielsweise     angenommen,    es     fallen.    24  Bilder auf die Sekunde und jedes     enthalte     horizontal 180 Linien. Für     diese        Verhältnisse     wird der Strahl     wagrecht    abgelenkt durch  Spulen 18, durch welche mit einer Frequenz  von 4320 Perioden eine     Säbezahnstromwelle          gelassen    wird. Ein passender Generator 20       liefert    zu diesem Zwecke die Stromwelle.

    Der Strahl wird auch in vertikaler Richtung       abgelenkt        mittelst    Spulen 22, ,durch welche  eine     Sägezahnstromwelle        mit    einer Frequenz  von 24     Perioden    geschickt wird. Ein     Crenera-          tor    2'4 liefert den     24-Periodenstrom    für diesen  Zweck.  



  Die Elektronenkanone 14 ist mit einer  Steuerelektrode 26     ausgestattet,    durch welche  die Stärke des,     .Strahles    in     unten.    näher an  gegebener Weise und zudem dort genannten  Zwecke verändert werden kann.      Den Gegenstand der Übertragung bildet  ein Film 28, :der :durch ein normales     Unter-          brechungsgetriebe    30     absatzweise        mit    einer  Geschwindigkeit von 24 Bildern in der Se  kunde bewegt wird. Die Nockenwelle 32 des  Unterbrechungsgetriebes wird unmittelbar  von der Welle 34 eines: Motors 36 angetrie  ben.

   Die Welle 34 :dreht sich gleichförmig  mit einer Geschwindigkeit von 24 Umdre  hungen :die Sekunde, und die     Antriebverbin-          dung    mit der Nockenwelle 32,     geschieht    auf  irgendwelche passende Art in einem Ver  hältnis von 1 : 1.  



  Auf der Motorwelle 34 ist ein Unter  brecher 3:8 befestigt, der eine schlitzartige  Öffnung 40 enthält, welche sich über einen  Zehntel" des Scheibenumfanges erstreckt       (Fig.    3) und durch welche die einzelnen  Filmbilder auf den Schirm 12. projiziert  werden.  



       Die    'Öffnung 40 des Unterbrechers 38  besitzt, wie     Fig.    2     erkennen.    lässt, eine charak  teristische Form, um bei jeder Umdrehung  der Scheibe :den Höchstbetrag an Licht     auf     den     Schirm    12 durchtreten zu lassen.  



  Das     Getriebe    30 bewegt während jeder       Viertelsumdrehung    der Welle 32 ein neues  Filmbild in Stellung. Während des übrigen  Teils der     Umdrehung,der    Welle 32 bleibt :das  vorher in Stellung gebrachte Bild     stilleste-          hen.    Daher wird, wie aus     Fig.    3 ersichtlich,  jedes neue Bild während einer Teildrehung  der Nockenwelle 32 um<B>90'</B> in Stellung ge  bracht und bleibt für die     verbleibenden   <B>270'</B>       stehen.     



  Die Anordnung der Öffnung 40 und :die       feste    Einstellung zwischen den Wellen 32  und 34 sind so,     :dass    die     verhältnismässig    kur  zen     Zeitabschnitte,    während welcher Bilder  auf :den Schirm 12 .geworfen werden, in die  Perioden fallen, während welcher :die Bilder       stillestehen.    Dies ist in     Fig.    3 ,dargestellt.  



  Zum Zwecke der     Aufrechterhaltung        des     Ganges der Generatoren 20 und 24 mit den       bezüglichen    Frequenzen von 4320 und 24  Perioden werden scharfe elektrische Impulse  mit einer Frequenz von 4320 Perioden und  einer gegebenen Amplitude     (Regelimpulse)       entwickelt und über einen geeigneten Ver  stärker 42 :dem Generator 20 zugeführt, um  :diesen mit :der genannten Frequenz anzutrei  ben. Zudem werden elektrische Impulse von  grösserer Zeitdauer als die     genannten    Impulse  und mit einer Frequenz von 24 Perioden ent  wickelt (Bildimpulse). Diese werden eben  falls im Verstärker 42 verstärkt und dann  -dem Generator 24 zugeleitet, um diesen mit  der gewünschten Frequenz von 24 Perioden  anzutreiben.

