CH174408A - Sicherungsunterlagscheibe. - Google Patents

Sicherungsunterlagscheibe.

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Publication number
CH174408A
CH174408A CH174408DA CH174408A CH 174408 A CH174408 A CH 174408A CH 174408D A CH174408D A CH 174408DA CH 174408 A CH174408 A CH 174408A
Authority
CH
Switzerland
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washer
ratchet teeth
secured
teeth
lock washer
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Application number
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English (en)
Inventor
Hermann Hausser Ernst
Original Assignee
Hermann Hausser Ernst
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Publication date
Application filed by Hermann Hausser Ernst filed Critical Hermann Hausser Ernst
Publication of CH174408A publication Critical patent/CH174408A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/24Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by means of washers, spring washers, or resilient plates that lock against the object

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description


      Sicherungsunterlagscheibe.       Die Erfindung betrifft eine     Sicherungs-          unterlagscheibe    für Schrauben, Muttern und  dergleichen mit Sperrzähnen, die bestimmt  sind, beim Anziehen der Verschraubung oder  dergleichen in den     Werkstoff    der zu sichern  den Teile einzuschneiden.  



  Bisher wurden die Sperrzähne durchweg  dadurch geschaffen, dass Einschnitte vom  Rand der Scheibe her in diese geschnitten  oder aus ihr gestanzt wurden und die Schnitt  ränder entsprechend abgebogen wurden. Da  durch kamen einseitig federnde Zähne zu  stande. Die Folge war, dass die Schneiden  der Zähne an verschiedenen Stellen verschie  denen Widerstand boten, also ungleich tief  in den     Werkstoff    der zu sichernden Teile  eindrangen, dass sie an ihrem Ende dem  Zurückbiegen weniger Widerstand leisteten  als an ihrer Wurzel, kurz; dass die     Wirkung     jeder einzelnen Schneide von der Spitze bis  zur Wurzel der Schneide ungleichmässig war  und somit die beste Wirkung nur jeweils    in einem Punkt der Schneide erreicht wer  den konnte.  



  Ein weiterer Nachteil der bekannten  Schraubensicherungen besteht sodann noch  darin, dass die Späne, die durch Drehung  des zu sichernden Teils naturgemäss entste  hen, infolge der ungünstigen Ausgestaltung  und Lage der Sperrzähne bei den bekannten  Ausführungen seitlich ausweichen können  und dann zu Störungen in den Apparaten,  insbesondere in den elektrischen Apparaten,  Veranlassung geben.  



  Dadurch, dass erfindungsgemäss die Schnei  den der Sperrzähne durch Einschnitte gebil  det werden, die nicht bis zum Scheibenrand  gehen, erhält man eine relativ starre Zahn  form, die die     Frässpäne    aufnehmen kann  und somit ein seitliches Ausweichen der       Frässpäne    verhindert.  



  Dadurch ist jedoch die für die Wirkung  unbedingt notwendige Federung der Siche  rung nicht verloren gegangen, die unter an-           derem    nötig ist, um zu verhindern, dass Län  gendehnungen der zu sichernden Bolzen oder  dergleichen den Sperreingriff im Lauf der  Zeit vereiteln.  



  In ganz eigenartiger Weise übernimmt  nämlich jetzt die Scheibe selbst die Fede  rung. Sie wird zwischen den abwechselnd  nach der einen     bezw.    der andern Seite der  Scheibe gerichteten Schneiden dann, wenn  die Verschraubung oder dergleichen abgezo  gen wird, aus der ursprünglich ebenen     Schei          benfläche    wellenförmig abgebogen, während  bei den bisher bekannten Sicherungen der  eingangs erwähnten Art nur die Zähne feder  ten, die Scheiben aber eben und flach liegen  blieben.  



  Die in der Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispiele werden die Eigenart des  Erfindungsgegenstandes deutlich erkennen  lassen.  



       Fig.    1 zeigt eine abgebrochen gezeichnete  Sicherungsscheibe in Draufsicht;       Fig.    2 zeigt eine ähnliche Sicherungs  scheibe, jedoch mit anderer Richtung der  Sperrzähne;       Fig.    3 ist eine Seitenansicht zu     Fig.    2;       Fig.    4 zeigt ebenfalls in Seitenansicht  die Sicherungsscheibe in Benützung.  



  Die aus geeignetem Stahl bestehende  Scheibe a ist mit Einschnitten b versehen  die gemäss     Fig.    1 schräg zum Halbmesser,  gemäss     Fig.    2 in Richtung des Halbmessers  liegen und die nicht abgewinkelt sind. Ihre  Ränder sind, wie     Fig.    3 erkennen lässt, ab  wechselnd nach der einen und der andern  Seite der Scheibe durch Abbiegen aufgerich  tet. Dadurch entstehen scharfe     Sperrzabn.     schneiden e, die dazu bestimmt sind, bei An  wendung der Sicherung in den     Werkstoff     der zu sichernden Teile einzudringen, also  beispielsweise in die einander zugekehrten  Flächen des Maschinenteils     a'    und der Mut  ter e in     Fig.    4.  



