CH174383A - Wiegevorrichtung mit auf hydraulischem Wege betätigter Anzeigevorrichtung. - Google Patents

Wiegevorrichtung mit auf hydraulischem Wege betätigter Anzeigevorrichtung.

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CH174383A
CH174383A CH174383DA CH174383A CH 174383 A CH174383 A CH 174383A CH 174383D A CH174383D A CH 174383DA CH 174383 A CH174383 A CH 174383A
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  Wiegevorrichtung mit auf hydraulischem Wege betätigter Anzeigevorrichtung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine       Wiegevorrichtung,        bei    der die Last auf  mehrere     Flüssigkeitsdruckdosen    wirkt, wobei  die durch die letzteren erzeugte Flüssigkeits  pressung mittelst getrennter Rohrleitungen  auf in     gleicher    Zahl wie .die genannten       Druckdosen    vorhandene Kolben von Hilfs  dosen     übertragen    wird, die auf eine gemein  same Anzeigevorrichtung wirken.  



  Bei den bekannten     Vorrichtungen    dieser  Art besteht der     Nachteil,    dass die Kraftüber  tragung von den     Flüssigkeitsdruckdosen    zu  den Kolben von Hilfsdosen durch Leck- und  Reibungsverluste     bezw.    durch andere Um  stände gestört werden kann und     dann,    das       Wiegeergebnis    in falscher. Weise zur An  zeige kommt.  



  Soweit man bisher bei hydraulischen       Wiegevorrichtungen    Membranen auf dem       Kraftübertragungsweg    vorsah,     verzichtete     man auf die     Zwischenschaltung    von Hilfs  dosen und schloss die     Anzeigevorrichtung     unmittelbar an das Leitungssystem an, das    alle die Last aufnehmenden     Flüssigkeits-          druckdosen        miteinander    verband.

   Eine solche  Anordnung ermöglicht aber nur dann     eine     einwandfreie Gewichtsfeststellung,     wenn    der       Schwerpunkt    der Last genau über dem Mit  telpunkt des     Wiegetisches    liegt, so dass alle  F     lüssigkeitsdruckdosen    genau gleich stark be  lastet werden,     eine        Bedingung,    die sich in  der Regel nicht     erfüllen        lässt.        Bisher    hat man  jedenfalls bei den eingangs     geschilderten,

       mit Hilfskolben arbeitenden     Wiegevorrich-          tungn.    niemals Membranen, sowohl     bei    den       Flüssigkeitsdruckdosen    des     Wiegetisches,     als auch unter den     Hilfskolben    vorgesehen  und die dadurch     erreichbaren    Vorteile aus  genutzt.

   Die     Anordnung    von     Membranen.    un  ter den Hilfskolben ist aber gerade dadurch  erschwert, dass     mehrere    der letzteren auf     eine     gemeinsame     Anzeigevorrichtung        wirken    müs  sen, ohne dass dadurch die Genauigkeit des       Wiegevorganges    beeinträchtigt werden darf.  



       Erfindungsgemäss    wird dieses Ziel da  durch erreicht, dass jede der     13rilfsdosen    durch      eine Membran verschlossen ist und die Kol  ben der Hilfsdosen die Druckkraft mecha  nisch auf einen gemeinsamen,     achsengleich     zu den Hilfsdosen angeordneten Kolben einer  Flüssigkeitsdose der Anzeigevorrichtung  übertragen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht zwei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des.  



  Die zur Aufnahme der Last     dienende     Platte 1 ruht auf einer Mehrzahl von Trag  kolben 2. Jeder der letzteren ist auf einer  Membran 3 abgestützt, die die     obern    Seiten  der     Drucköldosen    4 abschliessen. Von jeder  der letzteren führt eine Druckölleitung 5 zu  einer zweiten     Drucköldose    6.  



  Die Dosen 6 sind senkrecht übereinander  angeordnet und durch je eine     Membran    7  nach oben abgeschlossen. Auf jeder der Mem  branen 7 ruht ein     Hilfskolben    8     bezw.    9. Die  Hilfskolben 8 besitzen an mehreren Stellen  seitliche, sich gegenseitig im Gleichgewicht  haltende Vorsprünge 10, die     .Stützstangen    11  tragen. Die Stützstangen 11 aller Hilfskol  ben 8 reichen bis an die     Übertragungsplatte     12 des     Messdosenkolbens    13 heran. Letzterer  legt sich von unten gegen die Membran 14,  die die     Drucköldose    15 nach unten ab  schliesst. Letztere ist an das Manometer 16  in bekannter Weise angeschlossen.  



