Verfahren zum halbautomatischen oder ganzautomatischen Schleifen schleifempfindlicher Stoffe, insbesondere harter Schneidmetalle. Zum halbautomatischen oder ganzauto- matischen Schleifen schleifempfindlicher Stoffe, insbesondere harter Schneidmetalle, wie z. B. Schnellarbeitsstähle, kobalthaltige Schnell- arbeitsstähle, Stellite, stellitähnliche Legie rungen und Hartmetalle<B>(</B>z.
B. Karbide, Bo- ride, Silizide, Nitride mit oder ohne Hilfs- metallzusatz, in gegossener oder gesinterter Form) wurden bisher Umfangsgeschwindig keiten der Schleifscheibe von 20 bis 35 in/sek. und mehr verwendet. Beim Schleifen mit diesen Geschwindigkeiten treten an Werk stücken aus schleifempfindlichen Stoffen häu fig äussere Risse auf oder innere Risse oder Spannungen, die zwar äusserlich nicht wahr nehmbar sind, aber schon bei geringer Be anspruchung des Werkstückes dessen Zer springen hervorrufen.
Ferner ist auch bei den angeführten grossen Umfangsgeschwindig- keiten der Schlei.fsebeiben der Verschleiss der letzteren ausserordentlich stark, so dass die Wirtschaftlichkeit der Schleifarbeit dadurch stark beeinträchtigt wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum halbautomatischen oder ganzautomatischen Schleifen schleifempfindlicher Stoffe, insbe sondere harter Schneidmetalle, z. B. Schnell arbeitsstähle, Stellite, stellitähnliche Legie rungen und Hartmetalle. Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass Umfangsge schwindigkeiten der Schleifscheibe zwischen 1,5 und 15 m/sek. verwendet werden. Es hat sich gezeigt, dass die eingangs angeführ ten Mängel behoben werden, wenn Umfangs geschwindigkeiten der Schleifscheibe in den angeführten Grenzen verwendet werden.
Auch bei den schleifempfindlichen Stoffen können mit solchen, gegenüber den bisherigen,. stark verminderten Umfangsgeschwindigkei ten der Schleifscheibe haarscharfe ganten und einwandfrei geschliffene Flächen beliebi ger Grösse hergestellt werden, die vollkommen frei von innern oder äussern Rissen sind. Es ist ferner möglich, einen grösseren Vorschub als bisher und eine erheblich grössere Span tiefe zu nehmen, so dass die zum Schleifen eines Werkstückes erforderliche Zeit, trotz der geringeren Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe, vielfach nicht vergrössert wird.
Die Bearbeitungszeit kann bei manchen Werk stoffen sogar noch verkürzt werden, wenn Schleifscheiben verwendet werden; deren Bin dungshärte so gewählt wird, dass die Schnitt- haltigkeit der Schleifscheiben bei der vermin derten Umfangsgeschwindigkeit erhalten bleibt. Die günstigste Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe ist natürlich für die einzelnen Werkstoffe verschieden.
Beispielsweise ist es beim Schleifen von Hartmetallen zweck mässig, Umfangsgeschwindigkeiten derSchleif- scheibe von 10 m/sek. nicht zu überschreiten, die günstigste Umfangsgeschwindigkeit liegt sogar unter 5 m/sek. Allgemein gilt die Regel, dass die Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe um so kleiner gewählt werden soll, je grösser die Schleifempfindlichkeit des Werkstoffes und je grösser die zu schleifende Fläche ist.
Die Erfindung betrifft ferner eine Aussen schleifmaschine mit elektrischem Einzelantrieb zur Durchführung des Verfahrens.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes eine Schleif maschine zum Schleifen von Werkzeugen dar gestellt. An dem Rahmen der Schleifmaschine ist ein Motor 1 angeflanscht, der über ein Kettenrad 2 und eine .fette 3 ein oberes Kettenrad 4 antreibt, das in starrer Verbin dung mit der Schnecke 5 steht, die ihrer seits wieder das Schneckenrad 6 und die mit dem Schneckenrad 6 starr verbundene Schleifspindel 7 antreibt. Auf der Schleif spindel 7 sitzt, in starrer Verbindung mit ihr, die die Schleifarbeit verrichtende Schleif scheibe B. Auf dem Tisch der Schleifmaschine ist in bekannter Weise ein Supporty9 ver- schiebbar sowohl in Richtung der Schleif spindelachse, . als auch rechtwinklig dazu.