  Beim Anziehen der Verschraubung wird  in Richtung der in     Fig.3    und 4 eingezeich  neten Pfeile f ein so kräftiger Druck auf  die Scheibe ausgeübt, dass die Zähne der  selben in den     Werkstoff    eindringen. Unter    der Wirkung dieses Druckes verbiegt sich  die Scheibe     a    wellenförmig, wie in     Fig.    4  dargestellt.

   Die aus elastischem Werkstoff  bestehende Scheibe hat nun also das Be  streben dann, wenn beispielsweise der Bol  zen g sich gelängt hat, die Schneiden c den  sich     voneinander        entfernenden        Auflageflächen     von Mutter e und Maschinenteil d folgen zu  lassen, so dass sie in die von ihnen geschaf  fenen Einschnitte nach wie vor zahnartig  eingreifen und     dauernd    ihre     Wirkung    als  Sicherungselemente erfüllen.  



  Sehr wichtig ist, dass die neue Sicherungs  scheibe deshalb, weil die Einschnitte nicht  bis zum Rand der Scheibe durchgehen, viel  weniger leicht dem Aufreissen ausgesetzt ist  als Sicherungsscheiben mit eingeschnittenen  Rändern.  



  Natürlich könnten, wenn dies aus irgend  einem Grunde erwünscht sein sollte, ausser  den nicht bis zum Rand durchgehenden  Schnitten auch noch Einschnitte vom Rand  her mit entsprechenden Abbiegungen der  Ränder zusätzlich angewendet werden.  



  Indessen wird selbst bei verhältnismässig  geringer Anzahl und Länge der     Schneidzähne     eine durchaus zufriedenstellende Sicherung  erreicht, denn, wie die praktische Erprobung  gezeigt hat, ist jetzt erzielt, was bisher un  möglich war: ein gleichmässiges Eindringen  der Schneiden in ihrer ganzen Länge und  damit ein Eindrücken der Zähne durch gleich  mässige, verhältnismässig grosse Kräfte auf  verhältnismässig grossem Weg, also bei grosser  Sicherheit gegen Heraustreten der Zähne bei  eingetretener Verlängerung     bezw.    Entfernung  der zu sichernden Maschinenteile voneinan  der.  



  Die neue     Sicherungsunterlagscheibe    ist  natürlich nicht nur für Schraubverbindungen  geeignet, sondern kann überall dort ange  wendet werden, -wo eine Sicherung gegen  Drehung oder auch gegen geradlinige Ver  schiebungen parallel den Berührungsflächen  des zu sichernden Werkstückes und der     Un-          terlagscheibe    nötig ist. Die Grundform der  Scheibe braucht nicht eben zu sein. Sie kann  der Gestalt der zu sichernden Berührung-           hächen    angepasst, beispielsweise     kegelig    oder       sonstwie    gestaltet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherungsunterlagscheibe für Schrauben, Muttern und dergleichen mit Sperrzähnen, die bestimmt sind, in die zu sichernden Teile einzuschneiden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden der Sperrzähne gebildet wer den von den abwechselnd nach der einen und der andern Seite der Scheibe schräg auf gerichteten Rändern von nicht abgewinkelten Einschnitten in der Scheibe, die nicht bis zum Scheibenrand geführt sind. UNTERANSPRUCH: Sicherungsunterlagscheibe nach dem Pa tentanspruch mit kreisrundem Umfang, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrzahn schneiden schräg zur Umfangsrichtung ver laufen.
CH174408D 1933-05-20 1934-03-01 Sicherungsunterlagscheibe. CH174408A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE174408X 1933-05-20

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Publication Number Publication Date
CH174408A true CH174408A (de) 1935-01-15

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ID=5691342

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CH174408D CH174408A (de) 1933-05-20 1934-03-01 Sicherungsunterlagscheibe.
CH213708D CH213708A (de) 1933-05-20 1939-07-24 Sicherungsunterlagscheibe.

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CH213708D CH213708A (de) 1933-05-20 1939-07-24 Sicherungsunterlagscheibe.

Country Status (3)

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BE (1) BE435721A (de)
CH (2) CH174408A (de)
NL (1) NL50046C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117249158A (zh) * 2023-11-03 2023-12-19 蒋建伟 一种防松动的紧固件

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN117249158A (zh) * 2023-11-03 2023-12-19 蒋建伟 一种防松动的紧固件

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BE435721A (de)
CH213708A (de) 1941-02-28
NL50046C (de)

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