CH175179A - Verfahren zum Übertragen eines absatzweise geförderten Bildfilms. - Google Patents

Verfahren zum Übertragen eines absatzweise geförderten Bildfilms.

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CH175179A
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  Verfahren zum Übertragen eines absatzweise geförderten Bildfilms.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zum Übertragen eines absatzweise       vorbewegten    Bildfilms.  



  Der Zweck der Erfindung besteht darin,  die einzelnen     Filmbilder    mit einer Geschwin  digkeit zu übertragen, die verschieden ist von  der in Aufnahmen pro. Sekunde ausgedrück  ten Geschwindigkeit.  



  Um     diesen    Zweck zu erreichen, werden  nach der Erfindung gewisse Filmbilder     nz     Mal abgetastet, während andere Bilder, die  zwischen jenen bestimmten Bildern auftreten,  <I>n</I> Mal abgetastet     werden,    wobei<I>m</I> und     at     ganze Zahlen sind und eine von ihnen grösser  ist als die andere.  



  In einem Ausführungsbeispiel     ,des    Ver  fahrens nach der Erfindung wird das Ab  tasten bewirkt mittelst einer     Kathodenstrah-          lenröhre,    bei der sowohl die für senkrechte,  als auch die für     wagrechte    Ablenkung des  Strahles verwendeten     Frequenzen    Vielfache  der     Übertragungsgeschwindigkeit    sind.    Ein Ausführungsbeispiel einer zur Durch  führung des erfindungsgemässen Verfahrens  dienenden Einrichtung ist auf der Zeichnung  dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen vereinfachten Aufriss,       teilweise    schematisch, einer gemäss dem vor  liegenden Verfahren arbeitenden Bildsender  einrichtung ;       Fig.    2, 3 und 4 sind grösser gehaltene  Aufrisse, von der Rückseite des in     Fig.    1  dargestellten Apparates, her gesehen,     und     stellen eine Tätigkeitsstufe dar;       Fig.    5 ist ein     Aufriss    eines der Teile, nach  links von     Fig.    1 gesehen;       Fig.    6 ist eine     Bildkarte    zur Veranschau  lichung der Wirkungsweise der in     Fig.    1 dar  gestellten Einrichtung;

         Fig.    7 ist eine der     Fig.    5 entnommene ver  grösserte Teilansicht.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 10 eine Kathoden  strahlröhre für die     Erzeugung    von Bildsigna  len. Diese Röhre enthält einen lichtempfind  lichen Mosaikschirm 12 der     zum    Beispiel      aus einer grossen Zahl kleinster lichtempfind  licher Silberkügelchen     bestehen.    kann, die  von einer metallenen Grundplatte getragen  werden und sowohl von dieser, als auch un  ter sich isoliert sind. Eine passende Elek  tronenkanone 14 entwickelt einen Elektronen  strahl 16 und richtet diesen auf den Schirm.  Die Röhre ist mit einer geerdeten Anode in  Form eines an ihrer Innenfläche angebrach  ten Silberüberzuges 17 versehen.  



  Der Strahl 16 sucht den Schirm während  zeitweilig aussetzender Perioden ab. Wäh  rend der verhältnismässig kurzen Zeiträume  zwischen den     AbsuchperioJen    wird der Strahl  für den nächsten     Absuchvergang    auf den an  fänglichen Ausgangspunkt zurückgeführt.  Während jeder     Absuchperiode    bestreicht der  Strahl den Schirm längs einer Sägezahn  bahn.  



  Es sei     beispielsweise    angenommen, es  seien sechzig Bilder     pro.    Sekunde auf dem  Schirm 12; abzutasten und jedes. dieser Bilder       besitzte    12'1 1/2     wabgechte    Linien, wobei die       wagrechten    Linien der ungeraden Bilder zwi  schen :die der geraden Bilder fallen sollen.  Unter diesen Voraussetzungen wird der  Strahl     wagrecht    abgelenkt durch Spulen 18,  durch die eine     Sägezahnstromwelle    fliesst,  mit einer Frequenz von 7290 Perioden.     Ein     passender Generator     .20        liefert,die    Stromwelle  zu diesem Zwecke.

   Der Strahl wird auch in       vertikaler    Richtung abgelenkt durch Spulen  22, durch die man eine     Sägezahnstromwelle     mit einer Frequenz von 60 Perioden fliessen  lässt. Ein Generator 24 liefert die 60     Perio-          denstromwelle    für diesen Zweck.  