       Aus    dem vorstehenden folgt, dass jede auf  den     Wiegetisch    1 aufgelegte Last durch Ver  mittlung :der Kolben 2 mehr oder weniger       gleichmässig,        in    der Regel jedenfalls ver  schieden stark auf die einzelnen Membranen  3 übertragen wird und -durch die hydrau  lischen     Verbindungsleitungen    5 hindurch auf  die Hilfskolben 8     bezw.    9     einwirkt.    Dadurch  werden die letzteren angehoben.

   Die Kraft,  mit der dies geschieht, wird durch die     Ver-          bindungsstangen    11 auf den     Messdosenkol-          ben    13     übertragen    und an dem Manometer 16       summiert    zur Anzeige     gebracht.    Hierbei ist  es     gleichgültig,    ob etwa nur     einer    der Kol  ben 2 oder     p2ehrere    von ihnen     bezw.    alle       durch    die     Belastung    der Platte 1 beeinflusst  werden.

   Diejenigen Hilfskolben 8     bezw    9,  deren     zugehörige    Tragkolben 2 unbelastet    bleiben, werden bei dem     Wiegevorgang    un  beeinflusst gelassen und üben beim Aufwärts  gehen des     Messdosenkolbens    13 keinen     Druck     auf diesen aus, was     wichtig    ist, weil dies die  Empfindlichkeit der     Wiegevorrichtung    und  die Genauigkeit der Gewichtsanzeige, ins  besondere bei kleinen Lasten, erhöht.

   Alle  Hilfskolben 8     bezw.    9, sowie der     Messdosen-          kolben    13 könnten     Übrigens    auch durch ein  Gestänge, das ausserhalb der     Drucköldosen    6  liegt, fest miteinander verbunden werden.  



  Die     beschriebene        Vorrichtung    hat den  wesentlichen Vorteil, dass     Leckverluste    aus  geschlossen sind und jedenfalls nicht in  einem störenden Mass bemerkbar werden.  



  Die oben beschriebene Anordnung wird  gemäss     Fig.    2 weiter dadurch erheblich ver  einfacht und zugleich die     Messgenauigkeit     erhöht, dass die Hilfsdosen selbst zur     Über-          tragung    der in ihnen     wirksamen        Drucköl-          kräfte    auf den     Messdosenkolben    verwendet  werden.  



  Der     Wiegetisch    1     ruht    auf den Tragkol  ben 2, die die aufgenommenen Lastkräfte  :durch die Membranen 3 hindurch auf die in  den     Drucköldosen    4 befindliche Flüssigkeit  übertragen. Durch letztere werden die Druck  kräfte mittelst der Leitungen 5 auf .die in  die Hilfsdosen 6     eingefüllte    Druckflüssig  keit weitergeleitet. Die     Hilfsdosen    6 sind  gleichachsig     zueinander    angeordnet. Jede von  ihnen ist nach     oben    hin :durch eine     Membran     7 abgeschlossen, auf der     ein        Ililfskplben    8  ruht.

   Die Membranen 7     sind    durch die ring  artigen Dosendeckel 18 auf den     Hilfsdosen     befestigt. Die Kolben 8 sind dabei     annähernd     so hoch     wie    die Dosendeckel 18     gehalten    und  in diesen geführt.

   Die     Gesamtanordnung    ist  derart getroffen, dass nach der     Entlastung    des       Wiegetisches    1 die     Hilfsdosen    6     unmittelbar     auf den unter     ihnen    liegenden Dosendeckel  18     eine    Abstützung finden.     Wird    der     Tisch     1 belastet, so heben sich die     einzelnen    Kol  ben 8 entsprechend den     hydraulischen    Kräf  ten, die in den unter ihnen     liegenden    Druck  ölräumen     wirksam    sind.

   Dadurch heben sie  die allfällige über ihnen liegenden Hilfs  dosen 6 von den     unter    ihnen liegenden Dosen.-           deckeln    18 ab. ab. Es werden also die     in    den  untern Hilfsdosen wirksamen hydraulischen       Kräfte    durch die über den zugehörigen Mem  branen befindlichen Kolben jeweils auf die  nächst obere Hilfsdose 6 und durch diese auf  die     darüberliegenden    Teile des     Messgerätes          übertragen.     



