CH174269A - Verfahren zur Darstellung eines leicht löslichen Estersalzes eines Leukoküpenfarbstoffes. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung eines leicht löslichen Estersalzes eines Leukoküpenfarbstoffes.Info
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Verfahren zur Darstellung eines leicht lösliehen Estersalzes eines Leukoküpenfarbstofes. Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur Darstellung eines leicht löslichen Estersalzes eines Leukoküpenfarbstoffes beschrieben, wel ches darin besteht, dass 111a11 den Dischwefel- säureester des Leuko- 2:1-Naphtthioindigos, dessen Natriumsalz schwer löslich ist, in das leicht lösliche Lithiumsalz überführt. Es wurde nun weiterhin gefunden, dass man auch den Dischwefelsäui-eestei, des Leuko- dibromanthanthrons, dessen Natriumsalz eben falls schwer löslich ist, in sein bisher nicht bekanntes Lithiumsalz überführen kann und so zu einem Körper gelangt, der sich durch ausserordentlich gute Löslichkeit auszeichnet. Dieser Unterschied in der Löslichkeit dar beiden Salze ist insofern wider Erwarten be merkenswert, als ja eine Reihe von Salzen des Lithiums, wie z. B. Lithiumkarbonat, Lithiumphosphat usw. schwerer löslich sind als die entsprechenden Natriumsalze. Die Darstellung des Lithiumsalzes des Dischwefelsäureesters von Leuko-dibromanth- anthroii lehnt sich an die bisherige Herstel lung der bekannten Estersalze an. Die sauren Schwefelsäureester der Leuko- küpenfarbstoffe werden bekanntlich erhalten, indem man einen Leukoküpenfarbstoff (in be sonderer Operation hergestelllt, oder im Re aktionsgemisch intermediär gebildet) in einer tertiären Base, wie z. B. Dimethylanilin, Pyri- din usw., .,uspendiert und mit dem Additions produkt von SOs und der tertiären Base zur Umsetzung bringt. Es wird so das Salz des gebildeten Esters mit der verwendeten ter tiären Base erhalten. Für die weitere Auf arbeitung wird am einfachsten die nötige Menge Natriumkarbonat zugefügt und die tertiäre Base, sowie ein allfällig verwendetes Verdünnungsmittel, wie z. B. Chlorbenzol, mit Wasserdampf abdestilliert, worauf schliess lich eine Lösung des Natriumsalzes des ge bildeten Leukoesters erhalten wird, aus der das Produkt beim Erkalten auskristallisiert, beziehungsweise durch Aussalzen abgeschie den werden kann. Dieses Verfahren wird erfindungsgemäss dahin abgeändert, dass man an Stelle von NatriumkarbonatLithiumkarbonat verwendet, während der übrige Vorgang im wesentlichen unverändert bleibt. Man stellt also zuerst mit einer mit Wasserdampf flüchtigen Base, wie z. B. Pyridin, Dimethy lanilin ete., das Salz des Esters dar, versetzt mit Lithiumkarbonat und eliminiert hierauf die flüchtige Base durch Destillation. Das Lithiumsalz dieses Esters stellt einen goldgelben Teig dar, der sich schon in kaltem, destilliertem Wasser leicht löst. Ein Zusatz geringer Mengen eines Natrium-, Kalium- oder andern Salzes bewirkt die Fällung des ent sprechenden schwerlöslichen Estersalzes. Mit sauren Oxydationsmitteln erhält man den zur Darstellung des Esters verwendeten rotorangen Küpenfarbstoff zurückgebildet. Bei Anwendung des Natriumsalzes dieses Esters ist die Herstellung eurer brauchbaren, das heisst gelösten Druckfarbe erschwert. Bei Anwendung des Lithiumsalzes gelingt jedoch die Herstellung einer gut gelösten, brauch baren Druckfarbe ohne weiteres. <I>Beispiel:</I> In ein Gemisch von 450 Teilen Dimethyl- anilin und 600 Teilen Chlorbenzol werden unter Rühren und Kühlen 150 Teile Chlor- sulfonsäure langsam eingetragen. Zu diesem Additionsprodukt gibt marr bei 15 C 100Teile der trockenen Leukoverbindung des Dibrom- anthanthrons. Das Ganze wird während 12 Stunden bei 25 C gerührt. Hierauf wird die Reakti)nsmasse in 6000 Teile kaltes Wasser eingetragen und während 2 Stunden gerührt. Das abgeschiedene Dinrethylanilinsalz des Leukoschwefelsäureesters wird abgenutscht, einer Lösung von 30 Teilen Lithiumkarbonat in 3000 Teilen Wasser zugesetzt, worauf man das abgeschiedene Dimethylanilin mitWasser- dampf abbläst. Dann wird von etwas nicht verestertem Küpenfarbstoff abfiltriert und ans der so erhaltenen Lösung durch Eindampfen unter vermindertem Druck das Lithiumsalz des Leukoschwefelsäureesters des Dibronr- anthanthrons gewonnen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Darstellung eines leicht lös- liehen Estersalzes eines Leukoküpenfarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man das aus dem Dischwefelsäureester von LeulLo-dibrom- anthanthron und einer tertiären Base gebildete Salz unter Zusatz vorn Lithiumkarbonat und Entfernung der flüchtigen tertiären Base in das Lithiumsalz des Esters überführt.Das neue Estersalz stellt einen goldgelben Teig dar, der sich schon in kaltem, destilliertem Wasser leicht löst. Ein Zusatz geringer Men gen eines Natrium-, Kalium oder andern Salzes bewirkt die Fällung des entsprechenden, schwerlöslichen Salzes. Mit sauren Oxydations mitteln erhält man den zur Darstellung des Esters verwendeten rotorangen Küpenfarb- stoff zurückgebildet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE174269X | 1932-01-25 | ||
| CH170097T | 1933-01-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH174269A true CH174269A (de) | 1934-12-31 |
Family
ID=25718884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH174269D CH174269A (de) | 1932-01-25 | 1933-01-18 | Verfahren zur Darstellung eines leicht löslichen Estersalzes eines Leukoküpenfarbstoffes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH174269A (de) |
-
1933
- 1933-01-18 CH CH174269D patent/CH174269A/de unknown
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