  Die     Elektronenkanone    14 ist mit einem  Gitter 26' versehen, durch welche die Stärke       .des    Strahles, in der unten beschriebenen  Weise zudem dort     angegebenen    Zwecke ver  ändert wird.  



  Den Gegenstand der     Übertragung    bildet  ein normal laufender Bildfilm 28, der durch  ,ein Getriebe 30 mit einer Geschwindigkeit  von 24 Bildern in der     .Sekunde    absatzweise       angetrieben    wird. Die Welle     32    des Getriebes       wird    unmittelbar durch die Welle 34 eines  Motors 36     angetrieben.    Die Welle 34 läuft    gleichförmig mit einer     Geschwindigkeit    von  dreissig Umdrehungen in der Sekunde,     und     die Triebverbindung mit der Welle 3 2 ergibt.

    ein Übersetzungsverhältnis von 1     :21/i.    Die  Welle     :32;    macht also zwölf vollständige Um  drehungen in der Sekunde.  



  Auf der Motorwelle     sitzt    fest eine     Blen-          denscheibe        3)8,    die zwei einander diametral  gegenüberliegende Öffnungen 40, 42 enthält,  von denen jede an ihrer weitesten Stelle sich  über einen Zwanzigstel des Umfanges er  streckt. Die einzelnen Bilder des:     Films    wer  den durch diese Öffnungen. hindurch auf den  Schirm 12. geworfen. Die Öffnungen 40 und  42 erhalten die aus     Fig.    5 ersichtliche, cha  rakteristische Form, um den Höchstbetrag an       Licht,durch    sie hindurch auf den Schirm 12  treten lassen zu können.  



  Das Getriebe     .30    ist mit zwei Nocken 44  und 46 ausgebildet, von denen jeder die Welle  48 der     Filmantriebrolle    50 um neunzig Grade  dreht.     Dies    ist durch die     Fig.    2, 3 und 4  dargestellt. Nach     Fig.    2 greift die Fläche 52  am Zapfen 54 an, um die Welle 48 entgegen  gesetzt zur Uhrzeigerrichtung anzutreiben.  Wenn die Welle     3.2    ihre Umdrehung fort  setzt, so greift die Fläche 56 am Zapfen 58  an     (Fig.        .3),    um die Umdrehung der Welle  48     bis    zur Stellung nach     Fig.    4 fortzusetzen.

    Die Welle     4S    wird auf diese     Weise    um 90    aus der Stellung nach     Fig.    2 in die nach       Fig.    4 gedreht.  



  Ein wichtiges Merkmal des. Getriebes 30  liegt darin,     dass1    die Achse des, Nockens 44  um weniger als 180   gegen die Achse     -des     Nockens 46 versetzt ist; die     tatsächliche          Versetzung    beträgt 144', wie dargestellt.

    Betrachtet man anhand von     Fig.    6 den Vor  gang für jede vollständige Umdrehung der  Welle 32, so zeigt sich,     dass    die :durch -den  Nocken 44 in eine Stellung gebrachten Bil  der während der zwei Perioden<I>AB</I> und     CI>     stillstehen, während sieh     ,diedurch        .den        Nok-          ken    46 in Stellung gebrachten Bilder wäh  rend der drei Perioden     EI',   <B><I>GH</I></B> und     1J    in  Ruhe befinden.

   Mit andern Worten: wäh  rend jeder Umdrehung der Welle 32 wird  ein ungerades und ein gerades Bild in Stel-           Iring    gebracht, jedes gerade Bild bleibt wäh  rend eines um     50/110'    längeren Zeitraumes im  Stillstand, als das ungerade Bild. Der Grund  hierfür ergibt sich später.  



  Das Antriebsverhältnis von 1<B>:291/2</B> zwi  schen den Wellen 32 und 34 sieht vor, dass  für ,je dreissig Umdrehungen der Blenden  scheibe 38 die Welle 48 der     Filmantriebsrolle     50 vierundzwanzig mal um neunzig Grade  gedreht     wird,    um dem Film 28 mit einer Ge  schwindigkeit von 24 Bildern in der Sekunde  eine absatzweise     Bewegung    zu erteilen.  