  Der oberste Hilfskolben 8 überträgt die  auf ihn einwirkende Gesamtkraft auf den  unmittelbar über ihm     befindlichen        Messdosen-          kolben    13, der dann jene Kraft durch die  Membran 14 hindurch auf das in der     Druck-          öldose    15 des Kopfstückes 19 befindliche 01  überträgt und dadurch in dem     Messgerät    16  zur Anzeige bringt.  



  Ankerschrauben     210,    die das Kopfstück  19 mit der Fussplatte     2'.1,    in die die Hilfs  dose 6 eingebaut ist, sichern nicht nur den  dauernden Zusammenhalt der Teile, sondern  ermöglichen auch. eine Einstellung des     Mess-          gerätes    derart, dass in der     Drucköldose    15 ein  bestimmter Anfangsdruck herrscht, durch  den der     Zeiger    des     Messgerätes    16     .in    die  Nullstellung gelangt.  



  Um seitliche Verschiebungen der einzel  nen Hilfsdosen 6 gegeneinander auszuschlie  ssen, empfiehlt es sich, die Hilfskolben 18       bezw.    die Deckel 18     mittelst    Vorsprüngen in  diesen genau angepasste     Vertiefungen    der je  weils über ihnen liegenden Hilfsdosen 6     bezw.     des Kolbens 13 hinreichen zu lassen.  



  Damit die Verbindungsleitungen 5 den  Verschiebungen der     Hilfsdosen    6 folgen kön  nen. sind erstere ganz oder teilweise biegsam  oder gelenkig auszuführen. Alle Hilfsdosen  sind durch einen gemeinsamen Blechzylinder  21 umschlossen.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRTTCH Wiegevorrichtung mit auf hydraulischem Weg betätigter Anzeigevorrichtung, bei der die Last auf mehrere Flüssigkeitsdruck dosen wirkt, wobei die in letzteren erzeugte Flüssigkeitspressung mittelst getrennter Rohrleitungen auf in gleicher Zahl wie die genannten Druckdosen vorhandene Kolben von Hilfsdosen übertragen wird, die auf eine gemeinsame Anzeigevorrichtung wirken, da.- durch gekennzeichnet, dass jede der Hilfs dosen durch eine Membran verschlossen ist und die Kolben der Hilfsdosen die Druck kraft mechanisch auf einen gemeinsamen,
    achsengleich zu den Hilfsdosen angeordneten Kolben einer Flüssigkeitsdruckdose der An zeigevorrichtung übertragen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wiegevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertra gung der von den Hilfskolben ausgeübten Kräfte auf -den zuletzt genannten Kol ben durch Gestänge erfolgt, die ausserhalb der Hilfsdosen angeordnet sind. 2.
    Wiegevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertra- gung der auf die Hilfskolben ausgeübten Kräfte unabhängig voneinander mittelst Gestänge auf den zuletzt genannten Kol ben erfolgt. 3. Wiegevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfskol ben durch seitlich angeordnete Gestänge fest miteinander und mit dem zuletzt ge nannten Kolben verbunden sind. 4.
    Wiegevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs dosen als gesonderte Apparatteile aus geführt und unter Zwischenschaltung von Abstandhaltern zu einem zusammenhän genden Ganzen vereinigt sind. 5.
    Wiegevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertra gung der in den Hilfsdosen wirksamen hy draulischen Kräfte auf den zuletzt ge nannten Kolben die Hilfsdosen derart übereinander angeordnet sind, dass die un ter der obersten Hilfsdose liegenden Hilfs kolben die jeweils über ihnen liegende Hilfsdose berühren und dadurch die von dem Druckraum einer der untern Hilfs dosen durch deren Membran hindurch auf den zugehörigen Hilfskolben übertragenen Kräfte durch die darüber liegende Hilfs dose bezw. Hilfsdosen und Hilfskolben hindurch auf den gemeinsamen Kolben der Anzeigevorrichtung übertragen
    werden. 6. Wiegevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzel nen Hilfskolben mittelst Vorsprüngen in diesen genau angepasste Vertiefungen der jeweils über ihnen liegenden- Hilfsdose eingreifen. 7. Wiegevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die ein- zelnen Hilfskolben umschliessenden Hilfs- dosendeckel mittelst Vorsprüngen in die sen genau angepasste Vertiefungen der je weils über ihnen liegenden Hilfsdose ein -reifen.
CH174383D 1933-04-28 1934-04-16 Wiegevorrichtung mit auf hydraulischem Wege betätigter Anzeigevorrichtung. CH174383A (de)

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