DE606045C - Hydraulische Wiegeeinrichtung - Google Patents

Hydraulische Wiegeeinrichtung

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DE606045C
DE606045C DES109166D DES0109166D DE606045C DE 606045 C DE606045 C DE 606045C DE S109166 D DES109166 D DE S109166D DE S0109166 D DES0109166 D DE S0109166D DE 606045 C DE606045 C DE 606045C
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01G—WEIGHING
    • G01G5/00—Weighing apparatus wherein the balancing is effected by fluid action
    • G01G5/04—Weighing apparatus wherein the balancing is effected by fluid action with means for measuring the pressure imposed by the load on a liquid
    • G01G5/045—Weighing apparatus wherein the balancing is effected by fluid action with means for measuring the pressure imposed by the load on a liquid combined with means for totalising the pressure imposed by several load-cells

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Description

  • Hydraulische Wiegeeinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Wiegeeinrichtung, bei der die Last auf mehrere Einzelwaagen wirkt, deren Flüssigkeitspressung mittels getrennter Rohrleitungen auf in entsprechender Zahl zugeordnete Hilfskolben übertragen wird, die gemeinsam dieselbe Anzeigevorrichtung beeinflussen.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art besteht der Nachteil, daß die Kraftübertragung von den Einzelwaagen zu den zugehörigen Hilfskolben durch Leck- und Reibungsverluste bzw. durch andere Umstände gestört werden kann und dann das Wiegeergebnis in falscher Weise zur Anzeige kommt.
  • Soweit man bisher bei hydraulischen Wiegeeinrichtungen Membranen vorsah, verzichtete man auf die Zwischenschaltung von Hilfskolben und schloß die Anzeigevorrichtung unmittelbar an das Leitungsnetz an, das alle Einzelwaagen miteinander verband. Eine solche Anordnung ermöglicht aber nur dann eine einwandfreie Gewichtsfeststellung, wenn der Schwerpunkt der Last genau über dem Mittelpunkt des Wiegetisches liegt, so daß alle Einzelwaagen genau gleich stark belastet werden, eine Bedingung, die sich in der Regel nicht erfüllen läßt. Bisher hat man jedenfalls bei den eingangs geschilderten, mit Hilfskolben arbeitenden Wiegeeinrichtungen niemals Membranen sowohl bei den Einzelwaagen als auch unter den Hilfskolben vorgesehen und die dadurch erreichbaren Vorteile ausgenutzt. Die Anordnung von Membranen unter den Hilfskolben ist aber gerade dadurch erschwert, daß mehrere der letzteren auf eine gemeinsame Anzeigevorrichtung wirken müssen, ohne daß dadurch die Genauigkeit des Wiegevorganges beeinträchtigt werden darf.
  • Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß bei an sich bekannter Verwendung von Membranen über den Druckräumen der Tragkolben der Einzelwaagen zwecks Anordnung ebensolcher Membranen über den Druckräumen, auf die die anderen Kolben einwirken, die Verstellung der Hilfskolben durch außerhalb der konaxial zueinander angeordneten Druckräume vorgesehene Gestänge auf einen Meßdosenkolben übertragen wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Die zur Aufnahme der Last dienende Platte z ruht auf einer Mehrzahl von Tragkolben 2. Jeder der letzteren ist auf einer Membran 3 abgestützt, die den oberen Teil einer-Drucköldose4 abschließt. Von jeder der letzteren führt eine Druckölleitung 5 zu einer zweiten Drucköldose 6.
