CH174408A - Sicherungsunterlagscheibe. - Google Patents
Sicherungsunterlagscheibe.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
- F16B39/24—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by means of washers, spring washers, or resilient plates that lock against the object
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Description
Sicherungsunterlagscheibe. Die Erfindung betrifft eine Sicherungs- unterlagscheibe für Schrauben, Muttern und dergleichen mit Sperrzähnen, die bestimmt sind, beim Anziehen der Verschraubung oder dergleichen in den Werkstoff der zu sichern den Teile einzuschneiden.
Bisher wurden die Sperrzähne durchweg dadurch geschaffen, dass Einschnitte vom Rand der Scheibe her in diese geschnitten oder aus ihr gestanzt wurden und die Schnitt ränder entsprechend abgebogen wurden. Da durch kamen einseitig federnde Zähne zu stande. Die Folge war, dass die Schneiden der Zähne an verschiedenen Stellen verschie denen Widerstand boten, also ungleich tief in den Werkstoff der zu sichernden Teile eindrangen, dass sie an ihrem Ende dem Zurückbiegen weniger Widerstand leisteten als an ihrer Wurzel, kurz; dass die Wirkung jeder einzelnen Schneide von der Spitze bis zur Wurzel der Schneide ungleichmässig war und somit die beste Wirkung nur jeweils in einem Punkt der Schneide erreicht wer den konnte.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Schraubensicherungen besteht sodann noch darin, dass die Späne, die durch Drehung des zu sichernden Teils naturgemäss entste hen, infolge der ungünstigen Ausgestaltung und Lage der Sperrzähne bei den bekannten Ausführungen seitlich ausweichen können und dann zu Störungen in den Apparaten, insbesondere in den elektrischen Apparaten, Veranlassung geben.
Dadurch, dass erfindungsgemäss die Schnei den der Sperrzähne durch Einschnitte gebil det werden, die nicht bis zum Scheibenrand gehen, erhält man eine relativ starre Zahn form, die die Frässpäne aufnehmen kann und somit ein seitliches Ausweichen der Frässpäne verhindert.
Dadurch ist jedoch die für die Wirkung unbedingt notwendige Federung der Siche rung nicht verloren gegangen, die unter an- derem nötig ist, um zu verhindern, dass Län gendehnungen der zu sichernden Bolzen oder dergleichen den Sperreingriff im Lauf der Zeit vereiteln.
In ganz eigenartiger Weise übernimmt nämlich jetzt die Scheibe selbst die Fede rung. Sie wird zwischen den abwechselnd nach der einen bezw. der andern Seite der Scheibe gerichteten Schneiden dann, wenn die Verschraubung oder dergleichen abgezo gen wird, aus der ursprünglich ebenen Schei benfläche wellenförmig abgebogen, während bei den bisher bekannten Sicherungen der eingangs erwähnten Art nur die Zähne feder ten, die Scheiben aber eben und flach liegen blieben.
Die in der Zeichnung dargestellten Aus führungsbeispiele werden die Eigenart des Erfindungsgegenstandes deutlich erkennen lassen.
Fig. 1 zeigt eine abgebrochen gezeichnete Sicherungsscheibe in Draufsicht; Fig. 2 zeigt eine ähnliche Sicherungs scheibe, jedoch mit anderer Richtung der Sperrzähne; Fig. 3 ist eine Seitenansicht zu Fig. 2; Fig. 4 zeigt ebenfalls in Seitenansicht die Sicherungsscheibe in Benützung.
Die aus geeignetem Stahl bestehende Scheibe a ist mit Einschnitten b versehen die gemäss Fig. 1 schräg zum Halbmesser, gemäss Fig. 2 in Richtung des Halbmessers liegen und die nicht abgewinkelt sind. Ihre Ränder sind, wie Fig. 3 erkennen lässt, ab wechselnd nach der einen und der andern Seite der Scheibe durch Abbiegen aufgerich tet. Dadurch entstehen scharfe Sperrzabn. schneiden e, die dazu bestimmt sind, bei An wendung der Sicherung in den Werkstoff der zu sichernden Teile einzudringen, also beispielsweise in die einander zugekehrten Flächen des Maschinenteils a' und der Mut ter e in Fig. 4.