  Die Anordnung der     Blendenöffnungen    40  und 42 und die fixe Einstellung zwischen     den     Wellen 32 und 34 sind so gewählt, dass die  verhältnismässig kurzen Perioden, während  welcher Bilder auf den Schirm     12    geworfen  werden, in den Zeiträumen liegen, während  welcher die Bilder stillstehen. Dies ist     durch          Fig.   <B>6,</B> dargestellt.     Mittelst    der Scheibe 38,  die mit dreissig Umdrehungen in der Sekunde  umläuft, werden daher Abbilder der einzel  nen     Bilder    in sechzig Aufnahmen je Sekunde  auf den Schirm 12 geworfen.

   Auch werden  auf Grund der eigenartigen Bauart des Ge  triebes 30 und der     beschriebenen    Einstellung  zwei Abbilder- jedes der ungeraden und drei  Abbilder jedes der geraden     Bilder    nachein  ander auf den Schirm geworfen.  



  Zum Zwecke der Aufrechterhaltung der  Tätigkeit der Generatoren 20 und 24 auf den  bezüglichen Frequenzen von 7290 und 60  Perioden werden mit einer Frequenz von 7290  Perioden scharfe elektrische Impulse 60 einer       gegebenen    Amplitude     erzeugt    und nach dem  Durchgang durch einen geeigneten Verstär  ker 6<B>2</B> dem Generator 20 zugeführt, um die  sen     mit,der    :genannten Frequenz zu     betätigen.     Ferner werden elektrische Impulse 64 von  grösserer Dauer als die     wagrechten    Impulse  erzeugt bei einer     Frequenz    von 6'0 Perioden.  Diese werden ebenfalls im Verstärker 32 ver  stärkt und dann dem Generator 24 zugeführt,  um ihn mit einer Frequenz von 60 Perioden  zu treiben.

   Die Einstellung des Generators  ist so, dass er auf die Impulse 60 für horizon  tale     Synchronisierung    nicht antwortet.    Zum Zwecke der     Erzeugung    von     Synchro-          nisierungsimpul.sen    6.0     ist,die    Scheibe     3;8-    mit  243 Öffnungen 66 versehen, die     gleichmässig     auf den Umfang eines zur     Axe,der        Welle    34  konzentrischen Kreises     verteilt    sind.

   Wäh  rend jeder Umdrehung der Scheibe 3,8 dringt  Licht von einer geeigneten Lichtquelle 68  her durch diese Öffnungen hindurch auf eine  photoelektrische Zelle 70, die mit dem Auf  nahmestromkreis des Verstärkers     6,2,    verbun  den ist. Dadurch werden die kurzen     Impulse     6,0 für das Aufrechterhalten der     wagrechten     Ablenkung des Strahles. 16 in einem Masse  von<B>72901</B> Ablenkungen pro Sekunde erzeugt.  Diese verstärkten Impulse werden dem Gene  rator     f0,    wie angedeutet, durch eine geeig  nete Verbindung übermittelt.  



  Verschiedene der Öffnungen     6,6-    sind       durchgeschnitten    zur Schaffung von Sehlit  zen 72 und 74, :die einander diametral gegen  überliegen und gleich lang sind. Dreht      < sich     .die Scheibe     38mit    dreissig Umdrehungen in  der Minute, so     lassen,die    Schlitze 72 und 74  während eines     längern    Zeitraumes leicht an  die Photozelle 701 gelangen, als jede der  Öffnungen 66, wodurch die     Einrahmungs-          impulse    64 mit der erforderlichen     Frequenz     von 60 Perioden erzeugt werden.

   Diese Im  pulse werden ebenfalls. im Verstärker 62 ver  stärkt und dann, wie dargestellt, durch eine  geeignete Verbindung dem Generator 24 zu  geführt. Die Anordnung der     Umrahmungs-          schlitze    72, 74 ist derart, dass sie ungefähr  im     gleichen    Augenblicke mit dem Licht  durchlass an die Zelle 70     beginnen,    in dem die       Blendenöffnungen    40 und 42 beginnen, Licht  auf den     Schirm.    12' zu lassen.  



  Um den Strahl 16 zu veranlassen, .den  Schirm 12     zunächst    für irgendwelche gege  bene Aufnahme längs in Abstand voneinan  der liegenden     wagrechten    und dann für die  folgende gerade Aufnahme längs     wagrechten     Linien abzusuchen, die zwischen denen der  vorhergehenden geraden Aufnahme liegen,  ist beispielsweise die Schlitzöffnung 72 durch  Entfernen alles Materials der Scheibe zwi  schen einer der Öffnungen 66 und jeder der       benachtbarten    Öffnungen hergestellt. Dies ist      deutlicher aus     Fig.    7 ersichtlich.