   Die     Einstellung    des Generators  214 ist so,     dass.    er auf die Regelimpulse nicht  reagiert.  



  Zum Zwecke der     Entwicklung    der     Syn-          :chronisierimpulse    ist die Scheibe '3.8     mit    180  Öffnungen 44 versehen, die auf den Umfang  eines zur     Aehse    der Welle 34 konzentrischen       greises    gleichmässig, mit gleichen Abständen  verteilt sind.  



  Während jeder Umdrehung der Scheibe  38     dringt    von einer passenden     Quelle    46  kommendes Licht durch die Öffnungen 44 zu  einer     photoelektrischen.        Zelle    48, die mit dem  Eingangskreis des Verstärkers 42 verbunden  ist, wodurch scharfe Regelimpulse mit der     er-          forderlichen    Frequenz entwickelt werden.  Diese verstärkten Impulse werden dem Gene  rator 20 durch eine angedeutete geeignete  Verbindung zugeführt.  



  Mehrere der Öffnungen 44 der Scheibe 38  sind     durchgeschnitten,    zwecks Bildung einer  länglichen Öffnung 50. Diese lässt bei jeder  Umdrehung der Scheibe     38,der        Zelle    48 Licht  während eines längere Zeitraumes zukommen,  als jede der Öffnungen 44, um bei der er  forderlichen Frequenz von 24 Perioden :die  Bildimpulse zum Antrieb des Generators 24  zu entwickeln.

   Diese Impulse werden eben  falls im Verstärker 42 verstärkt und dann,  wie angedeutet, durch eine geeignete Ver  bindung dem Generator 24     zugeleitet.    Die  Anordnung der 'Öffnung 50 ist so gewählt,       dass    sie     beginnt,        Licht    an die     Zelle    48 :durch  zulassen, im wesentlichen im gleichen Augen  blick, da. :die     Öffnung    40: anfängt,     Licht    an  den Schirm 12 gelangen zu     lassen..     



  Es ist zu beachten, dass Bildströme nur  entwickelt werden, wenn der     Abtaetetrahl         in     wagrechter    Richtung von links nach     rechts     und in lotrechter     Richtung    von oben nach  unten abgelenkt wird.

   Während der Rück  wärtslenkung des Strahles in     wagrechter          Richtung    von rechts nach links und ebenso  bei der     Rückwärrtsführung        des    Strahles, in       lotrechter    Richtung von der untern rechtssei  tigen Ecke des Schirmes zur obern linksseiti  gen Ecke dient der     Strahl    keinem nützlichen  Zwecke für die     Entwicklung    von Bildströ  men. Deshalb ist es     erwünscht,    den Strahl  während seiner     Rückwärtsführung    sowohl in       wagrechter,    als in lotrechter Richtung zu un  terdrücken.

   Zu diesem Zwecke werden     .die          Regel-    und Bildimpulse einer geeigneten  Stufe -des     Verstärkers    42     entnommen.    und       durch    eine Verbindung 52     dem.        Steuergitter     26- zugeführt. Die Polarität und die Ampli  tude eines jeden dieser Impulse ist derart, dass  das     Gitter    26 ein negatives     Potential    erhält,  welches den     Abtaststrahl        unterdrückt,    so dass  er in     bezub-    auf den Schirm 12 wirkungslos  bleibt.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen       Einrichtung    ist     nachstehend    mit Bezug auf       Fig.    3 erläutert: Bei Umdrehung der Achse  34 in der     Uhrzeigerrichtung    vom Punkte     t1     bis zum Punkte B befindet sich die Öffnung  40 in einer Stellung, in der sie     ,die    Projek  tion eines Bildes     .des        stillstehenden    Films auf  ,den Schirm 12     ermöglicht.    Während dieses  Zeitraumes ist auch die Öffnung 50 wirksam  zur Entwicklung .des     Bildimpulses,

          der    den       Generator    24 antreibt zur     Rückwärtsablen-          kung    des Strahles in lotrechter Richtung  und der gleichzeitig dem     Gitter    26 ein nega  tives Potential erteilt, um den Strahl wäh  rend dieser Zeit zu unterdrücken. Im     Punkte     B sperrt der Unterbrecher 38 alles Licht  gegen .den Schirm 12 ab. An dieser Stelle  ist am Gitter 26     .das    negative Potential, auf  gehoben, und wird der Schirm 12 durch den       Strahl    während der Umdrehung der Achse 34  in der     Uhrzeigerrichtung    von dem Punkte B  bis zum     Punkte    A abgetastet.

