CH174659A - Verfahren zur Verbesserung der Weichheit und Geschmeidigkeit von Leder. - Google Patents
Verfahren zur Verbesserung der Weichheit und Geschmeidigkeit von Leder.Info
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- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
Verfahren zur Verbesserung der Weichheit und Geschmeidigkeit von Zeder. Bekanntlich muss die tierische Haut vor dem Gerben zum Zwecke .der Entfernung der Ober- und Unterhaut einer Vorbearbeitung unterworfen werden. Nach dem Äschern und nach der Entfernung der haartragenden Oberschicht befindet sich die Lederhaut in stark gequollenem, "prallem und vollem" Zu stande und schliesst im Innern Überreste des Äschers ein. In diesem Stadium der Quellung gegerbt, liefert die Blösse ein schlechtes Le der.
Durch Beizen, zum Beispiel mit ver gärten Kleie-, Schrot-, Kotbeizen oder auch mit reinen Enzymen wird die Quellung ver mindert, das heisst die Haut in "schlaffen, verfallenen" Zustand gebracht, so dass die restlichen, auch innern Verunreinigungen mechanisch mit Leichtigkeit entfernbar sind. Zugleich erhält die Oberfläche der Blösse den für die Gerbung erforderlichen günsti gen Zustand, was an :dem Grade der Schlüpf rigkeit erkannt wird.
Die Weichheit und Ge schmeidigkeit des nach der Gerbung erhal tenen Leders ist neben der bekannten, spezi- fischen Wirkung des Äs:chers weitgehend ab hängig vom Grade der nachherigen Entfer nung der Äschermittel und der Verunreini gungen.
Es wurde nun gefunden, dass sich die wäs serige Lösung des aus einem pyrophosphor- sauren Alkalisalz und einem Eiweissstoff bestehenden Gemisches für die Vorbehand- lung,der Blösse vor der Gerbung zwecks Her stellung sehr weicher und geschmeidiger Le der in ausgezeichneter Weise eignet.
Wird die wie üblich zur Gerbung vorbereitete tie rische Haut mit einem Bade behandelt, das ein Präparat der oben erwähnten Zusammen setzung enthält, wobei die Behandlung vor oder nach dem Beizprozess vorgenommen wer den kann, so werden nach ,der Gerbung Le der erhalten, die diel weicher und geschmei diger sind, als die nach den bisher üblichen Beizmethoden erzielten. Es lässt sich sogar der bisher gebräuchliche Beizprozess durch die vorbeschriebene Behandlungsart ersetzen.
Die Zeitdauer der Behandlung richtet sich nach dem gewünschten Affekt, ebenso die Konzentrationen der Bäder. Als besonders vorteilhaft haben sich zur Behandlung der Blössen Gemische erwiesen, die neben AlkaIi- pyrophosphat Casein, Leim, Gelatine oder Sojacasein als Eiweissstoff enthalten.
Beispiel: Die in der Wasserwerkstatt in üblicher Weise durch Äschern und Beizen vorbereite ten Felle werden in den Haspel oder in das Fass mit Wasser bei 35 bis 40' gelegt und 1 bis 11/2 Stunden unter Zusatz von 1 bis 11/2 % einer Mischung aus 2 Teilen a1neutra- lisiertem Natriumpyrophosphat und 1 Teil Casein laufen gelassen, dann gespült und wie üblich gegerbt.
Die zugesetzte Menge P'yro- phosphat-Casein-Gemi@sch hängt von der Her kunft der Felle ab; je fetthaltiger diese ,sind, desto grössere Mengen müssen genommen wer den.
Statt Casein kann im vorliegenden Bei spiel mit gleich guter Wirkung Sojaemein verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTAN SPRUCFI Verfahren zur Verbesserung der @eich- heit und Geschmeidigkeit von Leder, dadurch gekennzeichnet, dass die Blösse während der Vorbereitung zum Gerben mit einer wässeri gen Lösung des aus einem pyrophwphor- sauren Alkalisalz und einem Eiweissstoff be stehenden Gemisches behandelt wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Eiweissstoff Casein verwendet wird.
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| CH174659D CH174659A (de) | 1933-05-11 | 1934-04-11 | Verfahren zur Verbesserung der Weichheit und Geschmeidigkeit von Leder. |
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1934
- 1934-04-11 CH CH174659D patent/CH174659A/de unknown
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