   Da jedoch       243    Öffnungen 66: vorhanden sind und die       Umrahmungsöffnung    74 gleich lang ist wie  die Öffnung 72     und    dieser diametral gegen  überliegt,     @so    fallen die Enden der Öffnung  74 zwischen benachbarte Öffnungen 66. Dies  ist ebenfalls in     Fig.    7 .deutlicher dargestellt.

    Die Wirkungsweise ist daher die folgende:  Nach rechts. von     Fig.    1 gesehen,     beginnt,der     Strahl 16 an der obern Ecke links des  Schirmes 12, diesen längs     1191e    Linien für  eine ungerade Aufnahme abzusuchen, worauf  ein Rahmenimpuls 64 auftritt, um eine Rück  wärtsablenkung des     Strahles:    in vertikaler  Richtung einzuleiten. Angenommen, Rück  wärtsablenkung in vertikaler Richtung bean  spruche den Zeitraum von zwei vollen Ab  lenkungen in     wagrechter    Richtung.

   Beginnt  dann der     Strahl,,den    Schirm für die folgende  gerade Aufnahme abzusuchen., so ist er 12.11  Mal in     wagrechter    Richtung abgelenkt wor  den und wird er auf die     Mitte    des obern       wagrechten        Randes    des Schirmes, gerichtet.  Während der nächsten 1191/2     wagrechten    Ab  lenkungen für die folgende gerade Auf  nahme, wird daher der Strahl den Schirm  12 längs     wagrechten    Linien zwischen denen  der vorhergehenden ungeraden Aufnahme be  streichen und am Ende der 241.     Ablenkung     an die untere     rechte    Ecke des     Schirmes    ge  richtet werden.

   In diesem Zeitpunkte tritt  ein anderer     Umrahmungsimpuls    64 auf, um  die     Rückwärtsablenkung    des Strahls in ver  tikaler     Richtung    einzuleiten. Diese Rück  wärtsablenkung umfasst wie vorhin einen  Zeitraum von zwei vollen Ablenkungen in       wagrechter    Richtung, so     dass,    wenn der Strahl  gegen die obere Ecke links des     Schirmes     gerichtet wird, er in     wagrechter    Richtung  genau     243,    Mal abgelenkt worden sein wird.

    Der Einfachheit halber wurde oben ange  nommen, es umfasse jede Aufnahme 1211/       wagreehte        Linien.    Aus dem vorstehenden  ergibt sich aber,     dass    jede Aufnahme zwei  Linien verliert, indem angenommen wurde,       dass    der Zeitraum von zwei Linien während  jeder Ablenkung in vertikaler Richtung     ver-          fliesst.       Es ist ersichtlich, dass     Bildsignale        iiilz     erzeugt werden, wenn .der Strahl in     wa@greeb-          ter    Richtung von links nach rechts und in  senkrechter Richtung von oben nach unten  abgelenkt wird.

   Während der     Rückwärts-          ablenkung    des Strahles: von rechts nach links  in     wagrechter    Richtung und auch während  ,der     Rückwärtsablenkung    des Strahles in  senkrechter Richtung dient der Strahl keinem  nützlichen Zwecke im Sinne der Erzeugung  von Bildzeichen. Daher ist es erwünscht den  Strahl während seiner     Rüekwärtsablenkung     sowohl in     wagrechter,    als auch in senkrechter  Richtung abzuschneiden. Zu diesem Zwecke  werden die     Synchronisierungs-    und Umrah  mungsimpulse einer geeigneten Stufe des  Verstärkers 62 entnommen und durch eine       Verbindung    76 dem Gitter 26 zugeführt.

    Die Polarität und Amplitude jeder dieser Im  pulse sind derart, dass dem Gitter 26 ein ne  gatives Potential erteilt wird, das den Strahl  abschneidet,     @so        dass,    er in bezug auf den  Schirm 12 nicht wirksam ist.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung soll  nachstehend anhand von     F'ig.    6 erläutert  werden, die für jede vollständige Umdrehung  .der Welle 32 den ganzen Arbeitsvorgang in  Form einer     Karte    wiedergibt. Vom     Punkte          t1    weg in der Uhrzeigerrichtung bis nach B  befindet sich die Öffnung 40 in einer Stel  lung, in der sie die     Projektion    eines     ungera-           & n    Filmbildes, (Bild 1) auf den Schirm 12  ermöglicht.