   Während der       Abtastung    ist der Schirm 12. also dunkel.  Am     Punkte    C beginnt der Unterbrecher 30  das     nächste        Filmbild    in     Stellung        zubringen       und beendet     diese        Beweggung    beim Punkte D.  Bei     Beendigung    der     Abtastung    am     Punkte    A,  ist -der Kreislauf beendet und in diesem  Augenblicke wird der Strahl     wieder    unter  drückt durch die Wirkung der Öffnung 50,  und die Öffnung 40 fängt an, Licht auf den  Schirm 12 fallen zu lassen.  



  Wenn während des verhältnismässig kur  zen Zeitraumes ein Bild des Films auf den  Schirm 12     geworfen:    wird, so werden auf die  sem elektrostatische     Ladungen        aufgespei-          chert.    Der Wert einer aufgespeicherten La  dung an einem bestimmten Flächenelement  ist dem Werte der Lichtstärke auf dem ent  sprechenden     Flächenelement    des Bildes pro  portional. Da der Strahl den Schirm während  ,der Periode<I>B C D A</I> abtastet, werden die  vorher aufgespeicherten Ladungen neutrali  siert zwecks Entwicklung von Bildströmen.  Diese Bildströme werden mittelst einer Ver  bindung 54 auf einen     geeigneten:    Verstärker  56 übertragen.

   Die verstärkten     Synchroni-          sierungsimpulse    werden vom Verstärker 42  aus ebenfalls an den Verstärker 56 abgege  ben und .dann zusammen mit den verstärkten  Bildsignalen auf einen .geeigneten     Radi0über-          mittler    58 übertragen.  



  Im Augenblick, in welchem ein     Bild    auf  den Schirm 12 .geworfen wird, wird ein stö  render Impuls auftreten, dessen Amplitude  sich mit der durchschnittlichen Lichtstärke  über dem Schirm während des Zeitraumes  der     Umdrehung    der Achse 34 vom Punkte A  bis zum Punkte B, ändert. Dieser Impuls geht  durch die Verbindung 54 und von hierdurch  den Verstärker 56 und den Überträger 58  und würde     in,        dem.    Empfänger möglicher  weise zur Überlastung der Verstärker Anlass  geben.

   Zwecks Beseitigung     dieses    störenden       Impulses    während jeder     Umdrehung    der  Scheibe 38 ist eine photoelektrische Zelle 60  in der dargestellten Weise angeordnet, um  .das Licht     vom.    Schirme 12 her aufzunehmen.  Sie ist mit dem Verstärker 56 durch eine Lei  tung 62 verbunden. Da; jedes Bild auf den  Schirm 12 geworfen wird, wird durch die  Zelle 60 ein Impulserzeugt, der Einsichtlich      Amplitude und Dauer dem oben     erwähnten     Störungsimpuls entspricht und dem Ver  stärker 56 zugeleitet wird. Die Verbindung  62 ist so gestaltet, dass die Polarität des durch  die Zelle 60 erzeugten Impulses derjenigen  des Störungsimpulses entgegengesetzt ist.

    Diese zwei gleichzeitig auftretenden Impulse  werden im     Verstärker    56 elektrisch aufeinan  der gelegt und     heben.    sich im wesentlichen  auf. Die -durch die Zelle 60 entwickelten  Impulse heben also die Störungsimpulse auf.  Diese     Ausgleiehimpulse    können, wie durch  punktierte Linien     angedeutet,    auch auf an  .derem Wege entwickelt werden,     das        heisst,     die Scheibe '38 kann mit einer     Offnung    64  versehen sein, welche     Licht    von einer geeig  neten Quelle 68 auf eine photoelektrische  Zelle 66 treten lässt.