Beim Anziehen der Verschraubung wird in Richtung der in Fig.3 und 4 eingezeich neten Pfeile f ein so kräftiger Druck auf die Scheibe ausgeübt, dass die Zähne der selben in den Werkstoff eindringen. Unter der Wirkung dieses Druckes verbiegt sich die Scheibe a wellenförmig, wie in Fig. 4 dargestellt.
Die aus elastischem Werkstoff bestehende Scheibe hat nun also das Be streben dann, wenn beispielsweise der Bol zen g sich gelängt hat, die Schneiden c den sich voneinander entfernenden Auflageflächen von Mutter e und Maschinenteil d folgen zu lassen, so dass sie in die von ihnen geschaf fenen Einschnitte nach wie vor zahnartig eingreifen und dauernd ihre Wirkung als Sicherungselemente erfüllen.
Sehr wichtig ist, dass die neue Sicherungs scheibe deshalb, weil die Einschnitte nicht bis zum Rand der Scheibe durchgehen, viel weniger leicht dem Aufreissen ausgesetzt ist als Sicherungsscheiben mit eingeschnittenen Rändern.
Natürlich könnten, wenn dies aus irgend einem Grunde erwünscht sein sollte, ausser den nicht bis zum Rand durchgehenden Schnitten auch noch Einschnitte vom Rand her mit entsprechenden Abbiegungen der Ränder zusätzlich angewendet werden.
Indessen wird selbst bei verhältnismässig geringer Anzahl und Länge der Schneidzähne eine durchaus zufriedenstellende Sicherung erreicht, denn, wie die praktische Erprobung gezeigt hat, ist jetzt erzielt, was bisher un möglich war: ein gleichmässiges Eindringen der Schneiden in ihrer ganzen Länge und damit ein Eindrücken der Zähne durch gleich mässige, verhältnismässig grosse Kräfte auf verhältnismässig grossem Weg, also bei grosser Sicherheit gegen Heraustreten der Zähne bei eingetretener Verlängerung bezw. Entfernung der zu sichernden Maschinenteile voneinan der.
Die neue Sicherungsunterlagscheibe ist natürlich nicht nur für Schraubverbindungen geeignet, sondern kann überall dort ange wendet werden, -wo eine Sicherung gegen Drehung oder auch gegen geradlinige Ver schiebungen parallel den Berührungsflächen des zu sichernden Werkstückes und der Un- terlagscheibe nötig ist. Die Grundform der Scheibe braucht nicht eben zu sein. Sie kann der Gestalt der zu sichernden Berührung- hächen angepasst, beispielsweise kegelig oder sonstwie gestaltet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sicherungsunterlagscheibe für Schrauben, Muttern und dergleichen mit Sperrzähnen, die bestimmt sind, in die zu sichernden Teile einzuschneiden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden der Sperrzähne gebildet wer den von den abwechselnd nach der einen und der andern Seite der Scheibe schräg auf gerichteten Rändern von nicht abgewinkelten Einschnitten in der Scheibe, die nicht bis zum Scheibenrand geführt sind. UNTERANSPRUCH: Sicherungsunterlagscheibe nach dem Pa tentanspruch mit kreisrundem Umfang, da durch gekennzeichnet, dass die Sperrzahn schneiden schräg zur Umfangsrichtung ver laufen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE174408X | 1933-05-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH174408A true CH174408A (de) | 1935-01-15 |
Family
ID=5691342
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH174408D CH174408A (de) | 1933-05-20 | 1934-03-01 | Sicherungsunterlagscheibe. |
| CH213708D CH213708A (de) | 1933-05-20 | 1939-07-24 | Sicherungsunterlagscheibe. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH213708D CH213708A (de) | 1933-05-20 | 1939-07-24 | Sicherungsunterlagscheibe. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE435721A (de) |
| CH (2) | CH174408A (de) |
| NL (1) | NL50046C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN117249158A (zh) * | 2023-11-03 | 2023-12-19 | 蒋建伟 | 一种防松动的紧固件 |
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1934
- 1934-03-01 CH CH174408D patent/CH174408A/de unknown
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1939
- 1939-07-24 CH CH213708D patent/CH213708A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN117249158A (zh) * | 2023-11-03 | 2023-12-19 | 蒋建伟 | 一种防松动的紧固件 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE435721A (de) | |
| CH213708A (de) | 1941-02-28 |
| NL50046C (de) |
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