   Auch während dieses Zeitraumes  wirkt der Schlitz 74 im Sinne der Erzeu  gung eines     Umrahmungsimpulses    64, der den  Generator 24 antreibt, um die     Rückwärtsab-          lenkung    des Strahles in     senkrechter    Richtung  zu bewirken und um gleichzeitig dem Git  ter 26 ein     negatives    Potential zu erteilen,  um den Strahl während seiner     Rückwärts-          ablenkuug    abzuschneiden. Im Punkte     B          schneidet    die     Blendenseheibe        3,8    alles     Licht     gegen den Schirm 12 ab.

   In diesem Punkte  wird das     negative    Potential am Gitter 26  aufgehoben sein, um den Strahl auf -die nor  male Stärke zurückzubringen. Auch beginnt  hier Ablenkung des Strahles zum Absuchen  des Schirmes, was einen Zeitraum vom      Punkte B in der Uhrzeigerrichtung bis zum  Punkte C beansprucht. Während der     Ab-          suchzeit    ist der Schirm 12 also dunkel. Am  Punkte C befindet sich die Öffnung 42 in  einer Stellung, die die Projektion einer zwei  ten Nachbildung des Bildes 1 auf den Schirm  12 ermöglicht.

   Während dieses Zeitraumes  ist der Schlitz 72 im Sinne der Erzeugung  eines andern     Umrahmungsimpulses    64 wirk  sam, welcher wiederum     dien    Generator 24  antreibt, um eine     Rückwärtsablenkung    des  Strahles in vertikaler Richtung zu bewirken  und gleichzeitig dem Gitter 26 ein nega  tives Potential zu erteilen, um den Strahl  während dieser seiner     Rückwärtsablenkung     abzuschneiden.     Iin    Punkte D schneidet die  Blende alles Licht gegen den Schirm 12 hin  ab. In -diesem Punkte wird die Sperrung am  Gitter 26 aufgehoben: sein, um den Strahl auf  seine normale Stärke zurückzubringen.

   Auch  beginnt hier die Ablenkung des Strahles für  ,das zweite Absuchen des Bildes 1, die einen  Zeitraum vom Punkte D in .der Uhrzeiger  richtung bis zum Punkte E beansprucht.  Während     .des    zwischen D     und    E liegenden  Zeitraumes ist der Schirm also dunkel. Im  Punkte D beginnt der     Notken    46 das nächste  und gerade Bild 2 in     Stellung    zu bringen  und beendet diese Bewegung im Punkte E.  Bei Beendigung :des     Absuchvorganges,    am  Punkte E, wird der Strahl durch die Wir  kung der Öffnung 74 wieder abgeschnitten  und beginnt die     Blendenöffnung    40, Licht  an den Schirm 12 zu lassen.

   Vom Punkte     l'     zum Punkte F wird durch die Öffnung 40  hindurch ein Abbild, des     Bildes    2 auf den  Schirm 12 geworfen. Der Arbeitsvorgang  geht dann vor sich, wie oben beschrieben,  mit der nachstehend angegebenen Ausnahme.  Dank der     charakteristischen    Bauart des     Or-          ganes    30 ist es dem Bilde 2 möglich, vom       Punkte    F bis zum Punkte G ruhig zu blei  ben. Der Schirm ist dunkel vom Punkte     I'     bis zum Punkte G, während welchen Zeit  raumes der Schirm abgesucht wird.

   Wäh  rend des Zeitraumes G bis H ist der Strahl  i     e          b,-schnitten    und wird durch die Öffnung  42 ein zweites Abbild des Bildes 2 auf den    Schirm 12 geworfen. Während des Zeitrau  mes von H bis I ist der Schirm dunkel und  wiederum durch den Strahl 16 abgesucht.  Während des Zeitraumes I bis J ist der  Strahl abgeschnitten und wird ein drittes Ab  bild     des.    Bildes 2: durch die Öffnung     40    auf  den Schirm 12 geworfen. Im Punkte J be  ginnt der Nocken 44, das     nächste    ungerade  Bild (Bild 3<B>)</B> in Stellung zu bringen. Wäh  rend des Zeitraumes J bis A ist der Schirm  dunkel und durch den Strahl 16 abgesucht.