Mit dem Support .9 steht ein Lager 10 in star rer Verbindung, in dem ein zum Einspannen des zu schleifenden Werkzeuges 11 bestimm ter Kopf 12 um eine Achse drehbar gelagert ist, die mit der Schleifapindelachse zusammen fällt. Mittelst eines Handrades 13 kann der Kopf 12 um seine Achse und somit auch das Werkzeug 11 gedreht werden. Auf dem Umfang des Kopfes 12 ist eine mit Gradein teilung versehene Skala 14 angebracht, an der die Grösse der Drehung des Kopfes ab gelesen werden kann.
Auf den Achsen der Kettenräder 2 und 4 sind neben diesen Kettenrädern noch wei tere Kettenräder von verschiedenem Durch messer angeordnet, auf die die Antriebskette 3 aufgelegt werden kann. Dadurch kann das Übersetzungsverhältnis des Antriebes und damit die Umfangsgeschwindigkeit der Schleif scheibe verändert werden. Die Kettenräder und die Motortourenzahl sind so gewählt, dass die verschiedenen Umfangsgeschwindig keiten der Schleifscheibe 8 innerhalb der Grenzen 1,5 und 15 m/sek. liegen.
Process for the semi-automatic or fully automatic grinding of sensitive materials, especially hard cutting metals. For semi-automatic or fully automatic grinding of sensitive materials, especially hard cutting metals, such as B. high-speed steels, high-speed steels containing cobalt, stellite, stellite-like alloys and hard metals <B> (</B> e.g.
For example, carbides, borides, silicides, nitrides with or without an auxiliary metal additive, in cast or sintered form) so far, circumferential speeds of the grinding wheel were 20 to 35 in / sec. and more used. When sanding at these speeds, workpieces made of sand-sensitive materials often show external cracks or internal cracks or stresses that are not perceptible from the outside, but cause the workpiece to crack even if the workpiece is not subjected to a low load.
Furthermore, even at the high circumferential speeds of the grinding wheels mentioned, the wear of the latter is extremely strong, so that the profitability of the grinding work is severely impaired.
The invention relates to a method for semi-automatic or fully automatic grinding of abrasive-sensitive materials, in particular special hard cutting metals such. B. high-speed steels, stellite, stellite-like alloys and hard metals. This process is characterized by the fact that the grinding wheel can run at between 1.5 and 15 m / sec. be used. It has been shown that the deficiencies mentioned at the outset are eliminated if the peripheral speeds of the grinding wheel are used within the stated limits.
Even with the sand-sensitive fabrics, compared to the previous ones,. sharply reduced circumferential speeds of the grinding wheel, extremely sharp and perfectly ground surfaces of any size that are completely free of internal or external cracks. It is also possible to use a greater feed rate than before and a considerably greater cutting depth, so that the time required for grinding a workpiece is often not increased, despite the lower peripheral speed of the grinding wheel.
The machining time can even be shortened for some materials if grinding wheels are used; the bond hardness of which is selected so that the cutting edge retention of the grinding wheels is maintained at the reduced peripheral speed. The most favorable peripheral speed of the grinding wheel is of course different for the individual materials.
For example, when grinding hard metals, it is advisable to have a peripheral speed of the grinding wheel of 10 m / sec. not to be exceeded, the most favorable peripheral speed is even less than 5 m / sec. In general, the rule applies that the peripheral speed of the grinding wheel should be selected to be smaller, the greater the grinding sensitivity of the material and the larger the surface to be ground.
The invention also relates to an external grinding machine with an individual electric drive for carrying out the method.
In the drawing, a grinding machine for grinding tools is provided as a Ausführungsbei game of the subject invention. A motor 1 is flanged to the frame of the grinding machine, which drives an upper sprocket 4 via a sprocket 2 and a .fette 3, which is in rigid connec tion with the worm 5, which in turn is the worm wheel 6 and the one with the worm wheel 6 rigidly connected grinding spindle 7 drives. Sitting on the grinding spindle 7, in rigid connection with it, is the grinding wheel B performing the grinding work. On the table of the grinding machine, a support 9 is displaceable in a known manner both in the direction of the grinding spindle axis. as well as at right angles to it.
With the support .9 is a bearing 10 in rigid connection, in which a certain ter head 12 for clamping the tool to be ground 11 is rotatably mounted about an axis which coincides with the grinding spindle axis. The head 12 and thus also the tool 11 can be rotated about its axis by means of a handwheel 13. On the circumference of the head 12 a graduation with Gradein 14 is attached, on which the size of the rotation of the head can be read from.
On the axes of the sprockets 2 and 4, in addition to these sprockets, there are also white sprockets of different diameters, on which the drive chain 3 can be placed. As a result, the transmission ratio of the drive and thus the peripheral speed of the grinding wheel can be changed. The chain wheels and the number of engine revs are selected so that the various peripheral speeds of the grinding wheel 8 are within the limits of 1.5 and 15 m / sec. lie.