CH174401A - Verfahren zum halbautomatischen oder ganzautomatischen Schleifen schleifempfindlicher Stoffe, insbesondere harter Schneidmetalle. - Google Patents
Verfahren zum halbautomatischen oder ganzautomatischen Schleifen schleifempfindlicher Stoffe, insbesondere harter Schneidmetalle.Info
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Description
Verfahren zum halbautomatischen oder ganzautomatischen Schleifen schleifempfindlicher Stoffe, insbesondere harter Schneidmetalle. Zum halbautomatischen oder ganzauto- matischen Schleifen schleifempfindlicher Stoffe, insbesondere harter Schneidmetalle, wie z. B. Schnellarbeitsstähle, kobalthaltige Schnell- arbeitsstähle, Stellite, stellitähnliche Legie rungen und Hartmetalle<B>(</B>z.
B. Karbide, Bo- ride, Silizide, Nitride mit oder ohne Hilfs- metallzusatz, in gegossener oder gesinterter Form) wurden bisher Umfangsgeschwindig keiten der Schleifscheibe von 20 bis 35 in/sek. und mehr verwendet. Beim Schleifen mit diesen Geschwindigkeiten treten an Werk stücken aus schleifempfindlichen Stoffen häu fig äussere Risse auf oder innere Risse oder Spannungen, die zwar äusserlich nicht wahr nehmbar sind, aber schon bei geringer Be anspruchung des Werkstückes dessen Zer springen hervorrufen.
Ferner ist auch bei den angeführten grossen Umfangsgeschwindig- keiten der Schlei.fsebeiben der Verschleiss der letzteren ausserordentlich stark, so dass die Wirtschaftlichkeit der Schleifarbeit dadurch stark beeinträchtigt wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum halbautomatischen oder ganzautomatischen Schleifen schleifempfindlicher Stoffe, insbe sondere harter Schneidmetalle, z. B. Schnell arbeitsstähle, Stellite, stellitähnliche Legie rungen und Hartmetalle. Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass Umfangsge schwindigkeiten der Schleifscheibe zwischen 1,5 und 15 m/sek. verwendet werden. Es hat sich gezeigt, dass die eingangs angeführ ten Mängel behoben werden, wenn Umfangs geschwindigkeiten der Schleifscheibe in den angeführten Grenzen verwendet werden.
Auch bei den schleifempfindlichen Stoffen können mit solchen, gegenüber den bisherigen,. stark verminderten Umfangsgeschwindigkei ten der Schleifscheibe haarscharfe ganten und einwandfrei geschliffene Flächen beliebi ger Grösse hergestellt werden, die vollkommen frei von innern oder äussern Rissen sind. Es ist ferner möglich, einen grösseren Vorschub als bisher und eine erheblich grössere Span tiefe zu nehmen, so dass die zum Schleifen eines Werkstückes erforderliche Zeit, trotz der geringeren Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe, vielfach nicht vergrössert wird.
Die Bearbeitungszeit kann bei manchen Werk stoffen sogar noch verkürzt werden, wenn Schleifscheiben verwendet werden; deren Bin dungshärte so gewählt wird, dass die Schnitt- haltigkeit der Schleifscheiben bei der vermin derten Umfangsgeschwindigkeit erhalten bleibt. Die günstigste Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe ist natürlich für die einzelnen Werkstoffe verschieden.
Beispielsweise ist es beim Schleifen von Hartmetallen zweck mässig, Umfangsgeschwindigkeiten derSchleif- scheibe von 10 m/sek. nicht zu überschreiten, die günstigste Umfangsgeschwindigkeit liegt sogar unter 5 m/sek. Allgemein gilt die Regel, dass die Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe um so kleiner gewählt werden soll, je grösser die Schleifempfindlichkeit des Werkstoffes und je grösser die zu schleifende Fläche ist.
Die Erfindung betrifft ferner eine Aussen schleifmaschine mit elektrischem Einzelantrieb zur Durchführung des Verfahrens.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes eine Schleif maschine zum Schleifen von Werkzeugen dar gestellt. An dem Rahmen der Schleifmaschine ist ein Motor 1 angeflanscht, der über ein Kettenrad 2 und eine .fette 3 ein oberes Kettenrad 4 antreibt, das in starrer Verbin dung mit der Schnecke 5 steht, die ihrer seits wieder das Schneckenrad 6 und die mit dem Schneckenrad 6 starr verbundene Schleifspindel 7 antreibt. Auf der Schleif spindel 7 sitzt, in starrer Verbindung mit ihr, die die Schleifarbeit verrichtende Schleif scheibe B. Auf dem Tisch der Schleifmaschine ist in bekannter Weise ein Supporty9 ver- schiebbar sowohl in Richtung der Schleif spindelachse, . als auch rechtwinklig dazu.
Mit dem Support .9 steht ein Lager 10 in star rer Verbindung, in dem ein zum Einspannen des zu schleifenden Werkzeuges 11 bestimm ter Kopf 12 um eine Achse drehbar gelagert ist, die mit der Schleifapindelachse zusammen fällt. Mittelst eines Handrades 13 kann der Kopf 12 um seine Achse und somit auch das Werkzeug 11 gedreht werden. Auf dem Umfang des Kopfes 12 ist eine mit Gradein teilung versehene Skala 14 angebracht, an der die Grösse der Drehung des Kopfes ab gelesen werden kann.
Auf den Achsen der Kettenräder 2 und 4 sind neben diesen Kettenrädern noch wei tere Kettenräder von verschiedenem Durch messer angeordnet, auf die die Antriebskette 3 aufgelegt werden kann. Dadurch kann das Übersetzungsverhältnis des Antriebes und damit die Umfangsgeschwindigkeit der Schleif scheibe verändert werden. Die Kettenräder und die Motortourenzahl sind so gewählt, dass die verschiedenen Umfangsgeschwindig keiten der Schleifscheibe 8 innerhalb der Grenzen 1,5 und 15 m/sek. liegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum halbautomatischen oder ganzautomatischen Schleifen schleifemp findlicher Stoffe, insbesondere harter Schneidmetalle, gekennzeichnet dadurch, dass Umfangsgeschwindigkeiten der Schleif scheibe zwischen 1,5 und 15 m/sek. an gewendet werden. II. Aussenschleifmaschine mit elektrischem Einzelantrieb zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb derart ausgebildet ist, dass Umfangsgeschwindig keiten der Schleifscheibe zwischen 1,5 und 15 m/sek. möglich sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE174401X | 1933-05-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH174401A true CH174401A (de) | 1935-01-15 |
Family
ID=5691339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH174401D CH174401A (de) | 1933-05-20 | 1933-12-01 | Verfahren zum halbautomatischen oder ganzautomatischen Schleifen schleifempfindlicher Stoffe, insbesondere harter Schneidmetalle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH174401A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0027149A1 (de) * | 1979-10-15 | 1981-04-22 | Th. Kieserling & Albrecht GmbH & Co. | Schleifmaschine für Schälmesser |
-
1933
- 1933-12-01 CH CH174401D patent/CH174401A/de unknown
Cited By (1)
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