    Im Punkte A     ist    eine     vollständige    Um  drehung der Welle 32 vollendet. In diesem  Punkte ist der Strahl abgeschnitten und im  Zeitraume A bis B wird ein Abbild es     Bil-          ,des    3 durch die Öffnung 42 auf den Schirm  12 geworfen. Der Vorgang setzt sich dann  fort wie vorher.  



  In bezug auf den Arbeitsvorgang; der bei  .der Erzeugung von Bildsignalen stattfindet,  ist zu bemerken, dass,     wenn    während jeder  der verhältnismässig kurzen Zeiträume<I>AB,</I>  <I>CD, ET', GH</I> und     IJ    ein Abbild eines     B:il-          .des    auf den Schirm geworfen wird; auf .die  sem elektrostatische     Ladungen        aufgespeichert     werden. Der Wert .der aufgespeicherten La  .dung auf dem einzelnen Flächenstück des  Schirmes ist proportional dem Betrag der  Lichtstärke an dem entsprechenden Flächen  element des Bildes.

   Da der Strahl 16 :den  Schirm während jedes der Zeiträume     BC,     <B><I>DE, FG,</I></B><I> HI, JA</I> absucht, so werden die vor  her     aufgespeicherten    Ladungen neutralisiert,  um die Bildsignale zu erzeugen.  



  Diese Signale werden durch eine Verbin  dung 77 einem geeigneten Verstärker 78 zu  geführt. Die verstärkten     Synchronisierungs-          impulse    werden, wie angegeben, vom Ver  stärker 62 weg ebenfalls dem Verstärker 78  zugewiesen und dann mit den verstärkten  Bildsignalen einem geeigneten Radiosender  80 zugeführt.  



  Aus dem vorstehenden ist ersichtlich. dass  es möglich ist, aus der Verwendung der ge  bräuchlichen     Wechselstromzuführung    von 60  Perioden für     Synchronisierungszwecke    Vor  teil zu ziehen und unter diesen Umständen  ,den Sender einem beweglichen Bildfilm als           Gegenstand,der    Übertragung anzupassen, der       mit    einer     Geschwindigkeit    von 24 Aufnahmen  in der Sekunde oder     wenigstens    mit einer  Geschwindigkeit, die von der in Aufnahmen  pro .Sekunde     ausgedrückten        Absuchgesehwin-          digkeit    verschieden ist,

   absatzweise durch  den Apparat bewegt     wird.     



  Kin anderer wichtiger Vorteil der dar  gestellten     Einrichtung    liegt in der Tatsache,       ,dass    beide Frequenzen, sowohl die für senk  rechte, wie auch die für     wagrechte    Ablen  kung des Strahles, gerade Vielfache der  Speisefrequenz von 60 Perioden sind. Daher  sind alle Störungen, die sich aus unvollstän  diger     Filtrierung    der     Verstärkerspannungs-          zufuhr    an den Sende- und     Empfangstationen     ergeben, in bezug auf das wiedergegebene  Bild stationär und daher weniger zu bean  standen, als es sonst der Fall wäre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Übertragen eines absatz weise vorbewegten Bildfilmes, dadurch ge kennzeichnet, @dass zwecks Übertragung der einzelnen Filmbilder mit einer Geschwindig keit, .die verschieden ist von der in Aufnahme pro Sekunde ausgedrückten Geschwindigkeit, gewisse Bilder m Mal abgesucht werden, wäh rend andere Bi der, die zwischen jenen be- stimmten Bildern auftreten, n Xal abgetastet werden, wobei m und n ganze Zahlen sind und eine von ihnen grösser ist als die andere. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtasten mittelst einer Kathodenstrahlröhre bewirkt wird, bei der sowohl die für senkrechte, wie auch die für wagrechte Ablenkung des Strahles verwendeten Frequenzen Viel fache der Übertragungsgeschwindigkeit sind. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass während des, letztma ligen Abtastens eines vorhergehenden Filmbildes jedes Filmbild in die für das Abtasten notwendige Stellung gebracht wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastlinien von benachbarten Filmbildern so ineinander greifen, dass die Linien eines jeden Film bildes zwischen denen der benachbarten Filmbilder liegen. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die für wagrechte Ablenkung des Strahles verwendete Fre quenz gleich<I>f</I> (l" -y- n) ist, wobei<I>f</I> die Übertragungsgeschwindigkeit, Zn die An zahl der vollständigen Abtastlinien be zeichnet und n kleiner als die Einheit ist.
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