  • Die Dosen 6 sind senkrecht übereinander angeordnet und durch je eine Membran 7 nach oben abgeschlossen. Auf jeder der Membranen 7 ruht ein Hilfskolben 8 bzw. g. Die Hilfskolben $ besitzen an mehreren sich gegenseitig im Gleichgewicht haltenden Stellen seitliche Vorsprünge io, die Stützstangen i i tragen. Die Stützstangen i i aller - Hilfskolben 8 reichen bis an die Übertragungsplatte 12 des Meßdosenkolbens 13 heran. Letzterer legt sich von unten gegen die Membran 1q., die die Drucköldose 15 nach unten abschließt. Letztere ist an das Manometer 16 in bekannter Weise angeschlossen.
  • Aus dem Vorstehenden folgt, daß jede auf den Wiegetisch i aufgelegte Last durch Vermittlung der Kolben :2 mehr oder weniger gleichmäßig, in der Regel jedenfalls verschieden stark auf die einzelnen Membranen 3 übertragen wird und durch die hydraulischen Verbindungsleitungen 5 hindurch auf die Hilfskolben 8 bzw. 9 einwirkt. Dadurch werden die letzteren angehoben. Die Kraft, mit der dies geschieht, wird durch die Verbindungsstangen ii auf den Meßdosenkolben 13 übertragen und an dem Manometer 16 summiert zur Anzeige gebracht. Hierbei ist es gleichgültig, ob etwa nur einer der Kolben 2 oder mehrere von ihnen bzw. alle durch die Belastung der Platte i in Mitleidenschaft gezogen werden. Diejenigen Hilfskolben 8 und 9, deren zugehörige Tragkolben 2 unbelastet bleiben, werden bei dem Wiegevorgang unbeeinflußt gelassen und üben beim Aufwärtsgehen des Meßdosenkolbens 13 keinen Druck auf diesen aus, was wichtig ist, weil dies die Empfindlichkeit der Wiegevorrichtung und die Genauigkeit der Gewichtsanzeige, insbesondere bei kleinen Lasten, erhöht. Alle Hilfskolben 8 und 9 sowie der Meßdosenkolben 13 könnten übrigens auch durch ein Gestänge, das außerhalb der Drucköldosen 6 liegt, fest miteinander verbunden werden.
  • Die beschriebene Vorrichtung hat den wesentlichen Vorteil, daß Leckverluste ausgeschlossen sind und jedenfalls nicht in einem störenden Maß bemerkbar werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulische Wiegeeinrichtung, bei der die Last auf mehrere Einzelwaagen wirkt, deren Flüssigkeitspressung mittels getrennter Rohrleitungen auf in entsprechender Zahl zugeordnete Hilfskolben übertragen wird, die gemeinsam dieselbe Anzeigevorrichtung beeinflussen, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Verwendung von Membranen (3) über den Druckräumen (q.) der Tragkolben (2) der Einzelwaagen zwecks Anordnung ebensolcher Membranen (7, 1q.) über den Druckräumen (6, 15), auf die die anderen Kolben (8, 9, 13) einwirken, die Verstellung der Hilfskolben (8) durch außerhalb der vorzugsweise konaxial zueinander angeordneten Druckräume (6) vorgesehene Gestänge (ii) auf einen Meßdosenkolben (12, 13) übertragen wird.
  2. 2. Wiegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung der auf die Hilfskolben (8) ausgeübten Kräfte unabhängig voneinander mittels eines kraftschlüssigen Gestänges (ii) auf den Meßdosenkolben (12, 13) erfolgt.
  3. 3. Wiegevorrichtung nach Anspruch i mit fester Verbindung der Hilfskolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskolben (8) durch seitlich angeordnete Gestänge. (i i) fest miteinander und mit dem Meßdosenkolben (12, 13) verbunden sind. q.. Wiegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucköldosen für die Hilfskolben als gesonderte Apparatteile ausgeführt und unter Zwischenschaltung von Abstandhaltern zu einem festen Ganzen miteinander verbunden sind.
DES109166D 1933-04-29 1933-04-29 Hydraulische Wiegeeinrichtung Expired DE606045C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745195C (de) * 1940-03-27 1944-02-29 Vomag Vogtlaendische Maschinen Hydraulische Waegevorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE745195C (de) * 1940-03-27 1944-02-29 Vomag Vogtlaendische Maschinen Hydraulische Waegevorrichtung

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