   Die Form und Lage  der Öffnung 64 ist derart,     da,ss    der Ausgleich  impuls im wesentlichen dieselbe Gestalt und  Dauer besitzt, wie der     Störungsimpuls    und  gleichzeitig mit diesem auftritt. Dieser Aus  gleichimpulo wird durch einen .geeigneten  Verstärker 70 verstärkt und durch eine Ver  bindung 72 dem Eingangsstromkreis des  Verstärkers 56 zugeführt. Die Verbindung  72 ist so beschaffen, dass. die Polarität des  Ausgleichsimpulses auf der Stufe im Ver  stärker 56, wo diese zwei Impulse     aufeinan-          .der    gelegt werden, der des Störungsimpulses  entgegengesetzt ist.  



  Aus. dem Vorstehenden ergibt sich,     :dass     das beschriebene System den bisherigen  Systemen gegenüber Vorteile besitzt hinsieht  lieh grösseren Prozentsatzes der Prüfzeit     per     Filmbild, woraus sich verstärkte Helligkeit  des aufgenommenen Bildes, Verringerung  der Bandbreite für denselben Grad der Ein  zelheiten, und im wesentlichen     vollständige     Entladung der einzelnen Photozellen ergeben.  Dadurch werden Rückstandsentladungen  nach jeder     Abta.stperiode    und     daraus    folgen  des     Verschivommensein    des     nächsten    Bildes  vermieden.

   Ferner erreicht man, dass jede  einzelne Photozelle vor Entladung durch den  Strahl derselben Beleuchtungsdauer unter  worfen wird, woraus sich eine bessere Schärfe  des empfangenen Bildes und eine nahezu         korrekte    Beziehung zwischen den hellen und  dunklen Stellen des Bildes ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum M ertragen. eines Films, bei dem eine Kathodenstrahlenröhre mit lichtempfindlichem Schirm verwendet und der Film absatzweise vorbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass während eines Teils der Periode der in termittierenden Bewegung ein Filmbild auf den lichtempfindlichen Schirm in der Kathodenstrahlenröhre projiziert und gleichzeitig das Kathodenstrahlenbündel unterdrückt wird, und während des wei- teren. Teils,
    der Periode der lichtempfind- liehe Schirm durch das Kathodenstrah lenbündel abgetastet wird. II. Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, bei der eine Vorrichtung vorhanden ist, durch die der Film absatzweise vorwärtsbewegt wird, gekennzeichnet durch einen vor dem lichtempfindlichen. Schirm angeord neten Unterbrecher, der während eines Teils der Zeit, in .der ein Filmbild still steht, für Licht durchlässig ist,
    und durch Mittel zum Unterdrücken des Ka- thodenstrahlenbündels während derselben Zeit. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da- .durch gekennzeichnet, da3 während des Teils der Periode der intermittierenden Bewegung, in dem ein Filmbild auf den lichtempfindlichen Schirm projiziert wird, das Kathodenstrahlenbündel nach .dem Anfangspunkt zurückkehrt,
    und während des Abtastens des licUtemp.find- lichen Schirmes durch das Kathoden strahlenbündel das bereits projizierte Filmbild durch das nächste ersetzt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass .der Teil der Periode der intermittierenden Bewegung, in dem ein Filmbild auf den: lichtemp findlichen Schirm projiziert wird, 10, der Gesamtperiode beträgt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch r, da durch gekennzeichnet, dass- der Störungs impuls, der bei Projektion eines Film bildes auf den lichtempfindlichen Schirm entsteht, beseitigt wird durch Auflegen eines Impulses von entgegengesetzter Polarität, der dadurch entwickelt wird, dass eine lichtempfindliche Vorrichtung dem von der aktiven Fläche des licht empfindlichen Schirmes zurückgestrahlten Lichte ausgesetzt wird.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da- dureh gekennzeichnet, dassi in der Nähe des lichtempfindlichen Schirmes der Nathodenstrahlenröhre eine photoelektri sche Zelle angeordnet ist, die durch das Licht, das den lichtempfindlichen Schirm trifft, beleuchtet wird und die derart mit einem der Stromkreise des Bild stromverstärkers verbunden ist,
    dass die intermittierend in der Zelle erzeugten Impulse mit -den Bildströmen in der Phase entgegengesetzt sind.
CH174231D 1933-01-03 1934-01-03 Verfahren zum Übertragen eines Films, bei dem eine Kathodenstrahlenröhre mit lichtempfindlichem Schirm verwendet und der Film absatzweise vorwärts bewegt wird. CH174231A (de)

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